Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
03 Session TES "Gleichheit der Form. Trennung der Seele von ihrem Ursprung"
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Ja, hallo, stell dir mal vor, dass das, was du jeden Tag siehst oder was wir alle sehen, nicht die wahre Realität ist. Und stell dir vor, es gibt eine Welt, die ist hinter diesen Schleiern oder von unseren Augen verborgen und die ist super friedlich, voller Liebe, voller Geben, voller Göttlichkeit auch und voller Licht. Und die Kabbalah sagt uns, dass diese Realität tatsächlich existiert. Und wir sind hier wie in einem Traum. Wir wollen eigentlich aufwachen und wie man aufwacht und diese Welt tatsächlich sehen kann, das erfährst du heute oder erfahrt dir heute in unserer gemeinsamen Sendung mit dem Boris. Er blendet sich gleich ein. Hallo Boris. Hallo bei der dritten Session von Talmud SSV Rot.
SPEAKER_01Ja, schönen guten Abend. Wir freuen uns wirklich heute, dass ihr liebe Soulmates dabei seid. Und vielen Dank, Elli, für sehr, sehr tolle Einführung. Tatsächlich, wir sind so glücklich, dass wir uns mit dieser göttlichen Weisheit heute beschäftigen dürfen. Und wir sind so froh, dass der Schöpfer uns auf die erklärt, die zeigt und dass wir auch ja die Freunde, die dabei sind, die Soulmates, die uns auch zuschauen und hoffentlich auch irgendwas lernen können und auch hoffentlich viele Fragen mitgebracht haben. Und wir haben heute tatsächlich vieles vor, so wie Ellie am Anfang erzählt hat. Also, es gibt tatsächlich eine Welt, wo wir schon verbunden sind. Eine spirituelle Welt. Und aber wir erleben sie nicht. Ja, und heute geht es um sehr, sehr wichtige Konzepte der Kabbalah. Ein Konzept heißt Gleichheit der Form. Und wir wollen natürlich lernen, was bedeutet Gleichheit der Form? Warum sehen wir die Welt nicht so, was Eli vorhin beschrieben hat, sondern wir sehen eine andere Welt, verkehrte Welt. Und wir gehen heute weiter mit dem Text vorwärts, mit dem Text von Baha'i al-Salam. Und der Text aus dem Buch Talmud Sin Seferot und aus der inneren Betrachtung des größten Kabbalisten des 20. Jahrhunderts, Baha'al Sulawam. Und wir werden auch nachher über die Trennung sprechen. Warum müssen wir über Trennung sprechen? Alle Kabbalisten sprechen über Verbindung, nicht? Die Sache ist die, um zu Verbindung zu kommen, man muss erstmal verstehen, was uns trennt. Wie kann es überhaupt sein, dass etwas Göttliches sich trennt? Göttliches, was Einheit, also einzig und vereint, hatten wir letztes Mal gelernt. Wie kann es sein, dass so etwas auf einmal sich trennt? Dass auf einmal aus Gott etwas entsteht, was nicht zu Gott gehört oder vielleicht, vielleicht doch gehört. Das wollen wir heute besprechen. Und wir freuen uns natürlich, dass wir jetzt schon die Soulmate sich melden. Wer ist heute mit uns? Wer sind wirklich diese großartigen Punkte im Herzen, die dabei sind?
SPEAKER_00Ja, wir haben da den Jürgen, die Helga, die Manuela, dann haben wir die Susann, die Christiane, Betty und die Ramona auch wieder dabei. Schön, dass ihr da seid. Und heute haben wir wirklich interessant, wir haben immer interessante Sachen, aber heute besonders interessant, weil es wieder um die Gegensätze geht, die man in der Kabala verbinden soll.
SPEAKER_01Genau. Also, aber zuerst kurz zur Anführung. Also, warum erleben wir die Welt tatsächlich so, wie sie ist? Voll mit Problemen, voll mit Trennung, mit Ego, also Kriege, Krankheiten und alles, was wir so als Last, als negative Belastung wahrnehmen und spüren, warum sehen wir die Welt so? Und warum sehen wir die Welt nicht, die voll mit Liebe, mit Verbundenheiten, in Ewigkeit gefüllt ist? Und hier sagen die Kabbalisten ganz einfach, weil wir anders eingestellt sind. Wir sind eine Art, ja, vergleichbar mit einem Radio, was auf einer falschen Frequenz einfach aufnimmt oder oder empfängt. Und uns trennt tatsächlich nur die Wahrnehmung. Und das ist was, was mich damals auch, als ich angefangen habe, bei Kabbalah zu lernen, auch beeindruckt hat, wo die Kabbalisten auch gesagt haben, wie uns gibt es bereits in der spirituellen Welt. Wir sind alle schon dort, weil es im Schöpfungsgedanken bereits drin ist. Der Schöpfer hat alle Zustände von uns. Zustand Alpha, von wo wir gekommen sind, Zustand Beta, also alle, Bett, Gimmel, alle drei Zustände sind bereits im Schöpfer da. Das heißt, wir sind tatsächlich bereits korrigiert. Ist interessant, oder? Weil es im Spirituellen keine Zeit gibt, keine Bewegung, keine Zeit. Und uns fehlt nur noch die Wahrnehmung. Uns tatsächlich fehlt, das wahrzunehmen, dass wir bereits korrigiert und verbunden sind. Zu dieser Wahrnehmung zu kommen, gibt es dann diese 125 Stufen, über die wir immer sprechen. Diese Stufen sind nicht irgendwo draußen. Diese Stufen, wo die Kabbalisten sie uns zeigen und uns erklären, sind in uns. Das heißt, ihnen irgendwo tief in uns, vergraben oder verborgen, kann man vielleicht nochmals darüber überlegen, was bedeutet das. Aber diese Stufen des spirituellen Aufstieges entdecken wir und bauen wir auf in uns selbst. Und wir werden heute darüber sprechen, was bedeutet, solche Stufen zu bauen. Und auf diesen Stufen dann aufzusteigen. Und da kommen wir gleich auch zum Thema, weil wir gesagt haben, dass die Gleichheit der Form eigentlich das, was uns verbindet, und Unterschiede der Form ist das, was uns trennt. Das bedeutet, dass wir in dieser Welt, in der materiellen Welt, durch falsche Formen vom Schöpfer getrennt sind. Vielleicht kann man das so ausdrücken. Und um zum Schöpfer zu kommen anhand von diesen 125 Stufen, müssen wir die Form in uns verändern. Ja, welcher Form? Also wir müssen eine Absicht aufbauen, die Absicht des Gebens. Das sagen uns auch die Kabbalisten, wie man das macht. Und diese Absicht des Gebens bringt uns die gleiche Form, wie der Schöpfer sie hat. Und durch diese Absicht, indem wir sie quasi, indem sie umwandeln, also von der Absicht für sich selbst zu der Absicht, dem Schöpfer Genuss zu bereiten, dadurch verschmelzen wir mit dem Schöpfer. Aber natürlich kann jeder fragen, ja, wie macht man denn sowas? Ich sehe schon hier viele Fragen, wie macht man hier Gleichheit davon? Wie baue ich die Absicht? Ich habe doch keine Ahnung. Und wie macht man das? Keine Sorge, auch dafür hat der Schöpfer bereits gesorgt, wir müssen nur den Schöpfer darum bitten. Wir müssen ein Bedürfnis nach dieser Veränderung spüren. Und wenn wir dieses Bedürfnis haben, dann wird das Licht für uns die Arbeit tun. Das ist wirklich ein Phänomen. Phänomen, wie Licht arbeiten kann. Das Licht ist, ja, ich weiß gar nicht, das ist wie ein Baustein. Ein Baustein, aus dem kann man, also wie Lego, ja, kann man aus Licht alles bauen, was man möchte. Das Licht heilt, das Licht repariert, das Licht füllt, das Licht gibt Genuss, das Licht, es ist tatsächlich eine Qualität, die vom Schöpfer ausgestrahlt wird, die wir benutzen können, je nach unserem Verlangen, je nach unserem Bedürfnis, Bedarf. Und dadurch können wir zu der Korrektur kommen. Hauptsache wir haben Bedarf an der Veränderung. Wir wollen, wir möchten die Absicht des Gebens erlangen, weil das ist die Qualität des Schöpfers. Und indem wir dieses Verlangen in uns wachsen lassen, der Schöpfer erfüllt dieses Verlangen. Und man kann natürlich jetzt dann weiter fragen, ja, aber wie kriege ich dann überhaupt Licht? Gut, ich habe jetzt so Verlangen, ein bisschen spüre ich jetzt in mir Verlangen, sich zu verändern, möchte gebend sein. Wo kommt das Licht her? Ist das so eine Frage? Kommt wahrscheinlich oft, Ellie, nicht wahr?
SPEAKER_00Ja, wo kommt das Licht her?
