Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
Sohar, Session 5: Die Weisheit, auf der die Welt steht
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Die Welt steht auf einem verborgenen Fundament!
Wir enthüllen in dieser Folge die tiefsten Geheimnisse der Schöpfung (BeReshit), wie sie in der kabbalistischen Lehre von der Weisheit (Chochma) verankert sind, auf welcher die Welt (SA) steht. Hier sind die sechs großen, oberen Kanten (WaK de Bina) eingraviert, aus denen alle Ströme des Lebens hervorkommen und ins große Meer (Malchut) gebracht werden. Doch GaR de Bina (die höchsten, verborgenen Geheimnisse) bleiben versperrt.
Das Rätsel von Schloss und Schlüssel
Alles im Palast (Bina oder AwI) der Emanation wurde hinter einem Schlüssel (Miftecha) verborgen. Dieser Schlüssel, genannt Ateret Jessod (Krone von Jessod), ist das Herzstück des Ganzen, denn er schließt und öffnet.
Das Schloss (Manula) ist das untere Hej in Nikwej Ejnaim. Solange dieses Schloss aktiv ist, verschließt es die Lichter von GaR (Große Lichter) und verhindert, dass sie im Parzuf leuchten können. Der Schlüssel (Ateret Jessod) wird in den engen Raum von Jessod de Malchut gesteckt – dem neunundvierzigsten Tor der Kelim – um das Schloss zu betätigen
Die 50 verbotenen Tore
Der Palast enthält fünfzig Tore (das Volumen für die Lichter). Diese Tore wurden absichtlich zum Verhüllen gemacht. Obwohl 50 Tore existieren, können nur 49 Tore geöffnet werden.
Das größte Geheimnis ist das fünfzigste Tor (Malchut de Malchut)! Wann aber wird dieser Schlüssel (BeReshit), der alles in Katnut (kleine Lichter) verschließt, zum Öffnen gebracht?
Fazit:
Der Sohar beschreibt, dass die Welt auf Weisheit (hebräisch Chochma) ruht. Dieser göttliche Weisheitsaspekt ist nicht einfach ein abstraktes Konzept, sondern die tiefste Grundlage der Schöpfung.
Warum steht unsere Welt eigentlich auf göttlicher Weisheit und nicht einfach auf einen Betonshockel? Im heutigen Livestream gehen wir gemeinsam auf Schatzsuche im Sohar. Wir erkunden die Weisheit, auf der die Welt steht, stolpern über sechs mysteriöse Enden, finden einen geheimen Schlüssel und öffnen zusammen die verborgenen spirituellen Tore. Kurz, wir machen uns gemeinsam auf den Weg, um herauszufinden, wie die Kabala uns einen Blick hinter dem Vorhang der Wirklichkeit schenkt und warum das Ganze viel faszinierender ist als jede Fantasy-Serie. Gleich geht's los. Herzlich willkommen, liebe Soulmates. Ich begrüße herzlich den Boris. Boris kommt bitte rein in unser Studio und ich hoffe, es klappt momentan jetzt mit dem Stream.
SPEAKER_02Hallo, liebe Soulmates, hallo, herzlich willkommen.
SPEAKER_00Und heute geht es um die Weisheit, auf der die Welt steht, um Schlüssel und Schloss und um Abraham und um diese faszinierende Reise durch den Soha und das Vorwort des Buches Soha.
SPEAKER_02Wir werden heute über sehr, sehr spannendes Thema sprechen, die Weisheit, auf der die Welt steht. Wir werden heute über den Schlüss sprechen und über das Schloss. Ja, womit öffnet man eine Tür, eine geheime Tür, um Licht zu bekommen, Licht in dieser Welt zu bekommen. Wie geht das? Werden wir heute erklären. Aber bevor wir starten, erstmal würde ich gerne, dass wir uns erinnern. Also wir sind in der Organisation Neba hoch und wir haben viel Material für euch vorbereitet. Lieber Solmates, dieses Material ist ausgestellt auf der Community-Webseite. Ich blende jetzt mal ein. Und hier seht ihr, wo die ganzen Materialien ausgestellt sind: Videos, Texte, Erklärungen. Und dort könnt ihr auch Fragen stellen. Diese Fragen werden wir auch in der Sendung beantworten. Und wir freuen uns, wenn ihr dort teilnehmt. Gut, und lasst uns doch kurz nochmals eine Sache anschauen. Und zwar ein Zitat von Baal Sulam. Ich blende nochmal ein. Die Texte, die wir lesen, die sind recht komplex. Und die Fragen, die ich bekomme, immer wieder, ja, wie verstehen die Texte nicht? Was mache ich? Mache ich was falsch? Und hier muss man sagen, ihr macht nichts falsch. Die Texte sind nicht zum Verstehen gedacht, die sind in erster Linie zum Nachfühlen gedacht, zum Spüren. Jemand, der das Herz öffnet, ist oder bekommt diesen Text gefühlt, wird diesen Text auch in der Empfindung wahrnehmen. Und Baal Solam schreibt, dass für diejenigen, die sich mit der Wissenschaft der Kabbalah beschäftigen, existiert darin eine unschätzbar wunderbare Kostbarkeit. Auch wenn sie nicht verstehen, noch nicht verstehen, was sie lernen, erwecken sie dank einem starken Willen und dem Streben, das studierte Material zu verstehen, Lichter, die ihre Seelen umgeben, auf sich. Das heißt, der große Kabbalist des 20. Jahrhunderts, der uns diese Texte kommentiert hat, sagt ganz klar und deutlich, es geht nicht um das Verstehen, sondern es geht um Licht. Es geht um die Wahrnehmung, die wir bekommen, wenn Licht auf uns wirkt. Und das ist das Wichtigste, was wir hier daraus entnehmen sollen. Und dieses Buch ist ein besonderer Schlüssel, welcher der Menschheit gegeben wurde, um dieses System der spirituellen Kräfte, die uns regieren, die uns steuern, aufzuschließen. Und wir müssen einfach mit euch lernen, wie man diesen Schlüssel gebrauchen kann, also wie man den benutzen kann. Wo ist das Schloss? Und dann öffnet man ein Tor zum spirituellen System. Und jedes Wort, was wir lernen, ist im Inneren spürbar. Die ganzen spirituellen Begriffe, die wir heute auch benennen, die sind im Inneren eines Kabbalisten wahrgenommen. Und die Tora, oder eigentlich das Buch Soa, ist ein Kommentar auf Torah und Torah spricht zu jedem jedem Menschen gewissermaßen als eine einzige Person, eine verbundene Person, verbundene, weil wir aus mehreren, aus der ganzen Menschheit, aus den Seelen bestehen. Und sie spricht über die Kräfte, die in uns als Menschheit wirken, auch in jedem individuell wirken. Uns Kräfte sind im Inneren. Deshalb alles, was ich lese, ich muss wirklich mir vorstellen, dass es geht um mich, es geht um meine Korrektur, meine Annäherung an die höhere Kraft, meine Verbindung mit Göttlichkeit, mit dem Spirituellen in mir. Und ich, indem ich diese Worte jetzt lese aus dem Soha, ich studiere meine spirituelle Anatomie, da sind meine spirituellen Organe, da sind meine spirituellen, ich weiß gar nicht, Gefäße, da sind spirituelle vielleicht Systeme, die zusammenwirken. Meine Anstrengung, das Ganze wahrzunehmen, das führt also zum Licht. Das höhere Licht wird mich verändern, wird mich erneuern, wird mich anziehen und mich näher zum Guten bringen. Also lasst uns wirklich von diesen Sehnsüchten uns mit dem Buch beschäftigen, ja, und ich muss mich wirklich nicht vom Äußeren ablenken lassen. Das ist ganz wichtig. Es geht hier nicht, es gibt ja, überlegt mal, stellt euch vor, es gibt ja kein YouTube, es gibt ja kein, also nicht Ellie, nicht Boris, nicht Bildschirm, keine nichts. Es gibt nur die höhere Kraft, die jetzt auf mich einwirkt. In der Form von diesen Bildern. Sie wirkt auf mich ein und ich bin unter ihrem Einfluss, unter dem Einfluss ihrer Kraft. Das Ganze ist ich gegenüber Abore, gegenüber dem Schöpfer. Und ich werde vom Licht jetzt im Grunde genommen durchgespült. Ich werde vom Licht beeinflusst. Das Licht wirkt ein. Durch diese Worte, durch diese Sätze, durch diese Konzepte, die wir heute besprechen. Und ich lasse das gar nicht im Verstand, das Ganze am besten irgendwie festsitzen, nicht mit Verstand greifen, sondern wirklich Herz öffnen und versuchen allgemein fürs Licht offen zu sein. Das ist ganz wichtig bei solchen spirituellen Texten. Verstand abschalten, sondern sich einlassen. Nicht einlassen, genau, Elli. Vielleicht hast du noch ein paar Worte. Wie kann man das Herz so öffnen, dass man dem Licht mit dem Gesicht nach vorn steht?
