Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
Teaser zur neuen Boris&Eli-Serie "Talmud Esser HaSefirot" - ab 4. Mai, sonntags 19 Uhr!
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"Talmud Eser HaSefirot" (Die Lehre der Zehn Sefirot) stellt das monumentale Hauptwerk von Rabbi Yehuda Ashlag, bekannt als Baal HaSulam, dar. In diesem sechsbändigen Opus entfaltet er die kabbalistische Weisheitslehre in beispielloser Systematik und Tiefe. Als umfassendstes Lehrbuch der Kabbala bietet es einen detaillierten Kommentar zu den Schriften des ARI (Rabbi Isaac Luria), mit besonderem Fokus auf dessen "Baum des Lebens". Baal HaSulam verfasste dieses Werk mit dem erklärten Ziel, die alte Weisheit der Kabbala für den modernen Menschen zugänglich und verständlich zu machen.
Inhaltlich führt das Werk durch die komplexe Struktur der spirituellen Welten und zeichnet den Prozess der Schöpfung vom Unendlichen (Ein Sof) bis hinab in unsere materielle Welt nach. Es erhellt die Bedeutung der Zehn Sefirot als fundamentale Bausteine der gesamten Realität und eröffnet Einsichten in den spirituellen Entwicklungsweg des Menschen. Besonders wertvoll ist die dargelegte Methodik zur Transformation des menschlichen Verlangens – vom natürlichen Empfangen hin zum altruistischen Geben.
Das Werk besticht durch seine besondere Struktur: Neben dem Haupttext finden sich persönliche "Innere Betrachtungen" des Autors, die tiefe Einblicke in seine spirituelle Erfahrung gewähren. Zahlreiche Tabellen, Glossare und systematische Erläuterungen der kabbalistischen Fachbegriffe unterstützen das Verständnis. Die wissenschaftlich anmutende Darstellungsweise macht komplexe spirituelle Konzepte greifbar.
Der tiefere Zweck dieses Werkes reicht weit über intellektuelles Verstehen hinaus: Es soll dem Studierenden ermöglichen, spirituelle Gesetzmäßigkeiten nicht nur theoretisch zu erfassen, sondern durch persönliche innere Arbeit unmittelbar zu erfahren und dadurch eine direkte, bewusste Verbindung
Hallo Boris!
SPEAKER_00Hallo Elli!
SPEAKER_01Hallo Boris, heute wollen wir ja die Zuseherinnen und Zuhörerinnen von unserem neuen Kurs erzählen, den wir am 4. Mai um 19 Uhr live streamen oder eine Folge an einzelnen Beiträgen zum Thema Talmud Esser Hasfirot, also die Lehre der Zehn Sephirot. Boris, was ist denn das überhaupt? Was ist denn Talmud Esser-Haspirot?
SPEAKER_00Talmud Esserfirot, das Studium von Zehnsephirot, das ist das Hauptwerk von dem größten Kabbalisten vom 20. Jahrhundert, Yehuda Ashlak, Ag Bahal Sulam. Er hat nämlich mehrere Werke verfasst, die spirituelle Welt beschreiben, die den Menschen einen Zugang gewähren können, die spirituelle Welt erlangen wollen. Er hat nämlich eine Art Leiter für uns aufgestellt. Entlang dieser Leiter können wir in die spirituelle Welt aufsteigen und wie man diesen Aufstieg schafft, was findet man dort vor in dieser spirituellen Welt? Welche Gesetze gelten dort? All das steht in seinem Hauptwerk, genannt Talmud Sensephirot, und wir freuen uns, dass wir ja dieses Buch mit euch, liebe Soulmates, öffnen dürfen.
SPEAKER_01Nächste Frage, Boris: Dalmud Esser Hasfirot, die Lehre der Zehn Sephirot, also da geht es um Sephirot. Ist das ein welcher Teil der Kabbalah ist denn das? Ich glaube, das hat einen sehr wissenschaftlichen Ansatz, oder?