SPEAKER_01Genau, und das Licht kommt aus der Methode. Also aus der Methode, die wir zusammen anwenden. Die Methode hat drei Komponenten. Also die Lehrer, die Schriften und die Umgebung. Ganz wichtige Komponenten, die wir in der Methode anwenden. Und heute sprechen wir über die Bücher, über die Werke der Kabbalisten, wie zum Beispiel das Buch Talmud Sensefirot. Das Buch ist wirklich voll mit Licht. Voll mit diesen Bausteinen, mit diesen Lego-Bausteinen, die wir brauchen, dann um aus uns die Seele aufzubauen. Ja, und dann kann man natürlich fragen, ja, aber ich verstehe da nichts im Buch. Da lesen wir irgendwelche Texte, die für mich wie Chinesisch klingen. Hatte ich ja schon ein paar Mal gelesen, dass die Leute sich beschweren. Das kann man überhaupt nicht verstehen. Und hier kommen die Kabbalisten und sagen, uns das auch, dass du musst nicht verstehen. Hauptsache, du hast das Verlangen, dich zu verändern. Hast du dieses Verlangen? Hör einfach zu über das, was die Kabbalisten sprechen. Hör zu und dadurch, also jetzt kommen wir zum Mechanismus, weil die Leute fragen, aber wie funktioniert denn das? Also, das ist doch nicht irgendwie, das hört sich so mystisch an. Wie kann das denn funktionieren? Wir lesen irgendwelche Bücher von irgendwelchen Leuten und dann sagt der Boris, okay, da gibt es Licht, wie kann das denn sein? Berechtigte Frage, die hatte ich auch mal. Und die Antwort ist: durch diese Werke, wenn jemand in der Erlangung der Spiritualität ist, dieser jemand ist die höchste Seele, also die höchste Stufe der Seele, die jemand erlangt hat, in der Verbindung, absoluten Verschmelzung mit dem Schöpfer steht, dann verschmelzen wir zusammen mit diesem jemand, mit den Kabbalisten zusammen im Verlangen. Wir bringen unser Verlangen dazu, indem wir besprechen, indem wir darüber diskutieren, indem wir zuhören, indem wir überhaupt gedanklich dabei sind. Und es spielt keine Rolle, ob wir physisch zusammensitzen, ob wir überhaupt interessanterweise, ob wir überhaupt die Sprache verstehen. Das ist wirklich erstaunlich. Ich kann mich an eine Geschichte erinnern, beim Baal Sulam gab es einen Schüler, der kannte seine Sprache nicht, verstand nicht, was er sagt. Und er saß einfach daneben. Er hat sich wirklich so bombastisch entwickelt, dass man sich gefragt hat, okay, muss ich überhaupt die Sprache kennen? Ich brauche nur einen Kabbalisten daneben. Und der mir die Weisheit erklärt, und dann kann ich spirituell wachsen. Und die Antwort ist ja. Die Antwort ist tatsächlich, ja. Ich kann durch die Arbeit, natürlich innere Arbeit und durch die Arbeit mit dem Licht, die Arbeit mit den Büchern, ich kann mich innerlich verändern. Das müssen wir lernen. Das Einzige, was wir lernen, wie wendet man dann die Methode an. Und dann werden wir hoffentlich, möglichst schnell, an diesen 125 Stufen der Gleichheit mit dem Schöpfer aufsteigen.
SPEAKER_00Genau, Boris, wie Spider-Man.
SPEAKER_01Wie Spider-Man, genau. Ja, gibt es Fragen vielleicht? Oder fangen wir erstmal mit dem Text an? Was denkst du?
SPEAKER_00Warte mal, ich möchte. Ich habe genau, danke, Boris. Ich möchte noch begrüßen, zwar Savage, den Jonas, die Nino, Iskra, Maria Luna und die Ramona und ja, genau. Jonas schreibt noch, Boris, deine Worte und deine Stimme sind balsam für die Silis. Das ist wunderschön, oder?
SPEAKER_01Oh, danke, Jonas. Das sind nicht meine, es kommt alles von oben.
SPEAKER_00Boris, ich habe, während du gesprochen hast, mir sind drei Fragen eingefallen oder kleinere Fragen. Dieser Wunsch, den man haben möchte, nennt man, ist damit Hisaron gemeint, dieser hebräische Begriff, das Verlangen oder Mangel, ist das das gleiche?
SPEAKER_01Das ist richtig. Das ist der Mangel nach oder Bedürfnis nach der Korrektur. Bedürfnis nach der Korrektur des bösen Triebs, kann man vielleicht auch so sagen. Es steht auch geschrieben: Annibarati Yetzer Arave, Torah Tavlin. Ich habe den bösen Trieb erschaffen und die Tora zur Korrektur. Und das sagt der Schöpfer. Die Torah, das ist für uns Licht. Also ist die Korrektur für den bösen Trieb, so sagt der Schöpfer selbst. Und wir müssen diesen Mangel spüren. Die meisten aber spüren das nicht, das ist das Problem. Aber wir durch diese Arbeit müssen zur Erkenntnis kommen, dass der böse Trieb ist das, was uns von der Gleichheit der Form mit dem Schöpfer trennt. Der böse Trieb ist die Absicht für sich zu empfangen. Das ist nichts anderes als Egoismus, aber also Raton Le Cabel, aber Alminat le Cabel. Also will er zu empfangen, mit der Absicht für sich zu empfangen. Und angenommen, ich befinde mich jetzt in dieser Welt, das heißt, ich habe impliziert in mir diese Absicht. Ich merke sie einfach nicht. Ich empfange immer für mich. Das, was ich möchte, immer für mich. Und wir müssen erstmal diese Qualität erkennen. Ah, ich muss meine Absicht erstmal vielleicht erkennen, beobachten. Und dann möchte ich mich von dieser Absicht quasi trennen. Ich beginne diese Absicht als störend wahrzunehmen. Und dann entsteht in mir dieser Mangel, über den du sprichst, Delly, also dieser Chesaron. Und dann kommt das Licht und macht die Korrektur.
SPEAKER_00Nächste Frage. Wird das Geschöpf oder werden wir, weil du gesagt hast, oder weil es um die Gleichheit der Form geht, oder vielleicht ist das eine Frage für zum Schluss, aber ich stelle sie mal. Wird denn das Geschöpf jemals tatsächlich gleich mit dem Schöpfer, also gebend? Oder muss es auch ein Gegensatz dazu sein und nur die richtige Absicht haben? Aber vielleicht ist es vorgegriffen. Man möchte jetzt nicht hier vorgreifen.
SPEAKER_01Das ist eine gute Frage. Das ist eine gute Frage. Wir haben es soweit noch nicht gelernt heute, aber ich greife auch mal vor. Also wichtig ist die Form. Die Form ist die Absicht. Das heißt, der Wille zu empfangen bleibt, der ist an sich nicht böse. Der Wille zu empfangen, ist das, was vom Schöpfer scharfen worden ist. Das werden wir auch unterscheiden müssen. Der Wille zu empfangen, ist Jeshmi Ein, ist dieser schwarze Punkt. Aber was uns trennt, also schwarzer Punkt, was aus dem Licht quasi kommt, erschärfen worden ist, aber das, was uns trennt, ist die Absicht. Der Schöpfer ist gebend und das Geschöpf ist mit der Absicht für sich zu empfangen, Empfänger. Und zu gleicher Form zu kommen, müssen wir verschmelzen. Der Schöpfer ist gebend und das Geschöpf ist empfangend mit der Absicht des Gebens. Das hört sich vielleicht ein bisschen komplizierter an, aber um die Antwort vollständig zu beantworten.
SPEAKER_00Und letzte Frage dazu, weil auch es unter Umständen ein Missverständnis gibt, wenn es heißt, in den Büchern ist so Licht. Also muss jetzt jeder, der hier mitmacht, das originale Testbuch sich besorgen? Muss es ein physisches Buch sein, das er aufschlägt? Oder ist hier ein Unterschied, wenn er den Text im Internet liest? Wie kommt denn der Leser dann zu diesem Licht? Du hast es eh schon ein bisschen erklärt, aber weil diese Frage vom letzten Mal noch übrig geblieben ist.
SPEAKER_01Es wäre gut, wenn man Text vor sich hätte. Das heißt, man benötigt eine Verbindung mit dem Text. Mit dem, was ein Kabbalist geschrieben hat, sei es in der Form eines physischen Buches, selbst ein hebräisches Buch. Also wenn man selbst nichts versteht, man kann vor sich aufschlagen und der Leser liest dir dann die Seite vor und man schaut sich einfach dieses Buch an. Da hat man eine Verbindung mit dem Buch bereits. Wenn man das Buch nicht hat, vielleicht eine Übersetzung, vielleicht einen Text dabei, vielleicht sogar Notizen machen. Man muss sich damit beschäftigen, das ist der Punkt. Und in welcher Form? Es gibt verschiedene Stufen natürlich. Idealerweise, man versteht Hebräisch, man spricht auf der Sprache von Baal Sulam, aber tatsächlich, wir sind im Moment noch klein. Und es wäre schon wünschenswert, dass man einen Text vor sich hat. Aber wenn man auch den Text nicht hat, also vor sich erstmal nicht sieht, reicht uns auch das Video. Also wir blenden den Text auch ein. Gut, das heißt, wir legen los. Wir lesen jetzt ein Kapitel von Baal Sulam aus dem Buch Talmud 10 Seferod. Das Kapitel heißt Die Gleichheit der Form. Und dahinter verstecken sich sehr, sehr wichtige spirituelle Konzepte und über die wir auch sprechen müssen. Vielleicht, Ellie, würdest du dann netterweise uns den Text einmal vorlesen, dass wir es mal kennenlernen, über was es geht?
unknownDanke.
SPEAKER_00Gleichheit der Form. Zwei Aspekte des Gebens. Vor dem Empfangen and nach dem Empfangen. And lerne ein Beispiel von denen, die Manna aßen. Manna wird als Brot vom Himmel bezeichnet, weil es sich nicht materialisierte, als sie sich in dieser Welt kleidete. Unsere Weisen sagten, dass jeder alles darin schmeckte, was er schmecken wollte. Das bedeutet, dass er gegensätzliche Formen, dass es gegensätzliche Formen in sich hatte. Der eine fühlte darin süßen Geschmack und der andere scharfen und bitteren Geschmack. Deshalb waren Imana selbst natürlich beide Gegensätze gemeinsam enthalten. Denn kann man etwas geben, was man gar nicht hat? Und wenn dem so ist, wie kann es dann zwei Gegensätze in einem Objekt geben? Daher müssen wir unbedingt zugeben, dass es einfach und frei von beiden Geschmäckern ist und nur auf solch eine Weise aus in der Zeit. Besteht, dass der materielle Empfänger für sich denjenigen Geschmack aussondern kann, den er will. Und genau auf diese Art und Weise sollst du jeden spirituellen Begriff verstehen. Er ist an sich einzig und einfach, aber er beinhaltet die ganze Vielfalt der Formen, die in der Welt existieren. Doch sobald er zum materiellen und beschränkten Empfänger gelangt, unterscheidet der Empfänger darin nur eine einzige Form aus der ganzen Vielfalt von Formen, die in diesem spirituellen Objekt vereint sind. Und daher sollte man in seinem Geben von oben immer zwei Aspekte unterscheiden. Die Form des Wesens der höheren Fülle, bevor sie empfangen wird, wenn sie noch einfaches und allgemeines Licht ist. Und zweitens, nachdem die Fülle empfangen wurde, erlangte sie eine gesonderte Form gemäß den Eigenschaften des Empfängers. Denk, Boris, liest du auch nochmal?