SPEAKER_00Ich würde sagen, hingeben, einfach hingeben versuchen. Sich diesen Text ohne Vorurteil, ohne Nachdenken einfach hingeben. Das würde ich probieren.
SPEAKER_02Genau, das ist ganz, ganz wichtig. Sonst das ganze Lernen ist es nicht im Verstand zu begreifen, sondern es geht um die Wahrnehmung vom Licht. Aber wir kommen dazu. Wir kommen dazu, wir sind auf einem guten Weg und ich denke, unser Stream geht jetzt. Und ich sehe schon Zuschauer und wir lesen jetzt den Text aus dem Buch Soha, die Weisheit, auf der die Welt steht. Und dann erklären wir, welche fantastischen Konzepte dahinter sich verbirgen. Ich denke, das ist für uns sehr, sehr bereichernd. Wenn Ellie so nett ist, uns den Text so ein bisschen vorzulesen, dann können wir nachher. Vielen Dank.
SPEAKER_00Das mache ich gerne. Und Boris, der hatte auch, also nicht der ganze Text wäre. Ist das der ganze Text, Boris, oder hast du den ein bisschen gekürzt?
SPEAKER_02Das ist erstmal ein paar Seiten. Also wir haben auch natürlich den Text eingesprochen. Es ist als Audio verfügbar. Wir empfehlen auch sehr, dass man auch dieses Audio sich anhört. Aber um jetzt ein bisschen das Thema reinzukommen, der Punkt 40 in diesem Text ist sehr, sehr entscheidend und wir werden diesen auch vorlesen.
SPEAKER_00Gut, also wir sind in der Einleitung zum Buch Soha, beim Artikel Die Weisheit, auf der die Welt steht und beim Punkt 40. Im Anfang, Berichit, ist der Buchmark, auf welcher die Welt Serandbin steht, um die hohen verborgenen Geheimnisse des Orbinar zu betreten. Hier sind die sechs großen oberen Kanten eingraviert, WAC debina, von denen alles kommt und aus denen sechs Quellen und Ströme, WAC de Serandbin, gemacht wurden, um sie in das große Meer Malchut zu bringen. Daher ist Bara, der Schuf, Aramesch, in den Buchstaben von Berichit inbegriffen, weil sechs Kanten von hier aus erschaffen wurden. Und wer auf Schuf sieht? Der eine, der nicht genannt wird. Jener verborgene, der nicht bekannt ist, die Arich Anpin. Erklärung der Worte. Es gibt zwei Hochmot. Das ist die Mehrzahl von Chochmar in Acilut. Die erste Chochmar, Chochmar de Arichanpin, wird Hochmar Stima A, die blockierte Chochmar, genannt. Zweitens, die Hochmar der 32 Bade. Das ist Binar, welche zu Roche der Arichanpin aufsteigt, wo sie Hochmar wird, um an Heranpin to give. Im Anfang Perishit is in Chochmar. But not from the ersten Chochmar von Arich Anpin, sondern from the Chochmar, of which the Welt stays. Daher bezieht sich Berichit Barat, die im Anfang erschuf, auf Chochmar der 32 Pfade, welche binar ist, die durch ihren Aufstieg zu Roche, Arich Anbin, zurückkehrt, Chochmar zu sein. Wenn son die Welt von der Chochmar der 32 Pfade empfangen, dann erheben sie sich zu den höheren Aber wie immer. Und aber wie immer werden die hohen verborgenen Geheimnisse genannt. Deshalb wurde gesagt, Chochmar, auf welcher die Welt steht, also die Welt heranwin steht, um die hohen und verborgenen Geheimnisse zu betreten. Steht, steht, bezeichnet das Erlangen von Mochin. Son existieren durch die Mochin, die sie von Chochmar empfangen. Und durch sie erheben sie sich zu den hohen und verborgenen Geheimnissen, welche aber wie immer sind, und bekleiden sie. Das heißt, sie werden wie diese, weil der untere, welcher zum Höheren aufsteigt, wie dieser wird. Es wurde gesagt, hier sind die sechs großen oberen Kanten eingraviert. WAC wie der höheren Binar. Das heißt, Shit Aramäisch Sex ist, weil Bereshit auch die Buchstaben von Barashit hat. And the sechs Kanten sind WAC. The großen oberen sechs Kanten wurden in diese Chochmar eingraviert, von welcher alle ausgeströmt werden und hervortreten. Denn diese Chochmar is Binar, die aus Rohsch der Arichanbin herauscame, weil Abba immer with the Sonia herausgefragt, anders as an art of männlich and weiblich errichtet. Chochmar, der Arianbin and Abba, the Azilud, richten as an art manly and weiblich durch Malhut, die to it on the platform of Bina aufstieg. Daher verließ Binah selbst den Roche, der Arianpin, and Abba wurde Guff the Arichanbin ohne Roche. Daher war Bina eingraviert und wurde sechs Ränder ohne einen Roche. Hier wurden die sechs großen oberen Ränder, aus denen alles herauskommt, eingraviert. Da WAC ohne Gar in Hochmar von den 32 Pfaden eingraviert wurde, was binar ist, wegen ihres Austritts aus Roche der Arich Anpin. Später, durch Man der unteren, kehrt sie zu Roche der Arich Anpin zurück und empfängt Garde Hochmar von Arich Anpin und sie gibt Sonnen, die den Überfluss allen Welten geben. So kommen alle Welten aus jenen sechs Rändern, die in Binar eingraviert waren und er nennt sie das große höhere WAC, weil sie binar sind, wie die Buchstaben von Binar, welche auch große Buchstaben genannt werden. Aus ihnen wurden sechs Quellen und Ströme gemacht, um sie ins große Meermalchut zu bringen. Denn das Eingravieren von sechs Rändern, während Binar außerhalb von Rohstearich Anpin ist, wird sechs Quellen genannt, weil sie nur die Quellen von Mochin de Saranbin sind. Später bei ihrer Rückkehr zu Rochstearisch Anpin werden sie Mochin de Gard, die Ströme für Saranbin, genannt werden. Dann werden sie sechs Ströme, wie es geschrieben steht. Er wird vom Bach am Wegrand ertrinken. Deshalb wird er seinen Kopf erheben. Und dann gibt Seranpin sie weiter an das große Meer, also an der Seite Nukwa. Es wurde gesagt, dass sechs Quellen aus WAG, den sechs großen oberen Rändern von Wiener, gemacht wurden. Diese sind WAG deserandbinde Katnot. Und die Ströme sind Mochin deserandbin. Sie zu bringen, bedeutet, ins große Meer zu Nuqua weiterzugeben. Wagde Katnot, die Bienen werden Quellen von Mochin genannt, weil Bina hinausging, um Wagde Katnot zu sein. Nur um eine Quelle für das Weitergeben von Mochin ansonsten zu werden. Wäre Binar nicht hinausgegangen, wäre sie für irgendwelche Mochin ungeeignet. Es wurde gesagt, Parachid, also erschuf sechs, erschuf Punkte zu Wag ohne Roche, da das Wort erschuf blockieren bedeutet. Daher werden zwei Ergebnisse im Wort Berechit einbezogen. Hochmar, den Regid anfangt, bezeichnet Hochmar. Parachid, um zu zeigen, dass sechs Ränder ohne Roche aus Hochmar erschaffen wurden. Und diese sind die Quellen von Mochim für Sund. Sie werden Welt genannt und sie sind die sieben Tage der Schöpfung. Und wer erschuf sie? Derjenige, der nicht erwähnt wird. Dieser Verborgene, der nicht bekannt ist, der Arich Anping. Und weil das Wort vara im Berichit selbst ist, wer ist es, der es erschuf? Er sagt darüber, dass es dieser Verborgene ist, der nicht bekannt ist. Hochmas Dima, die blockierte Hochmar, der Arich Anping, da er Binar aus einem Roche nahm und sie zu WAC machte. Und diese sechs großen oberen Ränder erschuf, die in Beresit einbezogen sind.
