Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
07 Session TES "Der Wille zu empfangen als Existierendes aus Nichts"
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Zum Material:
https://kabacademy.eu/de/2025/05/29/tes-material/
Die gesamte Wirklichkeit ist in Ejn Sof enthalten, und nur der Wille zu empfangen wurde aus dem Nichts (Jesh mi Ajn) erschaffen. Dieser Wille, der Genuss ermöglicht, unterscheidet Geschöpfe vom Schöpfer und bildet die Grundlage der Schöpfung, führt jedoch auch zu Scham, da er in der Wurzel des Schöpfers fehlt. Diese Scham entsteht, wenn das Geschöpf empfängt, ohne zu geben, und verstärkt sich durch die Gegensätzlichkeit zur Quelle.
Um dies zu korrigieren, wurde die Welt erschaffen: Durch Tora und Gebote kann der Wille zu empfangen in den Willen zu geben verwandelt werden. Das empfangene Vergnügen dient dann allein dazu, dem Schöpfer Freude zu bereiten. So wird die Seele von Scham befreit und erreicht Vollkommenheit, indem sie die Fülle des Schöpfers im Einklang mit Ihm genießt.
Die Kabbala Akademie Europa ist Anlaufstelle für alle an der Authentischen Kabbala interessierten Menschen. Die Betreuung der Akademie erfolgt durch langjährige Kabbala Studentinnen und Studenten, die die Weisheit der Kabbala entsprechend der Forderung des großen Kabbalisten Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
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So, ich hoffe, ich bin jetzt zu hören. Ist das okay so? Sorry, tut mir leid. Also, wir wünschen uns allen sehr lichtvollen Unterricht. Peter schreibt im Chat, ob ihr mich hört. Dann jetzt hört mich jeder. Super, wunderbar. Also, sorry, aber noch einmal. Ja, wir beschäftigen uns heute mit sehr, sehr wertvollen Themen aus dem Buch Talmud 10 Seferot. Und jetzt geht's. Jetzt hat uns der Schöpfer die Stimme eröffnet und wir dürfen loslegen. Also, wer ist heute mit uns? Ja, Susanne sich, herzlich willkommen. Niki, hallo Niki, Amor, Katharina, Jürgen, Ida, Chris, Gottfried, sehr schön. Ern, Ramona wahrscheinlich. Christiane, Nino. Ja, sehr, sehr schön, dass ihr dabei seid. Und diejenigen, die neu dazu gestoßen sind, sind auch natürlich herzlich willkommen. Und wie ich schon sagte, vorhin Ellie entschuldigt sich auch heute, sie ist vereist, aber das nächste Mal ist sie auf jeden Fall dabei. Und lass uns dann erstmal loslegen. Wo findet sich das ganze Material, was wir bis jetzt gelernt haben? Here seht ihr die Seite: cubacademy.eu slash.de slash 2025 0504 Testmaterial. All Sendungen dazu sind dort zusammengetragen. Und wir befinden uns heute in der Session Nummer 7 und sehr, sehr, sehr spannendes Thema. Das Thema heißt Yeshmi Ein. Existierendes aus dem Nichts. Ein Thema und das andere Thema wird weiter fortgesetzt, die Scham. Die Scham, die Korrektur von der Scham und was bedeutet überhaupt eine Korrektur zu erfahren. Ja, viele Freunde fragen trotzdem, obwohl sie schon lange studieren, wo sind wir überhaupt? Woher kommen wir und wohin gehen wir? Und ich dachte vielleicht, bevor wir anfangen zu lesen, die Texte von Iuda Arschlag, also von Baal Sulam, dass wir uns kurz mit diesem Bild beschäftigen. Wir sehen dieses Bild, da ist das Zerbrechen von der Seele von Adam Arishon aufgezeichnet. Und wir erkennen, was erkennen wir, also in der Welt der Zilut gibt es die Seele von Adam Arishon, die ist dann zerbrochen in mehrere Teile, ganz genau in 600.000 zerbrochene Seelen und die sind, also diese zerbrochenen Seelen sind verteilt in den Welten. Und sie sind verteilt in den Welten, aber sie können sich und sie kleiden sich auch als Punkte in Herzen oder im Herzen in die Verlangen zu empfangen. Lass uns das mal das folgende vorstellen. Die Seelen, die steigen herab in dieser Welt. Wir nennen das als materielle Körper. Und das geschieht aber nicht wirkürlich, Gottes Willen, überhaupt nicht. Also es gibt einen festgelegten Plan, eine Ordnung. Und wisst ihr was? Also die Seelen kommen immer wieder, immer wieder, Generation für Generation. Und jedes Mal kleiden sie sich in einen neuen Willensempfangen, einen neuen Körper. Das hatten wir bereits mit euch vielleicht besprochen. Der Körper in der Kabbalah, in der authentischen Weisheit der Kabbalah, bezeichnet man der Wille, der Wille, Razon der Kapelle. Und das, was wir sehen, natürlich, also mit unseren fünf Sinnesorganen, insbesondere mit Augen, ja, es gibt Generationen, Eltern, Kinder, Enkel, die Abfolge der Generationen. Aber tatsächlich im Inneren passiert eine Generation von Seelen, die immer wieder kommen und erfahren eine Art Transformation. Und es gibt also sehr viele Generationen, wir sind auch eine von denen, aber es fängt, also es fängt schon alles mit Adam an, wie auf der Zeichnung dargestellt. Durch das Zerbrechen der Seele entstanden sogenannte Generationen, die nachher dann in diese materielle Welt kommen, sich einkleiden, in den Willen zu empfangen. Also, wir kennen beispielsweise die Generation von Noah. Wenn wir in der Tora oder in der Bibel lesen, Generation der Flut, wo dann die Erde überflutet wurde. Die Seelen, die Generation, die dort war, gewisse Massen wurde zerstört, also vernichtet. Und die Generation von Abraham, also dort wo sehr große Anführer dann kamen, Abraham, also im Gegenzug zu Nimrod, die damals das ganze Land regierte, gab es auch Generationen. Generation der Zerstreuung. Also alles ist die Einkleidung von diesen Punkten Herzen in die Wille, in den Willen zu empfangen. Zum Beispiel die Generation der Zerstreuung. Das war eine Generation, die Turm von Babel gebaut hat. Und das ist die Generation, wo wir dann verschiedene Sprachen angefangen zu sprechen. Und Generation, die in Ägypten war, vom ägyptischen Exil, Israel, am Berg, Sinai. Äußerlich, ja, die Körper verändert sich kaum. Ein Baby heute ist natürlich genauso, sieht es genauso aus wie das Baby von damals. Aber die Seele, die da herabsteigt, was ist der Unterschied? Wir werden heute darüber sprechen, was unterscheidet die Seele von damals und die Seele von heute? Sie bringt schon etwas mit. Die Erfahrungen, die sie dann gemacht hat in verschiedenen Inkarnationen, verschiedenen Iburim. Und sie bekommt auch natürlich neue Kräfte, neue Verlangen. Und jede Generation hat spezielle Wünsche. Das heißt, die Entwicklung geschieht vom Unbelebten durch pflanzliche, tierische, sprechende Stufen. Und jede Generation besitzt dann auch ihre eigenen Träume und eigene Lebensziele. Und ja, schauen wir uns die Jugend von heute an. Sie haben natürlich ganz andere Bestrebungen, ganz andere Verlangen, die innere, also Antriebe, die sie dann bewegen. Und sie durch diese Verlangen, die sie haben, sie entwickeln auch, entwickeln natürlich die Kultur, Wissenschaft, die ganzen Innovationen, Erfindungen, das, was wir heute erfahren, kommt das durch die Verlangen, durch die Verlangen, die die neuen, also Seelen oder die alten Seelen, die dann in den neuen Verlangen produzieren. Und all das ist auch vorgezeichnet. Sogar bevor die Seele dann herabsteigt, dieser Punkt im Herzen sich einkleidet, in den Willen zu empfangen, ist alles vorgezeichnet, vorbestimmt. Die Frage ist dann: Ja, was ist dann der Sinn von der Sache, wenn alles schon vorbestimmt ist, dann gibt es überhaupt keine freie Wahl. Was macht dann die Seele oder der Punkt im Herzen im Prinzip in dieser Welt, wenn alles schon vorbestimmt ist? Oder gibt es so etwas wie Fatalismus beispielsweise? All diese Fragen beantworten wir selbstverständlich in der authentischen Weisheit der Kapala. Und in uns sind sehr, sehr viele spirituelle Gene bereits vorgegeben, also enthalten. Und die Generation, die vielleicht noch nicht so weit ist, so wie wir heute, den Schöpfer zu offenbaren, verläuft verschiedene Zyklen, verschiedene Inkarnationen noch weiter, bis sie dann kommt und reif wird. Reif, um auf neue