Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
Sohar, Session 6: Die höchsten Seelen werden vom ‚Staub‘ verschlungen.. wirklich?
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– und warum Rabbi Shimon dennoch die absolute Vollkommenheit erreichen konnte?
Rabbi Chijas Vision
Darüber Sprechen Eli&Boris in dieser Folge! Nach 80 Tagen des Fastens und Weinens, weil er die höchsten Seelen der Welt gefangen im "Staub" (den Klipot) sah, die mit Anmaßung herrschen, wurde Rabbi Chija Zeuge einer kosmischen Offenbarung, die das Ende der Korrektur enthüllte.
Das erschütternde göttliche Drama
Wenn der König (der Schöpfer) die Shechina besucht, stößt Er stoßend in die 390 Firmamente, wodurch diese aufschrecken und sich fürchten. In diesem Moment der höchsten spirituellen Paarung vergießt der König Tränen, die kochend wie Feuer sind. Diese Tränen entstehen aus tiefstem Mitgefühl und Liebe für die Unteren.
Die Wiederbelebung des großen Meeres
Diese feurigen Tränen fallen in das große Meer – das spirituelle Niveau von Malchut de Malchut, das im Staub liegt und von den Klipot gefangen gehalten wird. Durch die Macht dieser Tränen wird der Minister über das Meer, genannt Rahaw, der zur Zeit der Schöpfung getötet wurde, wiederbelebt und existiert von Neuem.
Was bedeutet das für dich?
Rahaws Wiederbelebung ist der Schlüssel zur Vollendung der Korrektur! Er nimmt es auf sich, alle Wasser von BeReshit zu verschlucken. Sobald dies geschieht, werden alle Klipot und bösen Mächte annulliert.
Erfahre, wie dieses himmlische Drama mit deinem Leben verbunden ist!
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Im Soha, Moment, im Soha bricht der Rabi hier in Tränen aus. Wie kann eine einzelne Seele die Endkorrektur erreichen, wenn Malchut de Malchut bis zum Ende der 6000 Jahre verschlossen bleibt? Wir enthüllen heute gemeinsam, wie spirituelle Größe entsteht. Nicht durch Kraft, sondern durch das brennende Verlangen, das Schier Unmögliche zu erlangen. Das besprechen wir heute und herzlich willkommen bei Wissen, das dich bewegt. Und bei uns, dem Kabala Sonnets. Hallo Boris, komm ins Studio bitte.
SPEAKER_01Hallo Eli, hallo zusammen.
SPEAKER_00Ich glaube, unser Stream funktioniert heute.
SPEAKER_01Sehr schön.
SPEAKER_00Gott sei Dank. Okay, um was geht es denn heute? Also herzlich willkommen nochmal an alle. Wir sind ein bisschen nervös, weil wir nicht gewusst haben, ob das mit dem Stream wirklich klappt. Ich bin Elisabeth aus Österreich, mit mir ist Boris aus Berlin. Wir studieren schon lange die Weisheit der Kabbala bei mir beruf. Und wir freuen uns, dass ihr, liebe Kabbala Solme, jetzt heute auch wieder mit uns dabei seid. Wenn es darum geht, Rabi Hiras Vision. Also warum hat er eine Vision? Was war in der Vision? Was kommt daraus? Was können wir daraus lernen? Auf das freue ich mich jetzt schon. Boris, stimm uns ein bisschen ein.
SPEAKER_01Ja, ich freue mich auch sehr, sehr, dass wir wieder senden dürfen zu so einem spannendem Thema, erstmal aus dem Buch Soha zu lesen und auch die Erklärungen zu den Themen der großen Kabbalisten zu geben. Das, was sie uns geschrieben haben seit mehreren tausend von Jahren, das ist eine große Weisheit, die wir heute besprechen dürfen. Und ein sehr, sehr spannendes Thema mit Rabi Hias Vision. Wir wollen natürlich erinnern, wir stellen alle unsere Materialien zusammen auf der Webseite Community School. Wir zeigen nochmal ein, blenden ein, was man uns finden kann. Unter diesem Link schoolcom, Kabbalah Soulmates, diese Zahl 6983 oder scannen von diesem QR-Code kann man alle Materialien wieder zusammenfinden, inklusive alle Texte, inklusive alle PDFs als Präsentationen oder alle Videos sind dort zusammengestellt. Das ist ein sehr, sehr bequemer Platz, um wieder mal sich das Ganze anzuhören. Was dort auch möglich ist, dort vielleicht Fragen zu stellen oder ja, mit leicht Gesinnten vielleicht mal kurz zu chatten. Und diese Fragen werden wir auch sehr gerne in unseren Streams beantworten. Ja, und was noch wichtig wäre, sind unser Videos, zusätzliche Videos zu den Streams, eingesprochene Soartexte, die auch so ein bisschen mehr Gefühl vermitteln können, was wirklich das Buch soar ist, und die Inhalte insbesondere ganz wichtig. Und wir empfehlen wirklich diese Texte sich tatsächlich anzuhören, als im Audioformat, vielleicht als Podcast, damit man danach mit unserer Erklärung auch ein besseres Gefühl bekommt. Ein bisschen mehr für den Verstand macht. Oder Ellie?
SPEAKER_00Genau. Und wenn euch die Sendung gefällt, gebt uns einen Daumen hoch, aber schickt auch Feedback bitte, welche Themen eventuell noch interessant wären. Außer jetzt zum Beispiel der Einleitung zum Buch Soha. Und ja, an der Stelle auch Erinnerung an den neuen Kabarett-Grundlagenkurs, der jetzt im November begonnen hat. Anmeldung ist noch offen. Link findet ihr auf unserem YouTube-Kanal unter unseren Videos. Okay, Boris, dann?
SPEAKER_01Ja, dann, bevor wir aber beginnen mit dem Text, sehr habenem Text, vielleicht nochmal kurz abzuholen. Ich bin mir sicher, uns schauen auch viele neue Menschen, also die uns noch nie zugeschaut haben, zu und fragen sich: Ja, wo bin ich gelandet? Und was ist das für eine Sendung? Was ist diese Realität, wo ich bin? Ja, vielleicht fragen sich nicht in der Form, was ist die Realität, sondern wovon reden sie? Das ist vielleicht die Frage. Und was uns die Kabbalisten sagen, die Menschen, die bereits außerhalb der materiellen Welt etwas erfasst haben, sie sagen, wir leben in einer Wirklichkeit, in einer Realität, die absolut dem Schöpfer gehört, die absolut vom Schöpfer erscharfen worden ist. Und es zeigt sich aber uns anders da. Die Wirklichkeit, wo wir jetzt sind, möglicherweise, vielleicht nicht alle, aber die meisten, die ist die Wirklichkeit entgegengesetzt, zu der, über die Kabbalisten sprechen und schreiben. Sie sprechen über Wirklichkeit, wo Licht gibt, wo Unendlichkeit herrscht, Liebe herrscht, Vollkommenheit, Frieden, mehr zum Schöpfer. Und hier in dieser Welt sehen wir absolutes Gegenteil. Wir sehen YouTube, wir sehen keinen Frieden, wir sehen Sparen. Genau, wir sehen Dunkelheit, wir sehen Egoismus, wir sehen Trennung. Alles ist wirklich nicht das, worüber die Kabbalisten schreiben.
SPEAKER_00Nämlich, dass die Schöpfung Gut und Gutes tut. Das ist der Schöpfer.
SPEAKER_01Das sagen die Kabbalisten, absolut richtig.
SPEAKER_00Wo sehe ich das hier?
SPEAKER_01Genau, wo sehe ich das? Und man muss sagen, diese Trennung ist vorhanden, absolut richtig. Und diese Trennung besteht aus 125 Stufen. Diese 125 Stufen sind die Stufen, an denen wir uns Stück für Stück verändern können, um zu dieser absoluten Wirklichkeit zu kommen. Denn ich spüre diese Welt, diese materielle Welt, ich stecke in meinem eigenen Wunsch fest, in meinem Egoismus, mit meinen Ängsten, mit meinen Begierden, mit meinen Sehnsüchten, alles für mich, um mich zu erfüllen. Und um die wahre Realität tatsächlich erreichen zu können, brauche ich was anderes. Und was brauche ich da? Ich brauche eine Absicht. Ich brauche etwas, was ich nicht kenne. Ich brauche etwas, was mir bis jetzt noch keiner beigebracht hat. Was ist das? Und solange ich das nicht kann, solange ich diese Absicht nicht habe, bleibe ich in den Wünschen dieser materiellen Welt. Ich werde solange inkarnierend, das sagen auch Kabbalisten ganz klar und offen, dass wir mehrfach in dieser Welt erscheinen, in verschiedenen Formen, materiellen Formen, verschiedenen Verlangen zu empfangen, um diese Absicht wirklich zu lernen. Wie baut man diese Absicht auf? Und wenn ich die Absicht aufgebaut habe, entlang von 125 Stufen, kann ich dann entsprechend die wahre Wirklichkeit erreichen. Bereits die erste Stufe, Ellie. Die erste Stufe ist schon Eintritt in die spirituelle Welt.
SPEAKER_00Aber das ist auch schon schwer, die zu erreichen, nicht?
SPEAKER_01Die Absicht benötigen wir.