SPEAKER_02Ja, vielen Dank, Herr. Und was hast du jetzt gerade vorgelesen?
SPEAKER_00Ja, viel von Chochmar, also von der Weisheit und von sechs oberen Rändern und von Binar, die anscheinend eine große, wichtige Rolle spielt.
SPEAKER_03Okay, was noch?
SPEAKER_00Was noch? Dass es Flüsse gibt und Quellen und die fließen ins große Meer, nämlich in die Malhut hinein, die auch die Nuqua genannt wird. Ja, jetzt fragt mich was noch.
SPEAKER_02Sehr, sehr viel mitgenommen, muss ich auch sagen, dass es schon ganz, ganz wichtige Konzepte sind drin. Aber ich habe mir belegt, vielleicht bringe ich das Ganze so ein bisschen runter in Ordnung, dass wir erstmal im Groben erstmal verstehen die Zusammenhänge. Weil es wurde viel besprochen, Arich, Anpin, Roche, Binar und Weisheit, Kochmar und so weiter. Und ich blende vielleicht eine Skizze ein und die sollte im Grunde genommen diesen Punkt grafisch darstellen. Und zwar die ganzen Konzepte, die hier sind, kann man hier vielleicht erstmal erfassen. Also zuerst dieses Wort Bereschit. Das Wort Bereschit besteht aus zwei Teilen. Bara, also erschuf auf Aramäisch und Schit. Also Schit bedeutet Sechs auf Aramäisch. Und das bedeutet, er erschuf sechs. Und okay, wer erschuf oder was erschuf? Er? Jener, über den man nicht spricht. Das ist eine Unbekannte. Und im Text steht das auch geschrieben, weil Sulam hat diesen Unbekannten auch bezeichnet. Er nannte ihn Arich Anpin. Arrich Anpin, auf Deutsch würde das als langes Gesicht übersetzt. Aber Anpin ist ein Gesicht auf Aramäisch. Arrich ist Aroch, langes Gesicht. So, und über den spricht man also nicht. Über wen spricht man dann? Und was bedeutet dann das Wort Beresit in diesem Konzept? Er schuf sech. Also das ist das erste, erstmal das Wort Beresit ist das erste Wort der Tora, der Bibel. Und es ist die Weisheit, auf der die Welt steht. Es ist die Kraft, die alles trägt. Das ist dann, über wen spricht man? Über Serampin. Der Zugang, also Serampin, ist ein kleines Gesicht. Also Arch Anpin, langes Gesicht, Ser, also kleines Gesicht, über den spricht man. Und Erschaffung der Welt bedeutet Erschaffung von Serampin und Nukwa. Sie beide, ein männliches und weibliches Teil, stellen die Erschaffung der Welt dar in diesem Text. Und hier in Binar, also die Quelle von Seranpin und Nukwa, oder Seranpin und Malchut, Malchut und Nukwa, in dem in dem Zusammenhang ist das derselbe, aber also werden sie beide als Sonnen bezeichnet, und deren Quelle ist binar. Das hat man schon letzte Sendung besprochen. Und also die Quelle von Binar, also die Quelle von Serantin ist binar und sie wird dann aus sechs, also Sechs Quellen dann gespeist. Also The Rampen wird gespeist mit Nuoker aus sechs Quellen aus Binar. Am Anfang werden sie als Quellen bezeichnet, weil es noch nichts fließt. Keine Chochmar, keine Weisheit fließt durch diese Quellen, sondern es ist erstmal im kleinen Zustand eine Art Vorbereitung. Um Chochmar fließen zu lassen, also Licht fließen zu lassen, braucht man etwas, ja, dazu kommen wir gleich, braucht man etwas und dann wird das, werden sie zu sechs Strömen. Aus diesen Quellen wird man dann im Grunde genommen ein Strom oder ein Fluss. Und das Ganze nennt sich dann Berechete, Schufsechs. Die sechs Quellen, sechs Ströme, werden dann ins große Meer. Also Malhut wird dann als Meer bezeichnet. Und hier ist die ganze Struktur erstmal hier vorgesehen. Von unten geht es um die Seelen, um die Neschamot, Nefeshruch Neschamah, also Naran abgekürzt, die Bedürfnis äußern, die Gebet äußern, die ein Verlangen mitbringen. Und das ganze Verlangen sammelt sich dann in Malchut. Malchut befindet sich in der Welt Azelut oder nennt man sie auch Nukwah der Azelut. Und die Seelen kommen aus den drei Welten, also Priya, Jezera, Asija, sogenannte drei zerbrochene Welten, und erheben man, also erheben eine Bitte. Und auf diese Bitte kommt Licht. Über diese sechs Ströme wird zu den Seelen Licht fließen. Ja, und die Seelen steigen dann auf, wenn sie einen Matt bekommen, bekommen sie auch Licht. Sie können dann aufsteigen nach oben und bis hin zu sehr, sehr, sehr hohen Stellen, also zu Serampen, zu Binar, zu Wagde Binar und so weiter. Und das ganze Licht kommt von oben. Das ganze Licht kommt aus der Welt in Sof, ja, also es ist noch über, hier sehen wir noch über Arch Anpen noch ein Wort, steht hier Atikomin, das ist ein Parsov. Der höchste Parzuf der Welt hat Zelut, die zusammen mit Arch Anpin, sie bilden Keta, Keta der Acelut, also quasi die Spitze der Welt hat. Wobei Atikyomen ist der obere Teil von Keta und Arch Anpin ist der untere Teil von Keta. Das ganze System, was uns lenkt, im Grunde genommen, ist Arisch Anpin. Das heißt, Licht kommt durch alle Welten, durch alle Parzophim, durch Binar, also durch Hochmar, Binar, also Aberwehima sind sie irgendwo dazwischen, das hatten wir auch schon vorgelesen. Aber wie immer, dann gibt es Ishut, dann gibt es Seranpin, dann gibt es Nuqua. Und irgendwann mal gibt es dann hier die Seelen, die Licht dann bekommen. Und Licht kommt sozusagen von oben nach unten, also eine Bitte, ein Mann kommt von unten nach oben, und somit trifft sich das Ganze zusammen. Was ist hier noch zu vielleicht dazu zu fragen, Ellie? Gibt es eine Frage?
SPEAKER_00Ja, zum Beispiel, du kannst erklären, was der Parsard oder die Parsa genau für eine Rolle spielt. Und hier steht auch nochmal, das Licht Hasadim ist hier auch nochmal erwähnt. Vielleicht fragt sich der eine oder andere, was das denn für einen Zusammenhang hat mit dieser Erschaffung.