SPEAKER_00Das hat einen erkenntnisvollen Ansatz. Also der Mensch, der die spirituelle Welt erlangt, entdeckt dort die Kräfte, er entdeckt dort Licht, er entdeckt dort Gefäße und Spirot ist ein Teil quasi, ein Bestandteil der Offenbarung, ein Leuchten des Gefäß. Und darüber erzählt Baal Sulam, er gibt uns Eindrücke wieder, wie diese Erkenntnis stattfindet, was findet man dort vor, welche Gesetze gelten dort? Was muss man dort beachten, um aufsteigen zu können? All das steht in diesem Buch. Und wir öffnen dieses Buch mit euch.
SPEAKER_01Genau. Nächste Frage: Hat die Kabala irgendwas mit Religion zu tun? Muss ja an Gott glauben, damit ich bei diesem Kurs oder bei dieser Serie teilnehmen kann?
SPEAKER_00Nein, muss keiner an Gott glauben. Es geht um die wahre Erkenntnis eines Kabbalisten. Kabbalist, jemand, der die höhere Welt offenbart hat, die Welt, die außerhalb der Materie liegt. Und er beschreibt seine Erkenntnis mit den Worten, die er in dieser Welt findet. Weil da werden wir auch drüber sprechen, wie schwierig das für einen Kabbalisten ist, die spirituelle Welt zu beschreiben. Aber er beschreibt das trotzdem für uns, damit wir ein bisschen Vorstellung bekommen, was bedeutet die spirituelle Welt und wie, vor allem wir, welche Anleitung müssen wir verwenden, um dorthin aufsteigen zu können?
SPEAKER_01Du hast gesagt, die Kabbalah ist nicht unbedingt. Man muss nicht an Gott glauben. Jetzt frage ich mich: Muss man jüdisch sein, um die Kabbalah zu studieren? Hat die Kabbalah irgendwas mit dem Judentum zu tun?
SPEAKER_00Kabbalah hat mit dem Judentum nichts zu tun. Also der erste Kabbalist war Adam Arishon. Das ist die Seele, aus der wir alle, die ganze Menschheit entstammt. Adam Arishon ist das erste Geschöpf, was wir als Kabbalisten bezeichnen, weil er war der Erste, der den Schöpfer auf dem Bart hat. Und er hatte auch keine Religion. Und danach gab es noch weitere Generationen von Kabbalisten wie Noah, wie Abraham. Sie waren alle zu keiner Religion zugehörig. Deshalb gibt es keine Einschränkung in Bezug auf die Religion, die man haben muss. Du kannst religiös sein, du musst aber nicht religiös sein, um Kabbala zu studieren.
SPEAKER_01Ist dann die Kabbalah eine Art philosophische Strömung?
SPEAKER_00Kabbalah ist auch keine Philosophie. Kabbalah ist eine Erkenntnis, eine Methode, ja, eine Wissenschaft. Wie oder was tue ich, indem ich noch in dieser Welt bin, was tue ich, um die höhere Welt außerhalb der materiellen Wahrnehmung zu offenbaren?
SPEAKER_01Sagt dir die Kabbalah auch etwas über deine Aufgabe in diesem Leben, während du auf dieser Welt bist? Also kann der Mensch erfahren, was sein Sinn ist?
SPEAKER_00Wenn der Mensch lang genug Kabbalah studiert, also von wahnsinnig für ihn auch seine Mission. Was muss er tun in dieser Welt? Wozu ist er geboren? Was ist seine Aufgabe? Zu welcher Stufe er gehört? Zu welcher spirituellen Wurzel er gehört? All das offenbart er im Prozess seiner Erkenntnis der authentischen Wahrheit, der authentischen Wissenschaft der Kabbalah.
SPEAKER_01Boris, muss man da besonders gescheit sein, wenn es heißt das Studium der Kabbalah? Man muss sich mit Texten auseinandersetzen und nachdenken und auch diese technische Kabbalah, die sehr mathematisch irgendwie erscheint. Muss man da besonders gescheit sein, also um diese Wissenschaft zu studieren?
