Kabbala Akademie Podcast
Kabbala Akademie Podcast
Ich verstehe nur Bahnhof. Kabbala - ein Weg wirklich für jeden?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Aus der Serie "Die Wissenschaft der Kabbala einfach erklärt"
In dieser Sendung geht es um die Verpflichtung der Kabbalisten, dass jeder Mensch die Wissenschaft der Kabbala studieren sollte. Es wird darauf hingewiesen, dass sich dahinter eine große Sache verbirgt, die es wert ist, publik gemacht zu werden. Für diejenigen, die sich mit dieser Wissenschaft auseinandersetzen, ist sie eine unschätzbare Kostbarkeit. Selbst wenn man anfangs noch nicht versteht, was man lernt, kann man durch einen starken Willen und das Streben danach, das Material zu begreifen, Lichter auf sich ziehen, die die Seele umgeben.
00:00 Zusammenfassung vom letzten Mal: Lichter der Kabbala - wie wirken sie?
07:00 Was versteht man unter Gleichheit der Form?
13:00 Lesen des Abschnitts
18:00 Was versteht man in der Kabbala unter Israel?
33:00 Reshimot, Gilgulim - was versteht man in der Kabbala unter Reinkarnation?
38:00 Die Namen des Schöpfers
####
Behandelter Textabschnitt aus "Einführung in Talumd Esser HaSefirot" von Baal HaSulam
155. Dementsprechend können wir uns fragen: Warum haben die Kabbalisten jeden Menschen verpflichtet, die Wissenschaft der Kabbala zu studieren? Tatsächlich verbirgt sich darin eine große Sache, die es wert ist, veröffentlicht zu werden, denn für diejenigen, die sich mit der Wissenschaft der Kabbala beschäftigen, existiert darin eine unschätzbar wunderbare Kostbarkeit; und auch wenn sie noch nicht verstehen, was sie lernen – aber dank einem starken Willen und dem Streben, das studierte Material zu verstehen –, erwecken sie auf sich Lichter, die ihre Seelen umgeben.
Das bedeutet, dass es jedem Menschen von Israel garantiert ist, am Ende alle wunderbaren Erkenntnisse zu erlangen, mit welchen der Schöpfer im Schöpfungsplan jedes Geschöpf zu beschenken beabsichtigte. Und derjenige, der dessen nicht in dieser Reinkarnation gewürdigt wurde, wird dessen in der zweiten gewürdigt usw., bis er endlich würdig wird, den Plan des Schöpfers zu vollenden. Und solange der Mensch nicht seiner Vollkommenheit würdig wurde, werden für ihn jene Lichter, die dazu vorherbestimmt sind, zu ihm zu kommen, als „umgebende Lichter“ definiert. Ihr Sinn besteht darin, für ihn bereit zu stehen, aber sie warten auf den Menschen, bis er sein Gefäß des Empfangens reinigt. Dann werden sich die Lichter in diese vorbereiteten Gefäße einkleiden.
Dementsprechend auch, wenn es einem Menschen an Gefäßen mangelt und er während seiner Beschäftigung mit dieser Wissenschaft dabei die Namen der Lichter und Gefäße erwähnt, die einen Bezug zu seiner Seele haben – so leuchten diese sogleich auf ihn in gewissem Maße. Sie leuchten ihm aber, ohne sich in den inneren Teil seiner Seele einzukleiden, weil es ihm an Gefäßen mangelt, die sich für deren Erhalt eignen würden. Das Leuchten aber, welches der Mensch wieder und wieder während des Studiums erhält, zieht die höchste Lieblichkeit an ihn heran und erfüllt ihn mit Heiligkeit und Reinheit, die ihn näher zur Erreichung seiner Vollkommenheit bringen.
####
Weiterführende Links:
Kabbala Akademie / Kurse / Seminare: https://kabacademy.eu/de/
Podcasts: https://kabacademy.buzzsprout.com/
- KabbalaSoulmates auf Youtube
- KabbalaSoulmates auf Instagram
- KabbalaSoulmates Community
- Kabbala Akademie
- Die Kabbala Akademie auf Youtube
- Die Kabbala Akademie auf Facebook
- Die Kabbala Akademie auf Twitter
- Die Kabbala Akademie auf Instagram
Nimm an unserer Umfrage teil! Hier gehts zum Fragebogen...
Herzlich willkommen, liebe Zuseherinnen und Zuseher zu unserer Sendung Kavalar einfach erklärt. Mein Name ist Elisabeth, ich komme aus Österreich. Neben mir sitzt der Boris. Hallo Boris.
SPEAKER_00Hallo Elisabeth, hallo zusammen.
SPEAKER_02Gut, also ihr befindet euch in einer Sendung, die dauert ungefähr 45 Minuten. Es ist eine Sendereihe. Wir versuchen spezielle Artikel großer Kabbalisten auf einfache Art und Weise zu erklären. Ich stelle die Fragen. Der Boris ist unser Lehrer, der gibt uns die Antworten. Ihr könnt auch die Fragen über den Live-Chat von Facebook oder YouTube stellen. Wir haben das im Auge und interessante Fragen, die zum Thema passen, beantworten wir gern. Ja, und das heutige Thema ist, ich verstehe nur Bahnhof, ist die Kabbalah wirklich für jeden Mann? Und damit wollen wir uns heute ein bisschen auseinandersetzen, weil es gibt ja viele Gerüchte über die Kabbala. Wir haben das schon in den letzten Sendungen ein bisschen erörtert. Aber ein kleines Geheimnis, die Kabbala ist wirklich für jedermann und der Boris wird es dann erklären. Boris, hast du was zum Einstimmen mitgebracht heute?