SPEAKER_00Übrigens die absichtbare Absicht, was, wenn jetzt jemand zum ersten Mal zuschaut, was denn für eine Absicht? Meinst du da?
SPEAKER_01Ja, das ist wirklich eine gute Frage. Was ist eine Absicht? Absicht zu geben. Absicht bedeutet, ich führe eine Handlung aus, mit der Absicht, dem Schöpfer zu geben. Das ist erstmal, ja, man bekommt so ein Gehirnknoten im Gehirn, um Kopf. Was heißt das, dem Schöpfer zu geben? Und wer ist denn der Kopf? Genau, wer ist das? Wer ist der Schöpfer? Ich kenne ihn nicht, was soll ich ihm geben? Zweite Frage, welche Arbeit mache ich dann? Okay, gut, ich nehme an, es gibt den Schöpfer irgendwo dort, vielleicht, oben oder unten, ich weiß nicht. Manche sagen im Herzen. Angenommen, ich glaube dran, aber welche Arbeit mache ich dann mit der Absicht des Gebens? Das sind zwei Fragen, die absolut legitim und absolut richtig sind. Und wir erklären auch, geben auch Antworten dazu. Aber ich muss auch im Studium, also ich habe im Studium der Kabbalah gelernt, dass ich allein diese Absicht auch gar nicht bekommen kann. Das heißt, ich muss bestimmte Bedingungen, bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit ich diese Absicht erlange. Ich brauche dafür eine besondere Kraft, eine besondere Umgebung, besondere Umstände, die mir helfen, diese Absicht aufzubauen. Und die Kraft, die mich anheben kann, ist Licht. Diese Kraft ist das höhere Licht. Und dieses Licht ist in der Lage, mich aus dieser Dunkelheit entlang von 125 Stufen auch zu führen. Jeweils um eine Stufe und von dieser Welt, weißt du, wie in der Tora steht oder in der Bibel steht, Jakobsleiter.
SPEAKER_00Jakobsleiter, genau.
SPEAKER_01Wo die Seelen immer höher und höher aufsteigen, so sind wir auch. Wir steigen immer entlang der Leiter auf in die höhere Welt hinein. Und das ist eigentlich das wahre oder der eigentliche Zweck unserer Existenz, unser Kommen und Gehen in dieser Welt, immer weiter aufzusteigen, immer höher.
SPEAKER_00Boris, ist es schwer, dort aufzusteigen, diese Bedingungen zu schaffen, oder ist das leicht? Kann das jeder erreichen?
SPEAKER_01Die schwerste Stufe ist die erste, die allererste Stufe. Es ist so wie Laufen lernen. Und danach geht es leichter. Weil wir wirklich in so einer dunklen Welt sind, wo wir einen größeren Schritt zuerst machen müssen, unsere Absicht zu verändern. Aber wenn wir diesen ersten Schritt in die spirituelle Welt geschafft haben, Malchut der Malchut der Welt, und haben bereits die Erfahrung, was bedeutet das, dann bekommen wir Hilfe. Wir bekommen Hilfe sowieso, ja, aber wir haben es leichter, weil wir dann laufen können und wir bekommen immer mehr Kräfte. Wir können immer mehr und mehr Höhe und Höhe gehen. Und der Weg dieses Gegangen-Seins ist schon oder angefangen von Adam Arishon, der ersten Seele, die der Schöpfer schuf uns damals uns zusammen verbunden. Also wir waren damals in der Seele von Adam Arishon eingeschlossen. Und bereits der Adam, der erste Adam hat auch diesen Weg, ging diesen Weg. Und wir müssen auch wieder mal zu dieser Seele von Adam wiederfinden. Und nur das höhere Licht kann uns verändern. Nur das höhere Licht nimmt uns, kann uns zusammennehmen auf diese Stufen, so wie in diesem Text. Wir werden heute den Text lesen, in die Flügeln. Die Flügeln, die Engel nehmen uns im übertragenen Sinne, sind die Kräfte, die uns in ihre Flügel nehmen und tragen wirklich, lassen, also fliegen uns hoch. Und wir landen dann einmal nicht in der materiellen Welt, sondern in der spirituellen Welt. Vielleicht in Gar-Eden, also Garten-Eden, vielleicht in der großen Versammlung von Rabi Shimon Bar Yochai, vielleicht eine große Versammlung von Engel Matat und so weiter. Ja, das sind unsere Ziele. Und wenn wir daran arbeiten, dann können wir wirklich aufsteigen. Und was wir dafür brauchen, ist Licht, habe ich gesagt. Wo findet man dieses Licht? Dieses Licht findet man in der passenden Umgebung der Kabbalisten. Dieses Licht findet man in den authentischen Büchern der Kabbala. Diese Bücher, die wir lesen, wir müssen sie gar nicht verstehen, interessanterweise. Wie kann das sein? Wie funktioniert denn das? Ich verstehe nichts. Boris oder Elli liest da was. Könnte mir doch nicht erzählen, dass ich dadurch aufsteige. Genau. Es geht um die Verbindung, um unsere Verbindung mit diesem höheren System. Wir sind bereits sowieso verbunden, Elli. Wir sind Teil der höheren Wirklichkeit und in Wahrheit sind wir verbunden. Es geht nur darum, uns bewusst zu machen, ins Bewusstsein zu bekommen, dass wir wirklich verbunden sind. Und da hilft der Verstand auch nicht viel. Der hindert sogar. Der fragt, ja, stellt die Fragen, die logisch erscheinen und wo ich dann verwirrt bin. Herz sagt, ja, da ist was dran. Verstand sagt, kann doch nicht funktionieren. Also ich muss alles mit Verstand erfassen, um voranzukommen. So funktioniert das Ego. Aber Licht und Verbindung ist das, was uns auf die nächste Stufe bringt. Und das geben uns die Bücher der Kabbalah, insbesondere das Buch Soha. Jetzt sind wir bei diesem Buch Soha. Jede Generation hat ihre Bücher. Jede Generation, wir waren noch früher in verschiedenen Formen unterwegs, hatten andere Bücher. Bücher wie Talmud, Bücher wie Torah, sowieso, klar. Talmud wie Mishnah, wie alle möglichen Texte. Und heute sind wir aber eine andere Generation. Man sagt, heute sind wir eine Generation der vollkommenen Erlösung. Wir sind die ersten oder die Pioniere, die eigentlich diesen Weg gehen, wo uns dann die erste Enthüllung nach 2000 Jahren bevorsteht. Das sagen auch die Kabbalisten. Die letzte Generation, also beschreiben wir verschiedene Formen, man kann viele Zitate finden und für uns gelten dann besondere Bücher mit besonderer Sprache. Und da sind die Bücher der Kabbalisten wie Bal Sulam, Ari, Rabish Shimon, Rabash, und diese Bücher helfen uns dann in diese Inkarnation. Und das sind wirklich unser Hilfsmittel. Die bringen uns Licht und die bringen, also was uns korrigiert, und sie bringen uns auch die Füllung. Das heißt, zwei Funktionen im Licht. Die Korrektur und die Füllung. Zuerst die Korrektur, das heißt, unsere Absicht zu korrigieren, und zweitens dann die Füllung. Das heißt, die auch höheres Licht in die Seele wird dann, in die korrigierte Seele wird dann Licht reinfließen. Reinfließen, genau. Und die Worte der Kabbalisten sind am stärksten für unsere Generation. Ja, weil die sind, unser Seelen sind nahm in den Seelen von Baal Sulam, in den Seelen von Rabash, von Ari, von sie haben wirklich die Bücher für uns geschrieben. Und sie haben sie, Baal Sulaim hat sie auch so kommentiert, dass wir auch so wie auf eine Leiter mit 125 Stufen aufsteigen können. So, soviel zum Thema erstmal hereinkommen. Ich denke, wir sind jetzt angelangt, wo wir den Text von Soha lesen können. Sehr, sehr spannender Text. Und ja, wenn es keine Fragen erstmal gibt, so allgemein, dann gehen wir über, oder?