Stufe zu kommen. Neue Stufe, die Offenbarung der Göttlichkeit. Wodurch entwickelt sich dann die Seele normalerweise durch die Schmerzen. Stellt euch vor, jede Enttäuschung, jede Krise, jede existenzielle Angst, alles hinterlässt eine Spur. Und darin verbirgt sich in diese Spur Abneigung. Abneigung gegen was? Gegen das Ego. Das Ego ist die Absicht, die Absicht für sich zu empfangen. Und diese Absicht ist natürlich mit Schmerzen verbunden. Warum? Weil die Seele benutzt, den Willen zu empfangen, auf die Weise, die zu korrigieren ist. Welche Korrektur muss sie dann erfahren? Das ist die Korrektur der Absicht, der Absicht des Gebens. Wenn sie diese Korrektur erfährt, dann kann sie empfangen und dann richtig empfangen und auch genießen, aber dann würde diese Genuss, die Füllung, die sie bekommt, würde sie dann nicht mehr vom Schöpfer trennen, so wie heute. Wenn sie die richtige Absicht verwendet, das hat man schon mit euch vielleicht das letzte Mal ausführlich besprochen, wenn die Seele die richtige Absicht aufbaut, und zwar empfangen, mit der Absicht dem Schöpfer Genuss zu geben, dann hat sie im Prinzip geschafft, die Korrektur dann also vollbracht und dann muss sie nicht mehr inkarnieren. Dann muss sie eigentlich auf einer neuer Stufe, die keine Korrektur mehr benötigt. Das heißt, sie erreicht dann die Welt Azelut und sie erreicht dann auch den Zustand der Verschmelzung zu einer Einheitsseele, Seele von Adam. Irgendwann mal sind wir alle dort. Eine ist früher, der andere ist vielleicht später, spätestens, aber nach 6000 Jahren, nach 6000 Stufen, die die Kabbalisten auch beschrieben haben. Und Balsolam beschreibt das auch in dem Vorwort zum Buch so, dass es ein gewaltiger Zyklus von 6000 Jahren des Seelenherabsteigens. Aber mit jeder Generation, was verändert sich? Wird die Seele schlechter etwa? Oder nein, sie bekommt mehr Grobheit mit sich. Also sie bringt mehr Grobheit mit sich, bekommt gewissermaßen die Schwere, also in dem Willen zu empfangen. Und diese Schwere, diese Aviud nennen das die Kabbalisten. Damit muss sie dann die Arbeit vollbringen. Und natürlich ist das schwieriger dann in unserer Generation die Korrektur zu machen, weil wir so einen grobstofflichen Ego, also Egoismus, haben, der will er zu empfangen. Und früher war auf der einen Seite die Korrektur leichter. Die war leichter, weil die Grobheit nie so stark war. Und die ersten 2000 Jahre, so beschreibt er auch Bald Sulam, da kamen sehr, sehr reine, sehr, sehr klare Seelen. Und sie waren so fein, so fein, dass sie noch nicht mal Licht gebraucht hatten für die Korrektur. Heute ist das anders. Heute brauchen wir Licht. Und sie brauchten, es steht auch geschrieben in den Schriften, dass zum Beispiel Avram mit Zakyakov keine Tora benötigten, weil sie dann sie mit sich mitgetragen haben. Ihr bloßes Dasein hier auf der, also diesem materiellen Körper in dem Willen zu empfangen, reichte ihnen aus, um zu wachsen. Sie sammelten ebenfalls Erfahrungen, vielleicht auch schmerzhaft. Und das war das Leid, was sie auch zur Korrektur gebracht hat und von diesem schmerzhaften Zustand sich zu befreien, aber trotzdem ist es anders als heute. Da kamen aber die nächsten 2000 Jahre und dann reichte den Seelen auch die offengelegte Tora oder die Bibel für die Anhaltung der Gebote, die dort festgelegt wurden. Und das reine Tun, also reine Handlung, reichte damals, damals, ja, reichte damals, um sich zu korrigieren, zur Korrektur zu kommen. Und es war sogar möglich, einzelnen Kabbalisten zur Offenbarung der Göttlichkeit zu kommen, ja, durch die Handlung, durch die Ausführung der zum Beispiel der Gebote. Wir werden heute noch darüber sprechen, was bedeutet überhaupt ein Gebot im Sinne der Tora, spirituell auszuführen. Ich vielleicht spoilere mal ein bisschen ganz bewusst, ein Gebot, es gibt 613 Gebote, es ist ein Verlangen im spirituellen Körper der Seele und dieses Verlangen benötigt die Korrektur. Das heißt, es gibt 613 Verlangen in der Seele, die zu korrigieren gibt. Aus diesem Grund, solange sie noch nicht korrigiert sind, steigen auch die Seelen herab in die materielle Welt, in den materiellen Körper und müssen, also der Punkt im Herzen muss dann 613 Körperteile der Seele korrigieren. Ist ein Körperteil bereits korrigiert, muss dieser nicht mehr korrigiert werden. Und wir sehen, die Korrektur ist auch begrenzt, 613 Verlangen, 600.000 Seelen. Wenn man dann diese, also 600.000 Seelen mit ihren Verlangen korrigiert, dann ist Korrektur zu Ende und dann kommen wir zu dem Zustand genannt Martikun, Korrektur, also vollkommene Korrektur. Ja, und solange sie die Seelen noch nicht korrigiert, kommen sie dann hierher und erledigen die Arbeit, die arbeitende Korrektur. Und wir, also die letzte 2000 Stufen oder Jahren, wir sind, gehören bereits dazu. Das ist die Generation von Ari zählt uns dazu, also zählt unsere Seelen dazu. Und er verkündete auch schon zu seiner Zeit, das war 16. Jahrhundert, und sagte, das Studium der Kabbalah ist nicht mehr für Auserwählte, sondern für alle. Und für alle ist offen und der ist sogar verpflichtend für alle, hat er auch gesagt. Frauen, Männer, Kinder, Alte, egal wer, alle Menschen, alle Völker. Und warum sagt er, dass es dringend ist, die Kabbalah zu studieren? Weil wir als Seelen bereits den kritischen Punkt erreicht haben. Das heißt, jeder Seele, die herabkommt, besitzt so eine grobe Avid, also so eine grobe Struktur des Willens zu empfangen, dass nur Licht uns helfen kann, herauszukommen. Die Kabbalah gibt uns dann gibt uns dann viel Licht vor die Korrektur. Und wir können dann diese Korrektur mit Hilfe der Schriften der spirituellen Arbeit vollbringen. Das heißt, jeder ist da gefragt und muss die Lehre von Studium, also das Studium der Kabbalah durchmachen. Man kann natürlich fragen, ja, wie kann das überhaupt sein? Acht Milliarden Moment, Körper, die wir erkennen, und muss jede 8 Milliarden dann diese Korrektur durchlaufen. Erstmal, wie zählen natürlich hier nicht die Körper, die materiellen Körper, sondern wir zählen hier die Punkte im Herzen, die die Seelen, die korrigiert werden müssen. Und letzten Endes ist auch eine Zweiteilung hier gemacht, die Zweiteilung zwischen Israel und den Völkern der Welt. Das heißt, die Korrektur beginnt erstmal im ersten Schritt mit den Seelen, die bereits reif genug sind, die bereits in dieser Welt schon viele Generationen durchgemacht haben. Das ist der Punkt im Herzen von jedem Einzelnen und die Korrektur wird zuallererst mit diesen, also Seelen durchgeführt und dann breitet sich aus in die ganze Welt. Und dann auch die Arbeit des Anders, also die Korrektur, die Israel, der Punkt im Herzen durchführt, verbunden mit einer Arbeit, interessanterweise, mit der Ausführung von diesen spirituellen Geboten. Nicht materiellen, sondern spirituellen 613 Geboten. Die Korrektur, die die Völker der Welt, also der Wilder zu empfangen, materialisiert in den Körpern der Nationen der Welt ist, erlebt die Korrektur auch anders. Nicht durch diese Arbeit in 613 Geboten, sondern in der Verbindung, in der Verbindung mit Israel. Verbindung, die eine Art Integration ineinander ermöglicht. Und dadurch breitet sich auch Licht zu den Völkern der Welt. Interessanterweise werden auch die Völker der Welt die Göttlichkeit erfahren und die Offenbarung des Schöpfers, wo sie noch wahrscheinlich noch nicht mal dafür gearbeitet haben, so wie Israel, aber steht ihnen zu, weil das ist die Arbeit oder das ist die Rolle von dem Punkt im Herzen von Israel und eine Art Adapter, eine Art Verbindungsglied zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf zu stehen. Geschöpf in dem Fall sind die Verlangen der Welt, also die weltlichen Verlangen, die Nationen der Welt. Und der Schöpfer verbindet sich mit diesen Verlangen, erfüllt diese mit Hilfe von Israel. Israel