SPEAKER_00Aber selbstverständlich, genau. Nicht, dass wir alle sagen, ich verstehe nur Bahnhof. Wir sind genau deshalb bemüht, euch, liebe Zuschauer und Zuhörer, zu erklären, was die authentische Weisheit der Kabbalah eigentlich uns heutzutage sagen möchten. Und wir sind im Moment oder schon die letzten Jahre, die letzten 20 Jahre so weit, dass wir miteinander auf eine neue Stufe verbinden können. Wir als Schöpfung haben bereits einen Zustand erreicht, wo wir dann einen spirituellen, einen spirituellen Aufstieg durchführen können. Das, was früher nicht möglich war, jetzt offenbart sich für uns eine neue Methode oder eine authentische Methode. Diese Methode nennen dann die Kabbalisten die Weisheit der Kabbalah. Und diese Methode erlaubt uns miteinander auf eine neue Form zu verbinden, so dass man sich in dieser Verbindung die höhere Kraft offenbart. Die höhere Kraft, die nennen die Kabbalisten dann der Schöpfer. Und die Schöpfung ist im Prinzip das Verlangen, also von dieser höheren Kraft zu empfangen. Es gibt laut Kabbalah gibt es zwei Komponenten, Licht und Klee, also Licht und Gefäß, der Schöpfer und das Geschöpf. Und wir können, indem wir uns verbinden, können wir wirklich auf eine neue Stufe aufsteigen, wo wir diese höhere Kraft spüren. Im Laufe der Entwicklung haben wir bereits das Verlangen erreicht, wo wir nach so viel erlebt haben, wo wir nach so viel erlebt haben, durch den Zerfall oder Zerbruch, Zerbrechen der Gefäße durchgegangen sind, was die Kabbalisten dann nennen, dann Zerfall der Seele von Adam Richon in 600.000 Tagen, all das lernen wir in der Wissenschaft der Kabbala. Aber das möchte ich jetzt nicht zu tief erklären, sondern mir geht es darum, dass wir tatsächlich jetzt im Laufe der Schöpfung, im Laufe verschiedener Inkarnationen, werden wir heute übrigens darüber sprechen, was das ist, dass wir wirklich eine neue Stufe jetzt schon erreicht haben, wo wir unser Seelen, unser Inneres korrigieren können, so weit, dass wir höhere Kraft offenbaren können. Wo wir früher getrennte Teile, die diese vereinten Seele waren oder sind, diese 600.000 Teile, Seelenanteile, jetzt können wir durch unsere Verbindung der Punkte im Herzen, wir haben alle schon letztes Mal ein bisschen erklärt, bezüglich der Punkt im Herzen, können wir uns wirklich uns dermaßen in der Qualität verbinden, dass wir in unser Verbindung wieder den alten ursprünglichen Zustand von Adam Richon erreichen können. Und in diesem Zustand von Adam können wir den Schöpfer spüren. Die höhere Kraft, die Adam erschuf, die höhere Kraft, die eigentlich das Licht darstellt, die sich in Form von Zehn Spirot auswirkt und wo dieser höhere Kraft eigentlich die Gefäße des Empfangens auch fühlt. Das können wir jetzt schon tun. Das ist jetzt genau darum, die Methode der Kabbalah.
SPEAKER_02Ja, genau. Und wer kann das tun? Ich habe bei der Einführung vergessen, an wen wir uns eigentlich wenden, nämlich an alle, die irgendwie daran interessiert sind, mit dem Schöpfer ein besseres Verhältnis zu bekommen oder eins aufzubauen oder halt dieser Kraft ein bisschen näher zu kommen. Und der Schöpfungsplan, vielleicht Boris, ein oder zwei Sätze, damit auch die Nachzügler eingestiegen sind, verstehen, der Schöpfungsplan, der was ist mit dem Punkt.
SPEAKER_00Der Schöpfungsplan steht schon lange fest, Elaine. Der Schöpfungsplan ist, das Geschöpf mit Genuss zu füllen. Mit Genuss zu füllen, aber nicht mit dem kleinen Genuss, den wir hier in dieser Welt hin und her spüren, wo wir die Grundbedürfnisse erfüllen. Essen, Sex, Familie, Ehre, Verehrung, Eitelkeit, all die kleinen Genüsschen, vielleicht Geld zu haben, vielleicht bessere Arbeit zu haben oder Wissen erlangen oder Machterlangen. All diese kleinen Genüsse sind nichts im Vergleich mit den Genüssen, die wir in der spirituellen Welt enthüllen können. Das sind, also es ist wie Sandkorn im Meer, was wir jetzt in der Materie spüren im Vergleich zu der spirituellen Welt, die uns dann bevorsteht. Stell dir vor, all das müssen wir empfangen, all das müssen wir spüren. Das ist der Plan. Das ist der Schöpfungsplan.
SPEAKER_02Es ist fantastisch, weil wir geben uns nicht mit dem Kleinen zufrieden, sondern wohl wirklich das Ganze. Und wie kommt man dahin? Das erklären wir uns in dieser Sendung. Boris, wolltest du noch was sagen zur Einstimmung?
SPEAKER_00Naja, gibt es Fragen von der letzten Sendung? Ansonsten würden wir da.
SPEAKER_02Hat uns eine Frage schon erreicht? Und zwar, es geht ja in der Kabbalah auch immer um die Gleichheit der Form. Also Gleichheit der Form mit dem Schöpfer, wo manche Menschen denken, das ist aber schon arg, wenn man gleich wie Gott werden will. Aber was bedeutet denn diese Gleichheit der Form in der Kabbalah? Und warum ist das wichtig auch fürs Studium?