SPEAKER_00Gehen wir über zum Lesen. Nehmt euch Zeit, schaut, dass ihr vielleicht ungestört ein bisschen sein könnt und einfach in den Text rein rein einlassen. Die Vision des Rabichia. Punkt 49. Rabihia fiel zu Boden. Ich küsste ihn und weinte. Er sagte, staub, staub, wie eigensinnig bist du, wie anmaßend. Alles, was vom Auge begehrt wird, verwelkt in dir. All die Säulen des Lichts in der Welt, du verbrauchst und zerreibst sie. Wie unverschämt du bist. Rabishimon, der die Welt erleuchtete, der große Herrscher, der Berufene über die Welt, dessen Verdienste die Welt erhalten. Er verwelkt in dir. Rabishimon, das Licht der Lichter, das Licht der Welt, du verwelkst im Staub. Und du existierst und leitest die Welt. Er wunderte sich für einen Augenblick und sagte, Staub, Staub, sei nicht stolz, denn die Säulen der Welt werden dir nicht übergeben, weil Rabbi Shimon nicht in dir verwelkt. Wir sollten die Bedeutung von Rabbi Chias Verbeugung gründlich verstehen. Die erste Verpflichtung von Rabbi Chia und Rabbiossi, als sie den Weg gemeinsam gegangen sind, galt diesem verschlossenen Tor, Malchut de Malchut, welche in den 6000 Jahren vor dem Ende der Korrektur keine dieser höheren Nochen empfängt. Rabbiossi erwiderte Rabihia im Namen von Rabbi Shimon, dass dieses Tor in der Tat verschlossen bleiben würde und all die Gesamtheit nur in Mifdecher im Schlüssel ist. Das ist es, was sie so betrübte. Letztendlich kam Rabbi Hir zu einem großen Erwachen. Rabihia fiel auf den Boden, küsste den Boden und weinte und sagte, Staub, Staub, wie eigensinnig bist du. Er sagte auch, wie anmaßend bist du. Alles, was vom Auge begehrt, wird verwelkt in dir. Das ist, weil durch die Sünde von Adamarishon alle Seelen, die ihn verlassen hatten und von den Klibbott eingefangen wurden, welche all die Seelen der Welt einschließen. In seiner Reaktion korrigierte Adamarishon nur seinen eigenen Teil und sogar diesen nicht vollständig. An ihm vorbei werden die Seelen jeder Generation durch Umkehr und gute Daten sortiert, bis zum Ende der Korrektur. Es folgt daraus, dass diese hohen Seelen von Jechida und Gardechaya von der Sortierung und Paarung auf der Malchutz dem Malchut abhängen, vom verschlossenen Tor, welches weder Wahl noch sie wug hat. Daher verwälzen all diese Seelen im Staub, welche die Klipott sind, wie geschrieben steht, und siehe auf die Tränen der Unterdrückten und sie haben niemanden, der sie tröstet. Das ist so, weil die Klipar des Staubs sie mit Anmaßung und Abwesenheit beherrscht. Sich ihre Stärke gewiss, dass es keinen gibt, der sie aus ihrer Hand erretten kann. Darüber weinte Rabi hier und er sagte zum Staub, zu den Klippott, wie eigensinnig seid ihr? Wie anmaßend? Alles, was vom Auge begehrt wird, verwälzt in dir. Denn all die Höchsten der Seelen, die vom Auge begehrt werden, verrotten in dir, ohne Hoffnung aus deiner Hand gerettet zu werden. All die Säulen des Lichts in der Welt, du verbrauchst und zerreibst sie. All die Gerechten in der Welt, welche die Welt erleuchten, ihnen fehlt es ebenso an Vollständigkeit, wegen der Gefangenschaft dieser hohen Seelen. Weil all die Seelen ineinander eingeschlossen sind. Es folgt daraus, dass auch sie verbraucht und zerrieben werden durch die Anmaßung des Staubs. Und Rabi Shimon wälkt nicht in dir. Zuerst wollte er sagen, dass auch Rabbi Shimon in diesem Staub verwelkt, weil er von Rabbi Yossi hörte, dass auch er zustimmte, dass dieses Tor verschlossen wurde and nicht zu öffnen war. Danach wunderte er sich und sagte, da Rabbi Shimon die Welten erhält und führt, wie ist es möglich, dass er nicht vollständig ist in seiner ganzen Vollständigkeit? Danach wunderte er sich noch für einen Moment, was heißt, er versöhnte sich und sagte, dass Rabbi Shimon in der Tat nicht im Staub verweckt, da er gewiss in vollendeter Vollständigkeit ist. Aber er konnte diese Möglichkeit nicht verstehen. Punkt 50. Rabbi Hir erhob sich und lief und weinte, and Rabbi Yossi war bei ihm. Er hatte 40 Tage gefastet, seitdem er Rabbi Shimon gesehen hatte. Ihm wurde gesagt, du bist nicht würdig, ihn zu sehen. Er weinte und fastete weitere 40 Tage. Ihm wurden Rabbi Shimon und Rabbi Ella sah sein Sohn in einer Vision gezeigt, die mit dem beschäftigt waren, was Rabbi Yossi im Namen von Rabishimon sagte. Und mehrere tausend hörten ihren Worten zu. In seinem Schmerz über die Schönheit, die im Staub verging, sehnte er sich danach, Rabishimons Stufe zu sehen, weil er entschied, dass Rabishimon nicht im Staub verging. Unterdessen sah er mehrere große und hohe Flügel, auf denen sich Rabishimon und Rabbi Elasar zum Lehrhaus des Firmaments erhoben. Und all diese Flügel erwarteten sie. Er sah, dass Rabishimon und Rabbi Elasar in ihrer Heiligkeit erneuert wurden und heller als das helle Licht der Sonne erleuchtet wurden. Das höhere Leerhaus ist das Lehrhaus des Schöpfers. Und das Lehrhaus des Firmaments ist ein Leerhaus von Matat. Flügel bedeuten die Engel, die den Seelen beistehen, wenn sie sich von Stufe zu Stufe erheben. Und da die Seele die Hilfe der Flügel für den Aufstieg braucht, braucht sie ebenfalls ihre Hilfe, um an ihren Platz zurückgebracht zu werden. Und all die Flügel warteten auf sie, um sie zurückzubringen. Er sah, wie sie vom Leerhaus des Firmaments an ihrem Platz zum Lehrhaus von Rabbi Shimon zurückkehrten. Sie waren durch die Helligkeit des Lichts ihrer Gesichter erneuert, und sie leuchteten stärker als das Licht der Sonne. Punkt 52. Rabbi Shimon begann und sagte, erlaubt Rabbi Hir einzutreten, damit er sieht, wie sehr der Schöpfer die Gesichter der Gerechten in der nächsten Welt erneuern wird. Glücklich ist derjenige, der ohne Scham hierher kommt. Und glücklich ist derjenige, der in dieser Welt wie eine Säule steht. Stark in allem. Rabbiya sah sich eintreten und Rabbiela sah, er hob sich, and der Rest der Säulen, die dort gesessen haben, folgten. Sie standen vor Rabichia auf und er, Rabihir, schämte sich und trat ein. Er ließ sich nieder und saß Rabi Shimon zu Füßen. Rabbi Shimon sagte zu ihm, glücklich ist derjenige, der hier ohne, der hierher ohne Scham kommt. Er sah auch Rabbi Elasa und den Rest der Säulen der Welt, die ohne Scham hier waren. Doch Rabbi Hir selbst schämte sich, weil er in diesen Staub verging und nicht die Stärke besaß, ihn zu überwinden. Er schämte sich und trat ein, ließ sich nieder und saß Rabbi Shimon zu Füßen. Schöner Text.
SPEAKER_01Eine schöne Geschichte, schöner Text.
SPEAKER_00Da könnte man jetzt schon viele Fragen stellen, eigentlich, Boris. Die erste, die uns so eingefallen ist oder mir so eingefallen, ist, der Rabbi hier. Wer ist denn das genau? Und warum ist er so verzweifelt und küsst und klagt den Staub gleichzeitig an? Also wer ist es und warum beginnt dieser Abschnitt mit diesem Bild des sich auf den Boden werfens und den Staub küssen?
SPEAKER_01Es sind sehr viele Fragen. Rabbi Hir erstmal ist einer der aus dem Zehner von Rabbi Shimon Bar Yochai und das ist eine sehr, sehr hohe Stufe, sehr hohe Seele, die zusammen mit Rabi Shimon ist. Und versucht im Prinzip durch Arbeiten sich selbst die Stufe auch von Rabi Shimon zu erreichen. Und man sieht auch die Verzweiflung von Rabichir. Rabichir ist auf der einen Seite, er glaubt nicht, dass Rabi Shimon oder glaubt zuerst, dass der Staub ja Rabbi Shimon im Prinzip geschluckt hat. Jetzt kommen wir zum Punkt, was Staub bedeutet. Und das ist zum einen. Zum anderen, dann später sieht er ihn, dass er so hoch aufgestiegen ist, in so eine hohe Stufe, so hohem Firmament, ja, hohem Himmel ist, und ihm wird gewährt, also ihn zu sehen in einer strahlenden Form, ja, und das sind die Widersprüche, auch die in uns stattfinden. Auf der einen Seite sehen wir die Welt voll der Dunkelheit, voll des Leids, voll der Qualen. Und manchmal kann man sich überhaupt diese Qualen nicht vorstellen, dass so ein gnädiger, barmherziger Schöpfer, wenn es den gibt, sagen die Menschen, wie konnte er sowas zulassen? Das ist tatsächlich eine gute Frage. Und auf der anderen Seite, alles gehört dem Schöpfer, die Welt gehört dem Schöpfer, ja, da sagt das Herz und Liebe ist überall. Diese zwei Sachen passen nicht zusammen. Sowohl in uns, in unserer Seele, als auch in der Seele von Rabi Hir. So, der Staub. Der Staub ist im Prinzip ein Symbol, ein Symbol, was ein Verlangen darstellt, Verlangen, aus welchem nichts wachsen kann. Diesem Verlangen lässt zum Beispiel keine Pflanze entstehen, also Staub. Es ist ein Teil der unbelebten Materie, aus der kann nichts wachsen und kann man gar nicht verwenden, vielleicht außer Bauch rauszubauen. Aber in Wirklichkeit ist es die Materie, die alles schluckt für sich. Und das ist immer, wenn die Kabbalisten über Staub sprechen, meinen sie Verlangen für sich klipper. Also die Schale, die an allen Seelen klebt, die sie auch eine Art verfängt, verfangen lässt. Und wir arbeiten immer gegen diese Verlangen, um spirituell zu wachsen, spirituell aufsteigen zu können. Wir arbeiten gegen Klepa. Wir müssen Überwindung machen, wir müssen stark sein. Kommen wir dazu gleich im Text, der sehr viel steht darüber geschrieben, wie Säule aus Licht. Und wir müssen stark sein. Wir brauchen Kraft, Kraft vom Schirm und dann können wir uns über diese Verlangen erheben. Ja, du kannst jetzt fragen natürlich, was sind das für Verlangen? Verlangen für sich selbst. Verlangen ohne Absicht. Wenn ich etwas erfüllen möchte, ohne Absicht zu geben, ist das auf jeden Fall eine Art Klipat, eine Art Schale, die mich in dieser Welt verfangen lässt. Und davon hat auch Rabbi hier im Prinzip geweint oder den Zustand beklagt.