SPEAKER_01Ja, gerne. Ja, gerne. Ich lese nochmal vor. Gleichheit der Form. Zwei Aspekte des Gebens. Vor dem Empfangen und nach dem Empfangen. Und lerne am Beispiel von denen, die Manna assen. Manna wird als Brot vom Himmel bezeichnet, weil es sich nicht materialisierte, als es sich in diese Welt kleidete. Unsere Weisen sagten, dass jeder alles darin schmeckte, was er schmecken wollte. Das bedeutet, dass es gegensätzliche Formen in sich hatte. Der eine fühlte darin süßen Geschmack und der andere scharfen und bitteren Geschmack. Deshalb waren im Manner selbst natürlich beide Gegensätze gemeinsam enthalten. Denn kann man etwas geben, was man gar nicht hat? Und wenn dem so ist, wie kann es dann zwei Gegensätze in einem Objekt geben? Daher müssen wir unbedingt zugeben, dass es einfach und frei von beiden Geschmäckern ist und nur auf solch eine Weise aus ihnen besteht, dass materielle Empfänger für sich denjenigen Geschmack aussondern kann, denn er will. Und genau auf diese Art und Weise sollst du jeden spirituellen Begriff verstehen. Er ist an sich einzig und einfach, aber er beinhaltet die ganze Vielfalt der Formen, die in der Welt existieren. Doch sobald er zum materiellen und beschränkten Empfänger gelangt, unterscheidet der Empfänger darin nur eine einzige Form aus der ganzen Vielfalt von Formen, die in diesem spirituellen Objekt vereint sind. Und daher sollte man in seinem Geben von oben immer zwei Aspekte unterscheiden. Erstens die Form des Wesens der höheren Fülle, bevor sie empfangen wird, wenn sie noch einfaches und allgemeines Licht ist. Zweitens, nachdem die Fülle empfangen wurde, erlangte sie eine gesonderte Form gemäß den Eigenschaften des Empfängers. Das ist eine sehr, sehr wichtige Stelle in dem spirituellen Konzept, nämlich die Stelle sagt folgendes. Wir als Empfänger weisen den spirituellen Objekten die Eigenschaften selbst zu. Vom Schöpfer kommen sie ohne Unterscheidung, vielleicht kann man das so sagen, ohne dass man, also die Gegensätze in einem Objekt kommen zusammen. Und ein Empfänger, materieller Empfänger, auch in der spirituellen Welt, je nach Stufe, also vergibt Namen dem Objekt entsprechend entsprechend seine Qualität. Und die Kabbalisten sagen, dass alle Welten, die höheren wie die niederen, befinden sich im Menschen, befinden sich in uns. Das ist ein Zitat aus dem Soha. Und wir müssen wirklich erkennen, dass die ganze Wirklichkeit nicht da draußen ist, sie ist in uns, entsprechend unserer inneren Qualität. Und warum existiert diese Realität? Weil wir noch quasi in der Qualität des Empfängers stecken. Und der Schöpfer ist vollkommen, der ist jenseits von Raum, von der Zeit, der ist absolute Kraft, absolute Kraft des Gebens, des Gebens und der Liebe. Wenn wir diese Qualität ebenfalls erlangen, dann können wir auch verschmelzen mit ihm. Können wir auch entsprechend den Qualitäten mit ihm noch zu dem Zustand kommen, bevor wir als Empfänger von ihm erschaffen worden sind. Also das kann man vielleicht anders formulieren, aber wir können durch die Veränderung der Absicht durch die Formen verschmelzen mit ihm. Also zwei Gegensätze quasi, sie werden dann in ihm als eine Einheit gespürt. Also der Schöpfer ist reines Geben, das Geschöpf ist reines Empfangen. Also wenn die unterschiedliche Qualitäten haben, gibt es keinen Kontakt mit ihnen. Aber wenn wir die Form verändern, noch einmal, dann gibt es die Verschmelzung. So, und das ist das wichtige Konzept. Also auf Hebräisch heißt das auch Ashavata oder Istavut Azura, Gleichheit der Form. Und sehr, sehr wichtig, dass wir verstehen. Und ja, gibt es vielleicht Fragen, Elli?
SPEAKER_00Ja, zum Beispiel hat die Maria Luna gefragt, woher kommt es dieses Verlangen, dieser Wunsch? Ist es unsere eigene Sehnsucht nach einer harmonischen Welt? Aber ich glaube, das kommt bei der nächsten Folie dann, die Antwort. Aber weiß ich nicht. Vielleicht magst du schon jetzt darauf antworten, Boris.
SPEAKER_01Also wir werden in dieser Welt geboren mit einem, wie sagt man, mit einem Verlangen, was sehr, sehr klein ist. Dieses Verlangen kommt schon von der Natur aus, der kommt aus dem Punkt im Herzen. Aber dieses Verlangen ist durch andere materielle Verlangen so überfüllt, so überdeckt, dass wir manchmal denn spüren, also das Verlangen spüren, manchmal Verlangen auch gar nicht spüren. Und wenn wir jetzt Bedürfnis füllen zur Korrektur, Bedürfnis zur spirituellen Erkenntnis, es ist genau dieser Punkt im Herzen, was noch erwacht ist. Und wichtig ist, dass man versucht, dieses Verlangen auch in sich wachsen zu lassen. Durch die Verbindung mit Gleichgesinnten, durch die Verbindung mit den Quellen, authentischen Texten, durch die Verbindung mit dem Lehrer, Kabbalisten. All das lässt den Punkt im Herzen wachsen, Verlangen nach der Spiritualität. Ich hatte schon, ich glaube, letztes Mal oder vor ein paar Unterrichten gesagt, der Unterschied zwischen der spirituellen und der materiellen Welt ist der in der materiellen Welt. Wir haben alle Verlangen, aber keine Füllung. Alle wollen, wollen empfangen, alle wollen etwas haben. Also wir kennen verschiedene Pyramiden, also diese Pyramide mit Wünschen. Man fängt natürlich mit tierischen Verlangen wie Essen, also Fortpflanzung und so weiter. Und dann geht das zum Beispiel solche Bedürfnisse wie Sicherheit, Schutz, Familie, und dann kommen solche Verlangen wie Ehre, Verehrung, Geld, Macht, Wissen. Und dann kommt das höchste Verlangen, Verlangen nach Göttlichkeit. Aber es gibt keine Füllung. Oder die Füllung gibt es immer nur ein bisschen. Und in der spirituellen Welt ist andersrum. In der spirituellen Welt gibt es nur Füllung. Wir können wirklich unendlich erfüllt werden. Aber uns fehlt das Verlangen dazu. Und hier sieht man auch schon die Gegensätze.
SPEAKER_00Und das ist auch schwer, weil wie soll man sich was wünschen, das man nicht hat, das man nicht kennt? So, ja, der Rapasch hat das mal, glaube ich, gesagt. Oder der Rav, wo gibt es die Apotheke, wo ich mir das für lange kaufen kann? Aber die Sabrina fragt, auch interessante Frage, Moment, jetzt hat sich das verbraucht das Geschöpf denn die Unterstützung des Schöpfers, um überhaupt für ihn arbeiten zu können? Ich glaube, unter Umständen ist dahinter auch noch der Gedanke, jetzt macht mich der Schöpfer, dann arbeite ich für ihn und für die Arbeit brauche ich ihn auch. Also hier scheint sich ja die Katze in den Schwanz zu beißen irgendwie.
SPEAKER_01Ja, das ist tatsächlich so eine logische Bombe, vielleicht kann man das vielleicht so bezeichnen. Tatsächlich, der Schöpfer macht alles, er macht er weckt mich, er gibt mir auch das Verlangen, er gibt mir auch das Licht für die Korrektur und dann verschmelzen wir zusammen. Wo bin ich dann? Ja, braucht er mich überhaupt? Ja, ich kann ja, gute Frage. Braucht mich Schöpfer? Und die Antwort ist absolut. Ohne dich, Sabrina, gibt es keine Korrektur der Welt. Du bist die quasi der, der, wie sagt man, dieses Teil, was die Korrektur ermöglicht überhaupt. Das Verlangen zur Korrektur zu kommen, kommt von dir. Und der Schöpfer, das werden wir vielleicht nächstes Mal nochmal ausführlicher sprechen, der Schöpfer gibt uns absolute Fülle. Er ist da und absolut mit Liebe möchte dich füllen. Aber wir können es nicht empfangen. Wir sind durch diese Ungleichheit der Form von ihm getrennt. Sobald wir anfangen, wirklich den Schöpfer zu spüren, von ihm empfangen, können wir nicht, weil wir die Scham verspüren. Wir werden da nächstes Mal darüber sprechen, warum überhaupt diese Welt erschaffen worden ist. Warum gibt es hier zum Beispiel Sabrina in der Form von Sabrina? Warum braucht man diesen Körper? Kann man ohne den Körper Sabrina, Entschuldigung, Sabrina, bist du natürlich nur als Mittel zum Erklären. Beispiel, genau. Also ich kann auch natürlich Boris auch heranziehen. Warum braucht der Boris den Körper, um quasi zur Korrektur zu kommen? Kann man dann nicht zur Korrektur ohne den materiellen Körper, ohne diesen Willen zu empfangen, ohne den bösen Trieb kommen? Und die Antwort ist, nein, kann man nicht. Dieser Welt ist extra dafür erscharfen worden, damit das Geschöpf durch die Arbeit mit dem Willen zu empfangen, mit dem bösen Trieb, mit dem Schöpfer verschmelzen kann. Das haben auch die Kabbalisten gesagt. Anders geht das nicht. Wir müssen froh sein, dass wir in dieser Welt geboren sind und dass wir uns getroffen haben und dass wir die Möglichkeit haben, mit diesem bösen Trieb zu arbeiten. Und es ist wie spirituelle Muskeln, vielleicht kann man das so sagen. Wir kommen her zum Trainieren. Wir werden nachher stark sein. Wir werden nachher Kraft haben, gegen Licht widerstehen zu können. Wir brauchen diese Fähigkeit, gegen Licht, also gegen den Genuss für sich selbst arbeiten zu können. Wir kommen hierher, um zu üben. Wir kommen hier, um zu trainieren, wie wir gegen den Genuss für sich selbst arbeiten können. Das ist das, was zum Beispiel bei der ersten Seele Adam, Adam Arishon, nicht möglich war. Er hat so viel Licht bekommen als Füllung von oben, dass er zerbrach, weil er dieses Licht mit der Absicht für sich empfangen hat. Und seitdem befindet sich quasi oder gewissermaßen jeder mit einem kleinen Wunsch für sich zu empfangen, aber so klein, dass man dann nicht mehr zerbrechen kann. Jeder in uns hat so ein kleines Teil. Und jeder muss nur diesen kleinen Anteil in sich korrigieren. Und dann verschmelzen wir wieder zu der Seele von Adam. Das geht nur in dieser Welt und das geht nur mit diesen materiellen Körpern.