ist in dem Sinne natürlich der, also spirituelle Israel. Es geht nicht um materielles Volk, nein, es geht um die Verlangen. Verlangen dem Schöpfer zu geben. Das alles lernen wir in der authentischen Weisheit der Kabbalah. Und all das wird uns erklärt. Und erst dann, durch die Verbindung, können wir auch alle Probleme lösen, alle Korrekturen erfahren. Und dann erkennen wir die Göttlichkeit, erkennen wir tatsächlich eine neue Welt, eine neue Welt, wo wir Teile von dieser Welt sind. Und das ist unser einziger Ausweg. Die Erkenntnis durch Verbindung. Verbindung mit unter uns und auch Verbindung mit dem Punkt, also durch die Punkte im Herzen miteinander. Das ist unsere Aufgabe im Prinzip. Und diese Korrektur erfahren wir durch die Erfüllung eines spirituellen Gebots. Und dieses Gebot nennen wir dann Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Durch die Liebe der Nächsten können wir dann zum Gmatikun kommen. Soviel erstmal vielleicht zur Einführung, weil wir bekamen viele Fragen. Die Leute fragen: Ja, klären Sie uns, was hat das? Dann mit den diesen Kanationen zu tun, vielleicht erstmal so ein kurzer Ausblick. Haben wir vielleicht Fragen dazu? So, ich schaue jetzt auf den Chat. Also, wir haben hier Maria Luna fragt. Okay, was fragt sie? Moment. So, also, wie wird die Seele gerüber? Durch Leiden, Enttäuschungen und durch das Ego. Das ist eine sehr gute Frage. Die Seele bekommt ihr Aviud, also Grobheit, vom Schöpfer. Der Schöpfer sorgt dafür, dass wir immer die Arbeit haben. Interessanterweise. Wir denken, okay, jetzt sind wir schon so weit korrigiert, wir spüren das Licht, wir spüren den Schöpfer überall und dann kommt das Ego, jetzt kommt so eine Art Dunkelheit auf uns. Wir werden heute darüber noch sprechen. Und dann diese Schwere, also man spürt das so eine Art Schwere, die uns dann nach unten zieht, ja, die Verlangen, die Gedanken, all das wird dann Richtung sich selbst bezogen, ja, Richtung für mich, was kommt aus mir raus, wo bin ich? Also es ist eine Art, ja, also wenn man Sport macht, gibt es immer mehr und mehr Gewicht, was man nimmt, um dann stärker zu werden. Und dadurch werden wir auch stärker. Und die Grobheit kommt vom Schöpfer, solange wir noch was zu korrigieren haben. Es ist nichts, was man so falsch gemacht hat. Nein, überhaupt nicht. Es ist einfach unser Gewicht, unser spirituelles Regiment, nennen das auch Kabbalisten, was wir dann entwickeln, also nicht entwickeln, sondern durchlaufen müssen mit der Korrektur des Verlagens zu empfangen, um dann dieses Regiment abzuarbeiten. Gut, so dann Süh fragt, ich blende ein, also ist, also damit ist das Studium der Kabbalah eine Abkürzung, so gesehen, ja. Das Studium der Kabbalah ist eine Abkürzung, und so lernen wir das auch, dass das Studium der Kabbalah ist die Möglichkeit mit Hilfe des Lichts zu entwickeln. Und man spart tatsächlich das Leid, den Schmerz. Das kann man vermeiden, indem man wirklich mit Licht arbeitet. Und es ist eine Abkürzung, es ist eine leichte Abkürzung und vielleicht sogar vergleichbar mit einer Autobahn, wo man mit einer Rakete vielleicht. Also ich weiß nicht, also wenn man im Universum durch die Galaxien fliegt, dann fliegt man mit einer Rakete oder man geht zu Fuß, ja. So ein Vergleich vielleicht. Auf jeden Fall ist das eine Abkürzung. Sehr schöne Frage. Gut. So, dann gibt es noch Fragen. Amor, sehe ich eine Frage. So, also, was fragt Amor? Frage zur Inkarnation. Mein früheres Ich, an das ich mich nicht erinnern kann, hat da aufgehört, wo ich angefangen musste. Also Korrektur arbeiten, meine Seele. Richtig. Ja, das ist absolut richtig. Das heißt, die Korrektur, die wir durchführen müssen, hängt damit zusammen, was noch nicht voll, also nicht korrigiert worden ist. Und dort wird dann fortgesetzt, haben wir eine Korrektur gemacht, dann ist das nicht mehr nötig. Jeder hat einen Satz von, jeder von uns hat einen Satz von Verlangen, die noch eine Korrektur benötigen. Absolut jeder. Sonst wäre er nicht in diese Welt. Es gibt Verlangen, die man mit Licht füllen muss. Aber auf eine bestimmte Art und Weise, durch eine bestimmte Handlung, die wir dann lernen. Und dann ist dieses Verlangen korrigiert und dann muss das nicht mehr in diese Zusammenstellung nicht mehr kommen. Gut. Ich sehe keine weiteren Fragen. Dann legen wir jetzt mit unserem Thema, eigentlich ein sehr spannendem Thema, los. Unser Thema heißt heute Der Wille zu empfangen als existierendes aus nichts. So, also der Wille zu empfangen als existierendes aus nichts. Auf Hebräisch heißt das Jesh, also existierendes und aus nichts mi ein. Also mi-in. Ein bedeutet nichts. Also wir lesen zweimal durch. Also einmal erstmal, um mit dem Stoff überhaupt bekannt zu werden, kennenzulernen, und dann beim zweiten Mal versuchen wir noch tiefer einzusteigen, weil es sehr, sehr, sehr wichtige Stellen, die Balsala uns dann hierzu gibt. Also die ganze Wirklichkeit ist in ein Sof eingeschlossen und steigt aus dem bereits existierenden herab. Und nur der Wille zu empfangen allein ist neu erschaffen und resultiert aus dem Nichts Jeshmi Ein. Punkt 18. Und wisse, dass die ganze Erneuerung, die der Schöpfer Idbarach bei dieser Schöpfung vollbrachte, darin besteht, dass die Weisen sagten, dass er sie aus dem Nichts Jeschmi ein erschuf. Und diese Erneuerung bezieht sich einzig auf den Willen zu genießen, der in die in jedem Geschöpf eigen ist. Und außerdem wurde nichts in der Art der Schöpfung erneuert. Wie es heißt, Zitat, ich forme das Licht und erschaffe die Finsternis. Hebräisch Joser, or, werbore, choschach. Und Ramban erklärte, dass das Wort Schöpfer-Bore auf die Erneuerung, also Hidusch, hinweist. Das heißt, auf etwas, was zuvor nicht existiert hat. Und wir sehen, dass es hier nicht heißt, erschafft das Licht, und zwar, weil es darin keine Erneuerung in Form von Erschaffung aus dem Nichts, also Jeshmi Ein, gibt. Denn das Licht, sowie alles, was im Licht enthalten ist, das heißt, alle angenehmen Empfindungen und Erkenntnisse in dieser Welt, all das resultiert aus dem Seienden. Yeshmi Jesh. Das heißt, all das ist bereits im Itbarach beinhaltet. Und daher gibt es in ihnen keine Erneuerung. Und aus diesem Grund heißt es, forme das Licht, Yozer or, um zu zeigen, dass es darin keine Erneuerung und Schöpfung gibt. Aber über die Finsternis, die alle unangenehmen Empfindungen und Erkenntnisse einschließt, heißt es im Gegenteil und erschaffe die Finsternis Bore Hoschek. Denn das erschuf er Jeschmi ein, wörtlich Dasein aus dem Nichts. Denn das gibt es im Itbarach überhaupt nicht, sondern jetzt wird sie erneuert und erschaffen. Und die Wurzel von all dem ist die Form des Willens zu genießen, welche in seine Lichter eingeschlossen ist, die sich vom Itbarach ausbreiten. Die ganze, also zu Beginn ist sie einfach dunkler als das Licht und wird daher in Bezug auf das Licht als Finsternis bezeichnet. Doch am Ende entwickeln sich deswegen Klipot, Citra Acha und treten zu Tage sowie Bösewichte, die infolge dessen vollkommen von der Wurzel des Lebens abgetrennt sind. Und das ist, wie es heißt, und ihre Beine steigen in den Tod herab. Erklärung: Beine verweisen auf den Abschluss einer Sache. Es steht geschrieben, dass es die Beine von Malhut sind, welche die Stufe des Willens zu genießen darstellt, den es bei der Ausbreitung des Lichts des Itbarach gibt. Am Ende entwickelt sich aus ihr der Aspekt des Todes und der Sitra Acha, für jene, die sich von ihnen ernährten und zu Sitra Acha streben. Da wir Zweige sind, die ihren Ursprung in den Zoff haben, nehmen wir das, was in unserer Wurzel gibt, als Genuss wahr und das, was in ihr fehlt, als Last und Leid. Punkt 19. Hier ist aber ein Missverständnis möglich, weil diese Veränderung der Form des Willens zu empfangen unbedingt in den Geschöpfen erschaffen werden muss, und wenn nicht, wie