Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
Hat die Kabbala verborgene Kräfte? So transformiert die Kabbala deine Persönlichkeit! Teil 1
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Audio aus unserem Live-Stream vom 9.2.24
Stell dir vor, du könntest die Welt mit völlig neuen Augen sehen – bewusster, klarer und mit einem tiefen Verständnis für dein eigenes Leben. 💡 Die Kabbala ist mehr als eine alte Lehre – sie ist ein Schlüssel zu innerer Transformation. In diesem Livestream zeigen Eli und Boris dir, wie Kabbala dein Denken, deine Emotionen und sogar deine Wahrnehmung der Realität verändern kann. Und was du von der Kabbala erwarten kannst!
Folgende Fragen wurden diskutiert:
- Welche Fragen kann die Kabbala beantworten? Was bin ich? Was ist das Ziel meines Lebens? Warum existiert die Welt? Gibt es Leben nach dem Tod? Was passiert nach dem Tod?
- Wie kommt beim Menschen eine Weltanschauung zustande?
- Es heißt, in der Kabbala ist man selbst Gegenstand der Untersuchung und Forschungsobjekt – was genau kann man bei sich erforschen? Was verändert sich?
- Wie ist das mit der Wunsch-Genuss-Rechnung? Warum wärt auch eine großer Erfolg (Berufsabschluss, Hohe Position, Geldgewinn bzw. die Freude darüber) üblicherweise nicht lange?
❤️ Schicke deine Frage schon im Vorfeld an meinefrage@kabacademy.eu! 😊
Ja, hallo und herzlich willkommen, liebe Kabala Soulmates. Wir freuen uns, dass wir heute live mit euch zusammen sind. Wieso live? Das haben wir schon längere Zeit nicht gemacht, aber wir wollen halt ein bisschen Interaktion schaffen vielleicht und auch live von euch hören, was euch interessiert, welche Fragen ihr habt. Nochmal für alle, ich bin Elisabeth aus Österreich. Neben mir sitzt Boris aus Berlin. Hallo Boris.
SPEAKER_01Hallo Solmetz, hallo Elli, hallo liebe Zuschauer, freut uns sehr leicht zu sein.
SPEAKER_00Richtig. Und wir haben ja heute das Thema Kabbalah, was habe ich davon? Und wir haben uns da ein bisschen Gedanken gemacht. Also es ist ja eine komische Zeit im Moment. Es gibt andere Werte, als wir es früher gewohnt waren oder die verändern sich. Allianzen zerfallen, andere bilden sich. Es gibt, ja, kommt mir vor, seit der Pandemie auch immer wieder so Spaltungen, Konflikte innerhalb der Gesellschaft, bei der Familie, zwischen Ländern. Und da fragt sich natürlich jemand, der sich so ein bisschen Gedanken macht, was hat denn das alles für einen Sinn? Wo geht denn das hin? Und vielleicht noch weiter, philosophisch oder metaphysisch, was passiert denn mit mir hier, wenn ich gestorben bin? Also Boris hat vorher gesagt, man wird Dünger. Oder es bleibt nichts von einem übrig. Aber die Frage ist ja wirklich, was bleibt denn 100 Jahre, nachdem du gegangen bist von dir? Was bleibt überhaupt von uns Menschen und von diesen Errungenschaften? Wozu ist das alles? Und auf diese Fragen und auf viele mehr findet man in der Kabbala tatsächlich Antworten, in der Weisheit der Kabbalah. Und deswegen sind wir mit Leib und Seele dabei und wollen halt gerne die Menschen für diese Weisheit interessieren oder inspirieren. Und ja, Boris, erste Frage an dich heute. Bist du nervös?
SPEAKER_01Auf jeden Fall, ich bin nervös und ich freue mich sehr, live dabei zu sein. Und natürlich wollen wir mit euch, liebe Zuschauer, in Verbindung treten. Wir wollen von euch Fragen hören. Wir wollen auch euch etwas geben. Wir wollen die Themen, die wir ausgewählt haben, die ihr auch uns vorschlägt. Also wollen wir diese Themen behandeln und interaktiv natürlich. Wir freuen uns auf eure Fragen und auf eure Inspiration, auf euren Input. Und ja, wir haben viel vor. Wir wollen eine Kombination zwischen Livestreams und zwischen unseren vorgefertigten Videos quasi euch anbieten. Wir möchten auch ganz gerne Lehrinhalte geben.
SPEAKER_00Was meinst du da damit, Boris? Lehrinhalte?
SPEAKER_01Also wir bekommen im Moment so viel so viel Zugang zu den echten kabbalistischen Quellen, ja, wie Baum des Lebens, Ezaim.
SPEAKER_00Vom Ari?
SPEAKER_01Bitte?
SPEAKER_00Vom Ari?
SPEAKER_01Von Ari, genau. Und wir wollen diese Lehrinhalte auch, was dort Ari uns zurückgelassen hat, auch euch rüberbringen. Und es gibt sehr viel Material, auch was, wie kann das göttliche Licht von ein Soft bis zur Niedrigkeit dieser Welt, wie kann sich das Licht eingleidend? Welche Schritte geht das Licht durch? Wie funktioniert die Lichteinkleidung, wie funktionieren die Welten, wie funktionieren die Pazufim, Masachim, also wie die ganze Wirklichkeit überhaupt organisiert ist. In unseren Lehrinhalten haben wir alles da und wir wollen euch das rüberbringen. Und deshalb suchen wir nach Möglichkeiten, suchen wir auch nach Formaten, wie wir am besten diese Lehrinhalte organisieren. Und ich hoffe, es gelingt uns und wir würden uns dann freuen, natürlich weiterhin euch begrüßen zu können.
SPEAKER_00Ja, und vielleicht, weil Boris gesagt hat, welche Formate, vielleicht habt ihr ihr auch Ideen, was ihr gerne hören wollt, in welcher Form, kurz, lang, tief oder eher oberflächlich. Schreibt uns einfach und kann da hier einblenden. Warte mal, dass ihr das vielleicht auch gleich seht. Also meinefrage.körpakademie.eu schnell abschreiben. Ich blende es aber später nochmal ein. Wenn ihr Kommentare, Anregungen habt, Ideen habt, wenn ihr vielleicht mitmachen wollt, das könnte ja auch sein. Gut. Aber Boris, motivier uns jetzt mal. Was hat man denn von der Kabbalah, wenn man die Weisheit studiert?
SPEAKER_01Oh, gleich mit der Tür ins Haus.
SPEAKER_00Ein bisschen einstimmen, weil nachher kommen die Fragen.