SPEAKER_00Nächste Frage, Boris, und zwar von der Manuela. Bedeutet das Gleichheit der Form zu erlangen, also bedeutet die Gleichheit der Form zu erlangen, dass wir zuerst unsere Natur empfangend zu sein, akzeptieren und nicht weghaben wollen? Also man muss, glaube ich, schon die Natur, dass man eben so gescharfen ist, wie der Schöpfer wollte, dass man ein Empfänger ist, mit dem muss man leben, oder Boris?
SPEAKER_01Ja, die Frage ist tatsächlich, ist der Wille zu empfangen nützlich oder muss ich damit weiter leben? Die Antwort ist, ich, also die erste Stufe oder die erste Schritt nennt man die Erkenntnis des Bösen. Und ohne diesen Schritt können wir schwer zur Spiritualität kommen. Die Erkenntnis des Bösen, dass die Absicht für sich ist böse ist. Die Absicht für sich ist das, was mich von Gott trennt. Ungleichheit der Form. Der Schöpfer ist geben. Wir haben gerade den Text gelernt. Wir weisen die Qualitäten, die der Schöpfer gibt, selbst die Namen zu, entsprechend unsere Reinheit. Und solange wir in der Qualität des Empfängers stecken, werden wir nur das Böse sehen. Das ist das, was wir auch im Moment sehen. Kriege, Krankheiten und alles Negative in der Welt. Wenn wir aber die Absicht verändern, die Absicht des Gebens, wenn ich alle meine Handlungen ausführe mit der Absicht, Genuss dem Schöpfer zu bereiten, sehe ich eine ganz andere Welt. Sehe ich eine spirituelle Welt, göttliche Welt, Welt der Liebe und Welt der Ewigkeit. Das ist das wichtigste Prinzip vielleicht in der authentischen Weise der Kabbalah.
SPEAKER_00Es sind noch Fragen, Boris, möchtest du weitermachen oder willst du zunächst zum anderen Teil übergehen?
SPEAKER_01Wenn es zum Thema Fragen sind, dann vielleicht doch.
SPEAKER_00Also da ist mal von Iskra eine Frage, die blende ich ein. Ich verstehe nicht ganz genau, was sie wissen will. Wenn das Licht sich entsprechend der Empfänger verändert, bedeutet dies, dass das, zu was sich das Licht verändert, bereits im Empfänger, also in uns besteht?
SPEAKER_01Zuerst ist das Licht in absoluter Ruhe. Das Licht verändert sich nicht. So sagt der Schöpfer, I have my name nicht verändert. Ich bin Awayar, ich ändere mich nicht. Das Geschöpf, in dem er aus dem Licht die Qualität rauspickt, erkennt in dieser Qualität seine Eigenschaft des Empfängers. And wie ich schon sagte, es ist nur durch die Wahrnehmung sind wir getrennt. Auch jetzt sind wir verbunden mit Gott. Wir sind jetzt in vollkommener Korrektur. Versteht ihr das? Es ist nur durch die Wahrnehmung so, die Trennung. Wenn wir diese Wahrnehmung jetzt verändern, Ein Ot Milvador, es gibt niemandem außer ihm. Und er ist, wir sind komplett korrigiert. Es ist nur ein kleiner Tick. Und das Licht verändert sich auch nicht. Das bleibt genau so, wie es immer war: in Ruhe und in Stille und Ruhe. Es ist absolut gebend. Es ist die permanente Kraft der Liebe und des Gebens. Nur der Empfänger sondert dann quasi aus dem Licht, entsprechend seine Qualität, die Form ab. Und Manna, vielleicht kennt ihr das, vielleicht nicht, Manna ist das, was in der Tora geschrieben steht, ist das, was Volk Israel zu Nahrung bekam, also als sie in der Wüste wanderten. Und weil Salaam schreibt, dass jeder verspürte dort eigenen Geschmack. Einmal süß, einer spürt er Süßigkeit, der andere spürt er Bitterkeit, der dritte spürt er vielleicht irgendwelche.
SPEAKER_00Scharf oder salzig oder Pirat?
SPEAKER_01Ja, salzig, scharf und ich weiß gar nicht, welche Geschmäcke da noch zu spüren sind, aber entsprechend dem Empfänger, ja, Manna ist in Manna, es ist eine nicht materialisierte Form des Essens.
SPEAKER_00Ist eine Art von Fülle.
SPEAKER_01Genau, es ist eine Form von Art Fülle. Und interessant in dem Kontext ist, dass wir vielleicht muss ich das jetzt ein bisschen formulieren, wir brauchen keine materielle Füllung, um sich um Genuss zu spüren. Wir können auch genießen, ohne dass die Dinge sich in die Materie einkleiden. Aber wir sind dazu nicht fähig. Uns gibt man Genüsse eingekleidet in irgendwelche Formen, weil wir durch dieses Empfangen so limitiert sind. Ein Kabbalist ist in der Lage, einen Genuss aus einer nicht-materialisierten Form zu bekommen. Und nur weil wir so im Moment auf der tiefsten Stufe der Wahrnehmung stecken, durch diese Trennung vom Schöpfer quasi so weit von ihm sind, können wir nur einen Gegensatz füllen. Also zum Beispiel Bitterkeit. Obwohl auch in dieser Bitterkeit gibt es auch Süße. Und vielleicht ist das ein bisschen zu kompliziert, aber ich weiß nicht.
SPEAKER_00Ich denke auch noch darüber nach, weil es fällt mir ein Beispiel ein. Also es gibt noch ein paar andere Fragen. Und zwar der Hassan fragt über die Ramona: finde ich interessant, wenn die ganze Realität in uns ist, wie können wir, es gibt nichts außer ihm, mit uns in Einklang bringen? Weil das würde ja heißen, es gibt nichts außer uns, auch.
SPEAKER_01Das ist eine sehr, sehr interessante Schlussfolgerung. Es gibt nichts außer uns. Oder hast du jetzt ergänzt?
SPEAKER_00Das habe ich jetzt aus dieser Frage dazu interpretiert. Also wenn die ganze Realität in uns drin ist und es nichts außer ihm gibt, wie man diese beiden Dinge zugleich denken kann.
SPEAKER_01Ja, der Schöpfer ist das, was wir ihm zuschreiben. Hassan, überleg mal. Der Schöpfer auf jeder Stufe, also so sagen auch die Kabbalisten auf jeder Stufe, nimmst du einen anderen Schöpfer wahr. Vielleicht komisch an, ja, es gibt doch nicht mehrere Schöpfer. Ne, gibt es nicht, Gottes will. Es gibt nur einen Schöpfer. Aber dadurch, dass wir uns verändern, wir weisen dem Schöpfer eine Qualität zu und vergeben ihm den Namen. Geben ihm entsprechend den Namen entsprechend unserem Aufstieg. Einmal heißt er zum Beispiel Boré, einmal heißt er Marzil, einmal heißt er Elohim, einmal heißt er Bayard und so weiter. Je nach Stufe, nach der das Geschöpf aufsteigt, bekommt er dann oder vergibt er den Namen, diese einzigen Quelle, dieser einzigen Qualität, die einzige Qualität des absoluten Gebens der Liebe.
SPEAKER_00Das sind so schöne Namen. Also so Menschen, die jetzt sagen, da hatte ich Pech, da hatte ich Glück, das war der Zufall, sind doch auch eigentlich Namen für den Schöpfer, oder?
SPEAKER_01Genau, absolut wichtig. Genau. Also bevor wir dann vielleicht zum nächsten Abschnitt übergehen, also nochmal vielleicht zusammengefasst, ja. Also wir kamen, wir kamen alle aufs Licht und wir kehren zurück zurück, aber nicht mehr so, wie wir gekommen sind. Das ist wichtig, ja. Dass wir als reine Empfänger für sich selbst zu empfangen, mit der Absicht für sich selbst. Aber wir kehren zurück mit der Absicht des Gebens. Wir haben gelernt, wie man gibt. Und wir haben gelernt, wie man die Absicht des Gebens erlangt, über dem Willen zu empfangen, aufbaut. Ich denke, es ist ein kleiner Schritt nötig. Also wichtig, dass wir das Böse in uns sehen, und das Böse ist die Absicht für sich. Und dass wir diese Absicht korrigieren wollen. Dafür brauchen wir Licht und dafür gibt es dann die Texte, die wir jetzt mit euch dann lernen.