werden sie aus dem Itbarach resultieren und aus dem Zustand des Schöpfers in den Zustand eines Geschöpfers kommen können. Denn das ist nicht anders vorstellbar als mittels der bereits erwähnten Veränderung der Form. Darüber hinaus ist diese Form des Willens zu genießen das hauptsächliche Wesen der Schöpfung, um das sich der Schöpfungsgedanke dreht. Sie ist auch das Maß für die Güter und den Genus. Und daher wird sie als Platz, auf Hebräisch Makom, bezeichnet. Warum heißt es dann von ihr, dass sie als Finsternis bezeichnet wird und sich bis in die Bechina, also Aspekt des Todes, erstreckt, wobei sie in den unteren Empfängern die Unterbrechung und die Trennung vom Leben des Lebens schafft. Man muss auch nachvollziehen, worin der Grund für solch eine große Angst liegt, welche die Empfänger aufgrund der Unterscheidung der Form vom Schöpfer ergreift, warum es solch eine große Wut gibt. Um dies hinreichend klarzustellen, sollte man zuvor die Quelle aller Genüsse und Leiden erruieren, die wir in unserer Welt verspüren. Erkanntlich stimmt die Natur eines jeden Zweiges mit der seiner Wurzel überein. Daher werden alle Eigenschaften, die der Wurzel eigen sind, auch für den Zweig begehrenswert, lieb und erstrebenswert sein. Von allen Eigenschaften, die es in der Wurzel nicht gibt, wird sich auch der Zweig fernhalten, wird sie nicht dulden können und sie sogar hassen. Und dieses Gesetz ist in jeder Wurzel und ihrem dazu gehörenden Zweig gültig. Und es ist unumstößlich. Da der Itbarach und Itbarach, also Dopplung im Original schreibt Basam, die Wurzel aller Geschöpfe ist, die er erschaffen hat, wird alles, was es in ihm gibt und was zu uns auf direkte Weise von ihm kommt, uns gefallen und angenehm sein, weil unsere Natur, unsere Wurzel nahesteht. Alle Sachen, die es im Itbarach nicht gibt und die nicht auf direkte Weise von ihm ausgehen, sondern im Gegensatz zur Schöpfung selbst stehen, werden gegen unsere Natur sein. Und es wird uns daher schwer fallen, sie zu dulden. Zum Beispiel lieben wir Ruhe und hassen Bewegung. Und zwar so sehr, dass wir keine Bewegungen ausführen, außer jenen, um Ruhe zu erreichen. Das kommt davon, weil unsere Wurzel selbst über keine Bewegung verfügt, sondern nur über Ru. Im Schöpfer gibt es überhaupt keine Bewegung. Und daher widerspricht sie auch unsere Natur und ist uns verhasst. Auf die gleiche Weise lieben wir Weisheit, Kraft, Reichtum und alle guten Eigenschaften, weil es sie im Itbarach gibt, der unser Wurzel darstellt, und wir hassen das Gegenteil von ihnen. Unwissenheit, Schwäche, Armut, Erniedrigung und dergleichen, weil sie absolut und gänzlich in unsere Wurzel fehlen und uns daher zuwider sind und wir sie bis zur Unerträglichkeit hassen. Doch man muss notwendigerweise erforschen, wie es sein kann, dass etwas zu uns gelangt, ohne auf direkte Weise vom Itbarach zu kommen, sondern von der Gegensätzlichkeit der Schöpfung selbst resultiert. Die Sache gleicht, einem Reichen, der einen Armen von der Straße einlädt, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihn tagtäglich mit Geld und Juwelen beschenkt, jeden Tag mehr als am Vortag. Man muss unterscheiden, dass der Armer in den riesigen Geschenken des Reichen gleichzeitig zwei Geschmäcke füllt, die sich voneinander unterscheiden. Einerseits empfindet er riesigen, unendlichen Genuss an der Menge von Geschenken, andererseits fällt es ihm schwer, solch eine Menge von Wohltaten zu erdulden, und er empfindet Scham bei deren Empfang. Und das erzeugt bei ihm Unerträglichkeit infolge der Menge von Geschenken, die von Mal zu Mal wächst. Und natürlich kommt der Genuss, den er von den Geschenken hat, zu ihm auf direkte Weise von dem Reichen, der sie ihm gibt. Doch sieht die unerträgliche Ungeduld, welche er an den Geschenken verspürt, geht nicht vom Geber, dem Reichen, aus, sondern vom eigenen Wesen des Empfängers. In ihm erwacht Scham aufgrund des Empfangens und des kostenloses unverdientes Geschenk. Und in Wirklichkeit geht auch das vom Reichen aus, doch natürlich nicht auf direkte Weise. Es sind sehr, sehr viele spirituelle Konzepte darin. Versuchen wir noch einmal den Text durchzugehen und dann mit den wichtigen Konzepten, die ich hier bald so lange erwähnte, uns da ein bisschen mehr vertrauter zu machen. Also die ganze Wirklichkeit ist in ein Soft eingeschlossen und steigt aus dem bereits existierenden herab. Und nur der Wille zu empfangen, allein ist neu erschaffen und resultiert aus dem Nichts. So, wir hatten das schon in der letzten Session bereits besprochen. Alles ist ein Sof. Alles ist bereits in dem Schöpfungsgedanken vorhanden. Vorhanden. Und hier schreibt Al Solamu: Nur der Wille zu empfangen, allein ist neu erschaffen. Neu erschaffen. Die Frage ist, gibt es den Willen zu empfangen in Einzov? Er sagt, er ist neu erschaffen. Er ist Jeshmi ein, existierendes aus nichts. Punkt 18. Und wisst ihr, dass die ganze Erneuerung, die der Schöpfer Barach bei dieser Schöpfung vollbrachte, darin besteht, dass die Weisen sagten, dass er sie aus dem Nicht erschuf. Also Jeshmi ein. Und diese Erneuerung bezieht sich einzig auf den Willen zu genießen, der jedem Geschöpf eigen ist. Und außerdem wurde nichts in der Art der Schöpfung erneuert. Es heißt, ich forme das Licht und erschaffe die Finsternis. Und Ramban erklärt, dass das Wort Schöpfer auf die Erneuerung hinweist. Das heißt, auf etwas, was zuvor nicht existiert hat. Also, was macht der Schöpfer? Er erschafft. Er erschafft Boré. Was er schafft, er erschafft das Geschöpf. Aber was ist das Geschöpf? Der Wille zu empfangen. Nicht Mensch, nicht Seele, sondern oder überhaupt irgendwas, irgendein Pazuf. Nein, das ist der Wille zu empfangen. Und das ist Bore Choschech. Das ist dann die Dunkelheit. Ja, die Dunkelheit, weil es dunkler als Licht ist. Und hier steht auch geschrieben, ich forme das Licht. Und weiter erklärt Bal Salaam, das ist auch sehr, sehr wichtig hier zu verstehen. Wir sehen, dass es hier nicht heißt, er schafft das Licht. Also der Schöpfer schafft Licht nicht. Das Licht ist da, ist vorhanden. Und es ist immer da und war immer da und wird immer da sein. Das nennt man dann Yeshmi-Yesh. Es ist keine Erneuerung im Licht vorhanden, sondern die gesamte Erneuerung ist nur in dem Willen zu empfangen. Es wird durch die Welten erneuert. Mit jeder Welt wird das erneuert, in jedem Zustand wird das erneuert, aber das Licht ist, also war, ist und wird immer sein. Das schreibt bei Solam folgendes dazu. Wie wir sehen, es heißt, nicht erschafft das Licht, und zwar, weil es darin keine Erneuerung in Form von Erschaffung aus dem Nichts Yeshmi eingibt. Denn das Licht, so wie alles, was im Licht enthalten ist, das heißt, alle angenehmen, angenehmen Empfindungen und Erkenntnisse in dieser Welt, all das resultiert aus Yeshmi Yesh. Alles kommt vom Licht. Und das Licht ist vorhanden, also als Yeshmi Yesh. Und daher sagt er, gibt es in ihnen keine Erneuerung. Und aus diesem Grund heißt das, forme das Licht. Das Licht wird nicht erschaffen, sondern wird geformt. Interessanterweise ist Formung eine untere Stufe als Erschaffen. Erschaffen ist die Welt Priya, Pore. Und Formen kommt aus der Welt Jezera, Yzer. Das ist auch ein interessantes Konzept. Erschaffen vom Verlangen zu empfangen, ist höher in der Spiritualität als Formung vom Licht. Ja, und dann schreibt Baal Solam weiter, aber über die Finsternis, die alle unangenehmen Empfindungen und Erkenntnisse einschließt, heißt es im Gegenteil und erschaffe die Finsternis. Also der Schöpfer erschafft die Finsternis. Sehr, sehr wichtig. Und schreibt dann weiter, denn das erschuf er Yeshmi ein, wörtlich Dasein aus dem Nichts. Denn das gibt es im Itbarach überhaupt nicht. Sondern jetzt wird sie erneuert und erschaffen. Und die Wurzel von all dem ist die Form des Willens zu genießen, welche