SPEAKER_00Und aber dann, also man weiß eigentlich nicht, warum plötzlich erkennt er, dass der Rabbi Shimon nicht verwälgt im Staub. Da schweigt es da so hart drüber, warum er plötzlich das anders sieht, oder habe ich da was überlesen, Boris?
SPEAKER_01Nein, du hast richtig gelesen, aber hast du dich mal schon gefragt, warum manche Menschen bereit sind, 40 Tage zu fasten, einfach um ihren Lehrer zu sehen. Die anderen sagen, ja, was soll ich doch die 40 Tage nicht essen? Manche Menschen sind bereit, sagen wir mal, nachts aufzustehen, um diese Weisheit zu lernen, um halb eins, halb zwei, ich weiß nicht wann, mitten der Nacht stehen sie plötzlich auf und beschäftigen sich mit dieser Weisheit. Und die anderen gucken sie an und sagen, ich muss schlafen, was ist das für eine Zeit für mich? Wenn ich ausgeschlafen bin, muss ich zur Arbeit, dann komme ich zur Familie und vielleicht abends habe ich ein bisschen Zeit, aber was unterscheidet die Menschen von den anderen? Verlangen. Das heißt, gerade hier hat ein Verlangen, sehr starkes Verlangen. Punkt im Herzen. Dieses Verlangen lässt ihn dann diese Handlung ausführen. 40 Tage, natürlich ein brennendes Verlangen, 40 Tage Fasten, um seinen Lehrer zu sehen. 40 Tage, und dann wurde er ihm noch nicht gewährt, ja. Das ist dann auch mal nochmal, noch weitere 40 Tage. So, und dann nach weiteren 40 Tagen kommt er tatsächlich, bekommt er die Vision, kommt er in den Himmel mit Rabi Shimon und dann sieht man eine komplett andere Welt. Das ist, was in uns diesen Widerspruch immer ernährt. Ja, auf der anderen Seite Klipa, Verlangen für sich, Dunkelheit, und auf der anderen Seite Licht und geben.
SPEAKER_00Auf der anderen Seite die gute Alternative.
SPEAKER_01Gute Alternative, ja, das ist doch ein schönes Bild, oder? Mit auf den Flügeln von der Schicht nah getragen zu werden, umgeben von vielen Engeln und in die Versammlung von Gerechten, mit.
SPEAKER_00Leutenden Gesichtern.
SPEAKER_01Genau, genau, mit 70 Gesichtern hat er gesagt. Ja, oder wie viel waren das?
SPEAKER_00Weiß ich nicht.
SPEAKER_01Also auf jeden Fall ein sehr schönes Bild. Ich kann verstehen. Und ich hoffe, wir kommen auch dazu mit unseren Verlangen. Aber die sind aber ein bisschen schwach, unser Verlangen. Wir müssen uns verbinden, um daraus wirklich starkes Verlangen zu haben.
SPEAKER_00Das heißt, die Verlangen können verbunden werden zu einem großen, auf Hebräisch, Hiseron-Mangel, den man dann, also der dann sozusagen nach oben gelangt als Mann. Haben wir auch schon darüber gehört, mein Nukwin, zeigliche Wasser. Und dann wartet man sozusagen auf die Erfüllung, dass von oben was zurückkommt, nämlich eben die Füllung und hat auch einen Namen Mat.
SPEAKER_01Richtig, und das werden wir gleich auch drüber sprechen. Das unterscheidet auch einen Gerechten, der immer auf die Füllung wartet, immer auf Licht wartet, von einem Sünder, ja, von einem Ungerechten, der sagt, okay, Staub ist ich bin im Staub und ich bleibe dann im Staub und so weiter. Das ist dann tatsächlich im Text kommt auch vor. Aber ich würde vorschlagen, wir gehen Stelle für Stelle. Also ich habe da wichtige Stellen ausgesucht, die uns dann diese Konzepte vermitteln und wir sprechen über die Stellen. Einverstanden? Gut, also im Text steht zum Beispiel geschrieben, die erste Verpflichtung von Rabbi Chih und Rabbi Yossi, als sie den Weg gemeinsam gegangen sind, galt diesem verschlossenen Tor. Malchut der Malchut, welcher in den 6000 Jahren vor dem Ende der Korrektur keine dieser höheren Mochen empfängt. And Rabbi Yossi erwiderte Rabbi Chihar im Namen von Rabbi Shimon, dass dieses Tor in der Tat verschlossen bleiben würde und all die Gesamtheit nur im Miptecha, im Schlüssel ist. Das steht in Punkt 49, gleich am Anfang. Und hier gibt es gleich die wichtigsten Konzepte. Malhut der Malchut. Das ist ein Symbol von Staub. Das ist das Verschlossenste oder das verschlossene Tor gilt. Malhut der Malchut. Mit anderen Worten ist auch mehr, mehr, was alles schluckt. Mehr was bis Ende der Korrektur mit Klepott verbunden ist. Da gibt es auch weitere Bilder, zum Beispiel, dass der Schöpfer die Tränen gießt, die Tränen, spirituelle Tränen, Arich Anpen, sie kommen aus den Augen, fallen das große Meer. Kommen wir gleich auch darüber sprechen. Aber zuerst zu verstehen, vor dem Ende der Korrektur, also dieses Tor, empfängt kein Mochin, das heißt keinen spirituellen Verstand. Nur nach dem Ende der Korrektur werden wir vollkommen nach 6000 Schritten oder Jahren. Oder wir können auch schneller fertig werden, wenn wir mit Licht arbeiten. Und auch die hohen Seelen, die hängen auch, also die hohen Seelen auf der Stufe zum Beispiel Jechida. Es gibt Nefesh Ruach Neshama, Hayah und Jechida, Jechida, die höchste Stufe, oder Gardechaya, also die ersten drei Spirote Hayah, die hängen alle von dieser Korrektur ab, von diesem Meer, von diesem verschlossenen Tor hängt sie ab. Und in diesem Fall liegt auch die Schichina im Staub. Das ist ein sehr gängiger Begriff bei den Kabbalisten. Es wird beschrieben, die göttliche Anwesenheit, die Präsenz Gegenwart ist im Staub. Das heißt, durch das Verlangen zu empfangen, schluckt alles. Ein großer Meer, großes Meer schluckt alles in sich. So wie schwarzes Loch, vielleicht kann man das jetzt beschreiben. Und alle Verlangen für sich schlucken das ganze Licht. So, das sind die Konzepte oder das Konzept von Gmartikun, absolute Korrektur, zu der wir dann streben.
SPEAKER_00Also Gmartikun ist Korrektur und Gmar, sorry.
SPEAKER_01Gmahr hat vollkommen. Vollständige Korrektur. Gmar Tikun.
SPEAKER_00Gut, da haben wir eine Frage vom Frage aus dem Chat. Ich dachte, der Massage ist wie ein spirituelles Schild, das mich von ungefilterten Licht den Menschen um mich herumschützt, dass mein Malhut nicht direkt davon betroffen wird. Also ich denke, es ist eine Frage zu Massachuset. Weil du das vorher auch erwähnt hast, also so im Erzählen. Vielleicht ganz kurz, Boris, was ist denn der Masach? Was ist denn mit dem genau gemeint?
SPEAKER_01Ja, das ist eine tolle Frage. Die Worte sind richtig, vielleicht würde ich sie anders einordnen. Massach ist tatsächlich ein Schild, was mich vor Licht schützt. Und zwar nicht der Licht der Menschen, sondern vor Licht schützt, für mich selbst Genuss zu empfangen. Wenn ich kein Massach habe, ich bleibe in dieser Welt, in der Materie hängen, im Staub, weil ich dann Verlangen für mich, gegen sie kann ich nicht schützen. Ich bin verfangen in diesem Willen. Verlangen kann ich nicht kontrollieren. Ich kann es nicht wissen, was ich morgen wollen werde. Und mehr sogar, ich habe auch keine Kraft, gegen diese Verlangen zu widersetzen. Und das ist der Massach. Das ist der Schirm, um gegen Licht widerstehen zu können, Licht für sich selbst zu empfangen. Und das unterscheidet alle Stufen der Gerechten. Die Gerechten auf sehr hohen Stufe, Yichita oder Garde Haya, sind in der Lage, mit sehr, sehr hohem Licht zu arbeiten. Dort, wo ein ganz kleiner, ganz niedriger Seele vielleicht nicht widerstehen kann, ja, und sie bleibt dann unten, weil sie nicht gegen dieses Licht arbeiten kann. Ja, und das ist dann die Säule sozusagen. Die Säule, Lichtsäule oder steht ja auch im Text, die Säulen, die kräftig nach oben zeigen, die dann symbolisieren diese Kraft.