SPEAKER_00Boris, ich denke, vielleicht kannst du nochmal gleich in der Form die Folie einblenden, weil unter Umständen haben die Zuschauer irgendwie ein bisschen überlesen. Und zwar die letzten beiden Absätze, also eins und zwei. Boris, ich lese das nochmal vor. Also daher sollte man in seinem Geben, und geben von oben vom Schöpfer, immer zwei Aspekte unterscheiden in dem Geschenk, das er uns gibt. Die Form des Wesens, dieser höheren Fülle, bevor sie empfangen wird, wenn sie noch einfaches und allgemeines Licht ist. Also hier ist sie, das ist klar, sie hat eigentlich nur eine einzige Form. Aber nachdem die Fülle empfangen wurde, von uns, von dir, Boris, von der Manuela oder so, erlangt sie eine gesonderte Form gemäß unseren Eigenschaften. Vielleicht das ein bisschen verinnerlichen. Dann denke ich, können wir weitergehen. Oder möchtest du das nochmal ein bisschen?
SPEAKER_01Das ist absolut sehr, sehr kurz zusammengefasst, was wir hier besprochen haben. Es gibt Licht vor Empfangen und dieses Licht nennt man dann einfaches und allgemeines Licht. Aber ein Empfänger, also Punkt 2, erlangt eine gesonderte Form entsprechend den Eigenschaften. Okay, das ist wichtig. Gut, jetzt gehen wir dann zu der nächsten Überschrift. Trennung der Seele vom Ursprung. Also hier ist ganz wichtig, also ähnliches Konzept, aber ist die Frage natürlich, was trennt dann uns von Schöpfer? Vielleicht, Ellie, kannst du uns dann vorlesen, den Text, und dann können wir den besprechen.
SPEAKER_00Sehr gerne. Trennung der Seele vom Ursprung. Wie kann man verstehen, dass die Seele ein Teil der Göttlichkeit ist? Punkt 3. Nun werden wir verstehen, was die Kabbalisten über das Wesen der Seele, Hebräisch Nishama, schreiben. Die Seele ist ein Teil Gottes, von oben eingegeben, und es gibt in ihr keinerlei Veränderungen gegenüber dem Ganzen, außer dass die Seele ein Teil und nicht das Ganze ist. Sie gleicht einem Stein, der von einem Berg abgehauen wird. Das Wesen des Steins und das Wesen des Bergs ist das gleiche und es gibt keinen Unterschied zwischen dem Stein und dem Berg, außer dass der Stein nur ein Teil des Bergs ist und der Berg das Ganze. Diese Worte scheinen äußerst verwirrend. Am schwierigsten ist zu verstehen, wie man den Begriff der Abspaltung eines Teils des Göttlichen erklären kann, welche einem vom Berg abgeschlagenen Stein gleicht. Einen Stein schlägt man mittels einer Axt und eines Hammers vom Berg ab. Doch von der Göttlichkeit, wie und womit kann man das eine vom anderen abtrennen? Das Spirituelle wird Kraft der Veränderung der Form geteilt, wie das Materielle durch eine Axt geteilt wird. Punkt 4. Und bevor wir die Sache klären, sollten wir das Wesen der Trennung im Spirituellen erläutern. Wisse, dass spirituelle Objekte nur Kraft der Veränderung der Eigenschaften voneinander getrennt werden. Das heißt, wenn ein spirituelles Objekt zwei Eigenschaften erlangt, dann ist es nicht mehr ein Objekt, sondern zwei. Zeigen wir das am Beispiel der Seelen der Menschen, die ebenfalls spirituell sind. Das spirituelle Gesetz ist bekannt und seine Form ist einfach. Es gibt genauso viele Seelen, wie es Körper gibt und die Seelen leuchten darin. Doch infolge der unterschiedlichen Eigenschaften in den Seelen sind sie getrennt, wie die Weisen lehrten. So wie ihre Gesichter nicht gleich sind, so sind auch ihre Meinungen nicht gleich. Und mit Hilfe des Körpers ist es möglich, die Formen der Seelen zu unterscheiden. Ob jede einzelne Seele eine gute Seele oder eine schlechte Seele ist, ähnlich der Wahrnehmung unterschiedlicher Formen. Und wir sehen, dass so wie materielle Objekte durch eine Axt geteilt, abgeschlagen und abgetrennt werden und ihre Bewegung die Entfernung eines Teils vom anderen vergrößert, auch spirituelle Objekte aufgrund des Unterschieds der Eigenschaften geteilt, abgespalten und abgetrennt werden. Auf der Größe ihrer Veränderung basiert das Maß der Entfernung zwischen den Teilen. Und merkt ihr das gut? Wie kann es im Geschöpf einen Unterschied der Form gegenüber Ein-Sof geben? Punkt 5. Doch nun wurde das nur in unserer Welt, und zwar in den Seelen, Nefashod der Menschen festgestellt. Jedoch bezüglich der Seele Nishama, welche einen göttlichen Teil darstellt, haben wir noch nicht geklärt, wie sie sich von der Göttlichkeit so weit loslöst, dass man sie als einen göttlichen Teil bezeichnen kann. Man darf nicht sagen durch eine unterschiedliche Form, denn wir haben bereits geklärt, dass die Göttlichkeit einfaches Licht ist, welche die ganze Vielfalt der Formen enthält, einschließlich der gegensätzlichen Formen, die es in der Welt in einfacher Einheit gibt, in Form von 1, einzig und vereint. Wie können wir demzufolge den Unterschied der Form in der Seele schildern, sodass sie beginnt, sich von der Göttlichkeit zu unterscheiden und sich infolgedessen abspalten und als Teil des Schöpfers bezeichnet werden würde? Tatsächlich zeigt sich diese Schwierigkeit am stärksten im Licht von ein Soff vor dem Zimtum, da die ganze Wirklichkeit, die vor uns liegt, alle Welten, die höheren und die unteren zusammen, in zwei Formen wahrgenommen werden. Die erste ist die Form dieser ganzen Wirklichkeit, so wie sie vor dem Simzum ist, wo alles noch ohne Grenzen und ohne Ende war. Diese Form wird als Licht von Ensoft bezeichnet. Die zweite ist die Form der ganzen Wirklichkeit ab dem Zimtum und weiter nach unten, wo bereits alles Grenzen und Maße hat. Diese Unterscheidung wird als vier Welten bezeichnet. Acilut, Priya, Jezira und Asia. Und wisse, dass es keinen Gedanken und keine Erkenntnis vom Wesen des Schöpfers gibt und es in ihm keinerlei Namen und Bezeichnungen gibt. Wenn wir etwas nicht erfassen, wie können wir es dann mit einem Namen bezeichnen? Denn jeder Name deutet auf eine Erkenntnis hin, die anzeigt, dass wir sie als diesen Namen erfasst haben. Daher gibt es natürlich im Wesen des Schöpfers keinerlei Namen und Bezeichnungen. Alle Namen und Bezeichnungen existieren nur in seinem Licht, welches sich vom Schöpfer ausbreitet. Die Verbreitung seines Lichts vor dem Simzum, als es die ganze Wirklichkeit ohne Grenzen und ohne Ende erfüllte, wird Ensoff genannt. Daher muss man verstehen, wodurch das Licht von Enzoff definiert wird und in welcher Hinsicht es aus seinem Wesen so weit austritt, dass man es mit einem Namen bestimmen kann. Die Worte erweisen, daher wurde uns die Arbeit und die Bemühungen als Belohnung für die Seele vorbereitet. Da jemand, der ist, was nicht sein eigen ist, sich fürchtet, dem Geber ins Gesicht zu schauen.
SPEAKER_01Vielen Dank, Elli. Das sind sehr, sehr wichtige spirituelle Konzepte, die in diesem Text stecken. Zum einen natürlich das Konzept der Trennung, das Konzept der Verschmelzung, das Konzept der Wahrnehmung, dass erstmal um zu Verschmelzung zu kommen, benötigt man gleiche Eigenschaft, gleiche Qualität wie der Schöpfer zu haben. Und dass man auch die Namen dem Schöpfer entsprechend der Qualität des Empfängers gibt. Weil im Schöpfer selbst gibt es keinerlei Namen und Bezeichnungen. Das schreibt auch Bal Sulam hier im Text. Alle Namen, Bezeichnungen existieren nur in seinem Licht, welches sich vom Schöpfer ausbreitet. Das Licht, was von ihm ausbreitet, vor dem Zoom, also vor der Einschränkung, beinhaltet alles, im Prinzip alle Formen, alle Gegensätze zusammen. Und nach der Einschränkung, das heißt, wenn das Geschöpf mit dem Empfangen für sich eingeschränkt ist, also hat sich eingeschränkt und sagte, okay, ich möchte nicht empfangen für mich selbst empfangen, das hat der Höhere gesagt. Hier in dieser Welt, man kann natürlich jetzt fragen, wieso wir empfangen ja für sich selbst. Tatsächlich, das ist eine gute Frage, aber wir in dieser Welt, wie werden dann mit einem sehr kleinen Funk, also Lichtfunken ernährt, Nerda Kikik nennen das die Kabbalisten. Aber tatsächlich, der höhere, also Malhut, der Welt entsorf bei der Einschränkung, hat gesagt, bitte, es gibt keine anderen Worte, Malhut kann nicht sprechen, aber sie sagt trotzdem, also sie sagt, ich möchte für mich selbst nicht empfangen. Und dann fängt dann die Einschränkung an. Und ab dem Zustand gibt es dann die Welten, so wie ihr schreibt, nach Zimtum, die ganze Wirklichkeit entsteht, nachdem die Malhut den Sow sich eingeschränkt hat und sagte, ich möchte nur mit der Absicht des Gebens empfangen. Deshalb müssen wir auch zu dieser Form kommen übrigens. Und nur deshalb, ab dieser Form, gibt es dann die Unterscheidung der Welten. Unterscheidung der Welten wie Azilut, Breya, Yetzera und Asiya. Und davor, vor der Einschränkung, das Licht ist absolute Ruhe. Es ist Licht in Sof, absolute Füllung. Man kann noch nicht mal verlangen, vom Licht zu unterscheiden. Das gibt es nicht in den Zoff. Jetzt kommt einer und fragt, du sprichst dann von Malkud in den Sov, wie kann das denn sein? Gibt es denn tatsächlich Malfut? Malhut is ja schon der Willer zu empfangen. That's a good thing. Wie kann es denn sein? Malkud ein Sov im Zustand von Zoff. Ands fehlen dazu wirklich Worte, um überhaupt erklären zu können. While Solam begins the text, or überhaupt Kabbalisten begin with Sim Zum. Mit Sim Zum entstand. Mit Sim Zum entsteht the Platz für die Schöpfung. And for Sim Zum gibt es absolutes Licht, absolute Fülle, absolute Verschmelzung. Es gibt nämlich mal Verlangen und also die Trennung zwischen Licht und Verlangen. Das können wir wirklich sehr, sehr oder kaum verstehen, den Zustand.