in seine Lichter eingeschlossen ist, die sich vom Itbarach ausbreiten. Also im Schöpfer gibt es kein Wille zu empfangen. Also im Schöpfer gibt es Licht. Und er erschafft aber die Dunkelheit, den Willen zu empfangen. Man kann hier einige Fragen stellen natürlich, aber lasst uns das mal mit dem Text fließen. So zu Beginn ist sie einfach dunkler als das Licht und wird daher in Bezug auf das Licht als Finsternis bezeichnet. Es gibt sozusagen zwei dann zwei Stufen, vielleicht kann man das so sagen, Licht und etwas dunkelstern. Dunkler als Licht, ja, oder zwei Pionot, Licht und Dunkler als Licht. Und am Ende, sagt er, doch Am Ende entwickeln sich deswegen Klepot, Sitra Acha, also Schalen, Sitra Acha, Hebräisch andere Seite und treten zu Tage sowie Bösewichter, die infolgedessen vollkommen von der Wurzel des Lebens abgetrennt sind. All das ist die Folge der Finsternis, der Dunkelheit, die der Schöpfer erschafft. Und das ist, wie es heißt, und ihre Beine steigen in den Tod herab. Erklärung: Beine verweisen auf den Abschluss einer Sache. Es steht geschrieben, dass es die Beine von Malhut sind, welcher die Stufe des Willens zu genießen darstellt, den es bei der Ausbreitung des Lichts, der Barach, gibt. Am Ende entwickelt sich aus ihr der Aspekt des Todes und der Sitra-Acha für jene, die sich von ihnen ernährten und zu Sitra-Acha streben. Das ist ein bisschen komplexerer Absatz, bezieht sich eher bereits auf unsere Welt, auf die Ernährung von Klepot. Ja, aber dann lassen wir erstmal das nicht in Details besprechen. Das heißt, von was wird dann, von was werden wir dann spirituell ernährt? Wenn wir von Klepot ernährt werden, schlecht, dann sind wir dem Tod weiterhin nah. Wenn wir aber spirituell vom Licht ernährt werden, vom Gebenden, von einer gebenden Handlung, mit der Absicht, dem Schöpfe Genuss zu bereiten, ja, dann sind wir im Leben. So, und dann gibt es den nächsten Absatz: Da wir Zweige sind, die ihren Ursprung in den Enthoff haben, nehmen wir das, was es in unserer Wurzel gibt, als Genuss wahr. Das, was in ihr fehlt, als Last und Leid. Okay, das hier fängt schon ein bisschen anderer Überschrift an. Vielleicht gibt es Fragen zu dem Yeshmi Ein und Yeshmi Yesh. Also, we have a Fragen. Also, Syl fragt, wahrscheinlich Susan, das was nicht vom Schöpfer kommt, kommt dann vom Ego. Alles kommt vom Schöpfer. Alles ist die einzige Quelle und von ihm kommt alles. Die Frage ist, auf welche Weise? Vom Schöpfer kommt direkt das Licht. Yesh miesh. Das Licht is überall da anders and wird da sein. Und der Wille zu empfangen kommt aber mittelbar, oder das Ego wird dann durch den Willen zu empfangen, als Yeshmi Yesh kommend, als etwas Neues, als etwas Erschaffenes. Also vom Schöpfer kommt alles nochmal zusammengefasst, aber vom Willen zu empfangen, was indirekt quasi vom Schöpfer getrennt ist oder geschaffen worden ist, kommt dann der Rest, also das Ego. Gut, weitere Frage. Katharina fragt, was ist genau die einzige wahre Erneuerung in der Schöpfung? Yeah, Katharina, we have gerade das besprochen, also vielleicht noch einmal kurz. Die Erneuerung in der Schöpfung ist der Wille zu empfangen. Er wird erneuert. This is Yeshmi 1, die einzige Erneuerung. So, Maria fragt noch einmal, wie kann man das verstehen? Moment. Also, wie kann man das verstehen? Zuerst gab es nur ein Sov in Yeshmi Jesh. Aber nach der Schaffung etwas Neuem, Yeshmi'ein, heißt es, Malchuden Sof, haben sie bei der letzten Leistrief erwähnt. Ja, das ist eine gute Frage. Das heißt, an welcher Stelle wird dann Yeshmi Ein erschaffen? Der Willer zu empfangen, ist Malchudein Sov, der sich dann aber erst nach Zimtsum baut, also bildet. Das ist dann die Einschränkung, die Malhud den Sov auf sich nimmt, wegen der Scham, wegen der Gegensätzlichkeit zum Schöpfer, zum Sov, zur Quelle. Dann macht sie Zim Zum und aus diesem Zimtsum dann, also, oder nach dem Zimtsum gibt es, oder während des Zimtsum, vielleicht besser zu sagen, gibt es dann vier Stufen, vier Unterscheidungen, wo sich dann endgültig der Wille zu empfangen gebildet hat. Das werden wir in der nächsten Sendung nochmal besprechen. Das ist jetzt, die Frage ist richtig, aber uns fehlt noch ein paar Puzzlstücke, um das richtig gut zu erklären. Das werden wir nächstes Mal nochmal angehen. Okay, gut, dann lesen wir noch kurz diesen Abschnitt doch zu Ende. Und also Punkt 19. Hier ist aber ein Missverständnis möglich, weil diese Veränderung der Form des Willens zu empfangen unbedingt in den Geschöpfen erschaffen werden muss. Und wenn nicht, wie werden sie aus dem Itbarach resultieren und aus dem Zustand des Schöpfers in den Zustand eines Geschöpfers kommen können? Denn das ist nicht anders vorstellbar als mittels der bereits erwähnten Veränderung der Form. Also es muss sich was im Schöpfer ändern, damit das Geschöpf erscharfen wird. Ja, und hier schreibt der Balsolam weiter. Darüber hinaus ist diese Form des Willens zu genießen das hauptsächliche Wesen der Schöpfung, um das sich der Schöpfungsgedanke dreht. Also noch einmal, mehrmals hat er eigentlich dasselbe gesagt. Die Schöpfung ist der Wille zu empfangen oder er erwähnt das auch als Synonym der Wille zu genießen. Also nehmen wir das quasi als beide, also beide Wörter, die dasselbe beschreiben, erstmal für uns. Sie ist auch das Maß für die Güte und den Genuss und daher wird sie als Platz, Makom, bezeichnet. Makom ist Platz in den Sov. Erinnern wir uns? Genau, Makom ist dann Malchud in Sov. Und warum heißt das dann von ihr, dass sie als Finsternis bezeichnet wird und sich bis in die Bechina des Todes erschreckt, wobei sie in den unteren Empfängern die Unterbrechung und die Trennung vom Leben des Lebens schafft. Das ist erstmal die Frage, die ihr euch erstellt. Warum ist die Finsternis dann der Tod? Man muss auch nachvollziehen, worin der Grund für solch eine große Angst liegt, welche die Empfänger aufgrund der Unterscheidung der Form vom Schöpfer greift und warum es solch eine große Wut gibt. Um dies hinreichend klarzustellen, sollte man zuvor die Quelle aller Genöse und Leiden eruieren, die wir in unserer Welt verspüren. Bekanntlich stimmt die Natur eines jeden Zweiges mit der seiner Wurzel überein. Daher werden alle Eigenschaften, die der Wurzel eigen sind, auch für den Zweig begehrenswert, lieb und erstrebenswert sein. Von allen Eigenschaften, die es in der Wurzel nicht gibt, wird sich auch der Zweig verhalten, wird sie nicht dulden können und sie sogar hassen. Hier ist auch wichtig zu verstehen: Also, wir als Geschöpfe oder der Wille zu empfangen, als Geschöpf strebt dazu und wie beschreibt das Ball Solam? Also alle Eigenschaften, die der Wurzel begehrenswert, lieb und erstrebenswert sind, werden wir ebenfalls als gut empfinden, strebend begehrenswert lieb empfühlen, weil es im Schöpfer das gibt. Und die Dinge, die es im Schöpfer nicht gibt, fühlen wir eine Abstoßung. Das sagt er auch später. Und dieses Gesetz ist in jeder Wurzel und ihrem dazugehörenden Zweig gültig. Und es ist unumstößlich, da der Itbarach, also Doppelung Itbarach, die Wurzel aller Geschöpfe ist, die er erschaffen hat, wird alles, was es in ihm gibt und was zu uns auf direkte Weise von ihm kommt, uns gefallen und angenehm sein, weil unserer Natur unserer Wurzel nahesteht. Also von ihm kommt Licht, von ihm kommt Genuss. Wir lieben das, weil es in der Quelle ist. Alle Sachen, die es im Igbarach nicht gibt und die nicht auf direkte Weise von ihm ausgehen, sondern im Gegensatz zur Schöpfung selbst stehen, werden gegen unsere Natur sein. Und es wird uns daher schwerfallen, sie zu dulden. Also wir dulden in unserer Natur nicht, was? Nicht den Willen zu empfangen. Der kommt nicht direkt, sondern durch die Dunkelheit, durch die Trennung. Ja, man kann hier natürlich sagen, ja, aber ich liebe doch Empfangen und wir leben in der ganzen