SPEAKER_00Und der Masach ist eigentlich die Hilfe, dass man eine richtige Absicht aufbaut.
SPEAKER_01Ja, der Masach oder der Schirm ist ein Mittel, um aufzusteigen. Das ist, vielleicht kann man auch als Flügel bezeichnen. Das ist dann, es gibt ja auch solche Texte, wo man lernt, dass man unter den Flügeln der Schichina ist. Das heißt, die Schikina schützt uns mit ihren Flügeln gegen das strahlende Licht für sich zu empfangen. Strahlende Licht heißt Licht Chochma, was man nicht für sich empfangen darf. And nur mit Licht Khassadim, that is Licht des Gebens, die Absicht, können wir dürfen wir empfangen. Das kommt alles vorher aus dem Gesetz. Spirituelle Gesetz nennt sich dann für sich selbst darf man nicht empfangen darf. Malhudain Sov hat dieses Gesetz dann, sagt man, dieses Gesetz in die Welt gebracht, ja, zum Aleph, erste Einschränkung, und seitdem gilt, die Seele darf nicht für sich selbst empfangen.
SPEAKER_00Weil man ja die gleiche Eigenschaft wie der Schöpfer erlangen möchte, um eben auch dann zur Korrektur zu kommen. Also Korrektur heißt ja eigentlich, man verlässt seine egoistische Absicht und versucht sie durch eine altruistische zu ersetzen und so die gleiche Form mit der gebenden Kraft zu erreichen.
SPEAKER_01Absolut korrekt. Das heißt, die Anhaftung an den Schöpfer mit den Eigenschaften, so wie er gibt, müssen wir als Geschöpfe geben. Aber wie können wir geben, wenn wir als Empfänger erschaffen worden sind? Wir können geben durch die Absicht, mit Hilfe der Absicht. Here come eine richtige Absicht. Massar ist tatsächlich der Schutz, um diese richtige Absicht zu haben, nicht für sich zu empfangen. Gut, dann gehen wir über zum nächsten Punkt aus ganz wichtiges Konzept und zwar die Scham. Rabbi Hir schämt sich. Und das ist doch ein sehr, sehr schönes Bild. Also ich lese es mal vor. Rabbi Shimon begann und sagte, erlaubt Rabbi Hir einzutreten, damit er sieht, wie sehr der Schöpfer die Gesichter der Gerechten in der nächsten Welt erneuern wird. Glücklich ist derjenige, der ohne Scham hierher kommt, und glücklich ist derjenige, der in dieser Welt wie eine Säule steht, stark in allem. Rabbiya sah sich eintreten und Rabbi Elasar erhob sich und der Rest der Säulen, die dort gesessen haben, folgten. Sie standen vor Rabbi auf, und er, Rabbichia, schämte sich und schächt. Trat ein. Er liest sich nieder und saß Rabbi Shimon zu füssen. So, das ist tolles Bild. Was heißt das ohne Scham? Also Scham bedeutet Buschar auf Hebräisch. Was bedeutet, ohne die Scham in die spirituelle Welt zu kommen, bedeutet, dass man die Korrektur, seine Korrektur oder ihre Korrektur abgeschlossen hat. Und habe ich hier, schämte sich, weil er noch nicht korrigiert war. Und deshalb, also er hing noch in den Klipott, das heißt, er will er für sich. Und die Scham ist im Prinzip ein Zustand, der Gegensatz zu, also man spürt die Scham, wenn du sagen wir mal, der Schöpfer ist gebend und du bist ein Empfänger. Das ist eine sehr tiefe spirituelle Erfahrung der Seele, wo auf der einen Seite der Schöpfer ist absolute Kraft des Gebens, der Liebe, der Barmherzigkeit und auf der einen Seite. Auf der anderen Seite siehst du dich selbst wie klein und nichtig, ein kleiner Egoist, ein kleiner Wille, also ein kleines Verlangen nur für sich selbst zu empfangen. Man spürt die Nichtigkeit. Und das ist die Scham. Das ist die Scham, die tatsächlich hatte ich mal von Rav gehört. Es ist wie, also die verbrennt, brennt wie in der Hülle, ja, vorher in der Hülle ist gleich damit zu vergleichen. Die Seele schämt sich, entgegengesetzt dem Schöpfer zu sein, möchte sich davon wirklich davon schützen, möchte weglaufen von diesem Zustand. Und das ist die spirituelle Scham und Rabich hier erfährt sie, weil er noch nicht korrigiert ist. Und wie würden sie auch die Scham erfahren? Würde sich der Schöpfer auf einmal jetzt offenbaren. Stell dir vor, jetzt öffnet the Himmel oben, sagt der Schöpfer, hallo, wie bin ich? We verbrennen vor der Scham, weil wir es uns klein und nichtig spüren gegenüber der Kraft der Liebe, der Kraft des Gebens, das ist irgendwie Licht und Dunkelheit. Das Licht offenbart sich auf einmal und du spürst, wie dunkel du bist. Nur so führst du den Gegensatz. Und eintreten dürfen wir nur dann, wenn wir gleich Eigenschaft haben wie der Schöpfer. Ja, gebend. Und dann spüren wir wirklich keine Scham, weil wir Korrektor erreicht haben.
SPEAKER_00Überlegt ja der Student oder der Kabarettstudent, wie ist denn das mit der Scham? Ich spüre eigentlich. Also das heißt man, der, der etwas geschenkt bekommt und nichts dafür getan hat, dann wäre das vergleichbar mit der Scham von der spirituellen Scham, von der die Rede ist. Aber das können viele Menschen ja gar nicht nachvollziehen. Erstens mal die Frage, wenn der Schöpfer hat doch den Menschen so gemacht, wie er ist. Also warum schämt sich dann der Mensch, wenn er dem Schöpfer gegenübersteht? Vielleicht könnt ihr mir vorstellen, dass dieses Thema Scham hier ein bisschen mehr Erklärung braucht.
SPEAKER_01Absolut. Ich kann mich erinnern, ich hatte eine starke Diskussion mit einem Schriftsteller. Ja, das war vor 15 Jahren oder so, der kam damals und sagte, es gibt keine, ich fühle keine Charme. Und ich habe mich gefragt, wie kann ein Mensch keine Scham empfinden? Der sagte, nein, es steht mir alles zu und ich empfange und wenn dir jemand gefragt, wenn dir jemand ein Geschenk gibt und du spürst, du hast dieses Geschenk nicht verdient, spürst du die Scham? Ich dachte, nein. Und es ist wirklich, es ist wirklich, habe ich Ihnen damals geglaubt, weil unsere Natur ist so, dass wir die Scham auslöschen. Wir können diese Charme gar nicht ertragen. Und wir machen immer Kompensation, immer die Scham auszugleichen, zu kompensieren. Weil das ist ein sehr unangenehmer Zustand, wo man die Hitze im Inneren spürt. Man wird rot, man spürt Unerträglichkeit. Und wie kompensiert man die Scham, wenn ich sogar sage Danke? Wenn ich sage, okay, ich bezahle dir oder ist doch gar nicht so schlimm oder und so weiter.
SPEAKER_00Man möchte sich vielleicht gleich revanchieren mit einem Gegengeschenk.
SPEAKER_01Das ist die Kompensation der Charme. Aber stell dir vor, du stehst vor dem Schöpfer, absolutes Geben. Er gibt dir alles. Du kannst ihm nichts geben. Du bist es nicht kompensieren. Du hast keinen Schirm und du verbrennst aus Inneren. In der materiellen Welt den Scham kannst du tatsächlich kompensieren, kannst du auslöschen. Aber dort, du bist nackt. Du bist komplett gegenüber dieser Göttlichkeit und dann verstehst du, dass du noch nicht korrigiert bist. Spürst du das im Inneren, nicht nur verstehen, du spürst es, dass du bereit bist, alles zu machen. Ich gehe in diese Welt, nach unten werde ich ackern, werde ich an meine Absicht arbeiten, um mich von dieser Scham zu befreien. Und das ist der Grund wirklich für die Erschaffung der Welten. Und es sind sehr, sehr tiefe spirituelle Konzepte dahinter. Also, ich denke, es lohnt sich da unseren Soulmates drüber nachzulesen und ein bisschen zu lernen. Es gibt auch so wie so ein hebräisches Wort, nennt sich Lechem Besajon, also die Scham brot der Schande. Dass jemand, der ist, was ihm nicht gehört, schämt sich, dem Geber ins Gesicht zu schauen. Nicht alle können es nachvollziehen, aber wenn du jemanden spendest, ob er die ins Gesicht schaust. Es ist interessant, ob man die Augen dann nach unten senkt oder die ins Gesicht schaut. Da kann man wirklich spüren, die Feinheit, wie jemand, deshalb können wir dem Schöpfer auch nicht mit ihm verschmelzen, weil wir von ihm nicht empfangen können. Es bleibt das Licht einfach im Hals stecken. Also wirklich wörtlich.