SPEAKER_00Boris gibt keine anderen jetzt Fragen hierzu? Ja, haben wir eigentlich es gibt eine Frage: Seht ihr einen Zusammenhang zwischen den vier Matrix-Filmen und der Kabbalahlehre? Auch hier haben die Protagonisten ein großes Verlangen zurückzukehren zum wahrhaften Sein, zum Schöpfer. Ich war großer Fan der Matrix-Filme. Hab das auch ab und zu mit der Kabbala verglichen. Boris Weißen, kennst du? Kannst du hier dazu antworten?
SPEAKER_01Den vier Matrix-Filmen. Ja, ja, ich kenne die Matrix-Filme, aber ich schaue kein Fernseher, muss ich ganz ehrlich gestehen. Sehr selten. Aber ich glaube ja, dass man die Wirklichkeit dann simuliert, ja, das ist schon so ähnlich wahrscheinlich. Das ist das ganz nett.
SPEAKER_00Man hat den Eindruck, man lebt in so einer Matrix. Oder auch die Bücher der Kabbalah scheinen so ein bisschen chiffriert zu sein. Und der Raphael, der fragt noch, das Ich hat die gleiche Gematrie wie das Nichts. 61. Existieren wir gar nicht, sondern nur der Schöpfer?
SPEAKER_01Es ist sehr gut gemerkt, also tatsächlich ein, das Wort Ein für in Soft, also ein nichts, ja, und das Wort Ani für, also in dieselben Buchstaben nur verdreht, sehr, sehr gute Anmerkung in der Tat. Es gibt nur den Schöpfer. Und das Geschöpf ist nur durch seine falsche Wahrnehmung, fühlt sich als Geschöpf. Wir sind alle schon im Schöpfer korrigiert. Das habe ich am Anfang gesagt. Wir sind nur noch durch als Empfänger, sage ich mal, noch einmal, also mehrmals kann man das nicht sagen, aber noch einmal, nur durch dadurch, dass wir Empfänger sind, wir spüren diese Trennung. Und die Frage ist in diesem Ausschnitt nach der Trennung, auch der Trennung der Seele. Wie kann es sein, dass die Seele als Teil des Göttlichen sich vom Schöpfer trennt? Wodurch trennt sich überhaupt Spirituelles? Richtig? Also erstmal wichtig zu verstehen, wir sprechen hier über zwei verschiedene Namen im Hebräischen und mit einem deutschen Wort, Seele. Deshalb lieber mit dem richtigen hebräischen Namen zu bezeichnen, nämlich Neschama, das ist das Teil von oben, Göttlichkeit, und Nefesh, das ist die vitale Seele, die uns belebt, die den Körper belebt. Also hier machen die Kabbalisten Unterschied. Die sagen, die Seele von oben, also Neshamar, ist ein Teil von Göttlichkeit. Wie kann es denn sein, dass etwas von Gott sich loslöst, sich trennt? Das kann doch nicht sein. Und dann sagt Baal-Sulam: dadurch, dass die Seele, also Neshama, als Empfänger erschaffen wurde, also Bore is the Schöpfer, and Nivra is the Geschöpf, die Schöpfung. Also aus Yeshmi'in, also it's also Yeshmi'ain is the beginning des Schöpfers. Also, not really, what can it stand? These are all Kabbalisten, that can with World. But then it's an empfänger is and from Schöpfer get. The Schwierigkeit is, wie can there, and then plötzlich aus dem Schöpfer kommen and von ihm getrennt sein?
SPEAKER_00Vielleicht kann man das, vielleicht kannst du kurz auf diese unterschiedlichen Eigenschaften auch eingehen. Also ich kann mich erinnern, also Menschen sind sich ähnlich, wenn sie das Gleiche mögen. Also Fußballfans untereinander, sind sie ähnlich, Menschen, die, keine Ahnung, einen anderen Verein gehen, sind sie ähnlich, Leute, die gern vegan essen, sind sich ähnlich. Und unterschiedliche Eigenschaften ist man nicht so ähnlich und weiter voneinander entfernt. Und jetzt ist ja der Schöpfer gebend und hat auch die Absicht, alles mit Güte zu erfüllen, aber das Geschöpf hat eben die Absicht, alles für sich selbst zu haben. Und deswegen ist es nicht Hischterwut zu Ra, sondern eigentlich Ungleichheit der Form. Und daher sind wir eben die Empfänger und müssen lernen, wie man richtig empfängt. Das letzte Mal hat der Raffel, ich habe euch die Frage gestellt, wenn es dauernd ums Geben geht in der Kabbalah, wieso es dann Kabbalah, also Empfangen heißt? Ich gab ihm dann die Antwort im Chat, weil wir lernen müssen, richtig mit der richtigen Absicht auch zu empfangen. Magst du hier noch was hinzufügen, Boris, vielleicht zu dem Gesagten, zu den Unterschied?
SPEAKER_01Ich habe sogar die Folie, eine Skizze dazu vorbereitet, genau das, was du eben erklärt hast. Vielleicht blenden wir ja kurz mal ein. Hier sehen wir unseren Aufstieg von unten nach oben. Und wir sehen unten im Zustand 1 zwei getrennte, zwei getrennte Wesen, vielleicht kann man das sagen, obwohl das Wort nicht ganz passt, aber Geschöpfer und Schöpfer. Und sie stehen für sich allein. Geschöpf ist Empfänger für sich und der Schöpfer ist absoluter Geber. Und wenn sie aber anfangen, einander zu geben, der Schöpfer gibt die Fülle, das ist überhaupt absolute Kraft des Gebens. Die Fülle kommt nur von ihm. Geschöpf kann keine Fülle geben. Das Geschöpf kann aber die Absicht geben. Wir geben da auch Beispiele dazu mit dem Gast zum Gastgeber, wie Gast kommt zum Gastgeber und fängt an zu essen, nur um dem Gastgeber Genuss zu bereiten. Er hat zum Beispiel keinen Hunger oder schämt sich, aber der Gastgeber möchte darüber reden, zu essen, und dann fängt er an zu essen und sagt, okay, nur dir gegen dir zuliebe, werde ich empfangen oder werde ich essen. Genauso ist das auch mit dem Geschöpf und mit dem Schöpfer. Das Geschöpf beginnt mit der Absicht des Gebens, sich an den Schöpfer anzunehmen. Und dann kommen sie zu einem Kontakt. Dieser Kontakt, zum Beispiel am Anfang ist es ein Punkt, so ein kurzer Kontakt, Geschöpf mit dem Schöpfer, dann kommt weiter mehr. Also im Zustand 3 kommt bereits ein Gefühl der Vollkommenheit, ein bisschen überlagern sich mit ihren Qualitäten. Und es gibt trotzdem etwas noch Unkorrigiertes, aber man ist bereits teilweise verschmolzen. Und man verschmilzt dann komplett im Zustand der endgültigen Korrektur. Dieser Zustand nennt man dann Dvekut, und in diesem Zustand dann spürt das Geschöpf absolute Verschmelzung, absolute Liebe, absolutes Geben. Also, das Geschöpf spürt Ewigkeit, also über diesen materiellen Verlangen, über diesen materiellen Körper. Es ist ein Zustand, zu dem wir alle kommen werden. Es ist nicht so weit bis dahin. Ich hoffe möglichst schnell, wir sind dort, aber es ist ein Zustand sogenannter Schabbat, Zustand der Füllung, der Füllung und der Verschmelzung der Seele mit dem Schöpfer. Mikrofon.
SPEAKER_00Keine weiteren Fragen, Boris. Ich glaube, wir können.
SPEAKER_01Genau, dann machen wir weiter. Wir haben jetzt noch einen Text vorbereitet. Wir denken, der Text passt sehr gut dazu, obwohl es noch nicht oder nicht aus dem Buch Talmud CNCferrot kommt. Aber das ist ein Artikel von Balsolam, nennt sich dann 600.000 Seelen. Dazu gibt es immer natürlich viele Fragen, aber ich denke, das ist inhaltlich passend, weil wir dann über diese Trennung sprechen. Wie entsteht so etwas Getrenntes von Gott, vom Schöpfer? Und dann gibt es natürlich, oder sollte man auch über die Trennung der Seelen untereinander sprechen, 600.000 Seelen, warum gibt es diese kleine Aufteilung? Und lass uns vielleicht den Artikel durchlesen und dann nochmals uns überlegen, was bedeutet die Trennung, die Trennung der Seelen. Vielleicht würdest du vorlesen, Elli netterweise.
SPEAKER_00Ja, Boris.
SPEAKER_01Danke.