SPEAKER_00Gleichheit der Form ist ein wichtiges Prinzip in der Kabbalah. Tatsächlich, diesen Prinzip gibt es und über den spricht auch Paul Sulam, dass auf Hebräisch heißt das Ishtavuta zurah, also Gleichheit, ja, genauso wird das übersetzt. Zurat ist die Form. Aber das Gesetz sagt eigentlich aus, dass zwei Objekte, die dieselbe Form haben, im Spirituellen zu einem Objekt werden. Und die zwei Objekte, die verschiedenen Formen haben, trennen sich. Und entsprechend diesem Gesetz können wir tatsächlich verstehen, wie können wir mit dem Schöpfer verschmelzen. Der Schöpfer ist eine Eigenschaft. Das ist eine altruistische Eigenschaft des Gebens. Möchte ich mit dem Schöpfer verschmelzen, muss ich dieselbe Eigenschaft erlangen, muss ich dieselbe Form erlangen, die Form des Gebens. Und dann werde ich mit ihm gleich. Dann werde ich mit ihm zu einem Objekt werden. Das ist das Hauptprinzip der Kabbalah. Und die Frage ist natürlich, wie macht man denn das? Ein Geschöpf, was der Wille zu empfangen, also das Geschöpf, was geboren wurde, von Anfang an, ja, von der Geburt an, wurde das Geschöpf mit dem Willen zu empfangen, geboren, mit der egoistischen Absicht, nur sich selbst zu erfühlen, wie kann so ein Geschöpf die Eigenschaft des Schöpfers erlangen? Das klingt wirklich unmöglich. Aber das, was die Kabbalisten uns eigentlich in die Hand legen, ein Instrument, wie macht man das? Instrument, das heißt, vielleicht braucht man irgendwas zu machen, ja, so eine Korrektur durchzuführen an etwas, ja, mit einem Instrument, was ja, die materiellen Instrumente in der Materie, also Schraubenziehe oder Hammer. Die Instrumente geben uns die Kabbalisten in die Hand und die erlauben uns tatsächlich uns eine neue Form zu erlangen, die Form des Gebens. Und dann, dadurch, dass ich dieser Form erlange, steige ich dann in meine Qualität auf die Schöpferebene. Ich werde so wie der Schöpfer selbst. Die Eigenschaft des Gebens erlange ich, altruistische Eigenschaft der Liebe und der Verbindung. Also es gibt einfach ein bisschen Worte dazu, wo wir damit beschreiben, wie der Prozess aussieht. Aber wichtig ist, dass das Hauptprinzip, die Gleiche der Eigenschaft, sagt aus, das Gleiche wird, also das Gleiche zieht sich an, ja, und dass wir dadurch, dass wir quasi dieselbe Form erlangen wie der Schöpfer, dass wir zu seiner Form kommen. Ja, und hier gibt es eine wichtige Nebenbemerkung, wichtiger, dass diese Erlangung der Form geht durch meine Verbindung zum Nächsten. Die Kabbalisten sagen, dass außerhalb des Menschen befindet sich nur der Schöpfer. Das heißt, auch der Mensch, also dass sei seine Umgebung, die Menschen, die ihn um quasi um Hühlen, um ihn herum sind, das ist eine Darstellung des Schöpfers ihm gegenüber. So stellt sich der Schöpfer dem Mensch dar. Es ist nicht umsonst gesagt, liebe den Nächsten wie dich selbst. Weil dadurch, also quasi dadurch, dass ich zu der Liebe zum Nächsten komme, komme ich automatisch zu der Liebe zum Schöpfer. Bekomme ich automatisch seine Eigenschaft, die Eigenschaft der Liebe, die Eigenschaft des Gebens. Und somit werde ich wie der Schöpfer selbst. Also es gibt hier viel zu machen.
SPEAKER_02Ja, vielen Dank, Boris, für die Antworten. Ich würde sagen, lesen wir vielleicht, was wir uns heute vorgenommen haben. Einen ganz tollen Ausschnitt. Boris wird vielleicht ein bisschen mehr drüber sagen können. Aus Talmud Esserasferot ist das von Balasulam.
SPEAKER_00Genau, unser Thema heute heißt, ich verstehe nur Bahnhof und muss ich ja trotzdem studieren. Ja, oder muss ich dann Kabbala lernen, wenn ich gar nicht verstehe, worum es geht. Und hier haben wir einen wichtigen Ausschnitt vorbereiten. Ja, ich blende diesen jetzt ein. Ich hoffe, das ist zu sehen. Bal Sulam, der größte Kabbalist des 20. Jahrhunderts, hat sechs Bänder von einem sehr, sehr von seinem Hauptwerk eigentlich publiziert, Talmud sein Sefirot, in der Offenbarung des Schöpfers, ist ein Kabbalist in der Lage, quasi zu beschreiben, was er fühlt. Und diese Beschreibung kommt eigentlich aus diesem Buch. Und das Buch ist eigentlich ein Kommentar auf das Hauptwerk des Kabbalisten von Arizal, Kabbalist des 16. Jahrhunderts. Und in diesem Buch gibt es eine Einführung. Und ich lese jetzt einen oder zwei Punkte aus dieser Einführung durch, wo Balsala uns erklärt, warum müssen wir oder sollten wir die authentische Weisheit der Kabbalah studieren? Ich lese kurz die Ausschnitte durch und dann können wir gerne diese Ausschnitte besprechen. Ja, Elaine? Super. Okay, also Punkt 155, der Einführung in das Buch Talmud Senseferod. Bal Solam schreibt folgendes. Dementsprechend können wir uns fragen, warum haben die Kabbalisten jeden Menschen verpflichtet, die Wissenschaft der Kabbalah zu studieren? Tatsächlich verbirgt sich darin, eine große Sache, die es wert ist, veröffentlicht zu werden. Denn für diejenigen, die sich mit der Wissenschaft der Kabbalah beschäftigen, existiert darin eine unschätzbar wunderbare Kostbarkeit. Und auch wenn sie noch nicht verstehen, was sie lernen, aber dank einem starken Willen und dem Streben, das studierte Material zu verstehen, erwecken sie auf sich Lichter, die ihre Seelen umgeben. Das bedeutet, dass es jedem Menschen von Israel garantiert ist, am Ende alle wunderbaren Erkenntnisse zu erlangen, mit welchen der Schöpfer im Schöpfungsplan jedes Geschöpf zu beschenken beabsichtigte. Und derjenige, der dessen nicht in dieser Reinkarnation gewürdig wurde, wird dessen in der zweiten gewürdig und so weiter, bis er endlich würdig wird, den Plan des Schöpfers zu vollenden. Und solange der Mensch nicht seiner Vollkommenheit würdig wurde, werden für ihn jene Lichter, die dazu vorher bestimmt