SPEAKER_01Was hat man davon? Kabbalah ist eine Methode. Eine Methode, wie wir aus unserer aus der Linse, wo wir leben, rauskommen. Und wir müssen zuerst verstehen, wie wir das Leben wahrnehmen, nämlich durch diese Linse der Selbstbezogenheit. Und wir nehmen das Leben nicht so wirklich wahr, wie es ist, sondern wir nehmen das Leben durch ziemlich subjektiv, durch fünf Sinne. Sehen, Riechen, Tasten, hören, schmecken, also die fünf unserer Öffnungen, durch die wir ständig irgendwelche Informationen becoming, tatsächlich wie unser Ego or unser Egoismus, unser Willen zu empfangen darauf reagiert. And when we allerdings diese Sinne transformieren, dann würden wir eine neue Realität wahrnehmen können. Und Kabbalisten sagen uns auch, alles was wir wahrnehmen, befindet sich in unserem Ego. Der Wille zu genießen, der Wille, ja, die Absicht für sich selbst etwas zu bekommen. Diese Absicht lenkt uns das ganze Leben. Und die Natur hat uns so programmiert und dass wir so aus eigenen Nutz denken, uns wünschen, handeln. Es ist nicht gut oder nicht schlecht. Es ist ein Zustand, wo wir geboren sind. And unser Wahrnehmung des Lebens ist dadurch sehr begrenzt. Also wir suchen immer nach Glück, aber dieses Glück für uns bedeutet die Selbsterfüllung. Wie bekomme ich Genuss für das Verlangen, mich selbst zu fühlen? Das ist das Verlangen nach Empfang im Prinzip. Und die Weisheit der Kabbalah sagt, dass wir in eine ewige, in a vollkommen wirklich existieren, wo man vielleicht sagen, a other form of glücked, or another form of existed. And zwar the error not him empfangen, sondern the error him geben. It is another gefäß. It is another licht that this gefäß filled. And the forte, so we have to, the Kabbalah lehred us, wie man so ein Gefäß bauen kann. And ohne that manschränkt, ohne dass man durch dieses Empfangen quasi in eine eingegrenzte Welt existiert. Wir sehen nicht die Wirklichkeit, die uns keine Genüsse bringt. Das ist interessanterweise so, dass unsere Wahrnehmung so aufgebaut ist, wir sehen nur quasi nur die Dinge, die Genuss bringen können.
SPEAKER_00Also die sehen wir besonders gut, würde ich sagen.
SPEAKER_01Die sehen wir besonders gut. Unser Verstand ist darauf trainiert, diese Genüsse zu erkennen und zu sehen. Das ist von Kindheit an. Wir sind darauf trainiert, nach egoistischen Genüssen zu streben und diese quasi in sich versuchen zu füllen, zu erfüllen sich selbst. Aber der Trick ist there, dass these Genüsse, dass sie in uns reingehen, rein gelangen, that they in us no more many licht erzeugen. It is a art, we had heute darüber not spread, it is eine Art Erinnerung an the Genus, which unsantreibt. Jeder Sache that we should malhead, haben wir immer mehr Verlangen danach.
SPEAKER_00Wenn es uns geschmeckt hat, oder?
SPEAKER_01Wenn es uns geschmeckt hat, klar. Und dann, das Leben ist so, dann läuft immer so, dass wir immer nach mehr Genösen streben. Und wenn wir mehr Genüsse empfangen, dann streben wir nach noch mehr Genöse. Es ist eine Art geschlossener Kreis, aus dem man ausbrechen muss. Und das ist das, was uns der Kabbalah dann lehrt.
SPEAKER_00Boris, wenn du sagst, die fünf Sinnesorgane zeigen uns nur, was wir genießen wollen. Wenn ich jetzt zum Beispiel mich jeden Morgen ärgere über die Situation der Welt und ich trotzdem jedes Mal sozusagen in den Nachrichten am Handy nachschaue, das macht man ja keinen Genuss oder macht es mir einen Genuss und ich weiß das nicht. Also warum schaut man oder sieht man denn auch so viele Dinge, die man kritisieren würde? Also als Schöpfer.
SPEAKER_01Ja, warum macht der Schöpfer das? Genau um uns tatsächlich auf die richtigen Genüsse zu lenken, uns zu zeigen, dass das Leben, was wir führen, nach selbst genösen gewissermaßen, das streben, sich selbst zu erfüllen, dass dieses Leben am Limit is. We can nicht immer oder weiter nach diesen Genissen hinterherlaufen. And that zeigt uns der ganze Zustand der Welt. The Menschen haben bereits satt. Die können das nicht mehr. And that is ein Zustand, den die Kabbalisten auch beschrieben haben, Zustand der letzten Generation, wo wir bereits die Seelen sind, die aus diesem Zustand, die ersten Seelen, die aus diesem Zustand rauskommen müssen. In den Zustand, den spirituellen Zustand.
SPEAKER_00Gut, danke für die Einführung, Boris. Ich begrüße mal die Ramona, die schreibt schön, euch heute wiederzusehen. Und wir haben einen Gast aus Norwegen, schickt uns liebe Grüße. Schön, euch zu sehen und auf diese Weise dabei sein zu können. Ja, danke für die Nachricht.
SPEAKER_01Hallo Ramona. Hallo Monique. Ja, freut uns auch sehr. Ihr könnt natürlich Fragen stellen und wir freuen und versuchen auf eure Fragen einzugehen.
SPEAKER_00Gut, dann fangen wir an mit unserem Programm vielleicht. Wir haben ein paar Fragen vorbereitet. Sie hängen alle damit zusammen, was man aus der Kabbalah lernen kann oder wie man damit umgeht. Und das eine oder andere haben wir auch versucht ein bisschen persönlicher zu gestalten. Also was das jetzt für uns bedeutet, für den Boris neben mir und für mich. Also wir haben einen Artikel ausgewählt, die Geheimlehre der Kabbala. Den Link tun wir nachher später unter diesem Text haben wir ein paar Zitate herausgenommen, die so einen Bogen spannen über diesen ganzen Artikel, der dann von Dr. Michael Leitmann ist. Und beginnt damit. Der Mensch und seine Weltanschauung. Die Realität und der Alltag stellen ständig die Richtigkeit unserer Ansichten in Frage und zwingen uns, diese zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern. Der Antrieb für diesen Wandel und die Suche nach der Wahrheit ist das Streben nach dem Entkommen aus dem Leid und dem Wunsch, das Leben zu genießen. In dieser Hinsicht sind wir den Tieren nicht unähnlich. Die Gesetze der Natur zeigen uns, dass es keine vernünftige Möglichkeit gibt, dem Schmerz des Lebens zu entkommen. Und dazu haben wir natürlich auch eine Frage oder mehrere Fragen oder warten auf eure Fragen. Und zwar Wie kommt denn beim Menschen diese Weltanschauung eigentlich zustande, Boris? Und warum ändert sich das immer? Und warum verliert man zum Beispiel seine Unbeschwertheit, die man noch als Kind hatte? Und sieht dann oftmals das Lebens nicht mehr mit so einer rosaroten Brille?