SPEAKER_02Ja, das ist eine sehr gute Frage. Erstmal Passant. Passat ist eine Art Abschirmung, eine Art Grenze fürs Licht. Das Licht, also Chochmar, kann unter die Parsa oder der Passat, je nachdem, wen man fragt, ich übersetze mir die Passat. Und Licht kann ohne die Passat gar nicht durchkommen. Weil also die Parsa ist die Grenze zwischen Licht Hochmar und Fehlen vom Licht sozusagen. Unter der Passar fehlt das Licht. Du kannst jetzt natürlich fragen, ja, hier steht Licht Hassadim, hier steht Licht Hochmar, wie passt das Ganze dann zusammen? Das ist richtig. Im Großen und im Kleinen ist alles gleich. Das heißt, wenn man hier irgendwo gibt es hier auch Parsins, wo Licht Hochmar endet. Und das ist aber nicht die Passant, nicht die Abgrenzung für das wirklich große Licht Hochmar, sondern hier an der Stelle gibt es eine Art Trennung, eine Art, das nennt man dann Chroma de Avira auf Hebräisch oder Aramäisch bedeutet, das ist eine Membran, die Chochmar trennt. Und unter dieser Membran kann Weisheit wirklich, also Chochmar nicht runtersteigen. Und wir werden gleich eine Folie dazu zeigen, dass das Licht, das wahre Licht Chochmar kann wirklich, können wir nicht empfangen, was hier ist, sondern wir als menschliche Seelen empfangen dann eine Art abgespeckt, vielleicht kann man nicht sagen, aber das nennt man dann Chochmar von 32 oder der 32 Pfade. Das heißt, es gibt zwei Arten der Chochmar. Ich zeige gleich eine Folie dazu. So, und das ist dann diese Grenze, Passa. Oder oben nennt man dann dann, also diese Grenze nennt man dann Chroma der Vira oder Membran, die wirkliche Chochmar dann abtrennt. So, die zweite Frage war: Was ist mit Licht Chassadim? Licht Chassadim, hast du gefragt, ist das Licht, was in Binar ist. Wenn Binar sich aus Chmar herauszieht, steht es auch in den Texten geschrieben. Es wird so beschrieben, dass aber schickt die Imah raus aus dem Haus und sie verlässt das Haus und das ist dann die Imah, die ohne Chochmar bleibt. Das heißt, sie geht dann hinter die Grenze von Chochmar. Im Grunde genommen mit Licht Hassadim wird sie dann erfüllt. Und durch diesen Aufstieg aus dem hinter Chochmar quasi oder unter die Chochmar entsteht in Bina, wird sie dann in zwei Teilen geteilt. Also ein obere Teil von Bina ist dann Gardebina, also die ersten drei Spirote Bina. Dort herrscht kein Mangel an Chochmar. Das heißt, dort ist der Zustand mit Chassadim, sie wird gefüllt mit Chassadim, sie ist auch glücklich mit dem Zustand und möchte auch keine Chochmar empfangen. Aber im unteren Teil der Binar, das nennt man dann Sat de Binar, die unteren sieben Spherot de Binar, dort gibt es einen großer, großer Mangel. Und dieser große, großer Mangel an Licht, an Licht-Chochmar, dieser Mangel braucht man dann auch, um Licht an der Randpinonukwa weiterzugeben. Das heißt, sie empfängt Licht, die Binar, also Sat de Binar empfängt Licht, aber nicht für sich selbst, sondern um Sonne mit Licht zu versorgen. Okay?
SPEAKER_00Boris? Du hast gesagt, die Immer geht aus dem Haus. Heisst das jetzt, dass ein Teil von der Immer, nämlich gar zu Hause bleibt und Saat nur aus dem Haus geht, wenn man sich das so mit deinem Bild vorstellt?
SPEAKER_02Ja, ich würde das erstmal so nicht sagen. Ich würde wirklich sagen, dass die Biene komplett aus Hochmar rauskommt. Und sie wird sogar ohne Kopf dann sozusagen, das steht auch im Text geschrieben, ohne Roche, weil ihr Hochmar fehlt. Sie geht dann raus. Und es geht nur darum, dass weil die Biene in sich zweit geteilt ist, dass im oberen Teil der Binar, also sie hat damit kein Problem, dass ihr Hochmar fehlt, aber im unteren Teil der Binar ist sie schon problematisch, ja, weil dort wirklich Mangel ist.
SPEAKER_01Okay.
SPEAKER_02Gut, so, jetzt ist die Frage, wo sind wir dann in diesem ganzen Bild? Ja, in diesem ganzen Bild habe ich gesagt, wir sind hier und unser Bitte, unser Wunsch, das, was wir erheben, also dieser Mann, meinem Nukwin, muss zu Binar gelangen. Das heißt, dieser Wagte Binar, die Ober, die sechs Ränder, sechs Kanten oder Ränder. Und sie empfängt, sie spürt diesen Mangel, das geht durch Malhut, durch Saranpin. Eigentlich geht das ein bisschen das System ein bisschen komplizierter. Mangel kommt zu Malhut, Malchut kommt zu Saranpin, Saranut kommt zu Satdebina und von dort kommt dann weiter Bedarf von Vagdebina zu Gardebina und bis hin zu Entsof und Licht kommt dann durch die ganze Kette dann als Maim Thurin, also männliche Wässer, kommt dann von oben nach unten zu uns, zu unseren Seelen zurück. Ja, das ist erstmal so ein bisschen, um das Ganze abzurunden. Und wir können jetzt uns in die Details vertiefen. Seit denn, du hast noch allgemeine Fragen vielleicht dazu, zu diesem Bild.
SPEAKER_00Momentan keine Frage. Ich habe auch gerade im Internet geschaut, ob auf YouTube jemand eine Frage stellt. Nein. Wir können also weitermachen, Boris.
SPEAKER_03Okay, alles klar. Dann machen wir bald.
SPEAKER_00Vielleicht sollten wir uns nochmal entschuldigen für die Übertragung, dass das mit dem Link heute nicht hingehaut hat. Ihr habt es nichts falsch gemacht, ihr wart es richtig, aber irgendwie hat bei uns eine Störung eingesetzt, über die man sich erheben kann in der Kabala oder soll eigentlich.
SPEAKER_02Richtig, wer hat die Störung verursacht? Nicht YouTube. Ja, das ist der große große. Absolut, genau. So, und dann gehen wir dann zu den Details. Und wir haben schon erwähnt, dass es nicht ums Verstehen, sondern es geht ums Fühlen, lieber Soulmate. Und versuchen wir diese Konzepte zu spüren. Was bedeutet das? Also aber schickt Ima nach außen ohne Chochmar. Was bedeutet dann verborgener Chochmar? Chochmars Timaa, sogenannte, was bedeutet eine Chochmar der 32 Pfade? Versuchen wir in uns das Ganze zu erwecken und zu spüren. Nicht im Verstand das zu erfassen. Gut? Also, die Grundlage der Welt, also im Anfang Berechit, ist in Chochmar Weisheit, auf welche die Welt The Rampen steht, um die hohen verborgenen Geheimnisse des Orbinar zu betreten. Hier sind die sechs großen oberen Kanten eingraviert, Vacdebina, von denen alles kommt und aus denen sechs Quellen und Ströme Wacte Rampen gemacht wurden, um sie in das große Meer Malchut zu bringen. So, das haben wir gelesen, Punkt 40. Und als erstes sollte man wissen, dass es zwei Arten von Chochmar in Azilud gibt. Eine heißt dann verborgene Chochmar oder Chochmastima A. Und das ist eine Chochmar, die in Arich Anpin, im Roche von Arich Anpin ist. Und es gibt auch die Chochmar der sogenannten 32 Pfade. Das heißt Lamed Bet Nitivot oder Netiwot, genau. Also 32 Pfade der Chochmar. Und offensichtlich erlangt man dann nicht die Chochmar, die in Rosh der Archanpin ist, sondern zuerst die Chochmar der 32 Pfade. Das ist, worauf sich auch dieses Wort Berechit im Anfang bezieht, bezieht sich auf die Chochmar der 32 Pfade. Und von dieser Chochmar wird dann Son, Saranpin und Nuqwa ernährt. Und ihre Existenz dann dadurch gewährleistet. Das Baraschit, das hat man schon gesagt, das sind die Buchstaben aus dem Aramäischen, bedeutet er schuf sechs. Und sechs sind auch sogenannte VAGO.
SPEAKER_03Also sechs Kanten.