SPEAKER_00Deswegen, glaube ich, irgendwo steht er auch im Deck, der soll den Kopf nicht erheben und die Augen senken. Richtig. Das ist genau das Bild, was du gerade beschrieben hast.
SPEAKER_01Richtig, das ist genau das, weil man dem Geber nicht ins Gesicht schauen kann. Weil man noch nicht das Gefühl hat, man hat es verdient. Was unterscheidet die materielle Welt von der spirituellen? Materielle Welt erstmal lässt dich arbeiten, du kannst hier arbeiten an dir und danach bekommst du das Gefühl, es steht dir zu. Als ob du das verdient hast. Das ist eigentlich die ganze Arbeit. Wir sind hier wirklich, um sich uns von dieser Scham zu befreien, gegenüber dem Schöpfer zu stehen und ohne Scham empfangen zu können.
SPEAKER_00Gut.
SPEAKER_01Okay, gut.
SPEAKER_00Machen wir weiter.
SPEAKER_01Ja, Fragen? Vielleicht das mal nicht.
SPEAKER_00Momentan keine von den von den unseren Freunden.
SPEAKER_01Dann gehen wir nochmal zum Thema Tora, also Tora als Bauplan der Schöpfung. Wir haben auch schon ein bisschen darüber in letzter Sendungen gesprochen. Der Text sagt, der Schöpfer schuf die Welt mit der Tora. Wie erfahren, dass geschrieben steht, dann stand ich neben ihm als Handwerksmeister und ich war täglich sein Wohlgefallen. Das bezieht sich auf die Tora, mit der der Schöpfer 2000 Jahre spielte, bevor die Welt erschaffen wurde. Er schaute auf sie einmal, zweimal, dreimal und viermal. Und dann erzählte er ihnen. Schließlich führte er eine Handlung in ihr aus. So, hier erstmal die Erschaffung der Welt, das haben wir schon gelernt. Was ist die Erschaffung der spirituellen Welt? Die Erschaffung von Serampin und Nukwa. Diese Schaffung geschieht durch vier Phasen des Lichts. Und das symbolisiert auch, dass Gott schaute viermal in die Torah, Sehen, Verkünden, Errichten, herausfinden. Und dann führt er die Handlung aus. Und wir hatten darüber schon gesprochen. Torah existierte 2000 Jahre und was tat der Schöpfer tat, er spielt er mit dem Buchstaben und so weiter. Dann erschafft er in sieben Tagen The Rampen in Nukwa. Das heißt, sieben Seferot. Hesed kurati ferit, netzahot, und malchut. So, und das entspricht auch diesen Bekleidungen, die Svirachmar, die Nase, Rampen und Malchut. Und vier Worte sind auch, wir haben auch schon wieder die Worte gesprochen, also Berechitbar Elohim et. In vier Schritten wird dann die Schöpfung erschaffen. Oder mit vier Phasen des Lichts, das lernen wir auch sehr oft. Und das sind die Stufen, nach denen dann die Welt erschaffen wird.
SPEAKER_00Diese vier ist ja auch so ein volles Maß, also etwas, was vollkommen ist. Also vier Phasen des direkten Lichts, Boris gerade gezeigt hat. Und natürlich auch dann die 40, also 40 Tage Fasten, wie der Rabi Shimon gleich zweimal musste.
SPEAKER_01Es kommt sehr, sehr oft dieser Zahl vor, vier. Und das ist in der Tat eine Zahl der Vollkommenheit. Vier bedeutet vier Buchstaben, Judge Wafke, der Schöpfername ist 4 und 4 Phasen des Lichts. Vier ist auch binar, zum Beispiel 40, ja. Auch 400 wird auch sehr oft gesprochen. Wir kommen gleich zu der Zahl, dass der Himmel 400, zum Beispiel Rabbi Shimon ist auf der Stufe 370 und da fehlt dem noch 30 bis zu 400. Das ist auch ein interessantes Konzept. Also 4 kommt oft, sehr oft vor. Volk Israel wanderte 40 Tage in der Wüste.
SPEAKER_00Oder war 400 Jahre auch im Exil?
SPEAKER_01400 Jahre sollten sie in Exil sein, so sagt der Schöpfer, und waren aber tatsächlich 210 Jahre im Exil. Ja, gut, sie sind andere Zahlen hier, aber 4 ist absolut die Zahl der Vollkommenheit. Gut, dann kommen wir zum nächsten Konzept. Die Gerechten als Partner des Schöpfers. Ihr seid mit mir, um euch mit mir zu vereinigen, weil ich den Himmel und die Erde mit meinem Reden, die Buch, gemacht habe, wie geschrieben steht: Durch das Wort Davar des Ewigen wurden die Himmel gemacht, werden die Gerechten den Himmel durch die Macht ihre Rede erschaffen. Das steht in die Vision von Rabi Hir, Punkt 61. Erstmal zum Konzept. Die Gerechten sind diejenigen, die ihren bösen Trieb überwunden haben, ihr Verlangen zu empfangen, korrigiert haben. Das können wir auch sein. Es sind nicht irgendwelche, die dort im Himmel auf den Flügeln schweben, sondern betrifft jeden von uns, der ein bisschen sich überwunden hat, kann sich auch als Gerechter bezeichnen. Das sind nicht irgendwelche ideelle Personen oder Seelen, die noch nie irgendwie gesündigt haben, sowas gibt es nicht. Und es steht auch in den Schriften, es gibt keinen Gerechten, der noch nie gesündigt hat und dann durch die Umkehr, das heißt, also durch Veränderung, die er in sich gemacht hat, sich korrigierte. Und sie erheben Mann, ja, nochmals entsprechendem Konzept, das haben wir heute schon gesprochen, Mann Gebet und dadurch baut der Schöpfer ein Firmament. Firmament ist Himmel. Es ist im Prinzip, er baut ein Himmel. Okay, das muss man noch ein bisschen tiefer lernen, was bedeutet das, dass der Schöpfer einen Himmel aufbaut, wenn man betet, und dass die Gerechten auf jeden Fall durch ihre Bitte etwas bewegen. Das ist ganz, ganz wichtig. Der Prozess ist fortlaufend. Und der Schöpfer hört auf die Bit, auf die Gebete der Gerechten. Die Gerechten sind auch wir, wenn wir uns korrigieren wollen. Und der Schöpfer hört das. Das ist ganz wichtig. Und man muss auch nicht dran glauben, ob es den Schöpfer gibt oder nicht, wenn ich mich korrigieren möchte. Reicht das absolut aus? Ich habe das Gefühl, ich kann nicht mehr. Diese Welt ist dunkel, ich möchte geben sein, aber mein Ego stört mich. Das ist bereits eine innere Bitte, die der Schöpfer wahrnimmt. Schöpfer ist einfach irgendwas, eine Kraft über mir. Ich muss mir gar nicht vorstellen, wer das ist, was das ist, aber das verändert bereits. Das ist dieses Verlangen, gebend zu sein, so wie der Schöpfer zu sein, Absicht zu bekommen. Das nennt man dann, meinem Nukwin.
SPEAKER_00Boris, wenn jetzt jemand das nicht so in Worte fassen kann, dass er gebend werden möchte. Wir sehen ja viele Menschen, die irgendwie verzweifelt sind oder an dieser Welt verzweifeln, aber jetzt auch keine Alternative denken können. Zum Beispiel, dass sich Gott hinzuwenden oder der Spiritualität hinzuwenden, dass das ihnen helfen würde, sondern ihr Zustand ist irgendwie so dunkel verhüllt. Was muss denn passieren, damit so jemand dann tatsächlich auf den richtigen Gedanken kommt, dass er nämlich zum Beispiel von seinem Ego sich ein bisschen loslösen will? Also wir sehen ja viele Menschen, die nie auf diese Idee kommen, sich vielleicht der Spiritualität hinzuwenden, aber trotzdem völlig unglücklich in ihrem Leben sind und die Finsternis schon erleben.
SPEAKER_01Ja, das ist eine sehr gute Frage. Der Mensch, der unglücklich ist, er spürt das gar nicht, dass ihm was fehlt. Beziehungsweise er spürt, ihm fehlt Glück. Das spürt er, ihm fehlt Füllung. Ich bin krank, mir fehlt Gesundheit, ich bin hungrig, mir fehlt Essen, ich bin unsicher, mir fehlt die Sicherheit, aber er spürt nicht, dass ihm das Geben fehlt. Das ist das Problem.
SPEAKER_00Das ist ein springender Punkt.
SPEAKER_01Das ist wirklich ein ganz wichtiger Punkt. Um wirklich spirituell einen Mann zu erheben, mir fehlt das Geben, mir fehlt die Eigenschaft von Gott, vom Schöpfer, braucht er eine Umgebung. Umgebung der Kabbalisten, Umgebung der Gleichgesinnten, braucht die, eigentlich braucht er wirklich, dass der Schöpfer seine Hand auf sein Schicksal legt und sagt, nimm es dir. So passiert das mit den Seelen, die bereits bereit dafür sind, den Weg zu gehen. Wenn sie noch nicht so weit sind, gibt es auch solche, dann bleiben sie, es offenbart sich noch nicht der Weg. Aber am Ende kommen trotzdem alle hin. Am Ende heißt, wir haben noch ein paar 220 Jahre, ja, die sind noch ein paar Jahre hin. Und wir sind jetzt in der Zeit der Beschleunigung. Auf jeden Fall wir als die erste Generation der Seelen, die jetzt diesen ersten Schritt machen dürfen.
unknownGut.