SPEAKER_01Das sind natürlich viele Fragen, viele interessante Fragen. Und die Frage erstmal, was beeinflusst uns in unserer Entwicklung? Und Bal Sulam im Artikel Die Freiheit beschreibt eigentlich die Faktoren. Also wir lernen das und in Kabbalah die Faktoren, die den Mensch beeinflussen in seiner Entwicklung. Und er schreibt, es gibt dort verschiedene Faktoren, und ein Faktor ist die Umgebung. Und Umgebung ist tatsächlich das, was den Mensch in seiner Entwicklung beeinflusst am meisten. Und die Umgebung können wir entsprechend auch, also entsprechend der Umgebung, auch wenn wir auch entwickelt. Und das gilt sowohl für das Materielle als auch für das Spirituelle. Und die Gesetze sind gleich, sowohl im Spirituellen als auch im Materiellen. Wenn der Mensch sich unter eine bestimmte Umgebung platziert, dann kann er sich oder kann er seine Entwicklung verändern. Er kann sich auch anders entwickeln. Aber von Kindheit an, wir werden quasi durch den Einfluss der Umgebung erzogen, entwickelt. Und dementsprechend kommt auch unsere Weltanschauung zum Erscheinen, zur Geltung. Und es gibt mehrere Faktoren. Also ein Faktor ist zum Beispiel das Wesen. Das Wesen als Mensch können wir nicht verändern. Wir haben dort keine Möglichkeit, überhaupt so einfach unser Wesen zu verändern. Genauso wie die Gesetze, nach denen das Wesen sich auch entwickelt. In dem Punkt sind wir nicht frei. Aber in dem Punkt der Umgebung, weil Sulam sagt ganz klar und ganz deutlich, der Mensch kann sich quasi seine Weltanschauung verändern, indem er sich unter den Einfluss einer richtigen Umgebung platziert. Ja, und wie gesagt, diese Gesetze der Natur, die gelten sowohl für das Materielle als auch für das Spirituelle. Im Materiellen, wenn wir uns unter den Anfluss der, sagen wir mal, schlechten Menschen platzieren, die uns irgendwelche Werte schmackhaft vermitteln wollen, die vielleicht nicht so gut sind, dann werden wir automatisch davon auch beeinflusst. Und entsprechend auch im Spirituellen, wenn wir uns unter dem Einfluss der guten Umgebung die guten Werte vermittelt, bewirbt, zum Beispiel solche Werte wie geben, solche Werte wie Liebe, wie Schöpfer ähnlich zu sein, Freundesliebe, Verbindung, dann werden wir auch entsprechend beeinflusst und entsprechend entwickeln wir uns auch.
SPEAKER_00Boris, man sagt ja, also oftmals haben Eltern Probleme, weil ihr Kind in eine schlechte Umgebung geraten ist. Also man hat zum Beispiel ganz recht schaffene Elternteile, aber das Kind kommt halt in eine andere Umgebung. Aber wenn man jetzt in richtige Umgebung eine richtige Umgebung? Eine Frage. Oder wäre der erste Schritt, mal zu schauen, in welchen Umgebungen bin ich denn und welche tun mir nicht gut? Und ich verlasse die einmal?
SPEAKER_01Die Frage ist eigentlich: Die Frage ist, was ist der nächste Zustand von mir? Was ist das Ziel oder von dem Kind? In welchem Zustand möchte ich mein Kind quasi führen? Dementsprechend wähle ich auch für das Kind die Umgebung. Möchte ich, dass mein Kind zum Beispiel zu einem Musiker wird, dann schicke ich ihn in die Musikschule.
SPEAKER_00Wenn er es auch möchte, oder?
SPEAKER_01Ja, gut, das ist natürlich die Frage schon von Verlangen und von dementsprechend sollte man auch wählen. Aber was ich sagen will, man sucht immer entsprechend dem Ziel. Man sucht sich das aus. Und genauso im Spirituellen. Wir wollen ja natürlich über das Spirituelle heute sprechen. Im Spirituellen ist auch so. Was ist das Ziel? Was wollen wir am Ende sein? Welchen Zustand wollen wir haben? Und hier kommen die Kabbalisten und sagen, unser nächster Zustand ist Anhaftung an den Schöpfer, Verbindung mit ihm. Zustand der Ewigkeit, der Vollkommenheit, der Liebe, Zustand der Verbindung, also die höhere Kraft zu spüren, wie du deinen Freund spürst. Das ist unser Zustand. Hier sagen sie, es gibt eine passende Umgebung dafür, Umgebung der Kabaristen. Dort können wir uns platzieren und dort können wir uns auch entsprechend entwickeln.
SPEAKER_00Okay. Gehen wir vielleicht zur nächsten Folie über, zur nächsten Frage.
SPEAKER_01Ich glaube, wir haben noch eine Frage von Aisha.
SPEAKER_00Ja, genau, Aisha. Hallo Aisha. Sie fragt, und das ist eine gute Frage, und du hast es schon gesagt, aber was bedeutet Segula eigentlich? Also Heilmittel. Aber was steht man drunter?
SPEAKER_01Genau. Da hast du schon richtig gesagt. Segular ist eigentlich Wundermittel vielleicht, so ein Wort. Seguular ist etwas, wo wir keinen kausalen kausalen Zusammenhang zwischen dem der Ursache und Wirkung erkennen können. Das nennt man für uns quasi ein Wunder, wenn wir nicht sagen, okay, warum ist das so passiert?
SPEAKER_00Kommt aus dem Nichts.
SPEAKER_01Ja, kommt aus dem Nichts, ja. Zufall oder so. Das sagen die modernen Menschen. Man weiß nicht warum, aber es ist ja halt so. Und so nennen auch die Kabbalisten diesen Zustand als säkular, quasi einen Zustand, wo du keinen Zustand, kausalen Zusammenhang siehst oder erkennst. Und es gibt aber für alles einen Grund, natürlich. Und für alles gibt es eine Ursache. Nur dass wir sie nicht erkennen oder nicht sehen, bezeichnen wir das als Sikular.
SPEAKER_00Das erinnert mich jetzt an diese fünf Sinne, die du am Anfang erwähnt hast. Es gibt ja unheimlich viele Dinge, die wir gar nicht sehen, wo aber die Wissenschaft schon weiß, dass andere Tiere mit anderen Organen sehr wohl Dinge wahrnehmen. Oder Röntgenstrahlen, Strom, Gammastrahlen, alles das können wir eigentlich nicht sehen, nicht spüren. Man weiß, es ist doch da. Und so ähnlich ist es vielleicht auch mit den, also es gibt viel mehr, als man eigentlich in dieser Welt sehen kann. Das wollte ich eigentlich damit sagen. Und daher kann es natürlich auch viele Wunder geben. Und die Ramona stellt auch eine interessante Frage: Wie kann ich das Verlangen für die Umgebung in den Menschen erwecken? Ramona in allen Menschen oder in den Menschen deiner Umgebung. Und der Tobias fragt auch: Ist mit Umgebung gemeint Gedanken, Ideen, Gefühle, Themen, also Dinge, mit denen ich mich befasse? Boris, bitte um deine Antwort.