sind, zu ihm zu kommen, als umgebende Lichter definiert. Ihr Sinn besteht darin, für ihn bereitzustehen, aber sie warten auf den Menschen, bis er sein Gefäß des Empfangens reinigt. Dann werden sich die Lichter in diese vorbereiteten Gefäße einkleiden. Dementsprechend auch, wenn es einem Menschen an Gefäßen mangelt und er, während seiner Beschäftigung mit dieser Wissenschaft dabei die Namen der Lichter und Gefäße erwähnt, die einen Bezug zu seiner Seele haben, so leuchten diese sogleich auf ihn in gewissem Maße. Sie leuchten ihm aber, ohne sich in den inneren Teil seiner Seele einzukleiden, weil es ihm an Gefäßen mangelt, die sich für deren Erhalt eignen würden. Das Leuchten aber, welches der Mensch wieder und wieder während des Studiums erhält, zieht die höchste Liebligkeit an ihn heran und erfüllt ihn mit Heiligkeit und Reinheit, die ihn näher zur Erreichung seiner Vollkommenheit bringen. So viel zu diesem Ausschnitt. Ich würde dann noch den letzten, den kleineren Punkt, 156 dazu lesen und dann dürfen wir diese zwei Punkte besprechen. 156. Es existiert allerdings eine strenge Bedingung für die Beschäftigung mit dieser Wissenschaft, die Begriffe nicht durch eingebildete und materielle Dinge zu verdinglichen, weil die Menschen dabei gegen das Gebot verstoßen, du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt. Mehr als das. Dann bringt es Schaden statt Nutzen. Daher warnten die Weisen, diese Weisheit nur bei Ablauf von 40 Jahren oder aus dem Munde eines Rav zu studieren und so weiter. Aus Vorsicht. All das ist von oben Gesagten bedingt. Und daher, die Studierenden vor jeder Verdinglichung zu retten, verfasse ich das Buch Lehre der Zehn Zipherot nach Ari, in welchem ich aus den Büchern von Ari alle grundlegenden Artikel betreffend der Erklärung der Zehn Ziphyrot sammle. Und ich lege sie möglichst einfach und in leichter Sprache dar. Ich habe ebenfalls eine Tabelle mit Fragen und eine Tabelle mit Antworten zusammengestellt. Zu allen Worten und allen, zu allen Fragen. Und der, der ein Schöpfer Begehrende, wird in seiner Hand Erfolg finden. Wow, das ist natürlich die starken Worte eines Kabbalisten. And jetzt dürfen wir natürlich gleich die Antwort finden auf die Frage.
SPEAKER_02Also der Text ist ja, der Bala Sulam schreibt, das haben wir schon beim letzten Mal auch gesagt, interpretiert quasi die Werke vom großen Ari und stellt sie in vereinfachter Form dar. Jetzt ist aber für den Menschen von heute das auch nicht einfach und deswegen machen wir eigentlich diese Sendung, Boris, nicht. Weil wir wollen sie irgendwie auch nochmal vereinfachen. Und hier came die erste Frage, wo ich mir denke, dass die Zuschauer das interessiert. Was hat denn der Begriff Israel hier eigentlich für eine Bedeutung? Können nur Menschen, die jüdischen Glauben sind oder in Israel wohnen, vielleicht diese Kabbalah studieren? Oder ist sie tatsächlich für jedermann? Wie definiert denn der Baal al Sulam den Begriff Israel?
SPEAKER_00Bal Salaam definiert den Begriff Israel ganz einfach. Israel ist ein Verlangen. Israel ist ein Wunsch. Ein Wunsch, die höhere Kraft zu offenbaren. Israel ist nicht irgendein Volk, ein jüdisches Volk oder irgendein Land, was wir heute vielleicht in bestimmten Grenzen kennen oder vielleicht, wo wir schon mal dort verreist waren. Überhaupt nicht. Israel kommt aus dem Wort Yashar Kel. Das sind dieselben Buchstaben, die bedeuten direkt zum Schöpfer. Und Israel ist ein Verlangen, diese höhere Kraft zu offenbaren. Somit sind wir, wenn wir hier in Deutschland sind, und haben dieses Verlangen, den Schöpfer zu offenbaren, auf seine Stufe zu kommen. Wir werden automatisch Israel, weil dieses Verlangen in uns gibt. Und das hat mit der Nationalität nichts zu tun. Im Spirituellen gibt es keine Nationalitäten, keine Länder, keine Geschlechter oder keine Pässe. Im Spirituellen gibt es nur Verlangen und Füllung. Es heißt Gefäß und Licht. Und Israel ist ein Gefäß, ein Verlangen direkt zum Schöpfer. Das ist im Grunde genommen das, was hier mit dem Wort Israel gemeint ist.
SPEAKER_02Also ohne Umweg, sozusagen, ohne Verwirrung.
SPEAKER_00Ohne Umweg, aber der Mensch ist ein bisschen komplexer als nur Israel. Wir haben nicht nur Verlangen, wenn wir in uns reinschauen, nicht nur Verlangen, zum Schöpfer zu kommen, denn Schöpfer zu finden Bahn, wir haben auch andere Verlangen. Und diese Verlangen nach Essen, nach Arbeit, nach Erfüllung, Glücklichsein, Familie, all die materiellen Verlangen, die wir kennen, die nennen dann die Kabbalisten die Verlangen der Nationen der Welt. Das hört sich so auch ein bisschen so nationalistisch vielleicht an. Geografisch und politisch an. Politisch, ja. Ist aber nicht. Das sind alle Verlangen der Nationen der Welt. Man muss nicht unbedingt ja zuordnen, ja, Essen, Verlangen nach Essen gehört dann zu Frankreich. Sowas gibt es nicht.
SPEAKER_02Obwohl es würde passen.
SPEAKER_00Das würde passen, ja. Aber Verlangen nach spirituellen, Verlangen nach Erlangung, der Schöpfers ist Israel. Verlangen nicht was, was nicht zum Schöpfer gehört, das nennt man dann einfach Verlangen der Nationen der Welt. Ja, und der Mensch ist immer zwischen diesen Verlangen, befindet sich immer, ja, der ist zerrissen. Gehe ich dann Richtung Schöpfers, gehe ich Richtung mich selbst zu erfüllen oder den Schöpfer zu erfüllen. Das ist eigentlich der Unterschied zwischen Israel und Nicht-Israel.
SPEAKER_02Also wenn man sich die Frage stellt, was hat denn mein Leben für einen Sinn? Ich möchte, dass diese Verhüllung und Verwirrung irgendwie herauskommen, endlich mal klar sehen. Ich würde gern wissen, wer und was diese Welt lenkt, dann wäre das das Verlangen Israel.