SPEAKER_00Also 600.000 Seelen, Artikel von Bala Sulam. Ich glaube, Boris, wir haben dazu auch sogar eine Sendung mal gemacht. Die blende ich dann ein in der Aufzeichnung. Vorbemerkung des Übersetzers. Seele hat zwei Übersetzungen im Hebräischen. Nefesh, Nefashot, die niedrige Stufe der Seele, Neshama, Neshamot, die höhere Stufe der Seele. Wenn im folgenden Text hinter dem Wort Seele nichts in Klammern steht, ist immer von der Neshama die Rede. Es heißt, dass es 600.000 Seelen gibt und jede Seele teilt sich in mehrere Funken. Wir müssen nun verstehen, wie es für das Spirituelle möglich ist, sich zu teilen, da anfänglich nur eine Seele, die Seele von Adam Harishon erschaffen wurde. Meiner Meinung nach gibt es tatsächlich nur eine Seele, Nishama, in der Welt, wie es im ersten Buch Moses, Vers 2.7 steht, und dies den Odem, Nishama des Lebens in seine Nasenlöcher. Die gleiche Seele existiert in allen Kindern Israels, in jedem Einzelnen vollständig, wie in Adam Harishon, da das Spirituelle unteilbar ist und nicht geteilt werden kann. Dies ist eher ein Zeichen von physischen Dingen. Die Aussage, dass es 600.000 Seelen und Seelenfunken gibt, erweckt den Anschein, als wäre sie durch die Kraft des Körpers eines jeden Menschen geteilt worden. Mit anderen Worten, zuerst trennt der Körper und verhindert das Strahlen der Seele vollständig. Und durch die Kraft von Torba und Mitswot wird der Körper gereinigt. Und im Ausmaß seiner Reinigung leuchtet die gesamte Seele auf ihn. Aus diesem Grund werden zwei Unterscheidungen im leiblichen Körper gemacht. Bei der ersten Unterscheidung empfindet man seine Seele als ein einzelnes Organ und begreift nicht, dass es sich dabei um die Gesamtheit Israels handelt. Und dies ist wirklich ein Fehler, der das oben Erwähnte mit sich bringt. In der zweiten Unterscheidung scheint das wahre Licht der Seele Israels nicht in seiner ganzen Strahlkraft, sondern nur in dem Maße, wie der Mensch sich durch die Rückkehr zur Gemeinschaft gereinigt hat. Das Zeichen für die vollständige Korrektur des Körpers ist, wenn man fühlt, dass die eigene Seele in der ganzen Gemeinschaft Israels existiert. Denn man fühlt sich dann nicht mehr als Individuum, da man von den anderen abhängig ist. Zu diesem Zeitpunkt ist man vollkommen ohne Makel und die Seele scheint auf einen wahrhaftig in ihrer ganzen Kraft, so wie sie in Adam Harishon erschien, wie in er der Atmete, atmete von ihm aus. Dies ist die Bedeutung der drei Zeitabschnitte eines Menschen. Erstens der Zustand des Seelenfunkens in der Bedeutung einer Handlung in Form von Funken, wie in erlaubt und verboten. Zweitens, der Zustand der individuellen Seele, ein einzelner Teil der 600.000, sie ist dauerhaft vollendet, aber ihr Fehler ist mit ihr. Das bedeutet, dass sein Körper nicht die Gesamtheit der Seele aufnehmen kann und sich selbst als individuell empfindet, was ihm viel Liebesschmerz bereitet. Anschließend nähert er sich, der Mensch, der Vollkommenheit der gesamten Seele, da der Körper gereinigt und ganz dem Schöpfer geweiht und vollständig in die Gesamtheit Israels integriert ist. Wir haben gelernt, dass wenn auch nur ein einzelner Mensch in völliger Umkehr vor seinen Meister treten würde, der König Messias sofort erscheinen würde. Und beachte die Erklärung dafür, denn unsere Weisen sagten, Moses ist gleich 600.000. Wir müssen dies verstehen, dass es zweimal 600.000 Seelen gibt, die Seele von Moses und die Seele von Israel. Aber die Wahrheit ist, dass es nicht mehr als eine Seele gibt, die in dem Maße erkennbar ist, indem jede einzelne Seele Nefish sich vor ihrer Verunreinigung reinigt und säubert. Wenn also alle Seelen Nefeshot korrigiert sind, werden sie jeden Aspekt der höheren Seele von Azilut zu jeder einzelnen Seele Nefish anziehen, da das Spirituelle unteilbar ist. Zu dieser Zeit wird der ewige König sein über die ganze Erde. Wenn daher auch nur einer einzigen Seele, Nefish, die vollständige Reinheit verweigert wird, wird die Ausdehnung der Kedusha, der Heiligkeit, in jeder Seele, Nefish, von Israel, fehlen. Sobald jedoch eine einzelne Seele aus Israel von all ihrer Verunreinigung gereinigt sein wird, wird sie die ganze Seele von Azilud auf sich ziehen und durch sie werden alle Seelen, Nefashot, in ihrer Generation korrigiert. Das ist die Bedeutung der Abhängigkeit des einen vom anderen, wie es in Sanhedrin 11 geschrieben steht. Er war würdig, dass die Schichine auf ihm war, aber seine Generation war ihrer nicht würdig. Der Inhalt dieser Worte ist verblüffend, dass dieselbe Seele, die mit der Reinigung belohnt wurde, sofort danach strebt, die Gnade der Generation zu erhöhen und um sie bittet, bis sie ihre ganze Generation auf ihr Niveau erhebt. Dies ist die Bedeutung von Moses ist gleich 600.000. Weil er ihr treuer Hirte war, hatte er jene Heiligkeit, die in der ganzen Generation sein sollte. Und verstehe dies. In der Tat findet sich das Ganze in jedem Einzelteil. Denn am Ende werden sich alle Seelen, Nephashot, zu einer einzigen Erkenntnis vereinen und zu ihrer spirituellen Wurzel zurückkehren. Daher sollten alle Zeichen und Wunder und alle Reisen, die die ganze Welt während der 6000 Jahre erlebt, von jeder individuellen Seele erlebt werden. Die gute Seele schöpft sich aus allen Aspekten der Kedusha vor ihr und nach ihr, und die schlechte Seele tut das Gegenteil. Und die wechselnden Zeiten werden als Generationen betrachtet. Allerdings verhält sich jede Generation nach ihrem Richter, nach dem Geist, der sie beurteilt, da sie von der Kedusha dieser Zeit erhält. Aus diesem Grund ist jede Seele bereit, die Seele von Moses, Aaron, Samuel, David und Salomon in sich aufzunehmen, als Zeitabschnitte, die sie durchlebt. Beim Auszug aus Ägypten und dem Empfang der Tora erscheint die Seele von Moses in ihm. Bei den sieben, die sie eroberten, die Seele von Josua und beim Bau des Tempels die Seele von König Salomon und so weiter. Dies bezieht sich nicht auf die oben genannten individuellen Seelen, sondern nach der Regel, dass das Spirituelle unteilbar ist. Und sobald man mit einer Seele belohnt wird, wird man mit der Seele der Gesamtheit Israels belohnt, aber nach dem eigenen Verdienst und dem eigenen Platz. Wenn jemand daher zu dieser Zeit mit diesen Wundern belohnt wird, dann empfängt er in sich die Fülle der Seele in dieser Enthüllung. Denn der Name des Besitzers dieser Offenbarung ist wahrhaftig auf ihn.
SPEAKER_01Vielen Dank, Ellie. Sehr schön vorgelesen. Der Text natürlich lässt viele Fragen offen, aber gibt uns schon Einblicke in die Konzepte, in die spirituellen Konzepte, die dahinter stecken. Vor allem am Anfang haben wir gesehen, der Mensch nimmt die Seele Israels in sich wahr, aber er denkt, das ist seine individuelle Seele. So was gibt es nicht. Das ist nur durch die Unkorrigiertheit, denkt man, man sei Individuum, man ist irgendwie individuell und getrennt von allem. Aber es ist nur durch die Unkorrektur. Sobald man korrigiert wird, dann leuchtet in einem die Gesamtheit aller Seelen. Also der Körper ist nicht mehr das Hindernis, was zum Leuchten vom Licht quasi auf dem Weg steht, sondern es leuchtet die Seele ganz Israels in ihm. Und dann nimmt er sich nicht mehr als Individuum wahr. Man kann natürlich fragen, wie nimmt sich dann ein Kabbalist wahr, nimmt er seinen Körper wahr oder gar nicht. Dazu gibt es auch sehr viele interessante Erzählungen von Kabbalisten, welcher Wahrnehmung sie erlangen. Auf jeden Fall, sie spüren nicht mehr die Individualität der einzelnen Seele in sich, weil sie spüren, dass die Gesamtseele Israels in sich leuchtet. Und sie kommen dann in die Zustände, die bereits in den Seelen vorhanden sind. Solche Zustände wie, wie beschreibt er dann, Auszug aus Ägypten, Aufbau von den Tempeln, Tempel von König Salomon oder von Joshua oder Auszug Empfang der Tora, Stehen vom Berg Sinai, all das ist bereits ein Teil der Seele, die in der Gesamtseele Israels vorhanden ist. Und dann fängt man an, auch die Namen an diese Seelen vergeben zu können, also geben zu können. Dann spürt man, je nachdem, welche Handlungen man ausführt, dann spürt man auf einmal zum Beispiel Moses in sich, man spürt dann Aaron in sich, man spürt dann Salomon. Und all das ist nach der Korrektur der Einzelseele, also diese Nefesch. Was interessanterweise schreibt der Nefes und nicht Neschama. Das habe ich mehrmals drauf geachtet. Das heißt, die Nefes wird korrigiert und Neschama kommt aus dem Wort Linschom, also einatmen, also der Schöpfer schafft die Seele in dem Menschen, indem er sie einatmet. Interessant, ja, das ist die Neschama, also von dem Wort eingehaucht. Aber korrigiert wird dann Nefes, individuelle Seele, die die Korrektur benötigt und der Körper ist dann, also durch dem Körper so eng vertratet, dass durch diese Korrektur von Nefesh beginnt dann die gesamte Neschamar zu leuchten. Der Zusammenhang muss noch verstanden werden. Also warum sollte man dann den Körper korrigieren? Also, was korrigiert man letzten Endes? Den Körper oder die Seele? Und letzten Endes korrigiert man die Seele, ja, aber dadurch, dass sie an dem Körper quasi, der das Licht hindert, durchzustrahlen, ist es ein dunkler Wille, dunkler Wille für sich zu empfangen. Und nach der Korrektur ist das kein Hindernis mehr für das Licht. Und dann spürt man dann solche Effekte wie Zustand von allen seelischen Zuständen, die bereits vorhanden sind.