SPEAKER_00Ich glaube, wir haben noch Folie, oder?
SPEAKER_01Wir haben noch ein paar Folien, genau, wir haben noch ein bisschen Zeit. Wenn ihr Fragen habt, liebe Soulmates, dann natürlich gerne. Ansonsten der Konzept Transformation der Gerechten. Die Gerechten erfahren eine Transformation, eine Veränderung. So, wir lesen es mal vor. Wer von euch ist so weise, dass er Dunkelheit zu Licht verwandeln kann, für den das bittere Süß schmeckt, bevor er noch hierher kommt, während er noch in dieser Welt lebt? Wer von euch wartet täglich auf das Tageslicht? Glänzend, wenn der König das Reh besucht, zu welcher Zeit die Glorie des Königs wächst und er, der König aller Könige der Welt, genannt wird. Und derjenige, der dies nicht täglich erwartet, während er noch in dieser Welt ist, hat hier keinen Platz. Hier ist ein sehr wichtiges Konzept. Es steht irgendwo in anderen Schriften geschrieben, dass wenn du im Himmel kommst, ankommst, ich weiß nicht, ob du den Text vielleicht kennst, man fragt dich nicht, bist du jetzt korrigiert oder so. Nein, man fragt dich, hast du auf die Korrektur gewartet? Hast du Mann erhoben? Das ist die Frage, die man dort hört. Und nicht warum bist du so, sondern wolltest du dich verändern, wolltest du diese Transformation? Und wenn die Antwort Ja ist, dann ist er sozusagen positiv. Ja, positiv entschieden in deinem Sinne. Wenn du aber nicht auf die Veränderung gewartet hast, dann komm nächstes Mal. Komm nächstes Mal wieder. Und die Gerechten, die haben die Fähigkeit auch zur Transformation, Gegensätze zu transformieren, beispielsweise Licht in die Dunkelheit, Süße in Bitter in Süße. Sie haben so eine hohe Stufe erreicht, die Stufe der Welt Azilut, wo dort eine sehr, sehr hohe Stufe ist, selbst die Namen der Klipot stand auch im Text irgendwo Lawan oder Pharao gelten als heilig. Das sind, stellt ihr vor, die werden sehr Bösewichter. Ich möchte die Namen gar nicht aussprechen. Die werden in der Welt der Zelut als Helfer angesehen. Sie sind wirklich Helfer und man kann ihnen nicht vorwerfen, sie handelten in der materiellen Welt hast du mir das und das angetan. Das war seine Aufgabe. Und das ist ein hoher Engel, der seine Aufgabe wirklich erledigt hat, perfekt erledigt hat. Und dort wird er aus heilig angesehen, weil er in dieser Welt Azelut ist. Dort gelten ganz andere Gesetze als in der materiellen Welt. Und die Gerechten, die erwarten täglich. Täglich heißt, mit jeder Erneuerung, die man erlebt, erwartet man auf die nächste Erneuerung. Der Tag und Nacht, Nacht und Tag, Tag 1. Genau, ein Tag. Und es gibt immer Nacht und Tag und dann gibt es nächster Tag, nächste Erneuerung. Die Gerechte wartet immer aufs Licht. Lichte Korrektur.
SPEAKER_00Kannst du noch eine Folie einkländen, bitte, Boris? Genau.
SPEAKER_01So, und die wahre Arbeit, haben wir schon gesagt, soll sein, dem Schöpfer Freude zu bereiten. Hier sind wir an der Absicht. Absicht zu geben, ist das, was wir erreichen müssen. Die Absicht, dem Schöpfer Freude zu bereiten. Jede Handlung, die ich tue, muss erreichen. Mit der Absicht zu kommen.
SPEAKER_00Ich finde dieses Bild auch sehr schön, ein Partner des Schöpfers zu sein. Also die Geräten werden ja als Partner des Schöpfers betrachtet, weil die ja dann, es ergibt ja ein ganz anderes Bild, wenn man ein Partner des Schöpfers ist und nicht ein Abhängiger oder ein kleiner Wurm, der gnadenhalber irgendwie leben darf oder ins Paradies darf, sondern der Partner des Schöpfers zu sein, drückt ja auch eine Verantwortung auf der eigenen Seite aus. Also man kann sich darum bemühen, eine richtige Umgebung zu finden, die richtigen Texte zu lesen, versuchen, das irgendwie umzusetzen. Also aktiv an dieser spirituellen Transformation teilzunehmen.
SPEAKER_01Ja, absolut. Partner des Schöpfers ist es die höchste Stufe, die es der Seele gewährt ist, zu sein. Und es gibt ja noch kleinere Stufen, auf die hoffe ich, dass wir auch kommen. Sklave zu sein. Es ist auch die Seele, die versklavt ist, ja. Steht auch in dem Soha geschrieben, die muss immer wieder kommen, solange sie noch auf der Stufe hängt. Die ist verpflichtet zu kommen, dich zu korrigieren. Da gibt es die Seele, zum Beispiel, die Arbeiter, also das heißt, sie arbeitet, bekommt Lohn dafür. Sie ist nicht versklavt. Sie kann kündigen und sagen, okay, jetzt mache ich dann nicht mehr. Die hat ein bisschen mehr Freiheit als ein Sklave. Oder die Seele, die als Sohn des Schöpfers gilt. Es gibt so diese Stufe auch. Es ist bereits die Stufe der Welt hat sie Lut. Und da gibt es die Stufe Partner. Partner ist schon, ich bin wie mit dem Schöpfer Pedou, ja. Sagt mir, ich sag dir, was du tun sollst und du tust das. Oder er sagt mir, was ich tun soll, ich tue das. Das sind also Zustände, die sehr, sehr natürlich haben sind.
SPEAKER_00Die Ramona fragt, um Partner des Schöpfers zu werden, muss man dann auf weltliche Genüsse verzichten? Eine tolle Frage, wichtige Frage auch.
SPEAKER_01Man muss die Genüsse empfangen, um dem Schöpfer Genuss zu bereiten. Das ist wichtig. Die Kabbalisten sind die glücklichsten Menschen in allen Welten. Warum? Weil sie dem Schöpfergenuss bereiten. Sie spüren Genuss, den sie dem Schöpfer geben. Und weltliche Genüsse ist ein kleiner Funke des Lichts, was man empfängt. Und den Genuss, den man Schöpfer gibt, den kann man gar nicht mit Worten beschreiben. Und das spüren die Kabbalisten, wenn sie mit Schöpfer Partner sind.
SPEAKER_00Die Sabrina fragt, dann müssen wir uns überwinden, weil die Sünde unter den Menschen stattfindet, aber so lassen wir uns immer wieder fallen. Ist das so üblich? Was möchte sie wissen?
SPEAKER_01Wir müssen eine Regel befolgen, die Kabbalisten uns überlassen haben oder beschrieben haben. Diese Regel heißt Liebe der Nächsten wie dich selbst. Es hört sich vielleicht so ein bisschen wie alter Wein in den neuen Schläuchen, ja, oder abgedroschen, aber es ist tatsächlich die Beziehung, die wir zwischen den Menschen erreichen müssen. Ja, wenn wir die Einstellung den anderen gegenüber, die Liebe. Diese Liebe offenbart sich die Göttlichkeit, göttliche Kraft. Ja, und das sind quasi zwei Zustände, die zusammen sind. Liebe zum Nächsten und Liebe zum Gott. Aus einer Stufe kommt die nächste. So, und um das zu erreichen, braucht man was? Braucht man ein Gebet, braucht man ein Verlangen dazu.
SPEAKER_00Verlangen.
SPEAKER_01Mann. Und das ist das, was der Schöpfer hört. Willst du den anderen lieben? Okay, gebe ich dir, aber willst du es wirklich? Ja, und oft, wenn man da reinschaut ins Herz, sagt man, wieso soll ich ihn lieben?
SPEAKER_00Also ich will mich gar nicht.
SPEAKER_01Genau, ich liebe mich selbst, ja. Aber das ist schon eine tiefe Erkenntnis der Selbstliebe, Erkenntnis des Bösen.
SPEAKER_00Ich denke ja, also wenn die wahre Liebe, ich sage es mal ganz brutal, hört er irgendwie bei der eigenen Familie oft auf. Und was den Nachbarn oder denen anbelangt, da kann ich schon Konzessionen machen, dass ich hier die Liebe etwas einschränke. Aber meine Frage, Boris, beim Schöpfer weiß man es ja nicht, oder bei dieser universellen Kraft. Aber am nächsten kann ich schon, also am nächsten Menschen kann ich schon feststellen, ob ich hier Liebe bewalten lassen will oder ob ich dem Menschen mit Verständnis begegne oder eben nicht. Also es gibt ja auch von Rabasch so einen Text, da sollte man den Schöpfer im zweiten Stockwerk treffen und man darf aber das erste nicht überspringen. Vielleicht, dass du da dazu ein paar Worte sagst. Ja, das ist an der Stelle gut.