SPEAKER_01Ja, vielen Dank. Zuerst zur Frage von Ramona: Wie kann man das Verlangen für eine gute Umgebung erwecken? Also, wie gesagt, zeigt das Ziel den Menschen. Wo möchte ich sein? Ja, frag ihn, was ist der Sinn von deinem Leben? Wo möchtest du am Ende des Lebens stehen? Möchtest du dich, wie siehst du deine Qualität, deine Eigenschaft? Möchtest du zu einem neuen Menschen quasi entwickeln lassen? Möchtest du den Zustand der Anhaftung mit? Mit dem Schöpfer, mit der höheren Kraft erreichen. Und diese Fragen erwecken natürlich in dem Menschen die Frage nach dem Sinn. Was kommt nach dem Leben, wenn man das so als Leben bezeichnen kann? Was gibt es dann nach dem Tod? Gibt es überhaupt ein Leben nach dem Tod? Und die Menschen hatten sich in der Regel diese Fragen gestellt, als sie ganz klein waren. Alle viele Kinder fragen, ich merke auch bei meinen Kindern Fragen, okay, Papa, was gibt es da für den Sinn des Lebens, was gibt es da im Himmel und was gibt es da? Also diese Fragen aber werden mit der Zeit aber nicht mehr gestellt durch die Erwachsenen. Diese Unbeschwertheit, die geht verloren. Und diese Fragen werden deshalb nicht gestellt, weil es tatsächlich keine Antwort gibt.
SPEAKER_00Die Verstand befriedigt.
SPEAKER_01Ja, genau, die jemand befriedigt. Und deshalb haben alle schon quasi aufgegeben und stellen sich diese Fragen nicht mehr. Aber die Kabbalisten haben eine Antwort darauf. Und wenn man die Antworten hört, dass das Leben quasi, der Sinn des Lebens ist, die Verbindung mit God, die Anhaftung an den Schöpfer, Zustand der Liebe, der Ewigkeit, where man nicht aufhört, when man nicht mehr mit seinem Ego identifiziert, sondern ein ewig spirituelle Leben finden kann. Das hört sich ein bisschen vielleicht nach Religion, nach Versprechen nach ewigem Leben, yeah, but that is this, what the Kabbalisten erreicht haben, den Zustand der Verbindung mit dem Schöpfer. Und sie geben uns eine Methode in the hand and erklären, was wir zu tun haben, um diesen Zustand zu erreichen. So, die Frage von Tobias.
SPEAKER_00Ich kann vielleicht auch noch was hinzuzufügen, nämlich wenn man sich die Frage stellt, auch nicht wo will ich hin, aber was will ich vielleicht nicht mehr haben? Also, wo möchte ich denn weg aus diesen Dingen, die mich hier gefangen halten und so weiter. Und Ramona, ich glaube, oder Boris ist es auch schwer, oft so in einem Dialog auf solche Fragen zu kommen. Was ist der Sinn des Lebens und was möchtest du denn sein? Also ich glaube, da muss schon sehr viel Nähe im Gespräch entstanden sein, dass man in diese Tiefe eintrinkt. Im Allgemeinen, Boris, kann man im Allgemeinen sagen, ohne dass man jetzt zum Beispiel mit einer Person allein spricht, wie man die Verlangen für eine gute Umgebung schaffen kann? Gibt es da eine Antwort?
SPEAKER_01Der Mensch muss reif dafür sein. Also wir sind dermaßen auf verschiedenen Stufen der Entwicklung, dass es tatsächlich schwierig ist, für jeden eine Antwort zu finden, die jedem quasi den Weg zeigt. Wenn der Mensch reif dafür ist, dann wird er daraus natürlich ableiten können, das, was er zu tun hat. Aber wenn der Mensch nicht reif ist, der wird von dir nichts hören wollen. Der wird dir das auch nicht abnehmen. Und dann muss er noch weiterhin in diesem materiellen Gefangen sein noch weiterhin quasi sich befinden, vielleicht noch weiterkommen, vielleicht noch Zustände from Light erfahren, auch vom Glück, vom Glück, vom materiellen Glück, was ihn quasi belebt in dieser Welt. Aber irgendwann mal, irgendwann mal kommt man trotzdem zum Zustand, der Schöpfer lässt sich nicht einfach uns zurück.
SPEAKER_00Er ist nicht locker.
SPEAKER_01Er lässt nicht locker. Er würde uns mit dem Stock von hinten quasi zu diesem Zustand angetrieben.
SPEAKER_00Er muss uns zum Glück zwingen.
SPEAKER_01Richtig, wir werden dich zum Glück zwingen, so wie wir den Kindern auch in der Schule sagen, ja, die wollen nichts lernen, die wollen zu Hause bleiben und am besten Playstation spielen, aber wir zwingen sie mit einem Stock gewissermaßen imaginäre, ja, mit einem Stock zwingen wir sie in die Schule, weil wir aus ihnen quasi bessere Menschen machen wollen. Das ist natürlich auf unsere materielle Art und Weise, wo wir denken, okay, sie werden dann Beruf erlangen, sie werden dann im Leben, also fest auf. Genau, aber genau dieselben dieselben Vorgänge spielt der Schöpfer mit uns. Indem er ein bestimmtes Ziel für uns hat. Das Ziel Verschmelzung mit ihm. Das ist, was wir erreichen müssen.
SPEAKER_00Genau. Tobias Kirsch-Frage war, was denn mit Umgebung gemeint ist. Und er fragt schon selber, sind es die Gedanken, die Ideen, die Gefühle, die Themen, also Dinge, mit denen ich mich befasse?
SPEAKER_01Absolut richtig. Das ist die Umgebung, wo wir damit auch meinen. Da sind tatsächlich Gedanken, an was denke ich, welche Idee bewegt mich, welche Themen interessieren mich jetzt? Und wie verändert mich, also eigentlich betrachtet auch auf mich, also bezogen auf mich, auf den Zustand, which I just been, was muss ich denn tun, um zu diesem nächsten Zustand zu kommen? It is not a abstrakte Idee, die mich bewegt, sondern tatsächlich die Idee, die zur Handlung bewegt. Wie handele ich, was muss ich denn tun, um zu diesem nächsten Zustand zu kommen? Was ist die Methode, die mir hier gegeben wird und wie wende ich die Methode an? All das ist quasi der Einfluss der Umgebung.
SPEAKER_00Gut. So, ich glaube, keine Frage momentan. Wir können zu unserer zum nächsten Zitat kommen. Kabbalah, eine Methode zur Selbsterforschung. Michael Leitmann schreibt: Kabbalah als Wissenschaft bietet einen eigenen Ansatz zur Erforschung der Welt. Durch die Entwicklung zusätzlicher Fähigkeiten des Menschen, mit denen er die Welt mit anderen Augen sehen kann. Der Begriff Kabbalah hebräisch empfangen, drückt das Streben aus, höhere Erkenntnis zu erlangen und das wahre Weltbild zu erfahren. Die Kabbalisten lernen in ihren Schriften eine Methodik zur Untersuchung der Welt, die auf ihren persönlichen Erfahrungen basiert. Boris, magst du dieses Zitat ein bisschen interpretieren, bevor ich dazu was frage?