SPEAKER_00Ist das richtig? Ja, wenn ich jetzt wenn ich jetzt ein Verlangen habe, zu erfahren, was ist der Sinn meines Lebens, warum wurde ich geboren? Was passiert, wenn ich sterbe? Was passiert, wenn ich mich verändern möchte? Wie kann ich mich verändern? Warum gibt es Leid? Wie kam die Welt zustande? All diese Verlangen, die ich nicht im Materiellen finden kann. Also diese materiellen Verlangen sind das keine, ja. Man kann sich nicht mit der Materie beglücken eigentlich. Ein Kabbalist ist derjenige, der dem diese Welt nicht mehr ausreicht. Ich habe doch schon alles gesehen. Ich bin schon innerlich, schon so alt. Was finde ich denn hier? Nichts. Es gibt nichts, was mich hier beglücken kann. Und ich suche nach dem Sinn, ich suche nach der Erfüllung, nach einer höheren Erfüllung. Dieser Suche nach dem Sinn nennt man auch den Punkt im Herzen oder Verlangen Israel, was gerade in einem dann quasi geboren wurde vielleicht oder vielleicht wächst das schon ein bisschen mehr heran. Das sind die Verlangen nach der Erlangung des Schöpfers.
SPEAKER_02Das heißt, liebe Zuseherinnen und Zuseher, wenn ihr sozusagen noch immer zuschaut und Interesse habt, was wir hier euch erzählen, dann kann man eigentlich sagen, dass ihr dieses kleine Verlangen an Israel oder der Punkt im Herzen so ein bisschen meldet oder sich zu entwickeln beginnt, oder Boris?
SPEAKER_00Das ist genau der Punkt. Verlangen von Israel ist genau die Frage, warum lebe ich? Ja, was gibt es weiter? Und wenn man dann fühlt, dass die Wissenschaft der Kabbalah tatsächlich einem ein bisschen Türchen öffnet, ja, um dieses Verlangen dann plötzlich beginnt, ein bisschen Licht zu fühlen, zur Erleuchtung zu spüren, dann ist dieses Verlangen genau da. Und dieses Verlangen benötigt Licht, um wachsen zu lassen. Und darum geht es eigentlich in diesem Auszug, dass man wächst durch die Einwirkung vom Licht. Wie kann man dann, wie Bal Sulam sagt, ich verstehe nichts, ja? Ball Salaam, wir sagen zwar in unseren Worten, man versteht nur Bahnhof, aber Bal Sulam sagt ganz einfach, ja, also wenn der Mensch noch nicht versteht, was er lernt, das kennen wir gar nicht aus der materiellen Welt, oder? Ich sitze auf einem Unterricht, verstehe nichts und dann auf einmal werde ich klüger. Wie geht das? Das ist in der Spiritualität so. Verlangen zu verstehen, Verlangen zu erlangen, die höhere Kraft weckt das Licht auf. Das zieht das Licht heran. Das Licht wirkt, und zuerst wird das Licht in der Form des umgebenden Lichts ein. Das heißt, wenn wir jetzt, ja, we sind jetzt gerade dabei, die Lichter, die umgebenden Lichter an uns anzuziehen. Der Mensch, also die Zuschauer hören uns, sehen uns zu. Die Lichter wirken, und diese Lichter sind in der Form des umgebenden Lichtes vorhanden. Und der Mensch hat aber noch keine Gefäße, keine Gefäße, in die sich das Licht einkleiden kann. Diese Gefäße müssen wachsen. Die Lichter sind da, die Gefäße müssen noch wachsen. Und die Lichter haben auch die Eigenschaft, die Gefäße zu entwickeln. Die Gefäße werden dann irgendwann mal reif sein und das Licht leitet sich dort ein.
SPEAKER_02Danke für diese tolle Erklärung, Boris. Eine Frage, die mit Israel vielleicht zusammenhängt, wie hängt denn die Kabbalah mit dem Judentum oder jüdischen Glauben oder jüdischer Religion zusammen? Also, wenn jetzt jeder Israel ist, ob jetzt Atheist, Christ oder Buddhist, inwieweit hat denn das Judentum Einfluss auf diese Wissenschaft oder wie hängt das zusammen? Kannst du das ein bisschen auseinandersetzen uns?
SPEAKER_00Die Kabbala ist offen für jeden, wie ich schon sagte, für jeden aus der ganzen Welt. Sie ist nicht auf Israel oder das Volk Israel irgendwie limitiert oder beschränkt. Überhaupt nicht. Das ist die Methode für jeden Mann, für jede Seele, sich zu korrigieren. Und ich sage es ja sogar so: das Volk Israel an sich ist keine Nation. Das Volk Israel, sagen die Kabbalisten, das Volk Israel ist eine Gruppe der Menschen oder der Seelen, vielleicht kann man es auch so bezeichnen, der Menschen, die im alten Babylon hinter Abraham gegangen sind. Damals war es schon ziemlich lange her, vor 3000, 3500 Jahren, war die Stadt Babylon, das war ein kleiner Welt damals in der Form, und da gab es zwei Anführer, einmal Abraham und einmal Nimrod. Und Abraham war derjenige, der hinter sich quasi die Menschen versammelte, die dieses Konzept der höheren Kraft quasi erlangen wollten. Diese in der Verbindung zwischen sich selbst, unter sich, durch die Verbindung dieser höhere Kraft erlangen wollten. Das war schon damals quasi eine Neuerung, die Abraham eingeführt hat. Im Gegensatz dazu war Nimrod derjenige, der die Völker der Welt, aus denen dann die moderne Welt entstanden ist, quasi versammelt. Und diese Gruppe ist keine Nation, das sind quasi die Vertreter aus der ganzen Gesellschaft von Babylon damals gewesen. Und aus dieser Gruppe dann entstand im Prinzip das Volk Israel. Aber es ist keine Nation an sich. Es sind also eine spirituelle Wurzeln, a spezielle Wurzel haben sie tatsächlich. Spezielle Wurzel in der Welt hat sie Lut, Wurzel aus der Binar. Und dazu kann jeder heutzutage gehören. Und wenn jemand fühlt, dieses Verlangen nach Spiritualität, Verlangen, Kabbalah zu studieren, zu lernen, er hat derselbe Verlangen, welches damals der Abraham erweckte. Erweckte bei den Menschen, die damals um ihn herum waren. Hier gab es damals gab es noch kein Judentum, kein Christentum, kein Islam, nichts. Die Menschen waren sehr, sehr, also auf einer sehr einfachen Grobheitsstufe, nennt man das, Aviud. Heute sind wir auf der Stufe 4, damals vielleicht Stufe 1 oder 0. Aber keine Religion. Es gab nur quasi die Richtung, hinter Abraham zu folgen. Genau im selben Zustand sind wir auch heute.