SPEAKER_00Muss man nicht. Aber es ist natürlich unser Ziel, dass wir die Texte, die wir öffnen, die Texte von Bal Sulam, versuchen zu verinnerlichen. Es geht um die Erkenntnisse, es geht um die Empfindung, um das Gefühl. Und wenn man dieses Gefühl bekommt von der spirituellen Welt, dann kommt quasi der Verstand hinterher. Es ähnelt einem Kleinkind oder einem Baby in dieser Welt. Das Baby nimmt zuerst wahr, nimmt Farben, nimmt die Gesichter wahr, nimmt die Umgebung wahr und erst nachher entwickelt sich quasi sein Verstand. Und genau so funktioniert das auch in der spirituellen Welt. Zuerst fühlen, zuerst wahrnehmen. Und dann erklärt der Verstand, und Baal Sulam erklärt das auch, was man spürt, was man fühlt. Es ist wie eine Karte in einer neuen Stadt. Du bist in einer neuen Stadt, und um sich dort zurechtzufinden, brauchst du quasi eine Karte. Du nimmst etwas wahr, aber um zu erkennen, ach, hier bin ich, an der Stelle bin, war ich schon mal. Dafür gibt es auch quasi dieses Buch.
SPEAKER_01Boris, das ist ja wie Google Maps, aber leider nicht so einfach, dass man da einen Begriff eingibt und man weiß, wo man hingehen muss, sondern hier ist das Studium oder Studium also notwendig, damit man sich in der spirituellen Welt zurechtfinden kann. Kann man nicht mit Google Maps finden, oder?
SPEAKER_00Ja, absolut richtig. Aber dafür gibt es auch uns. Dafür gibt es auch wir, also uns, die ein bisschen länger studieren, schon seit mehr als 20 Jahren, studieren diese authentische Weisheit der Kabbalah und die euch, liebe Sol, mir jetzt ein bisschen mehr Einstieg erleichtern. Ja, aber es geht tatsächlich um eigene Wahrnehmung. Wie kommen wir alle in diese spirituelle Welt, um unsere Aufgabe dort zu erkennen, um unser Ziel, wozu gewissermaßen wir inkarniert sind, auch zu erfüllen.
SPEAKER_01Boris, wir haben ja schon gemeinsam einige Sendungen gemacht oder Serien gemacht, eher also für Beginner oder für Menschen, die sich interessieren, wird diese Serie Talmud S.H. auch für Anfänger sein? Oder wer ist denn hier die Zielgruppe? Weil es ist ja schon ein anspruchsvoller Text.
SPEAKER_00Das ist absolut richtig. Der Text ist für Anfänger scheinbar sehr schwierig zu verstehen. Aber nicht enttäuschen lassen sich. Also ein bisschen, wir wollen Mut euch geben. Es geht um Licht. Es geht um die Wahrnehmung, zu der man kommen muss. Wir kommen zu der Wahrnehmung, wenn wir unser Verlangen korrigieren. Und es geht nicht um diesen holastischen Ansatz, wo man theoretisch etwas verstehen muss. Es geht überhaupt nicht darum. Es geht darum, dass wir mit den Texten der Kabbalisten arbeiten. In diesen Texten steckt sehr viel Kraft drin. In diesen Texten steckt Licht, das korrigierende Licht. Wir werden darüber, denke ich mal, viel lernen. Was bedeutet ein authentischer Text vom Kabbalisten? Welche Erkenntnisse sind dort zu erwarten und wie arbeitet man richtig mit solchen Texten?
SPEAKER_01Und Talmud ist er hast für Rot. Das ist ja so jetzt unsere Boris der Balasulam hat diesen Text geschrieben, der war ja ein grosser Fan, oder er hat sich schon frühzeitig irgendwie zu Kabbalah hingezogen gefühlt. And wie kam denn das zustande, dass er sich den Text vom heiligen Ari, also den Baum des Lebens, Ezhaim, vorgenommen hat und einfach versucht hat, diesen Inhalt seiner Generation näher zu bringen, indem er Interpretationen hinzugefügt hat. Wie kommt es denn dazu, dass einer so etwas macht? Oder was hat denn Balasulam da angetrieben?