SPEAKER_01Ja, die Kabbalah ist ein Instrument. Viele fragen, was ist eine Kabbalah? Kabbalah ist erstmal ein Instrument oder mit anderen Worten eine Methode. Eine Methode, um sich selbst zu erforschen, quasi den aktuellen Zustand zu erfassen, zu sehen und eine Methode, diesen Zustand auch zu verändern. Also wie komme ich von dem Punkt, wo ich jetzt bin, zum nächsten, zum anderen. Und der Zustand, wo ich jetzt bin, ist die Liebe, die Liebe zu sich, die Liebe zu sich selbst, Egoismus, the Absicht toch. And the next Zustand, der mir quasi bevor, this is the Libra to Next. Why the Libra to the next? The Libra to Schöpfer is in principle the same with him. The quality of the schöpfer is also the Libra, the quality of Libra, the Gabens. When you same Zustand erreiche, then we're Zustand. The Kabbalisten sagen auch Zustand von Gmarti Kun, Zustand der Korrektur, also gültigen vollkommenen Korrektur. Zu diesem Zustand kommen wir oder wollen wir auch kommen.
SPEAKER_00Gut, also man misst, man ist eine Methode, wo man messen kann, wo man steht und wo man hin will. Und der Mensch selber heißt ja immer, ist bei der Kabbalah der wichtigste Untersuchungsgegenstand. Und weil du hast ja auch gesagt, oder es steht auch in einer Methode zur Selbsterforschung. Konkret, was erforscht man denn an sich selbst, wenn man die Wissenschaft der Kabbalah studiert? Also zum Beispiel, wie viel man sie merken kann, oder was genau sind die Eigenschaften, die man erforscht?
SPEAKER_01Ganz genau erforscht man eigentlich die eigene Absicht. Das heißt, warum tue ich das, was ich tue? Was bewegt mich da? Bei welches Motivation, welche Absicht? Ja, es ist tatsächlich Kavanagh, ja, auf Hebräisch. Welcher Kavanagh, mit welcher Kabanah führe ich die Handlungen durch, die ich tue. Und da kann man vielleicht ein bisschen spoilern, vielleicht noch ein bisschen verraten, dass diese Kavanagh eigentlich die Selbstbezogenheit, die Absicht für sich selbst zu empfangen. And that is the cavernar, to ändern gibt. The Absicht must verändert werden. The only thing that to end is, is the cavana, the Absicht. We must nichts außer the Absicht verändern. The außenwelt is the Absicht. And when so we the Absicht for Richtung, tatsächlich altruistische Motivation in unser Handlung erkennen orführen können, dann haben wir das Ziel erreicht. And that Kabbalah quasi your work entered and we arreiten den Zustand der Vollkommenheit.
SPEAKER_00Es klingt ja ganz leicht und this könnte auch ganz schwer sein. Wie verändert man die Absicht? And wenn es ganz leicht ist, wenn es das einzige ist, müsste ja gar nicht die Kabala studieren, aber das brauche ich natürlich, damit ich überhaupt weiß, wie ich diese Absicht ändern kann. Es gibt ja dieses Beispiel, wo manche Menschen sagen, naja, ich spende, ich bin für Charity, ich mache dieses, ich mache jenes für die anderen, ich gehe in die Suppenküche. Machen die Menschen das im Endeffekt auch für sich selbst Boris? Schwere Frage oder gemeine Frage?
SPEAKER_01Die Frage ist nicht schwer, die ist wahrscheinlich ein bisschen deshalb gemein, weil man nicht die Menschen enttäuschen möchte. Wenn die sagen, okay, ich mache das jetzt für die anderen. Ich mache das, um die Welt besser zu machen. Oder ich möchte den Armen helfen, oder ich möchte den Tieren vielleicht helfen. Alles ist sehr, sehr gute und würdige Motivation, um eine Handlung zu machen. Aber der Punkt ist der, man erkennt nicht tatsächlich die wahre Absicht dahinter. Wenn ich sage, ich tue das zum Beispiel, damit das auf der Welt leidet, damit zum Beispiel der Arme nicht leidet, der auf der Straße da sitzt. Und ich tue deshalb, um ihm quasi das Leben zu erleichtern. Aber tatsächlich erleichtere ich dadurch mir das Leben. Tatsächlich gebe ich ihm, spende ich ihm, weil ich davon quasi dieses Leid fühle. Ich fühle sein Leid und dass es mir ist in meinem Inneren unbequem, in dem ich diesen Armen auf der Straße sehe. When ich dieses Leid in mir nicht verspürt hätte, würde ich ihm überhaupt keinen Cent geben. Das heißt, die Absicht dahinter, die ist so tief verborgen, so tief im Inneren, dass viele Menschen erkennen sie nicht mal. Dass ich mich quasi mich befreien von diesem Gefühl der Unbequemtheit. Wenn ich jetzt zum Beispiel diesen Armen sehe, und es geht mir überhaupt nicht um den Armen selbst. Ich fühle mich quasi mit diesem Zustand, deshalb gebe ich. Es ist gut, dass ich das tue, aber es ist tatsächlich, so sagen Kabbalisten, ein tierischer Zustand, weil ich mich durch meine Gefühle quasi mich leiten lasse und handele durch das, was mich quasi im Gefühl hergibt. Aber ich muss mich darüber erheben, über diesen Zustand, ich muss geben, als ganz andere Absicht. Oder mit einer ganz anderen Absicht. Ich muss geben, um dem Schöpfer Genuss bereiten zu wollen. Und dann schauen die Leute mich an und sagen, was ist das denn? Was ist das für eine Absicht? Was habe ich denn davon? Hat der Schöpfer vielleicht was? Das ist jetzt der Punkt, dass man nichts mehr davon hat, nicht mehr zurück. Man wird nicht vom Gefühl, quasi innerem Gefühl, erkauft. Man befreit sich davon. Das sind sehr, sehr hohe Sachen, die wir klären. Mit der Absicht, das Studium der Kabbalah ermöglicht diese Klärung auch.
SPEAKER_00Also es geht um die Absicht und damit man das nicht falsch versteht, natürlich soll man spenden und eine nächste Liebe praktizieren. Aber wir haben ja darüber gesprochen, aus welchen Gründen macht man das und die Frage gestellt, sind die Absichten immer her unter Anführungszeichen? Die Ramona, Boris, wolltest du noch was sagen?
SPEAKER_01Ja, und zwar, wenn wir uns an den Schöpfer anheften wollen, das ist die quasi die Bedingung, warum wir die Absicht verändern wollen. Wenn jemand quasi in dieser Welt spende, dann wird er nicht automatisch eine Schöpfer, eine Verbindung mit dem Schöpfer erlangen. Und unser Ziel ist tatsächlich zu lernen, wie wir durch die Veränderung der Absicht Anhaftung erreichen.