Welt empfangen. Ja, aber in unserem Inneren spüren wir die Gegensätzlichkeit zu der Quelle. Spüren oder nicht spüren, das ist auch eine Frage, aber es ist entgegengesetzt der Wurzel. So, und hier schreibt Al-Sulam als Beispiel noch. Zum Beispiel lieben wir Ruhe und hassen Bewegung. Und zwar so sehr, dass wir keine Bewegungen ausführen, außer jenen, um Ruhe zu erreichen. Also hier schreibt er, das Licht ist in Ruhe, in absoluter Bewegungslosigkeit. Es ist unser Wurzel. Und warum bewegen wir uns? Warum mache ich dann so Handbewegung? Oder warum laufe ich dann irgendwo hin, weil ich damit meine Ruhe haben möchte? Hier, es ist sehr, sehr gut in deutscher Sprache, das auszudrücken. Ich möchte meine Ruhe haben. Also in Klammern, weil Licht in Ruhe ist. Der Schöpfer ist in Ruhe. So, und Bal Solam schreibt: Das kommt davon, weil unsere Wurzel selbst über keine Bewegung verfügt, sondern nur über Ruhe. Im Schöpfer gibt es überhaupt keine Bewegung. Und daher widerspricht sie auch unserer Natur und sie ist uns verhasst. Also Bewegung. Auf die gleiche Weise lieben wir Weisheit, Kraft, Reichtum und alle guten Eigenschaften, weil es sie im Itbarach gibt, der unser Wurzel darstellt. Und wir hassen das Gegenteil von ihnen. Unwissenheit, Schwäche, Armut, Erniedrigung und dergleichen, weil sie absolut und gänzlich in unserer Wurzel fehlen und uns daher zuwider sind. Und wir sie bis zur Unerträglichkeit hassen. Sehr, sehr interessante Sachen, warum zum Beispiel die Weisheit, die Kraft hat der Schöpfer, Weisheit, Kraft, Reichtum und wir lieben das. Und der Rest, also Unwissenheit, Schwäche, anscheinend die Qualität nicht vom Schöpfer, Armut, Erniedrigung, all das hassen wir. Und das kommt unmittelbar. Also nicht auch vom Schöpfer, aber durch den Willen zu empfangen, der als Trennung, als Jeshmi eingespürt wird. Okay, letzte Seite. Doch man muss notwendigerweise erforschen, wie es sein kann, dass etwas zu uns gelangt, ohne auf direkte Weise vom Itbarach zu kommen. Hier stellt er diese Frage, richtig, sondern vor der Gegensätzlichkeit der Schöpfung selbst resultiert. Weil der Wille zu empfangen, ist Gegensatz zum Schöpfer, der Schöpfer ist der Wille zu geben und der Wille zu empfangen ist Gegensatz, Widerspruch zu ihm. Die Sache gleicht einem Reichen, der einen Armen von der Straße einlädt, ihm zu essen und zu trinken gibt und ihn tagtäglich mit Geld und Juwelen beschenkt, jeden Tag mehr als am Vortag. Hier kommt ein Beispiel, vielleicht hatten wir das schon mal besprochen, vielleicht nicht. Man muss unterscheiden, dass der Armer in den riesigen Geschenken des Reichen gleichzeitig zwei Geschmäcke füllt, die sich voneinander unterscheiden. Einerseits empfindet er riesigen, unendlichen Genuss an der Menge von Geschenken. Andererseits fällt es ihm schwer, solch eine Menge von Wohltaten zu erdulden. Und er empfindet Scham bei deren Empfang. Und das erzeugt bei ihm Unerträglichkeit infolge der Menge von Geschenken, die von Mal zu Mal wächst. Natürlich kommt der Genuss, den er von den Geschenken hat, zu ihm auf direkte Weise von den Reichen, die sie ihm gibt. Doch die unerträgliche Ungeduld, welche er an den Geschenken verspürt, geht nicht vom Geber, dem Reichen aus, sondern vom eigenen Wesen des Empfängers. In ihm erwacht Scham aufgrund des Empfangens und des kostenlosen und verdienten Geschenk. Und in Wirklichkeit geht auch das Reichen aus, doch natürlich nicht auf direkte Weise. Beispiel, denke ich mal, ziemlich verständlich. Also, der Reicher gibt dem Armen Geschenke, der hat ihn irgendwo hergeholt, vom Markt, and hat ihn zu sich eingeladen, beginnt ihn zu beschenken. Und der Arme spielt zum einen Genuss und zum anderen die Scham. The Genuss kommt natürlich vom Reichen, die Scham kommt vom Armen. Aber warum? Weil natürlich der Reiche ihm dann diese Geschenke gibt. Also auch offen. Direkt kommt der Genuss, aber indirekt kommt auch die Scham. Das ist eigentlich ein Beispiel, ziemlich materiell, aber ich denke, es gibt uns mehr Gefühl, was das ist. Ja, ich sehe, es gibt viele Fragen, das ist gut. Bevor wir aber zu den Fragen kommen, lasst uns erstmal noch ein Bildchen anschauen. Also, hier hatte ich dann so zu der Überschrift dieses Bild erschaffen. Wir sehen im Kreis der Wille zu empfangen. Ja, und in Klammern Ich. Und wir spüren das Leben als Jeschmi ein, also zwischen Jesh und Ein. Das ist das Leben in dieser Welt, wo wir jedes Mal, ja, was bedeutet eigentlich die Schöpfung? Also auf Hebräisch heißt das Nivra. Nivra kommt aus dem Wort Borä. Also Boré ist der Schöpfer und Nivra ist das Geschöpf. Und wörtlich, die Wurzel, also Bet und Reisch, bedeutet bar außerhalb. Das heißt, Nivra ist etwas draußen. In diesem Fall ist es ein Kreis, aber es ist natürlich trotzdem außerhalb vom Schöpfer. Draußen ist Jeschmi Jesch wie Licht. Und drinnen ist etwas wie vom Schöpfer getrennt. Und es ist nicht mehr eins mit der Quelle. Man nennt man das auch als, wie schon vorhin erklärt, als Jeschmi Ein. Und wie entsteht überhaupt sowas etwas? Wie wird sowas geboren? Das wird geboren im Moment, wo ich mich als selbst empfinde. Ich empfinde nicht mich einfach so als ich, sondern als Gegensatz zu Licht. Licht ist immer da, war immer da und wird immer da sein. Das ist reines, ja, das reine Sein, das reine eigentlich ein, eins. Also Yeshmi Ein ist das, was aus nichts resultiert, aber das Licht ist Yesh, ja, also etwas, und dann steht aus diesem etwas nichts. Also Yeshmi, und das Leben ist dazwischen, zwischen Yesh und Ein. Und es ist nur deshalb so, weil ich mich, also mich, dieses Ich in Bezug auf das Licht spüre. This is the gesamte geheimnis in Princip. Ich, this ich existiert nur in dem Verhältnis zum Licht. When we verschmelten Licht und Ich, dann gibt es diese Trennung nicht mehr. Dann gibt es nicht dieses Ich, nicht gibt's Licht, sondern gibt es beides zusammen. That nennt man dann Yeshmies. Ein bisschen vielleicht eine andere Art zu erklären. Vielleicht hilft es jemandem, das zu verstehen. Ansonsten vielleicht Fragen. So, lass uns erstmal die Fragen anschauen. Also Maria fragt. Maria hat heute viele Fragen. Ist gut. So, wie kann man das verstehen? Zuerst gab es nur ein Sof. Ach, wir haben, glaube ich, diese Fragen schon beantwortet, ja? Also gab es nur ein Sof in Yeshmi Jesh, aber nach der Erschaffung, etwas neuem, Yeshmi'an heißt das Malhut ein Sof. Also noch einmal, wie kann man das verstehen? Zuerst gab es nur ein Sof. In Yeshmi Jesh. Und nach der Erschaffung etwas Neuem, Yeshmian, heißt das Malhut in Sov. Richtig, das sind die vier Stufen der Entwicklung des Willens zu empfangen. Wir werden als nächstes mal versprochen. Maria, das klären. Das bildet sich nicht sofort, aber ist eine gute Frage. Es bildet sich erst nach vier Unterscheidungen, vier Pechinot. So, dann gibt es noch eine Frage. Gottfried fragt. So. Jetzt muss ich seine Frage finden. Der Tod ist das, wenn das Herz erkalt kält wahrscheinlich. Der Tod ist der Wille zu empfangen mit der Absicht für sich zu empfangen. Dann ist das spiritueller Tod. Okay, Gottfried? Noch eine Frage von Maria. So, danke für die Erklärung. Also, ist Yeshmi Jesh. Also ist Yeshmi Jesh Licht und Yesh mi ein Malchudein sof. Dunkelheit nach dem Zimt zum Aleph. Beginn der Gegensätze. Ich merke, Maria möchte vier Phasen des direkten Lichts schon viel schneller studieren. Also, vielleicht nochmal kurz. Also, Malchudein Sof ist verschmolzen mit den Sof. Ja, es ist zwar Teil, aber in den Sof gibt es keine Teile. Es ist alles eins, es ist alles Licht. Das ist eine gute Frage, was ist Malhudein Sof, aber es ist noch nicht Jeshmi Ein. Yeshmi Ein entsteht, wenn Malhud sich als Gegensatz zur Quelle spürt, als Empfängerin empfindet. Und das geschieht aber stufenweise. Es ist nicht sofort ein Prozess, sondern es geschieht durch vier