SPEAKER_00Ja, so richtig gesagt. Bal-Sulam tatsächlich fühlt er sich sehr angezogen zu solchen Lehren und er hat auch früh genug im Prinzip auch Soha auf seinen, als er noch ganz klein war, also das Buch Soha fiel ihm auf den Kopf gewissermaßen, ja. Aber nicht deswegen ist er natürlich zum Kabbalisten geworden. Sein erstes Buch war tatsächlich, nennt sich dann Panime Rotumas Birot. In den 2020er Jahren des letzten Jahrhunderts hat er die erste Auflage vom Buch Test geschrieben. Und er, ja, es ist eine besondere Seele. Weil Sulam erlangt, also bekam die Erkenntnisse von Ari, bekam seine Stufe. Man kann sagen, er ist innerlich, tatsächlich Ari, Inkarnation von Ari. Und deshalb hat oder konnte er quasi die Wahrnehmung erlangen, die damals auch Ari, der größte Kabbalist des 16. Jahrhunderts, vor 500 Jahren, erlangt hat. Und Talmud Sin Seferot ist seine zweite Auflage von diesem Buch Ezhaim, also Panime Rotomas Birot, also Kommentar auf Ezaiim. Und Bal Sulam hat tatsächlich sehr, sehr viel dort geleistet. Er hat sehr, sehr viel erklärt, was damals niemand tatsächlich erklären konnte. Selbst von den Schülern von Ari damals, wie Chaim Vital, der war auch ein sehr hoher Kabbalist, aber viele Dinge wurden einfach notiert, was Ari damals gesagt hat. Und niemand konnte tatsächlich auf seine Stufe so hoch aufsteigen, um die Texte zu kommentieren, wahrzunehmen. Und da kam auch Baal Sulam im 20. Jahrhundert anders die zwei Werke oder mehrere sogar. Er hat auch einen Kommentar zum Zora gemacht, Baal Sulam, but dann hat er quasi sehr, sehr viel in this Buchim investiert von his investig and dort seine Erkenntnisse niedergeschrieben.
SPEAKER_01The Baila Sulam oder Yehuda Arschlak lebte von 1885, ich habe es mal aufgeschrieben, bis 1954. Das war ja eine Zeit, also Jahrhundertwende, wo die Industrie sich entwickelte, wo auch der Erste Weltkrieg war, wo sich der Antisemitismus ein bisschen abgezeichnet hat, obwohl die Kabbalah nicht jüdisch ist, der Balasulam war ja jüdisch. Also ich denke mal, vielleicht hat ihn dieses Leid, das er vorausgesehen hat, angetrieben, sich mit so einem Thema zu beschäftigen, wo der Mensch vielleicht leichter seinem Leid entkommt oder versteht, wozu es ist. Denkst du, dass das vielleicht auch seine Zeit, in der er gelebt hat, maßgeblich dafür war, warum er sich so entwickelt hat?
SPEAKER_00Ja, ich denke schon. Also maßgeblich eigentlich der Grund, dass die Generation so weit ist. Solam hat auch geschrieben, dass wir die letzte Generation der Seelen sind, die diese Weisheit, diese Wissenschaft offenbaren müssen. Er hat tatsächlich das für uns geschrieben. Er hat sehr, sehr viele Erkenntnisse auch gehabt als Kabbalist. Er wusste, dass solche Seelen inkarnieren werden, die diese Wissenschaft benötigen. Und deshalb hat er auch so viel Erkenntnis bekommen. Von oben natürlich. Mit Erlaubnis, von oben hat er seine Erkenntnis niedergeschrieben und wir sind gewürdig, tatsächlich wir sind würdig, solche Bücher zu öffnen und uns mit diesen Materialien zu beschäftigen.