SPEAKER_00Genau. Und das geht aber über den Mitmensch. Jetzt ist ja wieder irgendwie ein bisschen ein Widerspruch, nicht? Weil nur wenn ich die nächste Liebe erreiche, über die nächsten Liebe komme ich zur Schöpferliebe. Jetzt könnte wieder jemand sagen, naja, aber wenn ich dem Armen was spende, dann ist das ja Nächstenliebe. Aber wie wir jetzt gerade ein bisschen erläutert haben oder der Boris erklärt hat, gibt es hier feine Unterschiede, über die man nachdenken kann. Und frohes Nachdenken an dieser Stelle. Die Ramona fragt, ich gehe zum Psychologen, um mich zu heilen. In die Kabbalah gehe ich, um mich zu korrigieren. Und wo genau ist denn der Unterschied? Das ist doch eine super Frage, oder Boris?
SPEAKER_01Unterschied zwischen Psychologie und Kabbalah.
SPEAKER_00Zwischen heilender Psychologie und korrigierender Kabbalah.
SPEAKER_01Der Unterschied ist tatsächlich an den Mitteln, die uns zur Verfügung gestellt werden. Ein Psychologe würde dir vielleicht sagen, okay, liebe deinen Nächsten wie dich selbst, dann werden alle Probleme gelöst. Ich kenne diese Psychologen nicht wirklich, aber die werden sagen, okay, du musst weniger Stress mit dir, also dir Zulieben, auf dich achten und versuch deinen Ärger irgendwie anders zu gucken, also auszudrücken und so weiter. Aber der Punkt ist der, dass der Mensch tatsächlich sich selbst nicht verändern kann. Wenn wir sagen, liebe dein Nichts wie dich selbst, da gibt es quasi ein kleiner Sigular, wie schon gefragt, der Isha hat gefragt. Sigular, Wundermittel. Dieses Wundermittel ist Licht. Der Mensch kann sich verändern nur unter der Einwirkung des spirituellen Lichts. Das müssen wir auch dazu sagen, auch bei den Kabbalisten. Und nur das Licht ist in der Lage, die Absicht in uns zu verändern. Und wenn du zu einem Psychologen gehst und der würde dir sagen, er gibt dir, was du zu tun hast, aber du kannst dich trotzdem nicht so verändern, wie das sein muss. Das heißt, hier ist nicht nur quasi Anleitung gefragt, sondern auch Instrument nötig, um dich zu verändern. Ich kann mich psychologen, rein psychologisch kann ich mich nicht verändern.
SPEAKER_00Ich kann nur anders funktionieren oder andere Verhalten annehmen, aber an mir selber wird sich, die Essenz des Wesen ändert sich nicht.
SPEAKER_01Genau, genau. Sondern nur unter dem Einfluss des spirituellen Lichtes.
SPEAKER_00Boris, was ist denn dieses Licht und wie kriegt man das?
SPEAKER_01Was ist Licht? Licht ist die Einwirkung, Ashpa oder Schäfer, Schäfer, die von oben kommt, die unser ganzes Leben quasi bestimmt. Unser ganzes Leben ist voll mit Licht, aber dieses Licht dermaßen quasi eingeschränkt. Wir leben unter Einschränkung, unter dem Zoom. Und dieses Licht ist dermaßen eingeschränkt, dass wir quasi nur ein Nerdak-Kick nennen das die Kabbalisten, ein Funke, nur from Funken ernährt werden. Und das echt das spirituelle Licht in der Lage ist, quasi unser Verlangen and unser Absichten zu ändern. And this Licht können wir anziehen, dieses Licht können wir quasi in unser Gefäß entsprechend umleiten. Provozieren, hervortreten lassen, in princip erwecken. Erwecken, vielleicht ist das richtige Wort. This licht können wir erwecken, indem wir uns zum Beispiel versuchen to verbinden with a lot, also not a vollkommen, but with the wunch, dem schöpfen genussbereiten zu wollen. And this Zustand, dieser Verbindung can das Licht provozieren und dieses Licht wird uns auch verändern.
SPEAKER_00Danke, Boris, for this Frage. Aisha fragt, warum kann man den vier buchstabenblicken Namen, also Youth, Hey, Wave, Hey? Warum darf man nicht den Namen aussprechen?
SPEAKER_01Das kann man auch sprechen, kein Problem. Also, Aisha, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass man den richtig ausspricht, kann man nur nach der Erlangung, nachdem man den Schöpfer quasi den Zustand der Verschmelzung erreicht hat auf der Stufe vaya. Also es gibt verschiedene Stufen, es gibt auch verschiedene Namen. Also Baal Sulam hat auch verschiedene, beschreibt auch sehr deutlich, es gibt ja zehn Namen, die auf jeder jeweilige Name entspricht jeweiligen Stufe. Und wenn man auf die Stufe kommt, dann kannst du auch nur den Namen quasi, den Schöpfer, den Namen geben. Deshalb, es geht gar nicht darum, dass man nicht darf, sondern dass man nur aussprechen kann, wenn man diese Stufe erreicht hat.
SPEAKER_00Das heißt ja, also man kann nur etwas beim Namen nennen, wenn man es erfasst hat. Das Zitat kommt ja öfters vor. Und wenn erst bei der Korrektur habe ich den Schöpfer wirklich erfasst und dann werde ich vielleicht auch diesen vier buchstabigen Namen richtig aussprechen können. Hallo Monique. Sie fragt, wie verändert sich das Verlangen zu geben nach dem Verschmelzen mit dem Schöpfer? Gibt es verschiedene Wege oder möchte man dann andere auf dem Weg, die auf dem Weg sind, unterstützen? Also wie verändert sich das Verlangen zu geben, nachdem man mit dem Schöpfer verschmolzen ist? Gibt es verschiedene Wege oder möchte man dann die anderen auf dem Weg unterstützen?
SPEAKER_01Es sind, glaube ich, mehrere Fragen in einer. Wenn wir verschmelzen mit Schöpfer, es ist ein Zustand, wo wir bereits waren. Das ist ein Zustand von Entsoff, ein Zustand der Verbindung mit Gott, Verbindung, also Verschmelzung zwischen dem Gefäß und dem Licht. Verlangen nachgeben ist ebenfalls ein Gefäß. Und wenn this Gefäß mit Licht befilled wird, dann werden sie quasi zu einem, dann gibt es kein Verlangen anders kein Licht, die voneinander getrennt werden. But später, in the next day, in the 17th, 8th, 9th, and 10th year, when we dorthin gets, which is quasi this duality, not more day. We will never wirklich come, when we korrigiert haben. Dementsprechend wird das Verlangen mit Licht absolut gefüllt sein zum Zustand der Vollkommenheit. Man wird nicht quasi dieses Verlangen nach Gem verspüren, dass es dann in einem verschmolzen. Deshalb, das ist ganz wichtig zu verstehen.