SPEAKER_02WAG, das nennt man WAG, weil WAF bedeutet eigentlich sechs, also die Zahl sechs. Und den Aufstieg, die Welt Sonnen, beziehungsweise sie ran Pinnen-Nukwa, erlangen große Lichter, Mochin, von dieser Chochmar, von der Chochmar von 32 Faden, und so erheben sich gewissermaßen auf die Stufe von Aber wie immer. Sie werden tatsächlich zu Aber und Iima, das nennt man dann, dass sie auch begleiten. Aber im Text steht es auch beschrieben, dass jemand der zum Hören aufsteigt, wird auch wie er. And that heisst aber wie immer, oder Serantin, der aufsteigt, ist dasselbe. Serantin mit Nookwa, die aufsteigen. Und sie werden dann mit den hohen verborgenen Geheimnissen genannt. Okay, ist das erstmal angekommen, oder?
SPEAKER_00Das ist angekommen, Boris. Vielleicht, oder ich könnte mir vorstellen, die Leute fragen sich, was hat es denn mit dieser Zahl 32 auf sich? Ist das irgendwie relevant für uns oder ist das bloß eine Zahl oder ein Maß, ein ganzes Maß oder so irgendetwas?
SPEAKER_02Das ist eine ganz, ganz wichtige Zahl. 32, nicht nur weil wir 32 Zähne haben, übrigens, hat auch Relevanz mit spirituellen was zu tun, weil wir kauen. Wir kauen auch durch 32 Zähne. Das heißt, wir ernähren uns dadurch, dass wir Licht durchkauen, gewissermaßen, Essen durchkauen mit 32 Zähnen. Instrumenten, genau, und auch 32 Pfade der Chochmar, und es gibt auch 32 Kelim, die nicht korrigiert werden können in Level Evan, sogenannte Steinende Herz, ist auch 32. Das ist im Prinzip 8 mal 4, also die Abkürzung von Chochmar Hagat, Chochmar Binatifer und Malchuthub, also Hubtum, die vier, vier Spirot, und mal 8 Malachim. Also es ist ein bisschen komplizierter zu erklären, aber es gibt 32 Kelim oder Sphirot, die nicht korrigiert werden können bis zum Ende der Korrektur. Ja, und 32 hat eine sehr, sehr große Bedeutung, Lamed Bet, und also das meiste, was ich kenne, wird aus 8 mal 4 zusammengerechnet. 8 Malachim, das heißt, bestimmte Könige, genau, Malhuyod, also Mehrzahl von Malhut, acht Mal und vier Kubtum sind 32, und dann draußen ergibt sich dann dieser Teil Lamed Bet Chomot. Aber das muss man wirklich, das was wir gerade so grob besprechen, darüber spricht Baal-Sulam in hunderten von Seiten in Talmud Senseferod. Und um das Ganze wahrzunehmen und zu spüren, man muss wirklich dort reinschauen. Man kann schwer das jetzt mit zwei Sätzen erklären und sagen, so ist das, ja.
SPEAKER_00Gut, mehrfach.
SPEAKER_02Gut, keine Fragen bis jetzt. Alles klar, dann gehen wir weiter. Also wir kommen zum nächsten Konzept. Das nennt sich dann Bina und die WAC, also die WAG-Zavot, also die E sechs Ränder. Zitat lautet, daher war Binar eingraviert und wurden sechs Ränder ohne Roche. Hier wurden die sechs großen oberen Ränder, aus denen alles rauskommt, eingraviert. Da WAC ohne Gar in Hochmar von den 32 Pfaden eingraviert wurden, was binar ist. Wegen ihres Austritts aus Roche, der ich anpin, im Text Weisheit, auf der die Welt steht. Eli bitte muten, sonst ist es zu laut.
SPEAKER_00Entschuldigung, Entschuldigung.
SPEAKER_02So, also wir das, was wir hier rauslesen, Austritt von Binar. Also, ich hatte vorhin auch schon erklärt, Binar verließ den Roche von Arich Anpin. Also Kopf von Arich Anpin und wurde dann zum Guf, zum Körper von Arich Anpin. Und hier muss man auch erwähnen, dass auch diese, also der Aufbau ist auch nicht so trivial hier zu erklären. Etwas wird aus dem Kopf auf einmal, aus dem Kopf wird auf einmal Guf. Weil die ganzen Parzophimen, sie kleiden sich auf eins auf den anderen ein. Deshalb ist es, man kann es schwer zeichnen und sagen, okay, hier ist die Aber, hier ist die IMA und hier sind die getrennt, weil es ist immer alles aufeinander eingekleidet. Und wenn Aber schickt dann IMA raus, sie ist zwar im Arch anpin weiterhin drin, aber auf einer unteren Stufe. Und sie wird dann zum Beispiel eingekleidet durch die unteren Parzophim, und zwar zur Hälfte von dem Parzhophim. Das werden wir nachher noch in der nächsten Folie besprechen. Was wichtig hier zu sagen, dass Mangel an Gar, Mangel an den ersten drei Spirot bei immer. Das heißt, ihr fehlt wirklich der Kopf, sie wird dann zum Guf und sie kann auch in dem Zustand, also die bekommt auch kein Gar, kein Gar der Arch Anpinn, also kein Kopf, und das heißt, keine großen Lichter von Arich Anpinn. Sie bleiben von ihr sozusagen weggesperrt, also bleiben oben bei Arich Anpinn und sie wird aber dadurch fähig sein, Licht an Serampen zu geben. Nicht einfach so geht sie raus aufs Roche, sondern um an Serampen eine Art eine Art Ermittler zu werden, eine Art Zenor, eine Art Rohr zu sein, weil sie erfüllt dann eine große, große Mission für Sonnen. So, und dann gibt das Konzept von Quellen und Strömen, und zwar die sechs Ränder, die werden dann diese sechs Quellen genannt. Und Quellen, weil sie noch kein Licht führen, sondern sie sind im kleinen Zustand nur eine Art, ja, wie sagt man es vielleicht, Vorbereitung, eine Art Standby. Die leiten Licht nur dann weiter, wenn von unten Hisaron kommt, wenn von unten Bedarf kommt, wenn die Seelen dann Licht benötigen für die Korrektur, für Verbindung, dann kommt Licht durch diese sechs Quellen und sie werden dann zu sechs Strömen. Und sie werden dann als Mochin deserampen bezeichnet. Das heißt, großes Licht kommt dann durch diese Ströme. Und dann kommt diese. Fülle, also Rückkehr und Fülle, und dann kehrt Bina zu Roche zurück, zu Roche, der Arich anpin. Sie empfängt dann gar der Hochmar und kann dann auch weiter an Seran Penonukwa geben. Das ist deren Funktion, Binar. Am Anfang ist sie noch WAG, also WAG 6 ohne Kopf. Und beim Werden, beim großen Zustand in Gadlut, wenn sie Licht führt, dann wird sie dann bekommt sie dann Licht. Und bekommt Licht von Arichanpin.
SPEAKER_03Ja, das ist erstmal zum Groben.
SPEAKER_00Danke, Boris. Also ich denke, wenn man jetzt mit dem Verstand nicht arbeiten kann. Aber ich denke, so grob kann man sagen, alles, was in diesen spirituellen Welten basiert, ist eigentlich auf zwei Prinzipien aufgeteilt. Verkleinerung, Vergrößerung, Rückzug, das Licht geht weg, das Licht kommt. Aber was wir lernen oder was für uns wichtig ist, ist, denke ich, das ist jetzt die Frage an dich, Boris. Es geht immer um Beziehung. Es gibt nichts in diesen Welten, was für sich alleine steht oder für sich alleine irgendetwas macht. Es passiert immer eine Dynamik zwischen den Dingen, zwischen dem Niederen und dem Höheren und zwischen dem männlichen und dem weiblichen, mit dem Mangel und Erfüllung. Was könnte sich denn der Alltagsmensch aus diesem System mitnehmen, wenn man jetzt einfach so grob drüberschaut, dass man dass man eben versucht, auch mit den anderen Menschen in seiner Umgebung in Beziehung zu treten und dass der Mensch eigentlich kein Geschöpf ist, das für sich allein leben kann. Das würde ich jetzt mal herausinterpretieren.