SPEAKER_00Boris, mehrere Fragen. Auch die Zuschauer haben welche. Seele Israels kommt hier jetzt in dem Text plötzlich vor. Wie hängt die Seele Israels mit der Seele Adam Harishons, der zerbrochen ist? Hängt das irgendwie zusammen? Kannst du das ein bisschen aufdröseln, wieso wir die Seele Israels haben, zum Beispiel? Eigentlich ohne das zu spüren.
SPEAKER_01Seele Israel. Israel kommt aus dem Wort Yasar direkt zum Schöpfer. Das ist das Verlangen, dem Schöpfergenuss zu bereiten. Wo kommt dieses Verlangen her? Das Verlangen ist entstanden, als in der Welt hat sie Lud Seranpin. Eigentlich sein großer Zustand nennt man dann Israel, Seranpin. Und sein kleiner Zustand nennt man dann Jakov, interessanterweise. Und das ist der Seranpin und Nuka, also männliches und weibliches Tal, gebären dann Adam Arishon, die Seele von Adam. Und die Seele Israel sozusagen ist noch höher als Adam Arishon, ja, so gesehen. Und sehr hoher spiritueller Zustand kommt aus der Welt aus der Welt Hazelud, das ist die höchste Welt. Okay, wenn wir die Welt Adam Kadmon nicht dazu zählen, weil normalerweise unsere Korrektur ändert in der Welt hat Zelud, weil dort das Licht Hochmar genauso strahlt wie in ein Sov. Und zum Zustand Adam Kadmon kommt man erst nachher. Und ich habe da auch schon eine Frage gesehen zum Schabbat. Schabbat ist der Zustand vom 7. Jahrtausend, zu dem Zustand, wo wir keine spirituelle Arbeit mehr verrichten werden. Weil wir in dieser Welt kommen, um die spirituelle Arbeit durchzuführen. Das werden wir nächstes Mal noch ein bisschen tiefer lernen. Und wenn wir diese Arbeit mit der Arbeit komplett fertig sind, kommen wir zur Ruhe. Diese Ruhe nennt man dann Shabbat, Zustand der Anhaftung, der Korrektur und Gmati Kun. Aber dann gibt es noch weiteren Aufstieg. Weiteren Aufstiegs 8., 9., 10. Jahrtausend. Und durch diesen Aufstieg kommt man dann höher, höher als Welta Zelud, beschreibt auch Bal Solam in der Einführung Nevaisette Kabbalah, dass dann Teile von der Welta Zelud verschmelzen mit den Teilen von Adam Kadmon. Aber darüber spricht man also normalerweise kaum was. Wir sprechen nur über das, was wir brauchen, um zur Korrektur zum 7. Jahrtausend zu kommen.
SPEAKER_00Da braucht man die Absicht, aber Helga stellt nochmal die Frage, wie sollen wir unser Leben leben und gleichzeitig so gereinigt werden, dass wir dem Schöpfer absolut ähnlich werden und zum Geber werden? Ist das wirklich möglich, die 125 Stufen zu erreichen?
SPEAKER_01Wir müssen uns verändern, Helga. Wir können nicht so leben wie gewohnt. Wir müssen Veränderung herbeiführen. Die muss aber nicht komplett sein. Sie muss aber mit dem Schöpfer zusammen dieser Veränderung gemacht werden. Und wir müssen die Absicht des Gebens erlangen. Wir müssen lernen, wie man spirituell den Aufstieg schafft. Und wir können, also das geben uns die Kabbalisten die Anweisung, wir können das. Das Leben wird dann auf jeden Fall mehr Genuss bringen, weniger leiten, mehr Geist spüren. Wir werden mehr Energie in sich entdecken. Das verspreche ich. Also das ist wirklich eine 180-Grad-Wendung, die man spürt, wenn man anfängt, sich mit der Kabbala zu beschäftigen.
SPEAKER_00Wir haben ja auch schon eine Sendung mal vor zwei Jahren gemacht, wo wir die Absicht behandelt haben. Die bände ich dann auch in der Aufzeichnung ein. Oder stellt es als Link, also dazu, zur Aufzeichnung oder zu diesem Stream. Und Helga fragt auch, wäre denn dann, ist dann die 125. Stufe nicht der physische Tod des Menschen auf Erden? Also stirbt man, wenn man die 125 Stufen erreicht hat, oder wie ist das mit dem Körper und dem Sterben?
SPEAKER_01Er hat sie so eine große Angst vor Sterben, Helga. Kabbalist sagt, dass Sterben ist es wie ein Hemdwechsel. Ich weiß nicht, ob man das merkt oder nicht. Man merkt schon so ein bisschen, dass einem kalt wird, vielleicht, aber dass man quasi sein Hemd in die Waschmaschine wirft, so ist das mit dem Trennen vom materiellen Körper. Wenn man sich da nicht zu viel dran haftet, weil man in Wirklichkeit bereits mit dem Willen zu geben verbunden ist, ja, mit der Seele von oben, mit der Seele, also ich wünsche uns allen eine Charme. Und dann ist der Übergang wie ein Hemdwechsel. Und der Körper hat ausgedient und hat gut gedient für die Arbeit, aber jetzt ist er nicht mehr nötig. Und 125 Stufen trennen uns bis zur kompletten Korrektur. In der Welt hat sie loot. Das heißt, es ist überhaupt nicht mit dem materiellen Körper irgendwas zu tun. Es kann sein, dass man den Körper nicht mehr braucht für den Aufstieg, aber das kommt drauf an. Es kommt darauf an, welche Stufe. Jeder muss natürlich schauen, welche Korrekturen für ihn. Hier sprechen wir ja wirklich, individuelle Korrekturen durchzuführen sind. Jeder von uns bringt bereits einen Teil der Unkorrekturen sich aus den vorigen Formen, die wir hatten. Und diese Teile müssen Korrektur erfahren. Man kann es schwer, also man kann schon sagen, wer zum Beispiel Harie konnte jemandem sagen, okay, du musst die Korrektur von so etwas durchführen. Das ist das, was dir auferlegt ist. Also verschiedene Gründe hat er auch genannt. Er konnte wirklich sehen, welche Korrektur jemand zu machen hat. Aber es ist, wie auch immer, wichtig ist für unsere Korrektur, unsere Generation heute ist wichtig, dass wir uns verbinden, dass wir miteinander in einen Zustand kommen, genannt Liebe. Liebe der Nächsten wie dich selbst. Das ist auf jeden Fall die Korrektur, die auf uns auferlegt ist. Das ist das 613. Gebot, was in der gesamten Bibel steht, und dieses 613. Gebot steht dort geschrieben: wer haftet er? Shem elokecha, also Liebe den Schöpfe, wie aus der ganzen Seele, aus dem ganzen Verlangen, aus dem ganzen Wesen so ähnlich übersetzt. Ich habe den Text nicht von mir, aber zum Zustand zu kommen, zu diesem Zustand zu kommen, ist die Stufe die Liebe des Nächsten. Und die Kabbalisten sagen auch, dass sobald man zum Zustand der Liebe zum Nächsten kommt, spürt man sofort dort die Liebe zu Gott, Liebe zum Schöpfer.
SPEAKER_00Ja, ich denke, Boris, wir haben fast eine Punktlandung erreicht. Es gibt noch eine Frage zu, ob Moses ein kabbalistisches Prinzip war oder ein Mensch aus Fleisch und Blut oder ob David höher war. Vielleicht wollen wir das das nächste Mal beantworten oder möchtest du heute noch schnell den Raphael und den Gottfried hier ein Verlangen erfüllen?
SPEAKER_01Moses ist absolut ein kabbalistischer Begriff. Es ist der Punkt im Herzen von uns, der Moses. Der führt uns durch den Weg. Er zieht uns aus Ägypten raus, er führt uns durch die Wüste, führt uns ins Land Israel. Und man kann fragen, okay, gab es denn Moses mal in dieser Welt und der, der auch das Volk Israel auf einmal durch die Wüste geführt hat oder doch nicht. Und hier sagen die Kabbalisten, ja, das gab's, weil jeder spirituelle Prinzip muss mindestens einmal, und genau einmal muss in der materiellen Welt vorkommen. Das heißt, als Wurzel and Zweig hat sich der Zweig materialisiert oder nicht? The answer is ja. It gave so a following Israel who in the Wüste had and then the Weg nach Israel fanned. And now that spirituelle principles is in the seele bereits vorhanden. And this spiritual princip müssen wir innerlich ausführen. We müssen nicht irgendwie in die Wüste gehen, we müssen auch nicht jetzt das Land Israel auf einmal durchmarschieren, reinmarschieren. Das ist nicht nötig. Wir können das innerlich, seelisch vollbringen.
SPEAKER_00Gut, jetzt noch eine Frage, die passt, aber dann glaube ich nochmal, und zwar die Maria Luna fragt: Korrektur, ist das gleich spirituelle Wurzel korrigieren? Weil du hast ja jetzt gerade erwähnt, ein bisschen dieses Thema.
SPEAKER_01Genau, absolut richtig. Also die spirituelle Wurzel muss korrigiert werden. Die spirituelle Wurzel liegt in der Seele von Adamarishon. Und wenn wir die spirituelle Wurzel korrigieren, wird Adam Arishon wieder mal zum Zustand erweckt, erbaut, aufgebaut, zum Zustand, wie vor dem Zerbrechen der Seele der Fall war. Aber auf einer neuen, höheren Stufe als vorher.
SPEAKER_00Gut, Boris. 20.31 Uhr. Heute haben wir wirklich sehr viel gelernt. Vielen Dank an dich, vielen Dank an die Zuschauer und Zuhörerinnen und bis zum nächsten Mal.
SPEAKER_01Vielen Dank, lieber Solme, jetzt bis zum nächsten Mal und schreibt uns an, abonniert unseren YouTube-Channel. Vielleicht blenden wir nochmal kurz in unser E-Mail ein. Genau meine Frage.eu. Eure Fragen. Wir freuen uns darüber und wir sehen uns nächsten Sonntag. Tschüss.