Stufen. Ketochmal, Serantin und Malchutan. Diese vier Stufen werden wir nächstes Mal versprochen studieren. Dann entsteht das. Tatsächlich, Jeshmi ein. Komplette Trennung vom Licht. Okay, Maria. Gut, dann wir haben noch ein bisschen Zeit. Versuchen wir möglichst schnell. Es ist allerdings noch viel Material da. Wir lesen jetzt die nächsten Überschrift. Die nächste Überschrift heißt die Korrektur der Scham. Also die Überschrift von Balsala. Also, da der Wille zu empfangen, sich nicht in unserer Wurzel befindet, empfinden wir deswegen Scham und Unerträglichkeit. Wie die Weisen sagten, bereitete der Schöpfer in dieser Welt die Möglichkeit der Arbeit mit der Tora und den Geboten vor, um das zu korrigieren, um den Willen zu empfangen, ihn den Willen zu geben, zu verwandeln. Wir hatten das bereits wahrscheinlich vor zwei oder drei Unterrichten gelernt. Hier erwähnt er noch einmal, also die Korrektur für die Scham. Ja, weil die entgegengesetzt zu der Quelle ist, das Empfangen. Wie korrigiert man das Empfangen? Punkt 20. Aus all dem Gesagten wird klar, dass wir alle Formen, die nicht direkt von ihm zu uns gelangen, kaum ertragen können. Dies widerspricht unsere Natur. So verstehe, dass diese neue Form, die im Empfangen entsteht, nämlich das Verlangen zu genießen, in Wirklichkeit kein Mangel oder Defekt seitens des Schöpfers ist. Im Gegensatz, sie bildet die Grundlage des Schöpfungsplans. Ohne diese gebe es überhaupt keine Schöpfung, wie bereits erläutert wurde. Doch der Empfangene, der Träger dieser Form ist, empfindet in ihr eine Unerträglichkeit, die aus ihm selbst resultiert. Aus dem Umstand, dass dieser Form in seinem Ursprung fehlt. Denke darüber nach. Also was ist dann Gegensatz? Also das Verlangen zu genießen. Es ist kein Mangel, schreibt Bal Solam, aber wir fühlen dort Unerträglichkeit. Ja, weil es aus dem Geschöpf herresultiert. So. Nun können wir den Sinn der Aussage der Weisen verstehen, dass diese Welt erschaffen wurde, weil derjenige, der ist, was nicht ihm gehört, sich schämt, dem Gebenden ins Gesicht zu schauen. Auf den ersten Blick mag dies seltsam erscheinen. Doch jetzt wird ihre Aussage klar und einleuchtend. Sie weisen auf den Unterschied der Form dieses Verlangens zu genießen, hin, das unvermeidlich in den Seelen vorhanden ist. Denn derjenige, der das ist, was nicht ihnen gehört, schämt sich, dem Gebenden ins Gesicht zu schauen. Mit anderen Worten, jeder Empfangende empfindet im Moment des Empfangens Scham. Und zwar aufgrund der Formunterscheidung vom Ursprung, in dem diese Form des Empfangens nicht existiert. Also wir könnte seinem Gedanken folgen. Ja, weil wir entgegen, also der Wille zu Empfangen entgegengesetzt dem Schöpfer ist. Also man spürt dort die Scham, also diese Unerträglichkeit. Ja, und weiter. Um dies zu korrigieren, hat er diese Welt erschaffen, in der die Seele diese Form annimmt und sich in einen Körper kleidet. Durch das Befolgen von Torah und Geboten mit der Absicht, den Schöpfer zu erfreuen, wandeln sich die empfangenen Gefäße der Seele in Gebende um. Das bedeutet, dass die Seele nicht länger nach eigenem Genuss strebt, sondern das empfangene Vergnügen allein dazu dient, dem Schöpfer Freude zu bereiten. Denn er will, dass die Seelen sein Übermaß an Fülle genießen. Ich denke darin ist die ganze Essenz, das müssen wir auch nochmals vielleicht durchlesen, die ganze Essenz der Korrektur. Also noch derselbe Absatz, um dies zu korrigieren, hat er diese Welt erschaffen, in der die Seele diese Form annimmt und sich in einen Körper kleidet. Durch das Befolgen der Tora und Geboten mit der Absicht, den Schöpfer zu erfreuen, wandeln sich die empfangenen Gefäße der Seele in Gebende um. Das bedeutet, dass die Seele nicht länger nach eigenem Genuss strebt, sondern das Empfangene Vergnügen allein dazu dient, dem Schöpfer Freude zu bereiten. Denn er will, dass die Seelen sein Übermaß an Fülle genießen. Das heißt, der Schöpfer absolut gebend, er gibt Licht, er gibt Genuss, er will geben. Er hat keine Absicht, dem Geschöpf zu schaden. Das ist die Quelle des Genusses. Und die Seele schämt sich, aber das zu empfangen, sie kann nicht seine Fühler empfangen. Sie schämt sich durch den Gegensatz, durch die Unerträglichkeit, durch das Empfangen. Und zur Korrektur gibt es hier dann den Ratschlag oder eigentlich die Anweisung, Befolgen von Torah und Geboten, mit der Absicht, den Schöpfer zu erfreuen. Dadurch wandeln sich die empfangenen Gefäße der Seele in die, also in Gebende um. Der Text weiter. Da sie nun frei von dem Verlangen ist, für sich selbst zu empfangen, schämt sie sich nicht mehr, ihm ins Gesicht zu schauen. So wird die Vollkommenheit der Schöpfung enthüllt. Wir werden noch untersuchen, warum es notwendig war, bis zu dieser Welt hinabzusteigen. Denn die gewaltige Arbeit der Änderung der Form des Empfangens in die Form des Gebens ist nur in dieser Welt vorstellbar und ausführbar. Wir werden das noch klären, warum man so tief fallen muss bis zu dieser Welt, aber Baal Sulam hat schon gesagt, weil nur in dieser Form des Empfangens in das Geben möglich ist. Merken wir uns das. Also noch ein bisschen. Frevler verlieren doppelt und gerechte Erben doppelt. Punkt 21. Komm und sie, dass Frevler doppelt verlieren, weil sie beide Enden des Seils umklammern und bewegungslos sind. Diese Welt ist ein Mangel angehaftet und sie ist der Fülle des Guten beraubt und für jeglichen Erwerb ist Bewegung erforderlich. Doch es ist bekannt, dass die Mehrung von Bewegungen dem Menschen unangenehm ist, da sie nicht direkt aus der Essenz des Schöpfers hervorgeht. Erinnern wir uns, Bewegung ist nur, um zu Ruhe zu kommen. Doch leer zu verbleiben ohne die Besitztümer und das Gute ist ebenfalls unmöglich, weil auch das der Wurzel widersprechen würde. Denn die Wurzel ist gefüllt mit allem Guten. Daher wählten sie ihm Leid, die Vermehrung von Bewegungen, um eine Erfüllung in Form von Errungenschaften zu erreichen. Was sehr, sehr eigentlich leuchtend hier ist, wir wollen uns nicht bewegen, aber auf der anderen Seite, wir müssen uns bewegen, um Erfüllung zu finden. Also wir bewegen uns dann im Leid. Also mit Leid machen wir dann die Vermehrung von Bewegungen, wie Balsolam das in interessanter Weise beschreibt. So, da, doch da alle ihre Errungenschaften und Besitztümer ausschließlich auf das eigene Ich gerichtet sind, gemäß dem Spruch, wer 100 hat, will 200, ergibt sich, dass kein Mensch stirbt, ohne dass sein Verlangen auch nur zur Hälfte gestellt wären. Seine Verlangen. So leiden sie von beiden Seiten, sowohl unter der Mühsal der gesteigerten Verzeihung, Bewegungen, als auch unter der Unzulänglichkeit der erworbenen Güter, da sie nicht einmal die Hälfte dessen erlangen, was sie begehren. Das ist das, was die Schriften auch sagen. Der Mensch, when er stirbt, die Hälfte seiner Verlangen ist nicht erfüllt. Warum? Weil durch die falsche Erfüllung noch mehr Mangel. Das heißt, wenn er sich falsch erfüllt, falsch sein Willen zu empfangen, dann durch das Licht, das dorthin gelangt, kommt noch mehr Verlangen. Das heißt, es verdoppelt sich. Aus 100 wird er 200. Aus 200 werden 400. Das ist dann die Idee von dieser Hälfte. So, die Gerechten hingegen werden in ihrem Land das doppelte Erben. Das bedeutet, dass sie, nachdem sie ihr Verlangen zu empfangen, in das Verlangen zu geben, verwandelt haben und alles, was sie empfangen, dem Geben dient, das doppelte Erben. Denn neben der Füllung durch die vollkommenste Freude und die besten Errungenschaften, erreichen sie auch die Gleichheit der Form mit ihrem Schöpfer, wodurch sie in wahrer Verschmelzung mit ihm stehen. Diesem Zustand erfahren sie zudem Ruhe, da die Fülle sie von selbst erreicht, ohne jede Bewegung oder Anstrengung. Also hier beschreibt Bal-Sulam tatsächlich unsere Korrektur, den Zustand, wo wir unseren, also wir