SPEAKER_02Und der Abraham hat ja, glaube ich, vieles aus der Beobachtung der Natur und so weiter an Konzepten oder durch die Beobachtung der Natur hat er eigentlich Nähe zum Schöpfer erlangt.
SPEAKER_00Genau, Abraham ist ein sehr, sehr besondere Seele, besonderer Zustand, besonderes System, kann man vielleicht auch sogar sagen. Seelensystem, welches dann ja ein Kabbalist auch damals gewesen, hinter dem dann das Volk oder die Vertreter des vom alten Babylons sich damals versammelt haben. Und dementsprechend hat er die Offenbarung des Schöpfers bekommen, ja, und durch die beobachtende Natur, der war vorher auch ein Götzendiener, der war auch, sein Vater war auch Götzendiener, heißt ja, der hat an die Kräfte der Materie geglaubt. Er dachte damals, okay, die Welt ist ja materielle Welt, mehr als die gibt es nicht. Es gibt da damals der Herrscher, der kann es hier bestimmen. Und dann offenbart er sich ihm die höhere Kraft. Die einzige Kraft, die es überhaupt gibt, ja, und dann sagt er, es gibt niemandem außer ihm. Das ist, was heute auch die Kabbalisten behaupten. Es gibt nichts außer dem Schöpfer und diese Kraft offenbart er sich ihm und er hat hinter sich dann das Volk versammelt, die Vertreter vom alten Babylon und hat mit denen dann, ungefähr 5000 Personen waren damals, ich kann mich erinnern, und er hat diese Menschen dann aus Babylon rausgeführt.
SPEAKER_02Und in weiterer Folge hat er ja, glaube ich, zumindest habe ich das mal wo gelesen, seine Menschen, die ihm gefolgt sind, in die ganze Welt geschickt, die dann in weiterer Folge so ein bisschen an Religionsgründungen.
SPEAKER_00Ja, das ist richtig. Also eigentlich hatten wir nicht geplant, die Sendung da, aber wir können natürlich eine eigene Sendung darüber machen. Das gehört auch dazu, wie die moderne Welt entstanden ist. Natürlich, alle sind Nachkommen von Abraham, selbst die, also jeder kennt ihn. In jeder Religion kennt man im Judentum Abraham, im Islam, Ibrahim, ja, und das ist der Vater der Nationen, sagt man auch heutzutage. Er hatte vier Frauen, ja, und also Entschuldigung, hat er also Isaak und Ishmael sind zwei Söhne von zwei Frauen. Also er hatte nur zwei, und dann gab es auch bei Itac und Rivka und Ismael, und da kam schon dann die Trennung, ja, die ganzen Halbbrüder, ja, das jüdische Volk und das arabische Volk, ja, also das jüdische Volk kommt dann von Izaq, von der Richtung Izaq, Izaq und Jakov, und von dem Ishmael, quasi dem zweiten Sohn, kommt dann Islam. Es ist alles aus derselben Wurzel entstanden, ja, aber wir sprechen, oder die Kabbalisten, die sprechen immer über den Zustand noch vorher. Der erste Kabbalist war schon Adam. Adam Rishon war der erste, dem sich der Schöpf offenbarte. Ja, und da gibt es gar keine, da gab es noch nicht mal Noach oder Abraham gab es noch nicht. 20 Generationen vor Abraham gab es den Adam. Das sind sehr, sehr viele, fast vor 6000 Jahren gewesen.
SPEAKER_02Also eine Sondersendung über den Abraham, das wäre schon ganz interessant.
SPEAKER_00Okay, können wir gerne machen.
SPEAKER_02Aber jetzt zurück zum Text, da gab es ja auch, da war ja auch die Rede von Reinkarnation. Also man versteht ja so langläufig Reinkarnation. Ich lebe ein Leben, dann sterbe ich und dann werde ich wiedergeboren. Wie erklärt denn die Kabbalah die Reinkarnation? Also diesen Kreislauf des Lebens oder die Gilgulin, die du in der ersten Sendung schon erwähnt hast. Das wäre, glaube ich, sehr interessant, genauer darüber zu erfahren.
SPEAKER_00Ja, wie viel Leben hast du schon gelebt, Ehrlich?
SPEAKER_02Ja, eigentlich nur eines, aber manchmal, wenn ich mich so zurückerinnere, kommt mir vor, als wären es schon viele gewesen. Deswegen bin ich ganz besonders gespannt auf deine Antwort.
SPEAKER_00Ja, das ist tatsächlich so. Man lebt mehrere Leben, insbesondere als ein Kabbalist. Ein Kabbalist muss nicht sterben, um neu geboren zu werden. Das ist das Geheimnis. Das ist das Interessanteste daran. Ich befinde innerhalb meines Verlangens zu empfangen. Und in mir offenbart sich ein sogenanntes zerbrochenes Regiment. Das ist quasi ein Teil, was korrigiert werden muss. Ein Rekord oder ein Regiment ist eine Art Erinnerung, eine Art unkorrigierter Zustand, den muss ich korrigieren.
SPEAKER_02Ist das eine spirituelle Erinnerung, Boris? Spirituelle Erinnerung?