SPEAKER_01Boris, es heißt also die Lehre der Zehn Cephirot, nochmal Talmud S.H. Was kann denn dann, was lernt denn der Mensch? Warum sollte, warum, oder man fragt sie vielleicht, warum muss ich denn wissen, was diese Zehn Cephirot sind und wie man mit denen umgeht, was haben die mit mir zu tun? So ganz pragmatisch.
SPEAKER_00Vielleicht das Studium teilt sich in zwei große Bereiche ein. Zuerst muss man sich korrigieren lassen. Zuerst muss man das Gefäß, wo wir existieren, also der Körper, das Gefäß, das Verlangen, der Wille korrigieren. Dieses Gefäß ist im Moment nicht in der Lage, Licht, also das Licht aufzunehmen.
SPEAKER_01Oder Schönes zu empfinden, heißt es. Vielleicht im übertragenen Sinn.
SPEAKER_00Richtig. Und das ist unser erster Schritt. Dafür öffnen wir die Bücher, dafür ist auch kein Verstand nötig. Das Gefäß ist das Verlangen, der Wille. Der Wille muss korrigiert werden. Wenn wir den Willen korrigiert haben, beginnt eine neue Stufe. Diese Stufe nennt sich dann Lichtwahrnehmen. Auch in dieser Stufe gibt es auch bestimmte Arbeit. Welche Handlung führt man denn aus, um das Licht quasi für das Gefäß zu empfinden und dem Schöpfer Vergnügen zu bereiten. Also diese zwei großen, also wir müssen nicht gleich alles bis Ende besprechen, aber wir fangen erstmal mit Klein an. Und wir wollen das korrigierende Licht anziehen. Also or Marsire le Mutaf, also das Licht, was zurück zur Quelle führt, wörtlich übersetzt, oder das korrigierende Licht. Und dieses Licht wird unser Verlangen korrigieren. Und dann ist unser Verlangen fähig, das Licht wahrzunehmen.
SPEAKER_01Muss man für dieses Kabbalastudium Hebräisch können? Weil du hast ja jetzt einen hebräischen Begriff verwendet. Oder wie ist denn das mit diesen Begriffen, mit dem Fachschrackung?
SPEAKER_00Das ist ähnlich wie in der Medizin. Ich weiß nicht, du bist Medizinerin. Du verwendest wahrscheinlich auch bestimmte lateinische Begriffe für.
SPEAKER_01Arztlatein, was kein Mensch versteht sonst.
SPEAKER_00Genau. Und genau so ähnlich ist das bei den Kabbalisten. Man hat so quasi einen limitierten Wortschatz, den man mit den Jahren auch quasi lernt. Und diesen Wortschatz, wenn man den kennt, ist dann ganz leicht, dann quasi auseinanderzusetzen mit dem Text. Das braucht man schon, aber tatsächlich hebräische Sprache muss man nicht können. Wobei, ich muss sagen, aus meiner Erkenntnis, man lernt sie automatisch. Es offenbart sich eine neue Stufe und dann plötzlich verstehst du das. Ich kenne bei mir, so vor zehn Jahren habe ich angefangen, zufällig dann Hebräisch wahrzunehmen und zu verstehen tatsächlich die Worte der Kabbalisten. Das zeigt sich, also wenn man viel lernt, das offenbart sich eine neue Stufe. Und am Anfang ist das absolut keine Voraussetzung.
SPEAKER_01Gut, danke Boris. Dann hoffen wir, sehen wir euch am 4. Mai, wenn wir mit unserer Serie starten. Die Lehre der Zehn Sefe Rot von Yehuda Aschlag, Aka Bal Hasulam.
SPEAKER_00Genau, wir freuen uns sehr, euch, liebe Soulmates, in diesem Kurs zu begrüßen. Und am 4. Mai, 19 Uhr, jeden Sonntag, wollen wir einen Unterricht ausstrahlen. Abonniert unseren YouTube-Kanal, abonniert auch Livestreams, die wir dann anbieten. Und wir freuen uns auf eure Fragen. Bis dahin.