SPEAKER_01Genau, passt sehr gut. Die Vorstelle zur Vorstufe zu der Stelle, wo man den Schöpfer liebt, ist die Liebe des Menschen. Weil der Schöpfer verbirgt sich hinter allen. Das wissen ja noch nicht. Wir denken, also ein böser Nachbar oder böser Freund und es ist alles meine Innerlichkeit, die ich so wahrnehme. Der Schöpfer zeigt mir eine Art Spiegel von meinem, von mir. Es gibt nichts außer dem Schöpfer. Überall ist Licht und Liebe, aber ich empfinde die Welt nur so verzehrt, weil ich noch nicht korrigiert bin. Ich sehe die bösen Nachbarn, die bösen irgendwelche Regierenden, irgendwelche böse Länder, irgendwas sehe ich Kriege, Krankheiten, ich fühle mich auch nicht gesund. All das ist ein Spiegelbild der Innerlichkeit. Wenn ich so gebend bin wie der Schöpfer selbst, dann vertreten, verzehrt das Bild nicht mehr, sondern dann sehe ich mich, mein wahres Ich. Und das ist je mehr ich geben bin, desto reiner ist das Bild. Das ist, kann man vielleicht wie ein Spiegel vergleichen. Ich schaue einen Spiegel an, ich bin so schmutzig, ich bin so schlecht angezogen, der Welt hat sie ja. Ich komme weiter in die Welt Jezera, dort schaue ich mein Spiegel an und dort bin ich ja schon ein bisschen gepflegter. Habe ich vielleicht eine Krawatte, aber trotzdem here und here ein bisschen Flecken. Und the brilla, it's schon höher. Dann sehe ich schon, habe ich eine Frisur, schon eine Frisur, dann bin ich schon ein bisschen gepflegter und the welt hat sie loot. Was sehe ich dort? Man hört nichts. Dein Ton ist irgendwie nicht da.
SPEAKER_00Achso, es geht nur mit Mikro. Also dann bist du richtig fleckenlos und ganz schön, Boris.
SPEAKER_01Richtig, dann siehst du nur Licht, das weiße Licht verschmolzen zusammen in Liebe mit Schöpfer. Das ist die Welt als Eut. Da gibt es keinen Spiegel mehr. Das ist dann.
SPEAKER_00Ein schönes Bild, dort wollen wir hin.
SPEAKER_01Genau.
SPEAKER_00Ist eine Frage, warum die nächsten Liebe nicht auch zu den Tieren? Ich erweitere zum Planeten, zu den Pflanzen.
SPEAKER_01Ja. Ich liebe meinen Hund und meine Katze. Ich muss doch gar keine Menschen lieben. Das ist eine gute Frage. Man sagt, dass die Beziehung findet zwischen den Menschen statt. Wirklich korrigiert, korrigierbare, die Beziehung, die man korrigieren muss, ist zwischen den Menschen, weil es die höchste Stufe ist. Alle unteren Stufen wie tierisch oder auch pflanzlich. Wieso sagt man, ich liebe auch Pflanzen, ist auch schön. Aber dafür kann ich nicht korrigieren. Das ist leider nicht in die Korrektur eingeflossen und auch nicht die Liebe zur Erde oder zum Unbelebten. Ich gehe in die Berge, ich liebe persönlich Berge, aber das ist nicht die Korrektur, die ich in der Seele durchführen kann. Das heißt, die Korrektur ist nur in der höchsten menschlichen Stufe, sprechenden, Metaberg, sprechende Stufe möglich, dann kann ich alle drunterliegenden Stufen mit korrigieren.
SPEAKER_00Ich denke, da geht es auch um Beziehung, also Relation zwischen Menschen der gleichen Stufe zum Beispiel. Weil wenn jetzt du etwas machst, Boris, was mir nicht gefällt, oder wenn du mein Spiegel bist, dann sehe ich, was mir vielleicht nicht gefällt. Aber bei einem Tier oder einer Pflanze ist die Beziehung anders. Da sage ich nicht, das Tier war jetzt blöd zu mir oder ich bin nicht einverstanden, wie diese Pflanze reagiert. Ich glaube, das erklärt sich von allein, warum es die nächsten Liebe halt den nächsten nur betrifft. Und ich denke, wenn man den Nächsten liebt, dann liebt man in weiterer Folge vermutlich auch mehr alles andere, weil man mehr achtsam mit seiner Umgebung grundsätzlich umgeht.
SPEAKER_01Ja, genau. Die Katze kann mich auch nicht beleidigen oder der Hund.
SPEAKER_00Nerven, nerven kann sie mich vielleicht.
SPEAKER_01Genau, richtig, da kann ich auch nichts überwinden.
SPEAKER_00Boris, wir sind 20.16 Uhr. Wie viel haben wir noch? Ein paar Folien?
SPEAKER_01Wir sind mit den Folien erstmal so weit durch. Vielleicht hattest du noch Fragen vor der Sendung, die wir eingehen können?
SPEAKER_00Ich hatte also noch die Frage, da tropft ja etwas in dieses große Meer hinein. Und vom großen Meer haben wir auch schon zuletzt in der letzten Sendung gehört. Das große Meer, was ist denn damit gemeint? Und dieses Bild der Tränen des Schöpfers, die da auch reintropfen. Vielleicht kannst du dazu auch noch etwas sagen. Was sind denn diese Tränen, die in dieses große Meer hineinfallen?
SPEAKER_01Ja, das ist ein sehr, sehr tolles Bild, was wir dort gehört haben, gelesen haben. Erstmal, das große Meer ist Malhut der Malhut. Das ist der unkorrigierte Zustand. Und Klipper, Stein in das Herz, sagen auch die Kabalisten, das Herz auch Stein. Es gibt irgendein Teil in mir, das nennt man Malhut in Malhut. This Teil lässt sich gar nicht korrigieren. Got to the end of the korrektur bleibt there we can stein in the herz. Alles drum rum is corrigied, außer this teil. When we have to corrigate, these falls sorry, that spiritual tränen from the Ober, who in Principally dense Zustand spurred and denzustand erkennes. Also da sind wirklich Tropfen oder Tränen sind wirklich Lichtteile, Lichtfunken, die uns erheben, die uns korrigieren lassen. Und wir werden korrigiert sein durch sein Licht, seine Barmherzigkeit und hoffentlich schnell.
SPEAKER_00Genau. Und im Text stand ja auch, ich weiß nicht, ob ihr aufgepasst habt beim Lesen, dass dieses Tor 6000 Jahre lang verschlossen bleibt. Also es schaut so aus, als würde gar nichts passieren. Aber eben, wenn diese Tränen reinfallen, dann kommt doch immer ein bisschen Licht durch und hilft uns, unsere Arbeit zu machen, würde ich sagen. Würdest du das auch so sagen, Boris?
SPEAKER_01Absolut, absolut richtig ausgedrückt. Also man verzweifelt nie auf die Hilfe von oben. Ja, und Balsolam sagt dazu auch, es gibt keinen glücklicheren Zustand von einem Menschen, der zerbrochen ist. Zerbrochen bedeutet, das Ego ist wirklich zerbrochen, also wirklich platt und man denkt, ich kann nichts mehr. Und das ist ein super Zustand, weil durch die eigene Kraft können wir nichts schaffen. Nur durch die Kraft von oben können wir korrigiert werden. Diese Kraft bekommen wir, wenn wir das Ego wirklich unten lassen.
SPEAKER_00Danke, Martin, jetzt schaue ich nochmal. Ich würde sagen, wir haben eigentlich alle Fragen beantwortet. Und eine sehr schöne Frage ist diese hier. Die blende ich jetzt ein. Ist das Ziel, in Asia zu leben, als wäre man in Azilut?
SPEAKER_01Wow, das ist eine schöne Frage. Ja, das würde ich so beeien, die Antwort. Aber hier ist die Frage nicht einfach. Die Frage ist nicht einfach. Wir bilden uns eigene Wirklichkeit. Und wir erlangen Licht. Licht ist in uns. Also wir müssen uns nur verändern. Wir können alles kontrollieren, wo wir leben, wie wir leben. Der Schöpfer ist wirklich mit uns. Der ist dabei. Und wichtig, dass wir Verlangen dazu haben. Und dann können wir in allen Welten verweilen, in allen Welten, Aze, Ludi, Cerabri, Ya, Si, Ja, alle, die für uns erschaffen sind und wirklich mit den Flügeln der Engel getragen werden. Wichtig, dass wir uns korrigieren, dass wir Verlangen haben und die Absicht.
SPEAKER_00Ja, ich würde sagen, Boris, dann sind wir für heute fertig. Das nächste Mal geht es weiter mit dem Eseltreiber. Ein toller Artikel. Also da könnt ihr euch schon freuen drauf. Danke euch, dass ihr dabei gewesen seid. Danke, Boris, für deine Ausführungen.
SPEAKER_01Danke euch. Wir sehen uns.
SPEAKER_00Wir sehen uns.
SPEAKER_01Alles Liebe.