SPEAKER_00Zum Beispiel, ja, es ist ein spirituelles Regiment, ja, also verbart sich in der Form eines zerbrochenen Verlangens. Und ich bemühe mich, also mich mit meiner Umgebung zu verbinden, das Gefäß, mein Gefäß vorzubereiten, was wir vorhin gelesen haben, um dieses Gefäß mit Licht zu füllen. Das ist eigentlich das Ziel, das Ziel des Lebens, das Gefäß mit dem Licht des Gehens zu erfüllen. Ich habe innerlich gearbeitet, ich habe vielleicht gebetet, vielleicht etwas getan und erreiche ich dadurch dann die Einwirkung des Lichts in das Gefäß. Und man sagt, dass mein Regimot dann ist korrigiert. Und ich habe jetzt die Ähnlichkeit oder mein Gefäß hat die Ähnlichkeit mit dem Licht bekommen. Und damit hat sich dann das Gefäß mit Licht Nefesch zum Beispiel erfüllt. Und das Licht Nefisch ist eigentlich das Ziel der Inkarnation gewesen. Als Beispiel. Und auf diese Weise habe ich das Verlangen realisiert. Und somit habe ich mein Leben gelebt und die Korrektur durchgeführt. Und als nächstes offenbart sich ein neues Verlangen in mir. Und das kann am selben Tag geschehen, das kann auch im selben Jahr geschehen. Das ist nicht an die materielle Zeit gebunden. Das ist nur von meiner inneren Arbeit abhängig. Und somit kann ein Kabbalist im Laufe eines materiellen Lebens mehrere solche Iterationen durchleben, mehrere Inkarnationen, kann man auch sagen. Und jedes Mal korrigiert man das zerbrochene Regiment, und jedes Mal bekomme ich dann quasi eine neue spirituelle Stufe für den Aufstieg. Ich habe mich korrigiert und dann erhoben auf eine neue Stufe. Und so funktioniert eigentlich der spirituelle Aufstieg. Man muss nicht das materielle Leben verlassen. Auf einmal nach der Arbeit, nach der durchgeführten Arbeit, wird quasi bei dir ein neues Regiment offenbart und dieses Regiment musst du auch dann realisieren.
SPEAKER_02Du, Boris, und kann man das, also wie merkt man denn das im Leben, also im materiellen Leben? Ist das dann damit verbunden, dass man neues Wertesystem oder plötzlich was anderes will, als man vorher wollte? Also merkt der Mensch das, wenn man ein Regimott korrigiert hat?
SPEAKER_00Ich denke ja. Auf jeden Fall, wenn jemand sich mit der Kabbalah beschäftigt, dann merkt er sehr gut, sehr, sehr stark, dass plötzlich sein Wertesystem sich auf einmal ändert. Plötzlich habe ich Interesse zu etwas Neuem. Plötzlich, also plötzlich beginne ich zu verlangen nach etwas, wo ich früher dachte, das ist alles Quatsch, das ist alles. Also, ich kenne mich selbst, ja, ich habe schon so viel das erlebt. Die ganzen alten Verlangen sind nicht mehr da, die sind weg. Also materiellen Verlangen. Ich wollte das und das jahrelang oder monatelang und dann plötzlich, er ist nicht mehr da. Du hast keinen Druck mehr, nach dem zu verlangen, was du früher dachtest, das ist der Sinn des Lebens. Das musst du den ganzen Tag machen. Und auf einmal ist das wie ausgetauscht. Und das ist eigentlich Austausch von dem Regiment. Der Mensch bekommt ein neues Regiment und kann damit arbeiten. Und nachdem er das Regiment korrigiert hat, bekommt er Licht in dieses Gefäß, ja, in das korrigierte Gefäß. Und dann ist seine Inkarnation zu Ende.
SPEAKER_02Du, Boris, ich muss lächeln, weil der Marco Loger, zumindest ist er sein Name in YouTube, er schreibt, ich benötige Licht, eine große Menge.
SPEAKER_00Heutzutage brauchen wir viel Licht auf unserer Stufe. Wir sind jetzt auf der Stufe 4 von der Grobheit, brauchen viel Licht. Wir brauchen eine tausende Wattlampe. Anstatt früher, wenn man so ein kleines Lämpchen genommen hätte, würde es ausreichen, heute brauchen wir viel, viel Licht. Und haben wir da.
SPEAKER_02Genau. Also Marco, ich glaube, du hast hier große Chancen. Ein Zuseher mit Namen die Jungfrau fragt, wann werden die Gottesnamen, die in den Sephirot platziert sind, als Name oder Zahlenwert verwendet?
SPEAKER_00Verwendet. Sie werden offenbart. Sie werden dann offenbart, wenn wir auf eine neue spirituelle Stufe kommen. Das heißt, die ganzen Namen sind nicht mehr als die Erscheinungsform des Schöpfers mir gegenüber. Die Namen sagen nichts aus, wenn ich einfach in der materiellen Welt lebe und ich kann da sie aufschreiben, Gematria und so, das bringt nichts, ein nichts. Die Namen werden offenbart. Mit den Namen bezeichne ich die höhere Kraft. In jeder Welt, die ich quasi erlange, in dieser Welt bezeichne ich mit jedem neuen Namen diese höhere Kraft. Dementsprechend gibt es auch verschiedene Bezeichnungen für den Schöpfer, in der, je nachdem, in welcher Welt man sich befindet, der Schöpfer der Welt als Zelot, es ist natürlich ein Schöpfer da, aber die Emanation, die Form, wie er sich dem Geschöpf darstellt, die ändert sich je nach Welt. Je nach meiner Reinheit sozusagen. Und je nach Welt, wo ich bin, dementsprechend habe ich dann die Namen für den Schöpfer.
SPEAKER_02In unserer Welt sagen wir manchmal, da habe ich Glück gehabt, da habe ich Pech gehabt, das war ein Zufall. Der eine ist ein Idiot, den anderen mag ich gern. Sind das auch Namen für den Schöpfer? Also, weil du ja am Anfang gesagt hast, alles von außerhalb von mir ist eigentlich diese höhere Kraft, die sich mir so darstellt, je nachdem, wie ich halt korrigiert oder nicht korrigiert bin oder in welchem Zustand ich bin. Ist das richtig?