SPEAKER_00Das heißt, der Zustand ist dann so. Aber wir lesen ja in den Schriften manchmal, also die Propheten, manche Kabbalisten haben eine sehr hohe Stufe mit Verschmelzung erreicht. Und Talla Sulam sagte von sich selbst, wurde dann sozusagen dazu berufen, andere auf dem Weg zu unterstützen, indem man die Kabbalah neu interpretiert und so weiter. Ich glaube, dass Monix Frage vielleicht in diese Richtung geht. Gibt es verschiedene Wege oder möchte man dann andere, die auf dem Weg sind, unterstützen? Sollte man tatsächlich, also dann diese Stufe individuell erreichen, weil es gibt ja eine individuelle Korrektur und eine allgemeine Korrektur. Also wenn es jetzt eine individuelle wäre von jemandem, der ganz eine hohe Stufe einnimmt, der könnte dann schon die anderen unterstützen, oder?
SPEAKER_01Absolut, absolut. Das ist das, was die Kabbalisten auch jetzt tun. Sie unterstützen uns durch unseren Prozess. Vielleicht erkennen wir die nicht, aber auf jeden Fall, sie sind immer alle im Besten oder tun ihr Bestes, um uns auf dem Weg zu unterstützen. Und dementsprechend auch wir, wenn wir die Stufe erreichen, wo wir in der Lage sind, die anderen zu unterstützen, müssen wir auch das tun. Wir sind alle verbunden. Wir sind alle Teile einer Seele, die Seele von Adam, Adam Arishon. Und wir waren bereits in diesem Zustand der Verbundenheit. Wir müssen wieder zu diesem Zustand zurückkehren und wir müssen alles Mögliche tun, um die ganze Menschheit uns auf diesen quasi auf diesen Weg zu bringen, zu unterstützen, um zur Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erreichen. And tatsächlich, wenn Monique fragt, ob es verschiedene Wege gibt, gibt es dann nur einen Weg, Weg der Kabbalah, Weg des Lichts, Weg der Verbindung with God, mit Schöpfer. And the other Methodist. We sagen, unser Ziel is den Zustand wie Adam, Arishon, the earliest, with dem the Bible spricht, to this Zustand zurückzukehren. The Zustand for the Sündenfall. That lernet you are by the Kabbalisten, what that was. In jedem von uns gibt es ein Stück von Adam. Und auch in den Frauen auch, also es ist ein Stück von Adam. Weil Adam und Eva quasi zu einem, quasi zu einem Wesen verbunden waren. Und in jedem von uns gibt es dieses Teil, was quasi zum gemeinsamen Adam gewissermaßen hinzugefügt werden muss. Also ein Scherber von diesem Adam. Und diesen Weg gibt es nur einen. Diesen Stück, was in uns ist, das Verlangen, muss zum Adam hinzugefügt werden.
SPEAKER_00Das heißt, wir müssen ein Puzzle, ein schwieriges Puzzle, wieder vervollständigen. Mit unseren kleinen Verlangen nach dem Schöpfer stellen wir dieses große Puzzle namens Adam Harishon wieder her. Okay, kommen wir zum nächsten Zitat. Sind wir im Teufelskreislauf der Wünsche gefangen?
unknownDr.
SPEAKER_00Leitmann schreibt, die Frage nach dem Sinn des Lebens verleiht dem alltäglichen menschlichen Leid eine tiefere Dimension. Es ist die Frage, warum leide ich überhaupt? Diese Frage hindert uns daran, Genugtuung zu empfinden, selbst wenn ein Wunsch zeitweise in Erfüllung geht. Ein Mensch, der ein angestrebtes Ziel erreicht hat, merkt bald, dass ihm trotzdem noch etwas fehlt. Dieser neue Wunsch hindert ihn daran, sich auf den erreichten Lorbeeren auszuruhen und das Problem beginnt von vorn. Und rückblickend erkennt der Mensch, dass er die meiste Zeit seines Lebens mit dem mühsamen Streben nach verschiedenen Zielen verbracht hat, ohne den Erfolg jemals wirklich genießen zu können. Also das ist schon eine bisschen dramatische, ja, aber wahre Aussage. Und warum wird denn so ein Genuss? Ich kann es vielleicht nochmal ganz kurz wiederholen, weil wir haben noch zwei, drei Folien. Warum ist denn der Genuss so vergänglich? Warum können wir denn nicht mit dem, was man erreicht hat, keine Ahnung, mit 50 einmal zufrieden sein und nichts mehr haben wollen? Schwere Frage, ich weiß.
SPEAKER_01Schwere Frage. Hier müssen wir aber tatsächlich auf den Aufbau of unserer hinweisen. Not this is how life filled. And the eighteen of this filling is the both the life, the drift and drift, a sound regiment. This is quite an eindruck from Genus, from life. And in this regiment built no world. And this should not be so spektakular to say that you have to bedeuteth that as we Genus spüren, entsteht in uns ein zusätzliches Verlangen nach noch mehr Genuss. Das heißt, this verlangen, what we hatten, bleibt, weil es tatsächlich nicht erfüllt wurde. Aber dazu kommt noch ein Verlangen. Also zusätzliches Verlangen von dem Licht, was man gespürt hat. And this Verlangen bedeutet, dass man jetzt doppelt so viel will. Und somit können wir auch erklären, warum die Menschen mit dem, was sie erreicht haben, nie zufrieden sind. Es ist ihnen immer zu wenig. Weil sie durch diese Genüsse entstehen in ihnen zusätzliche Verlangen nach mehr Genuss. Und somit ist das theory that is hinter the Genesen hinterherlaufen. And when we corrigieren, then have we this gefäce not more. I had this. We would then have a new bowl. And this geface des Gabens functioned and quasi, this geface des Games has a so genuinely massacre, an sound schirm. The Absi. Ich gebe durch meine Handlung oder meine Absicht, der Handlung ist, dem Schöpfergenuss zu bereiten, dem Schöpfergenuss zu geben. Und dadurch bin ich nicht mehr in dieser Schleife gefangen.
SPEAKER_00Teufelskreis, Hamsterrad.
SPEAKER_01So ähnlich. Und dementsprechend kann ich aus diesem Teufelskreis rauskommen, wo ich dann neues Verlangen mit der neuen Technik gewissermaßen mit Licht füllen kann.
SPEAKER_00Darüber haben wir schon mal eine Sendung gemacht. Ich glaube, wie entkommt man dem Hamsterrad der Wünsche? Ich werde es dann einblenden, dass wir es vielleicht auch nochmal zeigen. Die Aisha fragt ein bisschen abseits vom Thema: Boris, meinst du, dass Adam und Eva beide ein Einkörper waren?