werden dann als Gerechte bezeichnet und werden dann in dem Land, wenn man schreibt, Land, eretz, kommt aus dem Wort Razon, also der Wille, der Öffentlich, das Verlangen. Wird man in dem Verlangen das Doppelte Erben? Und er schreibt hier, also das Doppelte bedeutet die Füllung, das heißt die Erfüllung in dem Verlangen, das Licht, den Genuss, ist eine Sache. Die zweite Sache, also was ist doppelt hier? Anhaftung, Anhaftung an den Schöpfer. Durch unsere Arbeit bekommen wir dann Gleichheit, Gleichheit der Form mit Gott, mit Boe. Und dann werden wir uns nicht mehr bewegen müssen. Dann, schreibt bei Solamamende von dem Artikel, in diesem Zustand erfahren sie zudem Ruhe, da die Füller sie von selbst erreicht, ohne jede Bewegung oder Anstrengung. Wahrscheinlich perfekter Zustand. Muss man sich nicht bewegen, nicht anstrengen und kommt dann die Füllung von selbst. Das Ego liebt sowas. Nicht wahr? Gut. Bevor wir aber zu Fragen kommen, ich sehe, es gibt heute viele Fragen. Was gut ist, wollte ich nochmal kurz erklären, was wirklich Tora und Gebote sind im spirituellen Sinne. Dafür habe ich extra eine Skizze angefertigt, die wir heute jetzt zeigen. Also 613 Gebote, wie ich vorhin erzählte, erklärte, sind Verlangen. 613 Verlangen von einem Parzuf. Parzuf ist eine Seele, also ein Verlangen zu empfangen mit einem Masach, mit einem Schirm. Das nennt sich dann ein Parzuf in der Kabbalah. So, und hier auf der linken Seite sehen wir so eine Konstruktion, wie die Seele sich eigentlich aufbaut. Also sie baut sich dann aus Zehn Seferot. Also alles ist aus Zehn Sepherot gebaut, erstmal zu sagen. Ja, Ketach och Maabinah, Hesed Gurati, Ferret, Netzahot, Jesot malhut. Aber durch verschiedene Einschließungen von diesem Seferot ineinander verschiedene Aspekte. Und Aspekt von der Seele und Aspekt von der Welt, was eigentlich beides gleich ist. Die Seele und die Welt auch bestehen aus zehn Sepherot. Aber durch verschiedene Einschlüsse, die Seele bedeutet Einschluss von Neun Sephiroth in Malchut, von oben nach unten quasi, und die Welten, Einschluss von Malchut in die neun Sephirot. Sie schließt sich dort ein und daraus entstehen die Welten. Und die Seele entsteht durch den Einschluss von Neun Sephirot in Malchut. Malhut ist im Prinzip der Wille zu empfangen. Und wenn sie mit Neun-Sephirot sich verbinden, dann entsteht so etwas wie Parzouf. Hier sehen wir auf der rechten Seite Parzouf, das ist quasi als diese Box dargestellt mit zwei Teilen. Hier sehen wir ein Teil GE bedeutet Galgalta Einaim. Also es kommt aus dem Hebräischen, bedeutet hier Schädel und Augen. Es ist ein, im Grunde genommen ist es eine Abbildung von Roch, von Kopf. Und deshalb teilt man den Kopf, den Roch in zwei Teile, in die gebenen Gefäße, das nennt man dann Galgalter Naim, und in die empfangenen Gefäße, die nennt man dann Achab. Osen, Chotempe, also Nase, Verzeihung, Ohren, Mund, also Ohren, Nase und Mund. Und die bestehen dann aus den entsprechenden Zehn Cepherot, geht auch mal bin nach Hesset guratifiert, gehören dann diese sechs zu dem gebenden Kelim. Und Netzachotjesot mal Hut, das sind die empfangenen Kelim. Warum erkläre ich das? Es ist wichtig zu verstehen, dass zu den zwei Teilen, die hier dargestellt sind, gehören dann entsprechende Anzahl von Verlangen. Das sind 248 Verlangen, die zum gebenden Teil gehören. In den entsprechenden Geboten, wie sagt man dann Tue, also ein Gebot, was man tun muss. Dann korrigiert man diese 248 Verlangen der Seele. Abkürzung ist Ramach, also Resch, also Resch, Mem und Chet. Also im Hebräischen gibt es keine Zahlen, sondern alles wird durch die Buchstaben abgebildet. Und wenn man diese drei Buchstaben sieht, Resch, Mem, Ched, das ist dann 248. Man trifft das in den Schriften, das sind die 248 gebende Verlangen der Seele. Und 365 Verlangen, sogenannte Chassar, also 300 Shin, dann sammer 60 und hey 5, 365 Chassar-Verlangen, die entsprechenden den Geboten als tun nicht dargestellt sind. Es gibt Sachen, die man nicht tun soll. Dadurch werden dann empfangenen Verlangen in der Seele korrigiert. Ja, und wir sehen hier so viel. Insgesamt gibt es 613 Verlangen, die kürzt man auch ab. Und das hören wir aber öfters. Die nennt man dann Tarag. Abkürzung von Taf Resch Jud Gimmel 40, 210, 3. Und das ist dann 613 Verlangen insgesamt. Das heißt, die Seele hat insgesamt 613 Verlangen, die als Gufkörper bezeichnet werden. Und jedes Verlangen aus diesen 613 muss eine Korrektur erfahren. So, welche Verlangen müssen wir korrigieren? Am Anfang wissen wir das nicht. Aber im Fortschritt der Entwicklung, des Studiums, der Offenbarung erkennen wir die Verlangen in uns, die Korrektur benötigen. Das ist das, was wir tun. Und wir werden entsprechend so viel inkarnieren, so wie am Anfang erklärte, bis diese 613 Verlangen korrigiert sind. Okay, also wichtig zu verstehen, was die Gebote sind, was ein Gebot bedeutet überhaupt. Gebot bedeutet eine Handlung, um ein Verlangen zu korrigieren im spirituellen Sinne. Und das darf nicht verwechselt werden mit irgendwelchen materiellen Bräuchen, die wir vielleicht in der Welt dieser materiellen Welt kennen. Gut, wir kommen jetzt kurz zu den Fragen und dann sind wir schon fast am Ende unserer Sendung. Also, welche Fragen haben wir? Okay, Aisha fragt so was fragt Aisha. Ist die Scham in unseren Wurzeln verankert? Gute Frage, Aisha. Ich merke, ich stelle sehr tiefe Frage. Unser Rav-Lehrer, Dr. Leitmann, hat auch sein Lehrer, Rabash, genauso gefragt. Das ist die Scham, das kommt das, wo kommt das her? Und Rabash, ich erkläre, ich erzähle und nicht erzähle, sondern antworte genauso wie Rabasch beantwortet hat. Er sagte, die Scham ist eine eigene Schöpfung. So hat er gesagt. Damit erstmal die Antwort. Es ist eigene Schöpfung. Sehr schöne Frage. So, dann Gottfried fragt: Ist das das jüngste Gericht? Der Segen für die Gerechten und das Leid der anderen. Tut mir leid, ich kenne mich da nicht aus. Ich weiß nicht, was das bedeutet. Jungsste Gericht kenne ich das Wort nicht. So, Amor. Amor stellt eine Frage. Das Verlangen nach Macht ist nicht falsch. Es geht vielmehr um die Ausrichtung dieses Verlangens. Also statt welcher Macht kann ich erlangen? Wie kann ich mit meiner Fähigkeiten anderen dienen? Ja, Amor, sehr, sehr gute Anmerkung. Es geht tatsächlich um die Ausnutzung, Ausrichtung von unseren Verlangen. Es ist ganz wichtig. Das sagen wir auch mehrmals in der authentischen Weisheit, der Kabbalah, der Wille zu empfangen, ist nichts Schlecht oder nichts Gutes. Selbst wenn es getrennt vom Schöpfer ist, also von der Quelle, als Jeshmi'ein. Es ist nichts, es ist einfach dunkler, ja, dunkler als Licht, weil das Trennung vom Schöpfer bedeutet. Aber es ist nicht gut oder nicht schlecht, sondern es geht um die Verwendung von diesem Willen zu empfangen. Oder wir sagen, es geht um die Absicht. Letzten Endes, ich muss empfangen. Ich muss empfangen. Ich bin Geschöpf und der Schöpfer schuf mich als Empfangenen. Ich muss die ganze Fühle all den Genuss, aller Welten empfangen. Aber es geht darum, wie ich das tue. Und es hier spielt eine Rolle, die Absicht. Die Absicht muss einzig und allein sein, um dem Schöpfer durch meinen empfangenen Genuss zu bereiten. Dann ist dann die Korrektur komplett erfolgt und wir sind dann die korrigierten Seelen, die dann mit dem Schöpfer verschmelzen. Aber es ist eine sehr, sehr gute Frage und hiermit sind wir auch schon am Ende unserer Sendung. Und ja, vielen Dank, dass ihr noch weiter so ertragen habt und dass wir so viele schöne Fragen hatten. Wir machen dann nächste Sendung weiter mit unserem sehr, sehr spannendem Thema. Vier Stufen des, also vier Unterscheidungen im direkten Licht wahrscheinlich, was Maria so oft gefragt hat. Das wird unser Thema nächster Sendung sein. Und bis dahin verbleiben wir mit lieben Grüßen. Tschüss, bis dann.