SPEAKER_02Ja gut, bis uns als materiellen Körper oder Menschen, die mit materiellen Körpern quasi ausgestattet sind, ist noch ein bisschen langer Weg. Das muss man erstmal sagen, wir sprechen jetzt über die spirituellen Wurzeln und die Gesetze, die dort gelten, natürlich muss man verstehen, muss man spüren, also beziehungsweise Gesetze lernen, nach welchen Gesetzen funktioniert die Welt der Zelot. Das ist die Welt des Gebens, des absoluten Gebens, der Welt der Liebe, der Welt der Verbindung, der Welt der Einheit. Alle diese Parzophien, sie sind zusammen in einer Beziehung als Geber und Empfänger. Und zwar gegenseitig. Selbst wenn Malfut Empfänger ist, sie empfängt sie mit der Absicht des Gebens. Wenn Serantin ein Geber ist, they gibt absolut ohne egoistischen Ansatz. So sind die Beziehungen zwischen diesen Parsophim. Und das Licht kann fließen, wirklich, wenn eine Blockade, also das werden wir gleich noch besprechen, wenn eine Blockade gelöst wird, es gibt eine Art Blockade, wo Chuchmar blockiert ist, also befindet sich in Nikwe Enajem, und das Licht kann fließen an die Parzophim, an die unteren, wenn ja bestimmte Vorgänge initiiert werden. Diese Vorgänge nennt man dann Mann, also Bedürfnis der unteren, unteren, die unteren sind wir, die Seelen, und zwar Bedürfnis, sich zu verbinden, miteinander verbinden. Das heißt, nach den Gesetzen der Welt hat sie Lut zu leben. Und das sind die Gesetze der Liebe. Liebe dein Nächsten wie dich selbst und verbinde dich mit den anderen auch auf der Stufe des Menschen. Das ist auch ohne Ego, ohne an sich zu denken. Also im Prinzip dieselben Gesetze, also dieselben Bedingungen zu erfüllen, die auch dort herrschen. Das ist von uns dann erforderlich. Und dann können wir dieses System auch spüren und wahrnehmen.
SPEAKER_00Das ist jetzt gut, dass du das gesagt hast, weil zuerst haben wir ja gesprochen, man soll den Soha eher so mit dem Herz auf einer Ebene aufnehmen, die dem nicht zum Verstand gehört. Jetzt hast du gesagt, man sollte die Gesetze von der Welt Azilut kennen, aber die sind ja nicht so schwer. Das geht ums Geben mit der richtigen Absicht oder ums Umfang, vielmehr ums Empfangen mit der richtigen Absicht. Und dann schließt sich der Kreis mit dem Verstehen und Herz und so weiter.
SPEAKER_02Okay, wunderbar. Wunderschön.
SPEAKER_00Haben wir noch eine Folie?
SPEAKER_02Ja, wir haben noch ein paar Folien, klar. Lass uns erstmal dieses Konzept der Teilung von Parzophim besprechen. Das hatte ich vorhin schon kurz erwähnt. Und also die Teilung der Parzophim. Wir lesen erstmal die Zitate hier vor. Dann, da nun Ketar in zwei Hälften geteilt war, wurden auch Gar und Sat, also Bina und Son, geteilt. Das untere Hei blieb in Gar von jedem. Und in den Rampen gibt es nur Jud Hei Waf. Ohne das untere Hei. Und nur atherit hier Sot, der Malchut ergänzen sie anstelle von Malhut. Das ist ein bisschen auch kompliziert hier ausgedrückt, aber was man hier mitnehmen sollte, also nach Zim zum Bett, nach der zweiten Einschränkung. Also irgendein Ereignis, sagen wir mal, fand statt in den Welten. Das nennt man dann Zim zum Bett, zweite Einschränkung. Seit diesem Ereignis teilen sich alle Parzophim in zwei Hälften. Also eine obere Hälfte und eine untere Hälfte. Die obere Hälfte nennt man dann Galgalta Einaim, also GE, Abkürzung von Galgalta und Einaim, die ersten Buchstaben, und Akab. Auf Hebräisch heißt das Osen Hmpe. A sollte er nicht stören, weil man sagt auf Hebräisch Ahab, weil Osen mit, ich glaube, mit Aleph geschrieben wird. Und deshalb sagt man dann Ahab, also nicht Ochab. So, und seitdem, seit dieser Zweiteilung, kleiden sich die Pazophim immer aufeinander ein, und zwar zur Hälfte. Auch bis zu dieser Welt. Selbst in dieser Welt findet diese Einkleidung statt. Deshalb sagt man auch, dass die Seele sich in den Körper einkleid oder ins Verlangen ein kleidet. Es ist immer zur Hälfte eingekleidet. Und zwar ist es immer so, dass das obere Teil des unteren kleidet das untere Teil des oberen ein. Um das nicht vielleicht zu skizzieren, aber kann man sich als eine Art, ja, ich gebe immer so ein Beispiel, teleskopische Antenne vorstellen, wo immer quasi reingeschoben wird. Das heißt, in uns gibt es auch ein Teil des Oberen, in uns heißt das, in den Seelen, also in den Verlangen zu geben, kleidet sich immer der Höhere ein. Und der Zustand auch hier, der steht auch geschrieben, fehlendes unteres Hey. Das heißt, ab sat, ab Sarandin oder ab sieben Spirot im Prinzip fehlt das untere Hei. Das heißt, diese Hey, also kommt aus dem Wort Jud Kei Wav Kei, die untere Hey, ja, die ist nicht mehr vorhanden, sondern sie ist dann verborgen. Wo ist die verborgen? Im oberen. So, sie ist dann, was sagt der hier? Das untere Hey blieb in Gar von jedem. Sie ist nicht mehr da. Sie ist verborgen, wo steht sie? Das werden wir gleich drüber sprechen. Und sie ist eigentlich der Schlüssel, dieser untere Hey beim oberen, sie ist, oder besser gesagt, das Schloss. Schlüssel ist etwas anderes. Aber sie ist eigentlich die Stelle, die uns dann Licht gibt oder erlaubt, Licht zu geben. Eine Art Schranke, die Licht blockiert. Das ist dieser untere Hay im oberen. So, und stattdessen aber in jedem Parsov, statt dieser untere Hay gibt es dann sogenannte Aterit Jesod, die Krone von Jesod. Das ist dann die Stelle, die die zehnte Sphera ist anstatt der untere Hey. Das heißt, die echte untere Hay ist nicht vorhanden, sondern sie ist dann irgendwo bei oben. Und stattdessen gibt es eine Funktion von dieser untere Hay, das nennt man sie dann Ateret Yesot. Sie vervollständigt tatsächlich den Parzug zu 10 Sephirot. Das ist dann nicht die echte Malhut, sondern eine Krone von Jesot. Sie ist dann eine, ja, statt der fehlenden Malhut tritt dann die an die Stelle. Okay? Das ist dann das Konzept der Teilung der Parsophim. Das muss man auch wirklich verstehen, weil auch darüber schreibt Baal Sulam sehr, sehr viel in den Texten.
SPEAKER_03Fragen vielleicht dazu?
SPEAKER_00Keine, momentan.