SPEAKER_01Ja, genau. Adam und Eva sind Teile des Verlangens, also der Seele von Adam, wo Adam quasi eine Art Serantin im Spirituellen bedeutet, and also die Eva ist Nukwa, ein Teil von ihm. Sie sind beide quasi ein spirituelles Wesen, bestehen sowohl aus dem männlichen als auch aus dem weiblichen Anteil. So ist ein vollkommener Mensch eigentlich aufgebaut. Verbindung zwischen dem gabenden Teil, also männlich is immer gebend, and weiblich ist immer empfangend. And somebody is not the geschlecht, was man männlich oder weiblich beschreibt, sondern tatsächlich diese Eigenschaft, die Handlung des Gebens und des Empfangens beschreibt in uns männliches und weibliches Anteil. Und so war auch Adam Rush schon so aufgebaut.
SPEAKER_00Boris, eine Frage, auf die wir uns nicht vorbereitet haben, aber die mir jetzt gerade einfällt, weil die Aisha this frage gestellt hat. Im Sohar zum Beispiel, mir kommt vor, ich habe gelesen, dass auch Elohim und also eine weibliche Form des Schöpfers sei, und man sagt ja auch Lishma und Lolishma, also für ihren Namen und nicht für ihren Namen. Also die Tora ist, warum sagt man denn die Tora? Gibt es hier Unterschiede im Geschlecht? Oder warum heißt Lishmar für ihren Namen und nicht für seinen Namen, wenn man den Schöpfer meint?
SPEAKER_01Ja, das ist ein bisschen komplizierte Frage. Natürlich für Anfänger ist es ganz schwer. Lishma ist tatsächlich die Absicht um der Tora willen, ja, gewissermaßen. Und Lishma, also quasi im Hebräischen A bedeutet weiblich und O bedeutet männlich. Also für seinen Namen. Tatsächlich, hier gibt es viele Erklärungen. Ich weiß nicht, ob wir uns jetzt gleich vertiefen sollen.
SPEAKER_00Vielleicht könnten wir mal eine Sendung drüber machen.
SPEAKER_01Ja, ja, das ist ein sehr interessantes Thema. Was man dazu vielleicht jetzt noch sagen kann, das Geschöpf ist weiblich. Das Geschöpf ist weiblich. Wir sind alle quasi in Bezug auf den Schöpfer weiblich. Und der Schöpfer ist männlich. Der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens. Und im Spirituellen, jeder der gibt, jeder Zuf, jeder Substanz, die gibt, die ist männlich. Und jeder Substanz, die empfängt, ist weiblich. Und dementsprechend müssen wir uns nicht von Geschlechtern und verwirren, sondern tatsächlich um die Ausrichtung. Wer Licht gibt, ist männlich. Wer Licht empfängt, ist weiblich.
SPEAKER_00Danke, das ist doch eine sehr einfache, auf den Punkt gebrachte Erklärung. Danke, Boris. Kommen wir zum nächsten Zitat. Ego-Unterdrückung als Ausweg. Dr. Michael Leitmann schreibt: Das menschliche Verlangen nach Vergnügen entwickelt sich weiter. Ein anfänglicher Wunsch führt zu einem Streben nach einfachen tierischen Freuden. Wenn sich die Wünsche weiterentwickeln, strebt der Mensch nach Reichtum und Respekt. Ein weiteres Wachstum dieser Wünsche führt zu einem Verlangen nach Macht. Ein noch stärkerer Wunsch nach Genuss äußert sich im Streben nach Wissen und der größte Wunsch manifestiert sich im Drang nach Spiritualität. Der Mensch folgt unbewusst jedem dieser Wünsche und versucht sie mit allen Mitteln zu erfüllen. Kabbalah ist sozusagen die Mathematik der Gefühle. Sie analysiert die Gesamtheit menschlicher Wünsche und Gefühle. Also diese Wünsche wachsen ständig und die Frage ist ja: kann man mit verschiedenen Methoden diese Wünsche unterdrücken und funktioniert das auf Dauer?
SPEAKER_01Die Wünsche erstmal sind die Folgen, das muss man erstmal dazu sagen, die Folgerung von unseren Gedanken. Die Wünsche, wenn wir uns ausreichend mit einem Thema beschäftigen, das heißt im Gedanken sind, dann entstehen diese Wünsche. Und diese Wünsche können wir aber nicht unterdrücken. Diese Wünsche sind gewissermaßen unser DNA, ja. Das ist quasi in unserem Wesen eingeprägt die Wünsche und Verlangen. Und mit Hilfe der Wünsche erleben wir auch die Wirklichkeit. Interessanterweise, wir können uns auch keine andere Wirklichkeit vorstellen, weil wir in diesen Wünschen gefangen sind. These Wünsche werden uns durch den Einfluss der Umgebung eingeprägt. We can also the other Wünsche nicht. Weil wir nur das wollen, was quasi beworben wurde, was in uns eingeprägt is. And here can we say, okay, what is the outwork? We are quasi, in these wünschen, in this spirale, we can raise.
SPEAKER_00Boris, jetzt haben wir eine Stunde Sendung. Ich glaube, wir sollten zum Ende kommen. Wir hätten aber noch vier, fünf Folien aus dem Artikel. Wollen wir einen zweiten Teil draus machen? Was meinst du?
SPEAKER_01Ich denke schon, aber es ist natürlich die Frage, was unserer Zuschauer da bevorzugen. Schreibt uns gern an. Es gibt noch viel dazu zu sagen. Ihr könnt natürlich eure Fragen uns dann per E-Mail auch weiterhin schicken. Und wir können dann in der nächsten Sendung eure Fragen eingehen.
SPEAKER_00Genau, also ihr könnt die Fragen über diesen Link hier, über diese E-Mail-Adresse schicken, meinefragen.kabakademie.eu. Auch bitte, was euch interessieren würde, welche Themen, welche Fragen. Also egal, wir sind ja auf der Suche auch nach Themen, die wir unserem Publikum präsentieren könnten. Dann könnt ihr natürlich auch in der Kommentarfunktion Fragen stellen. Also wir schauen da immer wieder rein, sammeln, die nehmen gute Fragen, die nehmen wir direkt in die Sendung mit. Detailliertere, die beantworten wir gleich. Und ja, danke schön fürs Zusehen. Und danke dir, Boris, auch für die spontanen Antworten. Nicht alles haben wir vorher vorbereitet. Man kommt ja dann auf viele Ideen und auch die Zuschauer haben unterschiedliche Fragen gestellt. Danke für eure Fragen. Es war toll, live zu senden. Also ich glaube, es war gut, dass wir nervös waren, aber man braucht eigentlich gar nicht zu nervös sein. Es ist schön, mit dem Publikum zusammen und mit jeder arbeiten.
SPEAKER_01Tatsächlich eine Freude heute. Und vielen Dank, Elli, dass du auch die Sendung unterstützt hast und vielen Dank an die Zuschauer mit den Fragen, die unsere Sendung natürlich bereichern. Und wir würden uns dann weiterhin auf eure Fragen freuen und sehen uns das nächste Mal.
SPEAKER_00Dann auf bald und eine gute Zeit inzwischen.
SPEAKER_01Tschüss!