SPEAKER_01Bis dahin. Gut, Boris, aber 20 Minuten aufgenommen, da kann man sicher ein, zwei, drei Teaser draus machen.
SPEAKER_00Ja. Und wie findest du?
SPEAKER_01Jo, also ich finde uns sehr sympathisch.
SPEAKER_00Sehr gut. Ja, dann findet das Schöpfe uns auch sympathisch.
SPEAKER_01Ja, also ich könnte nichts aussetzen. Wir haben die richtige Portion Humor zum Ernst der Lage.
SPEAKER_00Okay, genau.
SPEAKER_01Ja, ich finde, wir schauen dann auch sehr telegend und verstehen uns gut und haben eine gute Verbindung.
SPEAKER_00So, wollen wir, wann wollen wir mal einplanen, die Sendung, wenn der Teaser fertig ist?
SPEAKER_01Ja, ich würde sagen, gib mal zwei, drei Tage Zeit für den Teaser.
SPEAKER_00Okay.
SPEAKER_01Und dann machen wir die Mail- und Planung mit allem drum und dran. Die Frage ist, wie soll man die YouTube Dumbnails gestalten, so wieder reißerisch oder elegant, auf eine andere Art und Weise. Weißt du, dieses Thumbnail, wo dann so groß zum Sehen ist, am 4. beginnt es. Da können wir noch drüber nachdenken.
SPEAKER_00Gute Frage, ja. Das ist auch nicht.
SPEAKER_01Jetzt wollte ich dich nur fragen. Du hast ja in dem Notebook LM, hast du da auch Salm und SRS für Rot drinnen?
SPEAKER_00Nein, habe ich nicht.
SPEAKER_01Weil irgendwie wäre es, habe ich mir gedacht, wäre irgendwie toll, wenn man so die ChatGPT fragen würde, ob sie uns aus dieser ersten Einleitung oder über einen Überblick gibt, was man da lernt. Und vielleicht hat sie dann irgendwie eine Idee für ein Bild oder für einen Titel.
SPEAKER_00Das kann man natürlich machen. Es hat aber mit Not LLM nicht direkt zu tun. Not LLM ist von Google und die quasi analysiert den Text. Du kannst das schwer, nee, doch, du kannst mit dir chatten.
SPEAKER_01Also ich kann dem Notebook LM sagen, gib mir eine Zusammenfassung von allen sechsten Teilen. Für Adina 5 Seite zum Beispiel, also halbe Seite, und dann kann ich ChatGPT sagen, mach daraus einen knackigen Titel oder so vielleicht. Das wäre so meine Angehensweise.
SPEAKER_00Aber das können wir mal auch nachher im Laufe des Kurses machen, oder?
SPEAKER_01Dass wir solche Dinge ausprobieren vielleicht.
SPEAKER_00Ja, aber dafür brauche ich nicht, also diese Note and Lamb dort den Text von Tess zu haben.
SPEAKER_01Brauchst du nicht.
SPEAKER_00Naja, man kann einfach so kopieren und dann einfügen bei ChatGPT und dann macht er das.
SPEAKER_01Ich glaube, der ChatGPT kann auch, wenn es nur den Link reingibst, geht das auch. Also du musst gar nicht den ganzen Text reintun.
SPEAKER_00Ja, die Frage ist, kriegt er, wie weiß er, dass es ein Kapitel ist, wo wir dann lernen. Also musst du nur den Text nehmen, den wir lernen wollen im Unterricht? Das kriegt er wahrscheinlich schwierig raus. Ja, aber du meinst ja, wie man den Text aufbereitet, ja.
SPEAKER_01Nicht für die Unterrichte, sondern für die Werbung und Ankündigung. Aber es ist ja an sich Es ist schon anspruchsvoll. Also man kann da nicht. Naja, es wird in uns reifen.