SPEAKER_02Keine. Okay, dann kommen wir jetzt aber zu dem ganz wichtigsten Konzept heute Abend. Und zwar zu dem Schloss und zu dem Schlüssel, weil es geht um Chmar, es geht um Licht. Wie öffnet man die Schranke, die Tore, die Toren, die Licht bringen? Ich blende jetzt mal was ein. Und zwar, es geht hier um dieses Zitat. Ein Schlüssel ist Malchut von Ateret Sot, eingesetzt in jedes Wack, der Parzophim von Azelut. Der Masach in Nikveinaim wird als ein Schlüssel eingesehen, weil er den Parzuv vor dem Leuchten von Gar verschließt. Während er in Nikweinaim ist. Und er öffnet ihn bei der Rückkehr mit den Lichtern von Gar zur Zeit seines Abstiegs und Rückkehr zum Platz von P. Das ist, glaube ich, schon so offensichtlich, was hier passiert. Und zwar der Schlüssel, ja, das nennt man dann Miptecha auf Hebräisch Miphtecha. Und der Schlüssel ist Ateret Yesod. Das ist der Schlüssel, der dann ein Schloss öffnen soll. Und das ist das Wichtigste, er hat die Fähigkeit zu öffnen. Diese Ateret Yesot. Und wo ist das Schloss? Das Schloss ist diese untere Hay, die vom unteren Pazuf dann irgendwo oben blieb, was ich vorhin erzählte. Die ist dann an der Stelle, die nennt man dann Nikwei Anaim. Übersetzt heißt das, wir waren uns nicht immer einig. Manche sagen, es sind Augenhöhlen, manche sagen, es sind Pupillen. Und auf jeden Fall sind das, also ich denke, es sind Aussparungen von Augen. Dort befindet sich quasi ein Mangel an Chochmar am stärksten. Chochmar August is immer Chochmar, and it bedeutet dann Licht Chochmar immer sehen. Und im Grunde genommen versperrt dieser untere H in Nikwein, versperrt den Licht durch Fluss. Und man kann diese Schranke dann öffnen mit dem Ather Tiersod. That is what the text sagt. Und the mechanismus des Öffnens werden diese Schlüssel, also das heißt Ather Tir Sot, in das untere Hay von Nikweinajem absenkt. Und für die Lichter von Gar dann öffnet. Und dann fließen dann Lichter von oben nach unten und der ganze Parzhuf wird dann wieder vervollständigt. Das heißt, Parzuf wird dann zu fünf Sphirot vervollständigt. Am Anfang mit zwei, das heißt, die Teilung ist immer zwei, drei, oben galt er hinein, zwei Spirot, unten Achab, aber durch das Fließen vom Licht wird es zu einem Parzuf vereint. Und diese Verbindung zwischen Schlüssel und Schloss nennt man dann 49. Tor. Und der Schlüssel wird quasi gesteckt in das Schloss. Und das ist dann, was dem 49. Tor entspricht.
SPEAKER_00Wird das Tor dann das geöffnet, das 49. Tor? Bleibt das mit dem 49.
SPEAKER_02Genau, also man öffnet quasi mit dem Schlüssel das Schloss und das ist das 49. Tor und fließt das Licht von oben nach unten. Das heißt, die Hay, die im Name steht, die steigt zurück zu P, zum Mund. Und Licht kann dann quasi fließen nach unten. Das heißt, Arteret Esot ist der Schlüssel, ist die Krone von Esot. Das ist die Stelle, die wirklich Licht fließen lassen kann.
SPEAKER_00Boris, und was ist denn die Voraussetzung für die Öffnung, dass überhaupt dieser Mechanismus des Öffnens in Gang gesetzt wird?
SPEAKER_02Sehr, sehr richtige Frage. Mechanismus, um diesen Prozess in Gang zu setzen, ist ein Mann der unteren. Bedürfnis der unteren. Die Biener, die spürt durch Seranten, also durch Malkut, also die ganzen Bedürfnisse kommen hoch von unten nach oben, landen bei Malkut, gehen zu Seranden, Serantin zu Bina, Bina zu Aberwjima und zu Ari Anpen und so weiter. Und dann führt das dazu, dass dieser Hey aus A9 herabgesenkt wird. Sie landet dann im P und dadurch öffnet sich quasi Lichtfluss. So, und dann fließt das Licht wirklich, aber interessanterweise nicht so wie Fluss oder so, ja, sondern von Arechanten tröpfelt das. Vielleicht hast du schon gelesen, tröpfelt das als, es steht auch irgendwo in den Texten geschrieben, als Masall. Es gibt so ein Wort, nennt sich Masal, Tropfen. Ja, man übersetzt das tatsächlich mit Glück, weil es an Tropfen von Licht Hochmar ähnelt. Aber in Wirklichkeit, ich kann mich erinnern, Rap hat schon mal auch darüber erzählt, das ist eine Art aus den Stellen, nennt man es Serrot, aus den Haaren. Das heißt, an Arich Anpin, von den Haaren tröpfelt Lichttropfen. Das ist ein fantastisches Bild, wo Licht der Weisheit aus den Haaren von Arich Anpin nach unten tröpfelt. Und das nennt man dann Masal. Und irgendwann mal landet es aber tatsächlich in den 32 Pfaden der Hochmar und landet dann beim Seranpin und Nukwa. Als Meer. Also es ist auch schon ein Bild.
SPEAKER_00Ein Meer von Glück dann eigentlich.
SPEAKER_02Ja, Meer von Glück, genau. Das ist doch, was man will.
SPEAKER_00Andere Frage noch, was ist denn mit den 48 vorderen Toren? Sind die dann auch offen? Ist das relevant oder interessiert uns in diesem Moment nur das 49.
SPEAKER_02Ich hätte gedacht, du fragst über das 50. Tor, weil das ist das interessanteste Tor. Aber 48 sind dann schon geöffnet, im Grunde genommen, weil das 49. ist das letzte, was man öffnen muss. Und das 50., obwohl es 50 gibt, ja, 5 mal 10 oder 7 mal 7, je nachdem, wie man zählt, 49 oder 50. 50 ist das Tor, was es nicht zu öffnen ist. Also sie wird nicht geöffnet. Und obwohl es gibt, ja, fragt man sich, okay, ist es ein Tor, was man nicht öffnen soll oder kann. Warum gibt es überhaupt so ein Tor? Das geht rauszufinden. Nächste Folie, nächste Folie. Und zwar die im Text ging es auch sehr oft über Abraham. Also Abraham ist eine große, große, manche sagen Gelehrter, aber wir sagen, als Kabbalisten ist eine große Seele, die in die Welt kam und veränderte alles. Und Abraham oder Abraham, je nachdem wie man es ausspricht, ja, auf Hebräisch heißt Abraham, wir lesen erstmal die Zitat, hier steht's: Wann öffnete dieser Schlüssel dann die Tore und war zum Einsatz und Hervorbringen von Nachkommen bereit. Als Abraham Hesed ankam, wie es geschrieben steht, diese sind die Generationen von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden, Behibaram, also auf Hebräisch, Behibaram, sprich es nicht Behibaram aus, als sie erschaffen wurden, sondern Be-Avraham oder in Avraham. In Punkt 45 steht das. Also, der Zustand ist der, dass solange Avraham nicht in die Welt kam, als großer Seele oder ein großes System der Korrektur, war das Licht blockiert. War Licht, der Schlüssel konnte nicht wirklich aktiviert werden. Und es steht auch geschrieben, regierte dann Tohu, also Chaos und die Welt war nicht in einem vollständigen Zustand. Ja, und nur als Abraham kam, und Abraham bedeutet Hesset, Licht von Barmherzigkeit, dann konnten dann wirklich die Tore öffnen. Das heißt, das Tor wurde geöffnet und Licht konnte reinkommen und eingekleidet werden. Weil für die Hochmar, für das Licht Hochmar braucht man Einkleidung. Man kann nicht Licht Hochmar einfach empfangen. Man kann es nicht. Das ist nach dem spirituellen Gesetz, man muss immer empfangen mit der Absicht des Gebens. Das bedeutet, mit der Eigenschaft der Barmherzigkeit, des Chasadim. Das Licht Hochmar wird eingekleidet in das Licht Rasadim und dann kann man es wahrnehmen. Und erst mit dem Kommen von Abraham, der auch Hesed repräsentiert, könnte man, also kann man dann auch Licht empfangen. Und im Text steht das auch geschrieben, dann kommt man dann durch diese Öffnung wurden dann die Nachkommen, kommen die Nachkommen, auf denen dann die Welt steht und die Seelen, die Gerechten werden, gezeugt. Nur mit dem Kommen von Avram hat die Welt eine Chance, weiterhin zu bestehen in einem vollwertigen großen Zustand, weil Avram Hesed bedeutet. Und in diesem Zusammenhang gibt es dann die letzte Folie bezüglich der sogenannten Vervollständigung der Namen. Vielleicht kennt jemand in der Tora, am Anfang steht da nicht Abraham, also nicht mit dem Buchstaben Hey, sondern steht Avram. Und darüber geht es auch in diesem Text. Lesen erstmal vor. Als die Buchstaben erwarten, er war Hey und die Buchstaben Ele, Jud, um diese Seite und jene Seite zu ergänzen, rief er den Buchstaben Mem hervor. Einen nahm das Mem auf diese Seite neben die Buchstaben Elohim, also Elejud, und einen nahm das Mem zu jener Seite neben die Buchstaben Evra, also Evar Hei, und folglich wurde der heilige Name vervollständigt. Die Verbindung Elohim wurde erschaffen. Und auch der Name Abraham wurde vervollständigt. Mit dem Namen Elohim, ich glaube, wir hatten da schon ein paar Mal drüber gesprochen. Die Vervollständigung von Elle und mit dem Jud Mem ergibt dann Elohim. Und ähnlich Genau so oder sehr, sehr, sehr nach demselben Prinzip ist die Vervollständigung von dem Namen Abraham. Und am Anfang ist das Wort Evra und dann kommt dazu Hey Mem. Und Mem spielt eine Rolle, ja, die vervollständigt quasi zwei Namen, sowohl Elohim als auch Avraham. Und daraus ergibt sich dann eine vollständige, vollwertige Verbindung zwischen Oberen und dem Unteren. Das nennt man dann Elohim, Offenbarung der Göttlichkeit. Oder Abraham, wo aus Avram dann Abraham wurde, also komplett göttlich. Ja, ich denke, das ist schon viele Konzepte, die wir gerade angesprochen haben, die wir vermitteln wollen. Ich denke, es lohnt sich, sich nochmals das anzuhören und sich so ein bisschen Gedanken drüber zu machen. Insbesondere diese Qualität in sich zu suchen. Wo ist die Bina in mir? Wo ist Serantin in mir? Wo ist die Nukwa in mir? Nukwa ist der Wille zu empfangen. Und Seranten ist die Quelle von ihr. Bina ist die Vorfahre von Serantin und Nukwa. Was ist mein Chisaron? Was ist mein Verlangen? Dieses Verlangen steigt zu Nukwa auf, Nukwa zu Seranten, Serantin zu Bina, Bina zu Arichantin und so weiter. Diese Vorgänge spürt ein Kabbalist in sich und er kann sie auch beschreiben. Und er ist dann in der Lage, auch das ganze System so in die Worte zu fassen. Und ich hoffe, ich gehe davon aus, dass das auch bei uns bald der Fall sein wird, dass wir auch das Ganze so spüren werden, so wie die Kabbalisten das tun.