SPEAKER_00Das ist genau richtig. Die höhere Kraft ist eine Darstellung mir gegenüber vom weißen Licht sozusagen. Oder vom Wesen des Schöpfers. Wesen des Schöpfers ist nicht erlangbar als Motor. Auf dieses Wesen des Schöpfers kleiden sich die Zehn Zephyrot ein. Und diese Zehn Zipherot, je nachdem, welcher Welt ich bin, sie stellen mir quasi die Emanation des Schöpfers dar. Und diese Zehn Zipherrot, da gibt es verschiedene Bezeichnungen für die, in der Form von Parzophim, da sind spirituelle Objekte jeder Welt, also die Namen von den Parzophim, die Namen von Welten und dementsprechend gebe ich auch die Namen. Ich kann die Namen vergeben, je nachdem, in welcher Welt ich bin.
SPEAKER_02Okay. Boris, der Marco fragt vier, also zwei Fragen. Vier von wie vielen Stufen? Also, weil du gesagt hast, wir sind auf Stufe 4.
SPEAKER_00Das ist die höchste Stufe, Marco, von 0 bis 4. Wir zählen die Stufe von der Grobheit. Also eigentlich Aufteilung immer in fünf, beziehungsweise zehn. Das sind auch schon die Feinheiten, die lernen wir. Eine Stufe besteht aus 6. Das ist immer bei Sefirot so, es gibt 10 Sefirot, aber eigentlich fünf Stufen. Und eine Stufe besteht aus 6. Dementsprechend zehn Sephirot. So, und wir sind jetzt auf der Stufe, höchsten Stufe, Stufe Nummer 4. Unser Generation. Wir hatten eigentlich vor, heute ein bisschen auch zu lesen, dass wir würdig sind, die Kabbalah jetzt zu studieren, weil unsere Generation würdig ist. Warum würdig? Wir sind eigentlich so die schlimmsten von allen, die wir früher waren. Wir sind würdig, weil wir jetzt genau so Licht brauchen. Weil wir genau die Stufe erlangt haben mit dem höchsten Ego. The höchste Stufe of Egoismus ist in uns, die höchste Unreinheit. We müssen quasi so viel korrigieren in uns von den alten Regimod, dass wir genau jetzt die authentische Weisheit der Kabbala brauchen. Wir brauchen jetzt viel Licht und das bekommen wir durch die Arbeit mit den authentischen Quellen.
SPEAKER_02Ja, genau. Und Marco, eingeblendet die Kabbalah Akademie Homepage. Unsere Kurse sind alle gratis. Man muss sich nur registrieren. Da kannst du einige Selbststudiumskurse absolvieren, wo das mit dem Licht und dem Zephyrot und alles wirklich wunderbar auch von Boris erklärt wird. Oder auch alle anderen Zuseher. Ich blende es gleich wieder aus, weil eine Frage hatte der Marco noch. Und zwar war die, kommen wir gemeinsam auf eine höhere Stufe? Also geht es wirklich gemeinsam oder macht es jeder für sich selber? Würde ich jetzt mal sagen, Bilder wissen, ob man es alleine auch schafft.
SPEAKER_00Alleine heutzutage schafft man leider nichts. Leider oder zum Glück, wir sind aufeinander angewiesen. Wir müssen gemeinsam aufsteigen, weil wir als Menschheit ein Geschöpf sind gegenüber dem Schöpfer. Deshalb müssen wir das gemeinsam tun. Aber natürlich, es gibt Zeiten, wo zuerst einer sich korrigiert und dann die anderen hinter sich ziehen könnte. So wie die Kabbalisten, da sind auch die Seelen, die vor uns im Prinzip die Offenbarung des Schöpfers erlangt haben und sie ziehen uns hinter sich. Dementsprechend ist es eine Art, wie nennt der Balsolam das, als eine Reihe, als eine Reihe nach der anderen immer eine Kette, die quasi aufeinander angewiesen ist, und jedes Mal eine Stufe zieht die anderen hoch. So entsprechend wie als die erste Generation, die die Offenbarung des Schöpfers bekommt, muss oder ist würdig oder ist verpflichtet sogar, hinter sich die ganze Welt zu ziehen. Die ganze Offenbarung, also der Schöpfer offenbart sich überall auf der Welt. Ja, das ist das Ziel. Das Ziel, die Offenbarung des Schöpfers muss jedes Geschöpf spüren. So steht es auch in den Schriften geschrieben. Und wir sind die erste Generation, die diese Offenbarung auch weiter in die Welt tragen soll.
SPEAKER_02So dass man also viele mitnehmen kann.
SPEAKER_00Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Alle kommen mit, keiner bleibt zurück.
SPEAKER_02Richtig. Und das ist doch ein tolles Ende eigentlich für die heutige Folge. Wir sind schon eigentlich ein bisschen drüber. Boris, was steht? Also heute hätten wir noch die Fragen gehabt, die können wir beim nächsten Mal beantworten. Was versteht man in der Kabala unter Gefäß und was unter Seele? Das machen wir vielleicht das nächste Mal. Was haben wir denn noch nächstes Mal vor, Boris? Oder du?
SPEAKER_00Nächstes Mal. Schauen. Nächstes Mal haben wir über die Sprache im Spirituellen eine Sendung. Und zwar über die Ausdrücke. Da sind sehr, sehr gute Fragen vom Zuschauer, der gerade heute gefragt hat mit dem Namen. Namen des Schöpfers. Auch was bedeuten die Namen im spirituellen Ausdrücke? Genau die Sendung wird es darum gehen. Und wir werden auch sprechen, welche Sprachen gibt es überhaupt in der Wissenschaft der Kabbala. Ja, es gibt vier Sprachen. Wir werden über diese vier Sprachen kurz sprechen. Natürlich nicht so detailliert wie in unserem Kurs, aber ich denke für denjenigen, der sich daran interessiert, auch die Sendung wird sehr, sehr hilfreich sein.
SPEAKER_02Ja, ich glaube, das wird sehr spannend. Ja, gut, dann vielen Dank, Boris. Vielen Dank an die lieben Zuseherinnen und Zuseher auch für die Fragen. Das belebt gleich einmal unser Gespräch. Ja, und dann bis zum nächsten Mal. Schöne Feiertage wünschen wir, oder, Boris?
SPEAKER_00Ja, vielen Dank. Schöne Feiertage. Man sieht sich nächstes Mal wieder.
SPEAKER_02Tschüss.