SPEAKER_00Genau, genau. Wir fragen uns mal. Und ja, ich weiß auch nicht, das Format bis jetzt auch müssen wir mal ausarbeiten. Auch mit den Zuschauern. Weil ich hatte bis jetzt so 90 Minuten quasi selbst gemacht, ja, so 60, 90 Minuten. Wahrscheinlich ist das jetzt ein bisschen anders. Wollen wir anders, du willst die Fragen stellen, die eher in Dialog lernen.
SPEAKER_01Ja, also die erste Lektion ist eh fertig, aber die ist leicht, weil die ist so eine allgemeine Einführung und Übersicht. Da kann man schon Fragen, naja.
SPEAKER_00Ja, also ich denke schon, wir sollten besprechen, mit Fragen antworten. Und das wird ein bisschen Fleisch geben, ja, also ein bisschen Lebendigkeit quasi dem Unterricht geben.
SPEAKER_01Ich denke ja, soll ich mir den Theseunterricht von damals nochmal anschauen? Oder eher nicht?
SPEAKER_00Kannst du machen. Also da habe ich damals sehr viel auch zum Erzählen vorbereitet. Ich bin mir nicht sicher, wie das jetzt ablaufen wird, ob ich das jetzt quasi erst im Kopf.
SPEAKER_01Ja, erzählen ist super. Damals hast du auch noch gezeichnet, das hat da ein bisschen Zeit genommen. Also erzählen auf jeden Fall super.
SPEAKER_00Ja, wir können auch ein paar Beispiele, zum Beispiel Deep Seek jetzt kann sehr viele schöne Beispiele erzählen. Sagst du ihm, hier ist der Text, erzähl mir, gib mir ein Beispiel aus dieser Welt. Das fand ich schon interessant. Kann man versuchen. Ja, das ist auch was Neues. Und was denkst du mit den Leuten, den Zuschauern? Wie kriegen wir das jetzt so ein bisschen mit denen.
SPEAKER_01Ja, ich denke nur drüber nach. Also wir müssten ja mal wissen, was haben wir für Firmat Fragen und Antworten so irgendwie mit erzählen, aber was ist die Funktion der Zuschauer?
SPEAKER_00Sagen wir mal so, für uns oder für mich wäre ein Feedback. Ich möchte fühlen, wie es dort ankommt. Wenn ich verwirrte Gesichter sehe, dann muss ich Stufe runter. Wenn ich gute, begeisterte Leute sehe, dann bin ich auf dem richtigen Weg. So eine Art Feedback, oder wenn ich die Fragen führe, also quasi kann man da besser einsteigen. Eine Art Feedback Loop.
SPEAKER_01Am Ende der Sendung oder also im letzten Drittel oder von Anfang an, weil irgendwie man muss ja überlegen, du solltest ja in deinem Redefluss nicht gestört werden, wenn zu viele Fragen von unterschiedlichen Richtungen kommen, dann ist es vielleicht für den Zuseher auch nicht mehr so aus einem Guss, sondern so aufgerührt.
SPEAKER_00Ja, das will man auch nicht, vor allem blöde Fragen, ist die Sendung noch kaputt. Die Fragen, die nicht zum Thema gehören. Meine Oma war auch Kabbalistin, ja, und sie hat andere Erkenntnis als.
SPEAKER_01Es ist auch meine Überlegung, vielleicht so zwei, drei oder vier ausgesuchte Studenten jedes Mal zu fragen, ob sie mitmachen wollen. Und dann halt aber Fortgeschrittene auch, die dann irgendwie vielleicht tatsächlich ihre tieferen Fragen da formulieren können. Ich weiß nicht, wir könnten ja mal. Also ich finde, die, die wir einladen, die müsste man wirklich kennen und auch wissen, was auf uns zukommt. Also ich denke da eher an Leute, die wir schon bekannt sind.
SPEAKER_00Ja, also übrigens, Livestream geht noch.
SPEAKER_01Aber er hat doch schon.