SPEAKER_00Das hoffe ich auch, Boris. Ich denke, man kann ja, also diese einzelnen Artikel, zum Beispiel Die Weisheit, auf der die Welt steht, oder die Buchstaben vom Hamnunasaba oder die Rose, sind ja sehr lang, sehr, sehr lang, viele sitzen lang. We can ja nur ein bisschen a geschmacken on us, er schleasen and studieren and leave. Da soll man sie sight, and the Kabbalah is ja auch kein Crashkurs, sondern the Texte lesen and every time when we a book aufschlagt or the text nochmal liest, erscheint einem neuen. Deswegen nicht verzweifeln, wenn euch viele Sachen fehlen. Es geht hier eigentlich nur darum, einen Geschmack zu vermitteln, ein paar Konzepte, wichtige Konzepte von Boris erklärt zu bekommen, sodass man sich ein bisschen in diesen Artikeln zurechtfinden kann. Lesen muss man sie ja, auch wenn man sie nicht verstehen muss, gleich auf ersten auf Anhieb.
SPEAKER_02Es ist auch ganz schwer. Also wir fragen oder die Menschen fragen, ja, ich verstehe überhaupt nicht, worum es geht. Manchmal verwendet man Worte wie plötzlich Körpororgane. Ja, was hat das dann mit mir zu tun? Oder sind das wirklich Organe eines Menschen? Nein, wir sprechen über die Wurzeln, wir sprechen über die Quelle, aus der unsere Welt entsteht und ernährt wird. Und dort, wir haben zwar auch körperliche Organe, aber sind die Folgerung, die sind die Ergebnisse der spirituellen Kräfte, die dort wirken. Und die Kräfte, die haben auch genau dieselbe Bezeichnung wie Roch, wie Toch, wie Ennaim, wie Oznaem und so weiter. Genau dieselben Bezeichnungen, aber sind nicht in dieser materiellen Form da, so wie ich mit dem Kopf habe. Aber die Qualität ist also so im Kopf findet die Berechnung statt, im Körper findet Empfangen statt. Das ist das Gemeinsame. Und wenn man diese Wurzeln kennt, ist es leichter, eine Verbindung herzustellen zwischen der materiellen und der spirituellen Welt. Genauso mit den Buchstaben. Im Spirituellen gibt es keine Buchstaben. Wenn wir sagen, Elohim oder Beresit, im Spirituellen sind Lichter, sind Wechselwirkung von Lichtern. Aber weil man spürt, wie Licht Khasadim mit Licht Chochmar zusammenwirken in verschiedenen Facetten, dann kann man sagen, oh, das ist der Buchstabe Aleph, die Wurzel von der Buchstabe Aleph, weil man dort zum Beispiel Passage spürt, also Grenze, oder das ist ein Buchstabe Bett, weil mit der dann Schöpfung entsteht. And so weiter. Also es geht um nicht um diese materiellen Konzepte, Zweige, sondern um die Verbindung zu Wurzel, die dort so beschrieben wird. Und wir müssen das Ganze fühlen und nicht im Kopf verstehen. Das schaffen wir nicht.
SPEAKER_00Aus der Erfahrung kann man vielleicht etwas sagen. Auch wenn man das Gefühl hat, nie etwas zu verstehen, nach einiger Zeit bildet sich doch in einem eine Art Gefühl, worum es gehen könnte oder worum es geht. Und ich denke, das ist bei euch, die ihr schon jetzt einige Folgen zugesehen habt, sicher auch der Fall. Also im Vergleich, man kann ja nicht jetzt zurückschauen und wissen, wie man drauf war vor zwei Monaten. Aber ich glaube, wenn man so ein bisschen nachdenkt, da hat sich schon was irgendwie in einem selbst gebildet. Und ich habe jetzt gerade geschaut, Boris, die Helga hat gefragt im Live-Chat, ja, welche Bücher man denn jetzt als erstes lesen sollte. Haben wir deinen Tipp? Also wir haben der Soha-Anmerkungen zum Arschlag gekommen, da gibt es viele Erklärungen. Hast du noch vielleicht einen Tipp, mit dem du vielleicht besonders gute Erfahrungen gemacht hast?
SPEAKER_02Ich denke viele Einführungen. Also es gibt ja sechs Agamott, ja, sechs Einführungen. Mit denen könnte man beginnen, je nachdem wie man veranlagt ist, entweder durch den Verstand zuerst wahrzunehmen, Verstand lastig, dann vielleicht Pticha, Ptichale, Chochmata Kabbalah, oder wenn man so ein bisschen auf das Herz quasi mit dem Herzen spüren möchte, weniger mit Verstand, dann vielleicht Einführung in das Buch Soha. Das hatten wir auch schon oft gelesen. Das ist auch sehr, sehr schön und gut dort erklärt. Ansonsten von Baal Sulam empfehle ich natürlich jeden Artikel, den man lesen kann. Das ist dann sehr empfehlenswert. Und abgesehen auch von Rabasch-Artikeln sowieso, die sollte man auch lesen.
SPEAKER_00So das, was du jetzt gesagt hast, Boris, ich werde das dann in unserer Community Software Application App School auch posten, dann könnt ihr nachschauen. Das ist halt alles sehr, sehr umfangreich. Mein Tipp ist, sich mal einen zu nehmen und das auf sich wirken zu lassen und immer wieder zu lesen und dann zum nächsten überzugeben.
SPEAKER_02Ich denke, es ist ganz, ganz wichtig, was wir heute tun. Und ich freue mich, dass wir so viele Soulmates haben, die sich das anhören und das Ganze verstehen wollen, weil das Licht macht seine Sache. Wir sehen uns und bis zum nächsten Mal.
SPEAKER_00Bis zum nächsten Mal. Danke, Boris.